Skip to Content

Maledom

Traumfrau (Testversion) - Teil 1

 

Sie fiel mir sofort auf, als ich die Markthalle verlassen wollte. Eigentlich war ich nur hergekommen, um ein paar Buletten und ein Bier zum Abendessen zu kaufen. Ich freute mich auf meinen Feierabend vor der Glotze nach einem langen Arbeitstag in der Klickagentur.

Da stand sie, Ausstellungsstück eines neuen Marktstandes, der strategisch günstig direkt beim Ausgang platziert war. Jeder musste sie sehen. Und fast jeder blickte sie an. Nur die Männer, die mit ihren Frauen hier waren, schauten krampfhaft auf die andere Seite. Jugendliche tuschelten miteinander, machten obszöne Gesten und kicherten albern. Viele Männer schauten immer wieder kurz hin. Frauen schauten etwas länger hin und rümpften die Nase.

Aber sie, sie schien nur mich zu sehen. Wie ein Engel stand sie da, in ihrem winzigen, hauchdünnen Büstenhalter, der beinahe zu bersten schien, als sie sich reckte, die Schultern zurücknahm, mir einen langen, lüsternen Blick zuwarf, sich mit der Zunge über die Lippen fuhr, und die langen blonden Locken nach hinten strich.

Dann lächelte sie. 

Ein Hunderttausend-Volt-Lächeln. Mindestens.

Wenn eine Frau einen Mann so anlächelt, dann hat sie ihn erwählt. Das wusste ich genau, auch wenn mich noch nie eine Frau so angelächelt hatte. Genau genommen hatte keine Frau viel mehr als drei Worte mit mir gewechselt, seit meine Mutter mich zuhause rausgeworfen hatte.

Jetzt füllte das Lächeln dieser Blondine mein Innerstes vollkommen aus. Ich konnte nichts anderes mehr sehen. Meine Gedanken setzten aus, mein Herz raste. Mein Magen krampfte sich zusammen. Wie angewurzelt blieb ich stehen und bemerkte kaum, dass jemand fluchend gegen meinen Rücken prallte und mich zur Seite stieß. Eine Frau kicherte.

Endlich kam mein Gehirn stotternd und knirschend wie eine uralte, eingerostete Maschine, wieder in Gang. Das Mädchen trug einen eisernen Halsreif und war mit einer dicken Kette an der Wand des Marktstandes befestigt. Über ihr verkündete ein schreiend bunt blinkendes Schild:

HumanSoft® Cindy® v4.0 - Viel mehr, als Sie erwarten!

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Domabile
5.52
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.5 (2 Bewertungen)

Mias Studium Sommersemester 11 - Teil 4

  Vorheriger Teil: 
Mias Studium SS11 / Teil 3

 

Der nächste Teil hat leider etwas länger gedauert, aber dafür ist er auch etwas länger :) Viel Spass beim Lesen und über Anregungen wie es weiter gehen soll mit der kleinen Studentin freue ich mich natürlich.

Sommersemester 11 / Teil 4

 

Erst am Sonntagmittag bekam sie eine neue Nachricht mir Uhrzeit und Adresse. Wieder hatte sie nur wenig Zeit sich fertig zu machen, diesmal entschied sie sich für eine kurze Hose und ein Top, dass sie notfalls auch ohne BH tragen konnte; sie fürchtete nämlich, dass ihr heute ein Ausflug ohne Unterwäsche bevor stand. Leider schaffte sie es auch diesmal nicht pünktlich, so stand sie 10 Minuten zu spät, mit klopfendem Herz vor der Tür und wartete das Jake öffnet. Er ließ sie im Treppenhaus warten und erst nach 5 Minuten öffnete er die Tür und sah sie finster an: "Du bist 15 Minuten zu spät" stellte er nüchtern klar. Mia viel fast die Kinnlade herunter: "ich war schon von 5 Minuten da, das ist nicht fair" protestierte sie energisch und schwieg lieber, als er sie noch finsterer ansah und gefährlich dunkel wiederholte. "Du bist 15 Minuten zu spät. Ich muss nicht fair zu dir sein. Du hingegen musst gehorchen!" Damit waren die Machtverhältnisse geklärt und er lässt Mia eintreten, die nun ihrerseits finster drein schaute.

"Ich sehe schon, ich muss dir die Verhältnisse noch mal verdeutlichen" er packte ihre Handgelenke und zog sie über ihren Kopf um sie dort mit einer Hand an der Wand zu fixieren. Mit der rechten Hand schlug er ihr kurzerhand fünf Mal hart auf den kleinen Po. Mia war davon von völlig überrascht und als sie sich befreien wollte konnte sie es bereits nicht mehr. Ein erschrockenes Quietschen war die Reaktion auf den ersten Schlag und sie zappelte herum, in der Hoffnung den anderen vier auszuweichen. Jake hielt sie unbarmherzig fest und griff ihr von hinten zwischen die Schenkel, als er fertig war. Drückte seine Finger gegen ihre Scham und raunte ihr ins Ohr: "Also Mia, wie viel Minuten warst du zu spät?" Mia keuchte und schnaubte heftig ob der Behandlung, sie drehte den Kopf ein wenig zu ihm und sah finster in seine Augen: "Zehn Minuten!" sich zu befreien hatte sie aufgegeben. Jake grinste innerlich und verpasste ihre weiteren zehn härteren Schläge auf den Po.

Die ersten vier konnte Mia noch verbissen wegstecken, dann wurde es schmerzhaft und sie schrie leise auf. Nach dem letzten Schlag griff Jake der jungen Frau wieder zwischen die Beine und drückte seine Finger auf ihre Spalte: "wie viele Minuten warst du zu spät?" Mias Körper bebte mittlerweile und sie zuckte bei der Berührung zusammen. Sie war im Recht und er nicht: "Zehn Minuten!" presste sie heraus und fing sich sofort den nächsten Hieb ein. Jake musste sich eingestehen, dass es durchaus vergnüglich war den knackigen Po von Mia zu versohlen. Sie wollte es nicht anders und seine Hand schlug weiter fest auf ihren Po. Nach weiteren fünf Hieben knickte Mia ein. "15! Es waren 15 Minuten hör auf Jake... bittere" schluchzte sie gequält, Jake hatte sie nicht geschont und ihr Po brannte nun schon gefühlt lichterloh. Als er ihr erneut zwischen die Schenkel griff keuchte sie gequält auf und stellte ihre Füße ein wenig mehr auseinander, damit er mit ihr zufrieden war. Sie wollte nicht einen weiteren Schlag bekommen.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Insurrection
4.68
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.7 (3 Bewertungen)

Petra´s dunkle Vergangenheit: Teil 3

  Vorheriger Teil: 
Petra´s dunkle Vergangenheit: Teil 2

 

Geweckt wurde ich vom Klopfen an der Zimmertür. Petra war bereits auf dem Weg dorthin, eingehüllt in einen Bademantel. Sie öffnete die Tür und ein Angestellter des Hotels schob einen Servierwagen, bestückt mit einem reichhaltigen Frühstück, in unser Zimmer. Anscheinend hatte ich so tief geschlafen, dass ich gar nicht mitbekommen habe, wie Petra den Zimmerservice bestellt hatte.

Sie bedankte sich, gab ihm das obligatorische Trinkgeld in die Hand, und so schnell, wie er gekommen war, war er auch schon wieder verschwunden.

„Guten Morgen mein Schatz, ich hoffe, du konntest einigermaßen gut schlafen. Ich habe uns Frühstück bestellt. Ich denke, es ist nicht verkehrt, wenn wir es uns in unserem Zimmer gemütlich machen und nicht unten im Speisesaal zwischen den anderen Gästen. Die Erklärung zu letzter Nacht sollte dann doch nicht jeder hören.“

Gott sei Dank, sie sprach dieses unschöne Thema von sich aus an. Ich hatte schon befürchtet, sie wollte es unter den Teppich kehren, mich mit einem reichhaltigen Frühstück ablenken von den Erlebnissen der letzten Nacht. Endlich würde ich erfahren, was genau zwischen dem Zeitpunkt, als ich die Bar verließ und dem Moment, an dem ich Sie zerzaust in unserem Badezimmer habe stehen sehen, passiert war.

Ich war sauer, aber auch etwas melancholisch, da nicht wissend, ob die Erklärung, welche sie mir gleich auftischen würde, unsere Beziehung dauerhaft beschädigen würde.

„Guten Morgen Schatz, ich denke auch, dass wir hier im Zimmer bleiben sollten. Schön, dass du das Frühstück bestellt hast. Aber sei mir bitte nicht böse, dass ich nicht in Jubelarien ausbreche. Du kannst dir sicher denken, dass ich etwas verwirrt und sauer bin. Was zum Teufel war da gestern Nacht los?“

„Setz dich erstmal, wäre doch schade, wenn die Spiegeleier und der Kaffee kalt werden würden. Ich erzähle dir ja alles. Eigentlich sollte das, was ich dir jetzt erzählen werde, tief in meinem Inneren und vor dir verborgen bleiben, und genau aus diesem Grunde ist auch gestern Nacht das passiert, was passiert ist. Ich weiss nämlich wirklich nicht, wie du auf das nun folgende reagieren wirst. Allerdings muss ich etwas ausholen, damit du verstehst, wie es dazu kommen konnte.“

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
sanmiguel3103
5.04
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)

Grenze

 

Ich will dich küssen, du verweigerst dich. Ein Spiel? Ich greife in deine Haare und übernehme die Führung, du sträubst dich. Mein Zug wird fester, den Schmerz kann ich dir ansehen, du brichst in Tränen aus. Die Fassung verlierst du, willst den Kuss nicht. Ich lasse ab, abwertend und schaue dich an, du zu Boden. Deine Tränen tropfen von deinem Kinn, deine Nase ist rot. Ich verstehe es nicht.

Die Ohrfeige, die dich trifft realisierst du nicht, starrst weiter nach unten, wirkst weit entfernt. Etwas ist passiert, nur unklar was. Ich greife unter dein Kinn und zwinge dich zum Blick, du kneifst die Augen zusammen und drehst dich weg.

Die erlebte Situation ist nicht neu für dich, so oft hast du es in den Jahren getan. Am Anfang hattest du Abscheu vor Anilingus, die ist mit der Zeit gewichen, heute erfolgt es mit Hingabe, mit einer echten. Du vertraust mir, du hast diese Hürde eingerissen, ich verstehe dich nicht.

Dein Verhalten ändert sich nicht, ich versuche erneut dein Gesicht zu sehen, wieder wehrst du dich. Heiser kommt aus deinem Mund:„Bitte nicht.“
Etwas ist zerbrochen, etwas in dir, besorgt streichle ich dein Haupt und frage:„Kannst du es in Worte fassen?“ Ein weiterer Krampf erfasst dich, du heulst richtig. Ich nehme dich in dem Arm, auch das akzeptierst du nicht.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Total
4.86
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.9 (6 Bewertungen)

Inferno - eine Vorgeschichte (Geschichten aus Frankreich)

Die nachstehende Erzählung steht im Zusammenhang mit "Chalet de Sade", ist jedoch kein Mehrteiler im klassischen Sinn. Man könnte sie mit der noch geplanten dritten Legende - einer Nachgeschichte - als eine Art Trilogie sehen, die auch einzeln genießbar ist. Für die bei der Entstehung gewährten Hinweise gilt insbesondere Dank an Raale.

(copyright by Tony)

Inferno - eine Vorgeschichte (Geschichten aus Frankreich)

 

Ein ganz normaler Frühlingsmorgen. Frischer Tau liegt auf dem Blumenmeer. Roter Mohn zwischen saftigem Grün, am Rand Klee, dreiblättrig, vier an der Zahl nur selten. Trotzdem ein glücklicher Tag. Eine schwarze Katze, Pfoten alabasterweiß, schleicht durchs Feld. Sie genießt die Freiheit und das Leben. Seit Stunden schon ist sie auf den Beinen, müde von der nächtlichen Jagd, stolz trägt sie ihre Beute vor sich her. Eine Streunerin, frei und ungebunden. Legt sich nieder, unruhig der Schlaf. Wilde Träume plagen das Tier, wälzen es hin und her. Erinnerungen, Vergangenheit und doch so nah.

Was sie sieht, erschreckt sie. Überall Feuer, heiße Glut lichterloh. Angstvoll hockt sie in der dunklen Ecke, kein Ausweg in Sicht. Verzweifeltes Stöhnen und Ächzen zerreißen ihr das Ohr. Kettenklirren hallt durch den Raum. Hilflos blickt sie in die Flammen, fieberhaft sucht sie nach der Chance auf Flucht. Beißender Geruch verbrannten Fleisches trifft die empfindliche Nase. Verrückt vor Angst springt sie ins Inferno, eilt zu Hilfe der gequälten Kreatur. Qualm und Hitze nehmen ihr fast die Sinne, als eine schwere Eisentür sich öffnet und Rettung naht. Bepackt mit fremder Seele findet sie ihr Heil in freier Welt.

„Schon gut, meine Kleine“, beruhigt die Stimme der Herrin – ihrer Herrin. „Es war nur ein Traum, nur ein Traum.“ Katze reckt sich, streckt die Pfoten aus und auch die Krallen. Behutsam krault Simone sie hinterm Ohr und streicht über das weiche Fell. Sie mag es, sie mögen es beide, Herrin und Tier. Kuscheln bereitet ihnen immer viel Vergnügen. Wenn sie sich die Nasen aneinander stubsen und die Katze mit dem Köpfchen an der Wange Zärtlichkeiten einfordert, danach an Busen oder im Schoß ihr Plätzchen findend. Das Tier krümmt den Rücken und dreht das Köpfchen, bietet den Hals dar und genießt die Zuwendung. So, wie es nur Katzen können.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Tony 2360
4.824
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.8 (5 Bewertungen)

Himmel auf Erden - Kapitel 2

Zum ersten Teil : 
Himmel auf Erden - Kapitel 1
     Nächster Teil: 
Himmel auf Erden - Kapitel 3

 

Kapitel 2

Er fand den Hausschlüssel, probierte ob er ging. Dann fuhr er zurück zur Firma. Er gab die Schlüssel der betreuten Objekte ab. Die Ausrüstung wegschließen. Ein paar Berichte die er noch eintippen musste. Aber mit seinen Gedanken war er woanders. Dann endlich war er fertig.

Aufgeregt fuhr er zurück und mit klopfendem Herzen ging er wieder hinunter in den Keller. Als er das Licht anmachte sah er sie genauso wie er sie verlassen hatte, vollkommen hilflos an den Armen hängend. Sie hatte Glück. Ihr Gewicht war so gering das der Zug auf die Schultern nicht zu extrem war. Sonst wäre sie längst in Schmerz und Agonie versunken. Aber das ließe sich ja gegebenenfalls ändern.

Er trat an sie heran, stellte sich vor sie. „Nun?“, fragte er, „Wie hast du dich entscheiden?“

Sie schaute ihn an. Ihre Augen waren riesig, furchterfüllt. Ihr Blick alleine verriet dass er gewonnen hatte. „Darf ich noch etwas fragen?“ hauchte sie. „Aber natürlich.“ „In meinem Tagebuch, auf der vorletzten Seite, da stehen eine Reihe von Regeln.“ Er nahm ihr Tagebuch auf und blätterte nach der beschriebenen Seite. Schnell wurde er fündig. „Was ist damit?“, fragte er. „Würdest du mir garantieren dass du diese Regeln einhältst?“ fragte sie. „Moment, ich möchte sie eben erst lesen.“

Er setzte sich auf den Hocker vor ihr. Regeln also, man musste sehen um was es dabei ging. Er hatte nicht vor sich wesentlich einschränken zu lassen.

In Ruhe las er diese Regeln, mehr und mehr fassungslos worum es dabei ging. Dies waren keine Einschränkungen wie er erst vermutet hatte, dies waren Freibriefe. Und sie wollte ganz eindeutig dass man diese Freibriefe ausnutzte.

‚Sexuelle Benutzung: Der Folterknecht darf sein Opfer auf jede Art sexuell benutzen. Er darf sie zu jeder sexuellen und erotischen Handlung zwingen zu der er Lust hat. Dazu gehören auch Zärtlichkeiten jeglicher Art, Küsse, Zungenküsse etc. Es geht dabei ausschließlich um seine sexuellen Bedürfnisse. Die des Opfers spielen dabei absolut keine Rolle. Das Opfer hat dabei mit größtmöglichem Enthusiasmus aktiv mitzuwirken. Ist der Folterknecht nicht der Ansicht, dass das Opfer alles Mögliche getan hat oder entspricht das Ergebnis nicht zu 100 Prozent seinen Erwartungen darf und wird er das Opfer auf das strengste bestrafen, wobei ihm die Art und Härte der Strafen vollkommen frei gestellt ist.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
sadist-extrem
4.725882
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.7 (17 Bewertungen)

Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 21

  Vorheriger Teil: 
Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 20

 

Er blieb wie angewurzelt stehen, zögerte. Er drehte sich zu der Haustür um, ratlos wie er reagieren sollte.

„Du hast Deine Schlüssel und die Brieftasche vergessen.“

Es lag nichts Besonderes in ihrer Stimme, keine Gehässigkeit, kein Hohn. Sie stellte nur fest, dass war alles.

Brieftasche? Schlüssel? Er hatte beides in der Jacke gehabt, da war er sich sicher. Seine Hände tasteten in seine Taschen hinein, doch Thao hatte Recht, da war nichts. Fing er jetzt schon das Spinnen an? Oder spielte sie ihr Spiel weiterhin mit ihm? Er fühlte in sich hinein, Wut, Resignation, Enttäuschung, eine gefährliche Mixtur.

„Mach mir auf!“

Brummte er und stemmte sich gegen die Tür. Der Summer wurde laut, dann war er wieder in dem Haus, das er noch vor wenigen Augenblicken unbedingt verlassen wollte. Langsam nahm er die Treppe nach oben, ließ sich Zeit mit jedem seiner Schritte, Zeit um wenigstens einen halbwegs klaren Kopf zu bekommen bis er bei ihr oben war. Sie trieb ihn an seine Grenzen und er wollte ihr gegenüber nichts Unüberlegtes tun, sonst hatte sie gewonnen. Er stöhnte…, hatte sie das nicht schon längst?

„Thao stand in ihrer Wohnungstür und blickte auf ihn herunter, als er aber den letzten Treppenabsatz nahm, verschwand sie wieder in ihrer Wohnung, so dass er ihr folgen musste.“

Er war wütend darüber, dass sie ihn auch jetzt noch hinhielt. Sie stieß ihn aus ihren Leben heraus, zwang ihn wieder hinein, manipulierte, ignorierte…, sie schien wirklich eine Teufelin zu sein. Wollte sie ihn wirklich fertig machen, damit sie sich auf seine Kosten besser fühlen konnte?

Steven steckte seinen Kopf durch die Wohnzimmertür und sah Thao auf der Couch, wieder das Buch in ihren Händen haltend. Sein Gesicht sprach Bände, er empfand in diesen Moment nur Wut auf diese Frau.

„Wo sind meine Sachen?“

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
sena
5.344998
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (12 Bewertungen)

Himmel auf Erden - Kapitel 1

     Nächster Teil: 
Himmel auf Erden - Kapitel 2

 

Himmel auf Erden - Ein unerwarteter Anfang

Das Bild das sich ihm darbot war atemberaubend. Nicht in seinen kühnsten Träumen hätte er zu hoffen gewagt sowas je live zu sehen. Aber nun war es da. Vor ihm. Real. Vor ihm hing eine Frau, eine bezaubernde junge Frau, nackt, an den Armen. Sie hing, an den Händen gefesselt an einem Seil von der Decke, frei im Raum, vielleicht einen halben Meter über dem Boden.

Dabei hatte die Nacht so miserabel angefangenen. Ein Einsatz nach dem anderen. Als er den Job beim Wachdienst angenommen hatte dachte er es würde eine ruhige Sache werden. Ein wenig mit dem Auto durch die Stadt tuckern, mal zu einem Fehlalarm oder ähnlichem gerufen werden. Und das war’s. Dazwischen Kaffeepausen, Zeitunglesen, träumen, Ruhe, kein Stress.

Eigentlich war er ja prädestiniert für den Job. Anfang 40, kein unerfahrener junger Kerl, 1,90 bei fast 130 kg. Sicher nicht mehr alles Muskeln, aber bullig, furchteinflößend. Seine Kleidung mit Lederjacke, schwarzer Jeans und schwarzem Hemd verstärkte diesen Eindruck noch.

Aber diese Nacht war anders. Ständig gingen Meldungen ein, von hier nach da, dann wieder zurück, dunkle Wohnungen, durch die er schlich, immer die Gefahr das es doch kein Fehlalarm war, jeden Winkel durchleuchten, und kaum war er fertig, schon kam die nächste. Er war genervt.

Diese hier würde seine letzte für heute sein. Eigentlich hatte er schon vor 10 Minuten Schluss gehabt, aber auf die Bitte der Zentrale hatte er den Auftrag noch angenommen. Die Meldung kam von einem Fenster im ersten Stock. Das alte Fachwerkhaus war dunkel gewesen, kein Licht war zusehen. Aber es war natürlich prädestiniert für einen Einbruch. Einsam stand es, abgelegen. Leise hatte er sich Zutritt verschafft, vorsichtig mit der Taschenlampe erst das Erdgeschoss, dann den ersten Stock durchsucht, die Hand an der Waffe. Alles war adrett, fein, sauber. Sogar Blumen standen in einer Vase auf dem Wohnzimmertisch.

Ein Fenster im ersten Stock stand offen, aber irgendwas stimmte nicht. Am Rahmen war eine Schnur befestigt, an deren anderen Ende ein Gewicht hing. So wurde das Fenster offengehalten und hatte so offenbar den Alarm ausgelöst. Auf der Fensterbank lag ein kleines Eis Stück in einer großen Pfütze, das fast geschmolzen war. Offenbar eine Einrichtung das Fenster mehr oder weniger Automatisch nach einer gewissen Zeit zu öffnen. Aber aus welchem Grund sollte jemand das tun. Ein Einbrecher musste ja dann schon in der Wohnung gewesen sein. Ein Verdacht überkam ihn, nur leise. Er hatte einige Geschichten gelesen, in denen es um Eiswürfel und ihr langsames Schmelzen ging. Eine heimliche Hoffnung keimte in ihm auf.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
sadist-extrem
5.305002
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (24 Bewertungen)

Christina

 

Die Geschichte ist für eine Freundin von mir, ein kleines Weinachtsgeschenk. Ich hoffe es gefällt ihr. Und Euch.

 

 

Christina war genervt, ihr Job am Schalter einer großen Bank war eigentlich ihr Traumberuf. Sie hatte hart dafür gearbeitet um so weit zukommen. 

Jetzt war sie hier in Frankfurt in der größten Filiale die ihre Bank zu bieten hatte.

Aber statt im großen Aktienbereich zu arbeiten war sie im Kundenbereich für die arabischen Kunden zuständig. Nur weil sie gut Arabisch konnte. Hätte sie bei der Bewerbungeinfach verschweigen sollen.

 

Denn mit der Mentalität dieser reichen Araber kam sie eigentlich gar nicht klar. Die nahmen Frauen wie sie gar nicht ernst, und liessen sie das auch deutlich spüren.

Gerade stand wieder einer vor ihr der sie zuerst mit den Augen ausgezogen hatte bevor er ihr ins Gesicht sah. Sie versuchte ja schon ihre tollen Brüste unter einer weiten Bluse zu verstecken, und die langen brünetten Haare hatte sie streng nach hinten zu einem Pferdeschwanz gebunden.

 

Warum sie ausgechnet mit dem Kunden so einen Streit bekam wusste sie auch nicht mehr. Jedenfalls artete der Streit aus, der Araber beschwerte sich und sie bekam eien Ermahnung von ihrem Chef. Vielleicht hätte sie ihn doch nicht beleidigen sollen, dachte sie noch am Abend als sie betrübt nach Hause ging. Ihre Karriere konnte sie, zumindest in dieser Bank, vergessen.

Sie war so in Gedanken versunken das sie den großen Wagen der direkt neben ihr hielt nicht einmal bemerkte.

Erst als die Türen aufgerissen wurden und zwei Männer heraussprangen schaute sie hin. Da war es aber schon zu spät. Der eine Mann zog ihr eine Maske über den Kopf, der andere drehte ihre Arme auf den Rücken und hielt sie fest. Bevor sie schreien konnte bemerkte sie noch den Stich im Hals. Dann wurde es schon dunkel um sie, das Narkosemittel wirkte schnell.

 

Als sie wieder zu sich kam wusste sie nicht wo sie war, sie lag in einer Art Kiste, das konnte sie aber nur ertasten. Denn es war völlig finster. Ausserdem hörte sie ein komisches Rauschen, wusste aber nicht was das war. Ihr Kopf schmerzte. 

Jetzt viel ihr der Überfall wieder ein. Schlagartig wurde ihr bewusst das sie entführt wurde. Aber von wem ? Und warum ? Sie hatte keine Antwort darauf. Sie hatte ja auch kein Geld um viel Lösegeld zu bezahlen, auch nicht ihre Eltern. Ihr Herz schlug immer schneller, sie war kurz vor einer Panikattacke.

 

Auf einmal wurde der Deckel geöffnet. Sie sah aber trotzdem nichts. Ihre Augen mussten sich erst an die Helligkeit gewöhnen. Nach einiger Zeit konnte Sie den Mann erkennen der vor ihr stand. Es war einer der Männer der sie entführt hatte. Und er richtete eine Pistole auf sie.

Der Mann bedeutete mit einer Armbewegung das sie sich erheben sollte. Sie drückte ihren Oberkörper hoch, zu mehr war sie noch zu schwach. Nun sah sie das sie in einem Flugzeug war, einem relativ kleinen. Es musste ein Privatjet sein.

Und dann sah sie ihn, den Araber mit dem sie den Streit in der Bank hatte.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
master261
4.881816
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.9 (22 Bewertungen)

Daemon VII

Zum ersten Teil : 
Daemon I
  Vorheriger Teil: 
Daemon VI

 

Bitte lest die Anmerkungen am Ende (natürlich erst nach der Geschichte, wenn sie euch gefällt)

Ich freue mich über jegliche Kritik, mag sie noch so scharf sein, wenn sie konstruktiv bleibt.

(c) Realitätsfremd. Bitte verbreitet diese Geschichte nicht weiter.

- - -

Sie schlug die Augen auf, starrte zur Decke. Sie war in ihrem Zimmer. Langsam hob sie den Arm, betrachtete den Verband. Dieser Dreckskerl.

Sie versuchte aufzustehen, bemerkte, dass ihre Beine zu schwach waren um sie zu tragen.

„Geh es langsam an.“

Wie schaffte er es, immer dann aufzutauchen, wenn sie lieber alleine wäre? Er legte ihr eine Decke um, zog sie dann auf die Beine und führte sie zum Tisch. Wie konnte er es wagen sie anzufassen? Aber sie hatte nicht einmal genug Kraft um seine Hand weg zu schlagen.

„Trink. Dann fühlst du dich bald besser.“ Er deutete auf eine Schale, setzte sich ihr gegenüber. Gehorsam nahm sie einen Schluck, stellte fest, dass Brühe war, die er ihr gebracht hatte.

„Was ...“ Sie unterbrach sich selbst, als sie ihre Stimme hörte. Es klang, als hätte sie tagelang nicht gesprochen. Ihr Hals fühlte sich ungewohnt rau an. Sie griff nach der Schale, trank einen großen Schluck bevor sie es nochmals versuchte.

„Was habt Ihr mit mir gemacht?“ Was habt Ihr mir angetan? Sie zwang sich ruhig zu bleiben, nicht zu viele Vorwürfe in die Frage zu legen.

„Nichts das dich umbringen wird.“ Die Kälte verschwand so schnell wieder aus seiner Stimme wie sie gekommen war. „Trink.“

Sie sah ihm ins Gesicht, wusste nicht, ob sie sein Lächeln freundlich oder grausam finden sollte. Seine Worte vom ersten Tag waren ihr noch gut genug in Erinnerung. Keinem von uns ist geholfen, wenn du zu schwach wirst. Was war sie anderes als sein Eigentum? Sie durfte keine Freundlichkeit von ihm erwarten, alles was sie von ihm bekommen würde, war Sorge darum, dass sie nicht mehr arbeiten konnte. Sie schob den Stuhl zurück, ging zum Schrank. Sie musste sich abstützen, damit ihr die Beine nicht weg knickten, hatte es aber schließlich doch geschafft und zog ein Kleid heraus. Ungefragt half er ihr dabei es anzuziehen. Sie gab es sich gegenüber ungern zu, wusste aber, dass sie es alleine nur schwerlich geschafft hätte.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Realitätsfremd
5.208
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.2 (10 Bewertungen)
Inhalt abgleichen


about seo