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Maledom

Lea (Teil 1)

 

Es war wieder einer dieser schwülen drückenden Tage, obwohl der Sommer kaum angefangen hatte. Bepackt mit Büchern und einem leeren Block hetzte Lea den Flur entlang, den Bleistift noch zwischen die Zähne geklemmt. Das leichte Kleid klebte an ihrem Rücken und einige Strähnen des glatten schwarzen Haars waren aus dem Knoten entwischt und umspielten die hohen Wangenknochen.

Endlich in der Bibliothek angekommen zwängte sie sich durch die anderen Studenten, und suchte sich eine ruhige Nische, um ihre Sachen abzulegen. Die Bibliothek war geräumig, mit hohen Wänden und doch gab es überall versteckte Winkel. Manchmal fragte sie sich, wie man hier abends überhaupt kontrollieren konnte, dass alle Studenten gegangen waren, aber egal… nicht ihr Problem. Nach einer halben Stunde war die Literatur für die nächsten 3 Tage gefunden und Lea schritt Richtung Ausgang. Er war wieder da. Gross, muskulös, enganliegende Jeans, die ihren Blick automatisch auf seine Männlichkeit schweifen liessen. Trotz des Altersunterschieds, er musste gegen 40 sein, sie war 20, fand sie ihn höchst attraktiv. Sie mochte gut gebaute Männer, doch das faszinierendste an ihm waren die Augen. Dunkel und geheimnisvoll, als hätten sie etwas zu verbergen, mit einem Anflug von Traurigkeit, den sie sich nicht erklären konnte. Niemals hätte sie sich getraut, ihn anzusprechen, niemals.

Doch heute war Lea spät dran, nach ihrer Recherche hatte die Bibliothek eigentlich schon geschlossen und so war sie die letzte, die noch Bücher ausleihen wollte. Er blickte ihr in die Augen und lächelte, scannte die Bücher und war so freundlich, sie in einer Tüte zu verstauen. Den Zettel darin bemerkte Lea erst, als sie diese zu Hause wieder auspackte:

Lust auf einen Drink heute Abend?

Darunter stand die Handynummer.

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Steffi B.
5.378184
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Fünf Minuten vor der Angst

Es ist spät geworden, sehr spät. Die anderen Geburtstagsgäste sind alle weit vor mir aufgebrochen. Ich konnte mich einfach nicht loseisen, zu lange haben wir uns schon nicht mehr gesehen, meine beste Freundin und ich. Seitdem sie in die Stadt gezogen ist, um näher am Puls von Leben und Zeit zu sein, wie sie sagt, treffen wir uns nur noch selten. Ein Auto liegt jenseits der finanziellen Möglichkeiten und die Bahn ist teuer. Einzige erschwingliche Verbindung, der Überlandbus.

 

Um diese Zeit ist nichts mehr los hier am Zentralen Busbahnhof, kurz vor Mitternacht. Ich schaue mich um. Nichts und niemand, gähnende Leere. Der Fahrplan entmutigt, der nächste und damit letzte Bus geht erst in gut einer Stunde. Das ohnehin spärliche Licht flackert verdächtig und erlischt. Stockfinstere Nacht in trostloser Einsamkeit umgibt mich mit einem Schlag. Mich fröstelt trotz gewittriger Schwüle.

 

Ein eigenartiges Rauschen schwirrt durch die Luft. „Huch! Was war das?“ Erschreckt fährt mein Körper zusammen. Mir ist, als hätte mich etwas berührt und kurz mein Ohr gestreift. Überall Gänsehaut, pure Gänsehaut im Bruchteil einer Sekunde. Vorsichtig drehe ich mich um. Da ist nichts, absolut nichts als tiefste Finsternis. „Träume ich? Ich könnte schwören …“ Plötzlich packt mich etwas im Nacken, ein kalter Hauch dringt an meine empfindlichste Stelle. Mein Herz dröhnt, das Blut pocht wie wild in den Adern.

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Su Ada Fei
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Hallo, Schönheit. Teil 5 - Ende.

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Hallo, Schönheit. Teil 1
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Hallo, Schönheit. Teil 4

 

Frischer Kaffeegeruch dringt in meine Nase und ich öffne schläfrig meine Augen. Als ich Tim -so heißt der Sexgott also!- vor dem Bett stehen sehe, mit einem Tablett in der Hand, fällt mir plötzlich alles wieder ein. Oh bitte, lass das nur einen Traum gewesen sein. Ich schaue mich vorsichtig aus den Augenwinkeln um und erkenne, dass ich auf einem großen, wunderschönen Himmelbett liege, mit dunklen Holzsäulen und rotem Satinstoff.

„Na hast du dich von den Strapazen erholt, meine Schöne?“, fragt Tim, während er das Tablett auf dem Nachttisch abstellt. Scheisse, das klingt nicht nach Traum. Mir fällt auf, dass der Raum sehr edel und trotzdem irgendwie gemütlich eingerichtet ist. Mit den dunklen Holzmöbeln und dem großen Bücherregal an der Wand erinnert mich hier alles ein wenig an ein altes Jagdschloss. Wow, ist das schön, schießt es mir durch den Kopf.

„Ich hoffe, du konntest einen kleinen Einblick in meine Welt gewinnen und es hat dir gefallen, zumindest kurzzeitig meine Sub zu sein. Ich dachte, ich mache dir noch etwas zu essen, bevor du gehst“, sagt er freundlich. Bitte WAS? Fassungslos starre ich ihn an. Erst jetzt wird mir bewusst, dass ich keine Fesseln mehr trage. „Sag mal hast du ‘nen Vollschatten?“, schreie ich los, während ich aufspringe, „ich hatte Todesangst, du dreckiger Mistkerl! Und jetzt fragst du mich tatsächlich, ob es mir gefallen hat? Du bist ja noch viel kaputter, als ich dachte!“ Tim ist auffallend blass geworden. „Aber, du..“

Ich unterbreche ihn direkt. „Nichts ich! Ja, ich hatte einen Orgasmus, aber nur weil du mich verdammt noch mal dazu gezwungen hast! Du hättest irgendein Killer sein können, mit deinem beschissenen Schlachterhaken an der Decke und deinem komischen Folterkeller, du Scheisspsychopath!“ Während ich ihn weiter anschreie, schlage ich außer mir vor Wut auf ihn ein. Alle meine Ängste, meine Gefühle und die ganze Wut auf ihn brechen aus mir heraus und wie von Sinnen prügele ich weiter auf ihn ein. Plötzlich packt er meine Handgelenke. „STOP, es reicht“, ertönt es ruhig, aber trotzdem bestimmt aus seinem Mund und aus irgendeinem Grund bringt mich die Entschiedenheit in seiner Stimme dazu nachzugeben und aufzuhören.  

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WhatSub
5.465454
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In den Fängen der Mädchenhändler (2. Teil - Getestet)

 

Hatte ich gerade noch gehofft, dass das ein Albtraum sei und ich gleich aufwachen würde, wurde es eher noch schlimmer. Bis zum Mittag musste ich einige Fragen über meine sexuellen Erfahrungen beantworten, bei denen ich mich nicht traute etwas falsches zu sagen und doch zögerte ich in der Folge dreimal, was mir nur weitere Schläge mit der Peitsche einbrachte, die weiter meinen Po striemte. Danach wurden meine Maße ebenso wie meine Körpergröße gemessen und ich wurde gewogen, als wollten sie alle Details wissen. Über das wieso dachte ich in diesem Moment nicht nach oder wollte nicht darüber nachdenken. Es musste weit nach Mittag sein, als der dritte Mann von gestern dazu kam, den ich schnell erkannte. Er hatte wie gestern schon Jeans und Hemd an, als wäre er mehr für den geschäftlichen Bereich zuständig und genau darum ging es auch. Mich hatte er nur eines kurzen Blickes gewürdigt, wie ich inzwischen gefesselt vor dem Sofa in der Raumecke hockte. Ich konnte einiges aus dem Gespräch der drei Männer aufschnappen und hörte, dass es wohl um die beiden jungen Frauen ging die ich gestern hier noch gesehen hatte. Dass die ja heute abgeholt werden sollten, fiel mir jetzt erst wieder ein. Ich hörte Wörter wie „Bordell“, „russische Mafia“, „Gruppenvergewaltigung“ und andere Wörter, die mir Angst machten und mich verzweifeln ließen, was die wohl mit mir vor hätten. Im Gespräch erfuhr ich, dass er Alex heißt und dann ging auch sein Blick zu mir herüber. Drei Seile fixierten meine Arme; eins an den Oberarmen, eins an den Ellbogen und das dritte an den Handgelenken, so dass meine Bewegung fast gleich null war.

 

„Schauen wir mal, ob unser Beifang zu was taugt. Hübsch ist die Schlampe ja.“ sagte er dann wie beiläufig, während er auf mich zukam und dann an mich gerichtet: „Ich hoffe du kannst gut blasen bitch!?“ während er langsam seine Hose öffnete. „Streng dich an, wenn dir was an deinem Leben liegt!“ warnte er noch, als sein schon harter Schwanz an meinen Lippen entlang fuhr und er mit einem leichten Druck klar machte, was ich tun sollte. Ich überlegte einen Moment mich zu weigern, aber zu groß war die Angst vor Konsequenzen, so dass ich langsam meinen Mund öffnete und kurze Zeit später seinen Schwanz zwischen meinen Lippen hatte. Ein kurzes „Los“ im drohenden Tonfall reichte, dass ich anfing an seinem Schwanz zu lecken und zu saugen. Leicht, soweit die Fixierung es möglich machte, ließ ich den Kopf vor und zurück spielen und an seinem Schnaufen war immerhin zu erkennen, dass ich es nicht gänzlich falsch machte. Den Lusttropfen schmeckte ich schon nach kurzer Zeit und auch wenn ich am liebsten fest zugebissen hätte, bemühte ich mich weiter. Der Schwanz zuckte und pulsierte mehr und nach nicht einmal fünf Minuten spritzte er ab und knurrte zufrieden etwas, während ich gezwungen war zu schlucken, da er mir kurz seinen Schwanz tiefer rein drückte und meinen Kopf etwas in Nacken presste. Kaum war er fertig, musste ich das gleiche auch noch bei Chris machen und es folgte auch noch Steve, der das Klischee von Farbigen und großen Schwänzen bestätigte. So waren nicht einmal 20 Minuten vergangen, ich hatte jedem der drei Männer einen geblasen und ihr Sperma geschluckt. „Das kann sie schon recht gut, steigert ihren Marktwert.“ kommentierte es Chris lachend, bevor sie mich so zurück ließen und sich zurück zogen, ohne dass ich wusste was sie nun machten oder ob ich nun alleine war. 

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Shari90
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Hempfield Manor (13)

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Hempfield Manor
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Hempfield Manor (12)

 

Teil 13

Anlässlich des Nationalen Feiertages in Belgien als Doppelfolge

Als dein Vater 1944 von seinem Einsatz zurückkehrte, wurde ich über Nacht die Herrin des Hauses und Kopf der Familie. Ich war zuerst völlig überfordert. Dein Vater hat sich immer um die Familienangelegenheiten gekümmert. Er hat alle Fragen rund um das Familienvermögen geklärt und sich um den Erhalt des Familiensitzes gekümmert. Dein Vater war der erste Baronet of Hempfield. Als er in die Kolonien aufbrach war er nur ein armer Schlucker von einem Prokurist. Als er zurückkam war er steinreich. Er hat nie darüber geredet wie er zu all dem Geld gekommen ist.

Einerseits war ich versucht ihr das Wort abzuschneiden, andererseits interessierte mich die Geschichte meines Vaters durchaus. Er war gestorben, als ich 12 Jahre alt war und ihn niemals wirklich kennen gelernt.

Unsere Ehe war eine reine Zweckehe. Er hatte sich in den Kopf gesetzt in den Adelsstand erhoben zu werden. In seiner verqueren Welt war der Adelsstand das höchste Ziel, das ein Mensch erreichen kann. Er kaufte also Hempfield Manor, welches sich in einem desolaten Zustand befand und renovierte es grundlegend. Dann kaufte er sich den passenden Adelstitel.

Er fand ziemlich bald heraus, dass ein Adelstitel ohne ‚Adel’ nur die halbe Freude ausmacht. Er suchte also eine Frau aus gutem altem Hause, die ihm beibringen konnte, sich wie ein echter Adeliger zu benehmen. Er fand mich.

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triple_mBB
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Sand – Teil 2

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Sand – Teil 1

 

Die Bewegungen, die er regelmäßig vollzog, wenn er schreibend am Tisch saß, waren die eines Menschen, der sich in seinem Körper zutiefst unwohl fühlte. So deutete eine häufig zu beobachtende Kopfdrehung daraufhin, dass er sich gegen die eng geschnürte Krawatte zur Wehr setzen musste, damit sie ihm nicht den Atem nahm. Gleichzeitig schien er ihrer Restriktion zu bedürfen, um nicht in sich zusammenzufallen. Diese Ambivalenz spiegelte sich auch in seinem Umfeld. So zeichnete sich das gläserne Haus, das er bewohnte, durch eine große Offenheit aus, während es allein eine leblose Steinwüste war, die dadurch ins Rauminnere gelangte. Diese Doppeldeutigkeit verwies auf sein tiefes Verlangen, sich auf die Welt einzulassen, vor der er sich gleichzeitig verschloss. So glich das Haus, dessen Fassaden, so oft es die Wetterbedingungen zuließen, im Boden versenkt waren, einem aussichtslosen Warten auf etwas, das es selbst immer schon abgetötet hatte.

Entsprechend ging auch von dem reduzierten Interieur, trotz der Leichtigkeit der einzelnen Stücke, eine kühle Starre aus. Es war so, als hätte jeder Stuhl, jeder Tisch und die Bücher in den Regalen an dem ihnen zugewiesenen Ort den Tod gefunden. Dasselbe galt für die junge Frau, der ebenfalls eine Position in diesem Arrangement zuzukommen schien. Obgleich nicht eigentlich gefesselt, war es wohl den stählernen Manschetten und dem engen Halsband zuzuschreiben, dass ihr nackter Körper fest in den Raum eingebunden war. Und doch unterschied sie sich von allen übrigen Gegenständen. Denn da sie innerlich glühte, musste sie ihre ganze Konzentration aufbringen, um die Spannung, die den Raum hielt, nicht aus dem Kontinuum geraten zu lassen. Ohne es wirklich zu erahnen, kam ihr dadurch eine ungleich bedeutende Funktion in diesem Ensemble zu. Wäre sie nicht da, würde alles hier verkümmern; wäre sie aber zu sehr da, sprengte es den Raum auseinander.

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angelusnovus
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Das dunkle Geschäft mit den Promis (1. Teil - Einstieg/Test)

 

Eins war klar, für die Gefahr solcher Haftstrafen musste er sich etwas überlegen, was mehr Gewinn einbringen würde. Gerade einmal drei Tage war er wieder auf freien Fuß und statt nun ein geregeltes und legales Leben zu führen, hatte er schon wieder Gedanken an die schiefe Bahn. Doch wer ist er? Mit bürgerlichen Namen wurde David K. im Jahr 1974 in Hamburg geboren, es folgten eine kaputte Kindheit, der Schulabbruch und die kriminelle Laufbahn. Waren es zunächst kleinere Delikte wie Diebstahl und leichte Körperverletzung, war es dann das Hamburger Rotlichtviertel was ihn magisch anzog. Vom Türsteher und Geldeintreiber zum Clubbesitzer und Zuhälter, was ihm gutes Geld brachte und einen Namen machte. Geachtet, respektiert und gefürchtet auf dem Kiez war er in den späten 90ern schon eine echte Kiez-Größe, doch damit auch schnell mit einer Zielscheibe der Justiz behaftet. Geldstrafe und Bewährung bedeuteten noch einmal Glück im Unglück, doch dann folgte 2006 eine Haftstrafe wegen Menschenhandels, Hehlerei und Waffenbesitz. Ursprünglich war er zu 9 Jahren verurteilt worden, doch schon im Herbst 2013 wurde er wegen guter Führung entlassen. Und was nun? Zum Glück hab es noch versteckte Bankkonten, die von der Staatsanwaltschaft nicht entdeckt wurden und somit unberührt blieben. Seine beiden Clubs und das Wettbüro hatte er eh schon wegen Steuerrückzahlungen verkaufen müssen, so dass ihm nicht viel blieb. Zudem wieder in die Zuhälterei einsteigen? Nein, für das Geld lohnte sich die Gefahr nicht.

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Shari90
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In den Fängen der Mädchenhändler (1. Teil - Gefangen)

 

Endlich waren der Winter und die kurzen grauen Tage vorbei, so dass ich einen der ersten lauen Maiabende nutzen wollte um wieder richtig joggen zu gehen. Genau das Richtige nach einer anstrengenden Woche in der Uni, dachte ich mir an diesem Freitagabend. Die kurze rote Sporthose, darunter eine Hot-Pants, ein Shirt plus Bh waren genau richtig, nicht zu kalt und nicht zu warm. Schnell noch die Turnschuhe angezogen, den Hausschlüssel geschnappt und schon konnte es los gehen. Die wenigen Meter durch meine Straße waren schnell geschafft, vorbei am Schulzentrum und der Gartenkolonie erstreckte sich bald der Feldweg mit dem immer näher kommenden Waldstück vor mir, wobei ich es bewusst langsam angehen ließ und immer mal wieder laufen mit gehen wechselte. So konnte ich auch die ersten Frühlingsboten ganz gut genießen; zaghafter Sonnenstrahlen, die zwitschernden Vögel und Pflanzen die langsam blühten begleiteten meinen Weg in den Wald hinein. Eine tolle Strecke zum laufen, da hier bis auf ganz wenige Spaziergänger kaum mal jemand anzutreffen war und man wirklich für sich war. So ging es tiefer hinein, vorbei an der Grillhütte über die Brücke am Bach und oberhalb des alten Steinbruchs vorbei, als mir etwas ungewöhnliches auffiel.

 

Dieses alte Grundstück was in unmittelbarer Nähe zum Steinbruch an eine alte Pferdeweide grenze, kannte ich zwar, aber irgend etwas war hier anders. Die Scheune sowie die beiden Häuser waren doch letztens Jahr noch viel herunter gekommener oder bildete ich mir das nur ein? Zumindest die Schilder mit der Aufschrift „Privatgrundstück! Unbefugtes Betreten verboten!“ waren definitiv neu und standen dort hinter dem einen Gebäude nicht auch Autos? Ich ging noch etwas weiter am Zaun entlang, bis ich einen besseren Blick hatte und tatsächlich, dort parkten ein Kombi und ein Transporter zwischen Scheune und dem einen Haus. Jetzt schon sagte irgendwas in mir, ich sollte einfach weiter laufen, aber auch war meine Neugierde geweckt. Um so mehr, als ich ein Loch im Zaun entdeckte, durch welches ich leicht hindurch steigen konnte. Die Schilder hatte ich längst wieder vergessen, als ich mich durchs hohe Gras den Gebäuden näherte. Gerade so konnte ich mich hinter einer alten Kastanie verstecken, als zwei Männer aus der Scheune kamen und zum Transporter gingen. Aus meiner Position konnte ich sie zwar nur von hinten sehen, aber doch erkannte ich das beide relativ groß und kräftig gebaut waren. Tausend Gedanken gingen durch meinen Kopf, als ich darüber nach dachte, was die hier wohl machten. Wilderer, Drogen- oder Waffenschmuggel oder war das alles ganz harmlos und meine Fantasie ging mit mir durch? Nein das tat sie nicht, auch wenn mir das, was ich dann sah, im wahrsten Sinne des Wortes die Sprache verschlug. Einer der Männer hatte die Schiebetür geöffnet und nun zerrten sie zu zweit jemanden aus dem Inneren des Fahrzeugs. Eine nackte Frau, die sich wehrte und um sich trat, gegen die beiden Männer jedoch recht hilflos war. Ihr Gesicht war mit einem Kartoffelsack oder ähnlichen verhüllt und an ihren unterdrückten Lauten konnte man erahnen, dass sie darunter geknebelt sein dürfte. „Verdammt warum hab ich mein Handy nicht mit genommen?“ ärgerte ich mich in meinen Gedanken über mich selbst, bevor ich angestrengt überlegte, wie ich der Frau helfen könnte. Dass sie nicht freiwillig hier her gebracht wurde, war ja leicht zu erkennen und irgendwas musste ich doch machen. Zurück laufen und die Polizei rufen? Nein, vielleicht wäre es dann schon zu spät. Als die beiden Männer die Frau in das Haus gezerrt hatten versuchte ich etwas näher heran zu kommen. Eigentlich war das total naiv, was sollte ich schon gegen so zwei Männer ausrichten und vielleicht waren es ja sogar noch mehr. Aber war es meine Neugierde oder aus einem Instinkt heraus, dass ich nicht weg rannte, sondern mich der Gefahr sogar noch näherte? Jetzt lehnte ich zumindest genau an der Rückseite des Hauses und blickte vorsichtig um die Ecke, wo zwischen Haus und Scheune niemand zu sehen war, die Tür vom Haus allerdings geschlossen war und durch die zur Rückseite liegenden Fenster im Erdgeschoss war nichts zu erkennen, da diese einfach zu verdreckt waren. Doch dann fielen mir die Holzpaletten rechts von mir auf. Auf diese drauf zu steigen war recht einfach und mit etwas sportlichen Geschick konnte ich mich so ein wenig hoch ziehen, bis ich den Balkon zur hinteren Hausseite erreicht hatte und diesen erklimmen konnte. Und wie es das Schicksal so will, war diese Tür zum Hausinneren nur angelehnt, so dass ich langsam und ruhig in das Haus gelang. Bei jedem meiner Schritte gab das Holz unter meinen Füßen verräterische Geräusche von sich, da ich aber von unten Stimmen hörte die recht laut redeten, ging ich davon aus, dass man mich eh nicht hören würde.

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Shari90
5.15226
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Erziehung von Katrin zur Lecksklavin XIV.

 

So, der 14. Teil hat etwas gedauert....dafür muss ich mich entschuldigen, da ich doch tatsächlich dachte, ich hätte ihn eingestellt....mea culpa!

Katrin ist immer noch mit ihrem Exfreund Ahmed und seiner neuen Flamme Steffi in der Hütte im Wald.

Im letzten Teil hatte sie eine Scheune mit Gewichten an ihren Schamlippenringen und Brustwarzenringen putzen müssen und die Scheune für eine Party her gerichtet, warum oder für wen wusste sie nicht...sie wird es aber in diesem Teil erfahren ;-)

Hoffe sie gefällt Euch...wenn ja, dann schreibt es auch (beim Beschwerdemanagement hört man ja immer, dass Kritik achtmal häufiger ausgesprochen wird, wie ein Lob)....sollte sie Euch nicht gefallen, dann schreibt doch bitte eine konstruktive Kritik dazu, damit ich es beim nächsten Mal besser machen kann!

Vielen Dank!

XIV.

 

Irgendwann stand Steffi auf, „gehen wir duschen!“.

Also gingen wir alle in die Hütte, selbst ich durfte duschen und ich genoss es, erstens nahm mir Steffi die schweren Gewichte von meinen Ringen ab und zweitens hatte ich endlich warmes Wasser und nicht schon wieder den Gartenschlauch!

Ich genoss es so sehr, dass ich meine Finger nicht von meinen gepiercten Muschi lassen konnte und anfing mir die Möse zu ruppeln.

Ich machte es hart, zärtlich war wohl wirklich nicht mehr mein Ding, aber bevor ich kam, hörte ich auf.

Ich durfte nicht ohne die Genehmigung einer meiner Herren oder Herrinnen (die Zahl nahm ja immer mehr zu, die ganze Familie Hürrijet, Fatma und ihr Bruder Ahmet und nun auch noch seine neue Freundin und meine alte Bekannte Steffi!) einen Orgasmus haben und obwohl es jetzt niemand mitbekommen hätte, verbot ich mir die Erlösung selbst!

Ich bin eine Sklavin, mein Körper gehört nicht mehr mir, sondern meinen Herren, die über mich bestimmen, so wollte ich es und so fand ich es erregend.

Ja, so wollte ich sein, ich war mir sicher, da mich der Gedanke daran schon wieder Feucht machte!

 

Als ich nach dem duschen (und Löcher reinigen) wieder raus kam, war ich wieder fit.

Der Alkohol war soweit raus und mein Körper hatte sich wieder etwas erholt.

Aber ich kam nicht dazu, mich noch mehr zu erholen, Steffi wartete schon und gab mir Manschetten für Hände und Füße, „anziehen“ befahl sie mir.

Ich machte sie fest, sie nahm meine Hände, verschloss sie mit einem Karabiner hinter meinem Rücken und drehte mich um.

Dann zog sie mir eine schwarze Latexmaske über den Kopf, sie verdeckte mein Gesicht und hatte Reissverschlüsse an Augen und Mund, beide waren verschlossen.

Sie legte mir meine Halsband wieder um und zog mich blind und gefesselt an der Hundeleine weiter.

„Achtung Stufe!“ warnte sie mich, als wir zur Treppe kamen und half mir herunter.

Dann zog sie mich weiter, nicht weit, dann hörte ich, wie sie die Leine irgendwo fest machte, „warte hier!“ befahl sie mir, eine andere Möglichkeit hatte ich ja eh nicht.

 

Ich blieb stehen, ich konnte mich ja nicht groß bewegen, ich war gefesselt und sah auch nichts.

 

Eine ganze Weile später, es war bestimmt eine Stunde vergangen, kam wieder jemand.

„So, ich bin ja mal gespannt, was Du von unserer Überraschung hälst!“ meinte Steffi, nahm die Leine und zog mich fort.

Es ging wohl zum Schuppen, da ich die kühle Brise spürte, als wir in den Abend hinaus liefen.

Ich hörte Stimmen, richtig viele Stimmen, die aus dem Schuppen kamen.

Anscheinend hatte das herrichten des Schuppens den Sinn, eine Party zu schmeissen und ich kam nackt, gefesselt, gepierct und mit einer Ledermaske über dem Kopf dazu!

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ingtar
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Sweet Jane vom Bahnsteig 4

Alle Rechte der nachfolgenden Inhalte liegen bei Jo Phantasie.

Vorwort: Irgendwann bin ich hier auf das „Projekt“ gestoßen. Dauerte eine Weile, ging dann im Kopf auf und ab, bis der Entschluss sich durchsetzte, auch mitzumachen. Keine Zeit mehr für den Korrektor, Restfehler einfach weggurgeln. Ach, ihr Grimm'igen, es ist kein Plagiat, „Sweet“ stand schon fest, als ich eure Story dann sah. Finde ich irgendwie bemerkenswert, genau wie: Der Anfang muss nicht am Anfang stehen!

 

Sweet Jane vom Bahnsteig 4

Textauszüge: The Velvet Underground - Sweet Jane; Lou Reed - Walk on the Wild Side; Ian Dury - Sex and Drugs and Rock & Roll

 

Die meisten mögen denken, die Unterführung wäre der geeignete Platz, aber das ist ein fataler Irrtum. Das Echo dort ist ruinös, die Wände sind voller Graffiti und es stinkt meistens nach Pisse. Anstandsbürger, und von denen soll die Kohle ja kommen, die sind weitestgehend bestrebt, möglichst schnell diese ekelige Strecke hinter sich zu bringen. Der Anreiz, mir zuzuhören oder gar stehen zu bleiben und etwas zu geben, der sinkt gegen null.

Deswegen sitze ich hier am Bahnsteig 4, direkt unter den hellen Neonröhren und neben dem Fahrkartenautomaten: Klapphocker, E-Gitarre, meine geliebte Susi, tragbarer Aktivlautsprecher. Ja, und dann natürlich noch meine „Spendenbox“, eine blecherne Keksdose. Etwas einladend soll das Ganze aussehen, aber niemals zu professionell, um nicht den Eindruck zu erwecken, ich würde mit Reichtümern nach Hause gehen, wie es in den Köpfen einiger Ahnungsloser herumspukt.

Bahnsteig ist trotzdem kritisch: Videoüberwachung, Sicherheitspersonal. Aber ich komme fast immer so auf 20 Minuten, bevor ich verjagt werde und da ich weder nach Drogendealer noch nach Abzocker aussehe, lassen sie mich meistens unbehelligt ziehen.

Sweet Jane

Sweet Jane

Ansingen, noch die E-Saite etwas nachstimmen, loslegen!

Die Version von Lou Reed war immer unser Favorit. Wie oft hatten wir sie schon gespielt, gekonnt, begeistert, besoffen und zugedröhnt. Die Mädels haben uns bejubelt, bekreischt und dann später im Wohnwagen unsere Schwänze gelutscht. Alles hin, weg, vergessen. Die Zeit ist einfach an uns vorbeimarschiert, hat sich nicht darum gekümmert, dass einige liegen geblieben sind.

Oh yes sweet Jane

Now Jack, he is a banker

And Jane, baby,  she is a clerk

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Jo Phantasie
5.0175
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5 (8 Bewertungen)
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