Skip to Content

Maledom

Evas Karriere, wie gewonnen so zerronnen Teil 6

 

Teil 6

„Einen schönen Aufenthalt!“ Der Zöllner tippt lässig an sein Käppi, winkt dann den Porsche weiter. Röhrend setzt sich der schnelle Sportwagen in Bewegung, nach wenigen Sekunden nimmt Björn das Gas zurück. Nicht unnötig auffallen, keine vermeidbaren Probleme mit der Obrigkeit. So rollt der Porsche nun mit langweiligen achtzig Sachen durch die freundliche Landschaft. Grüne Wiesen, bevölkert von hellbraunen Kühen, in der Ferne dunkle Wälder, über allem die mächtigen Gipfel; eine Landschaft wie aus dem Reiseprospekt.

Auf dem Beifahrersitz genießt Eva die Reise. „Wie lange noch?“ Fragend schaut sie zu Björn. „Eine halbe Stunde, vielleicht etwas mehr. Wenn wir im Hotel eingecheckt haben, wirst Du zur Bank gehen!“ Mit einem stummen Nicken tut Eva ihre Zustimmung kund. Heute Vormittag hat Björn sie im Bordell abgeholt. Eine größere Summe Bargeld blätterte er auf Elkes Schreibtisch, die genaue Höhe, ihren Preis, kennt Eva nicht.

„Damit gehörst Du für achtundvierzig Stunden Herrn Schuster. Ich will keine Klagen hören! Denk an deine Bezahlung.“ Zu Björn: „Hier ist ihr Ausweis. Viel Vergnügen mit ihr. Bringen Sie mir meine Hure pünktlich wieder zurück.“

Eva konnte sich ein kleines Lächeln nicht verkneifen. Herr Schuster, über diese Beziehung waren sie lange hinaus. Gleichwohl gab sie die erwartete Antwort: „Ich werde mein Bestes für Herrn Schuster tun.“

In der Tiefgarage reichte Björn ihr eine Plastiktüte. H und N, der Aufdruck. Ein kurzes, enges Kleid und ein Mantel. Ihren fragenden Blick beantworte Björn kurz angebunden: „Unterwäsche ist unnötig.“ So streifte sie das rote Kleid über, galant schloss Björn den Reißverschluss an der Rückseite. Sie fühlte sich eingeengt, lange schon hat sie keine richtige Kleidung mehr getragen. High heels und lange Strümpfe sind ihre Hurenkleidung.

Jetzt, auf dem Sitz neben Björn, ist es weit nach oben gerutscht, offenbart freien Blick auf ihre Schenkel. Zu ihrer Überraschung zeigt Björn kein besonderes Interesse. Überhaupt ist er heute anders, ihr letztes Treffen ist Eva gut in Erinnerung. Ganz Gentleman, benimmt er sich nun höflich und zuvorkommend.

In der Ferne tauchen erste Gebäude auf. Durch enge Strassen geht die Reise zum Stadtzentrum. Eine mittelgroße Plaza, gesäumt von alten, imponierenden Gebäuden im mediterranen Stil.  An seiner Stirnseite thront,  groß, seriös, Ehrfurcht heischend, das Grand Hotel. Ihm gegenüber eine Bank; die Bank deren Schließfächern Björns Interesse gilt. Und meines, Eva fügt es ihren Gedanken hinzu. Dort liegt die Chance auf eine Änderung ihres Lebens.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Schreiber
4.302858
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.3 (7 Bewertungen)

Richtig böse

 

Alle Rechte der nachfolgenden Inhalte liegen bei Jo Phantasie.

 

Zufriedenheit? Dieser Begriff sollte eigentlich mit positiven Gefühlen besetzt sein!

Mmhh ..., sich zufrieden zurücklehnen, genießen, seine eigene Macht bewundern und ihr kommendes Unglück selbstgefällig und erfüllt belächeln. Schluss damit! Diese Art der Zufriedenheit macht nur träge, behindert die weiteren Erfolge, lässt die geplanten Aktivitäten zäher fließen und das Projekt somit anfällig für Fehler werden.

Daher hatte er beschlossen, nicht zufrieden zu sein, sondern den aktuellen Stand ihrer Ausbildung lediglich als einen unbedeutenden jedoch notwendigen Meilenstein auf der Zielgeraden zu sehen.

Klar, sie ging jetzt bereits auf ein Zeichen von ihm auf die Knie, öffnete bereitwillig ihr hübsches Lutschmäulchen und ihre Augen leuchteten dabei überaus erwartungsvoll. Alles, wie es sein sollte! Kein Zwang, nicht durch Schläge, Ohrfeigen, - die waren natürlich auch wichtig -, aber das Entscheidende war ihr Wunsch, es genauso haben zu wollen und es zu genießen.

Es war so, als habe es „Klick“ gemacht, einen Schalter in ihrem Kopf umgestellt, ihre Persönlichkeit von einer Sekunde auf die nächste verwandelt. Jetzt machte sie alles aus eigenem Antrieb, freiwillig, ihm hörig, demütig und dabei erwartungsvoll feucht. Er konnte es sehen, diese glänzende Scham, die sich ihm unerhörterweise geil entgegenstreckte. Seit diesem „Klick“ ging es wie von selbst. Ihre Begierde war nicht gespielt, sie war ihr jetzt eingepflanzt und tropfte ihm offensichtlich und schamlos entgegen. Eine Ohrfeige für diese unerhörte Provokation? Nein! Unerfüllte Sehnsüchte, eine ins Unermessliche steigernde Wollust, das sollte ihr Antrieb werden, noch mehr für ihn tun zu dürfen. Sie sollte danach betteln, es haben zu müssen, um dann seine Wünsche ausführen zu dürfen. Man konnte all dieses bereits in ihren Augen lesen, dann, wenn man richtig tief hineinblickte.

Devotheit ist die eine Sache. Unterwürfigkeit lediglich eine minderwertige Untermenge. „Klick!“ Die gesamte Persönlichkeit wollte er haben. Kein eigener Wille durfte in ihrem Bewusstsein überleben. Selbstaufgabe, sein Befehl musste ihr Wille werden, seine Bedürfnisse ihre Erfüllung und seine abgrundtiefsten und dunkelsten Fantasien ihr Paradies.

Das Ziel? Ein leichtes Lächeln umspielte seine Mundwinkel und er wollte sich zwingen, nicht in die Sünde des Stolzes zu verfallen. Zufriedenheit, Arroganz, Selbstgefälligkeit, das waren alles Hindernisse, die jetzt sorgfältig beiseitegeschoben werden mussten. Hier auf der Hälfte ihrer Wegstrecke gehörten diese Attribute noch ausbruchssicher in eine Stahltruhe verfrachtet.

Erst am Ziel dürften sie dann herausgelassen werden.

Bereits der Weg dahin war seine Erfüllung: Richtig böse!

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Jo Phantasie
5.04
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)

Petra´s dunkle Vergangenheit: Teil 5

  Vorheriger Teil: 
Petra´s dunkle Vergangenheit: Teil 4

 

Nachdem mich Susi rausgeschmissen hatte, zog ich wie gesagt erst einmal zu Sam. Ich wollte mir eigentlich schnell etwas Neues suchen, aber wie das dann immer so ist, konnten wir beide der Situation etwas positives abgewinnen. Am Anfang fühlte es sich wirklich so an, als ob wie jetzt so etwas wie ein Paar seien. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich mir, dass er mich vielleicht wirklich so liebt wie ich ihn, dass er sein wildes, ungebundenes Dasein ablegen könnte. Ich gab mir alle Mühe, ihm zu gefallen. Ich schmiss den Haushalt, kochte für uns, machte unsere Wäsche. Und auch sexuell versuchte ich ihm alle Wünsche zu erfüllen. Vor der Arbeit, nach der Arbeit, mitten in der Nacht, zu jeder möglichen und unmöglichen Zeit, in jeder möglichen und unmöglichen Position, hatten wir Sex, bis uns alles weh tat. Wir hatten richtig Spaß. Doch nach einiger Zeit kamen von seiner Seite immer neue Wünsche, Fantasien, dazu. Dachte ich, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt in dieser Beziehung schon viel erlebt hatte, so sollte ich eines besseren belehrt werden.

Ich war jetzt viel zu Hause. Die Saison war vorbei und Sergio öffnete seine Bar nur noch am Wochenende. Ich wusste zwar, dass in der Nebensaison die Arbeit knapp werden würde, aber dass es dann doch nur so wenige Stunden werden würden, hätte ich nicht gedacht. Aber ich hatte ja Sam, und der sorgte dafür, dass es mir zu Hause nicht langweilig wurde.

Wenn Sam unterwegs war, machte ich wie gesagt den Haushalt und kümmerte mich um meine Körperpflege, um ihm zu gefallen. So wie von ihm gewünscht war mein Busch mittlerweile sehr schön gewachsen, was ihn sichtlich erregte. Alle anderen Haare entfernte ich mir akribisch von meinem Körper, cremte danach alles schön ein, damit meine Haut auch schön weich und zart für ihn war. Wenn ich meiner Körperpflege nachging dachte ich oft über uns, über Sam nach. Insbesondere darüber, dass er mir fast nie sagte, wo er hinging. Auch wusste ich nicht, wie er seinen Lebensunterhalt bestritt. Immer, wenn ich ihn darauf versuchte anzusprechen, wiegelte er ab, erstickte jede Nachfrage im Keim, bis ich es irgendwann aufgab. Aber da wir zusammen wohnten, konnte er sein geschäftliches Treiben nicht lange vor mir verborgen halten.

Es war ein Samstag im Dezember, ich hatte gerade meinen Flug nach Deutschland gebucht, um über Weihnachten meine Familie zu besuchen, da klopfte es wie wild an der Tür. Sam ging sichtlich verärgert zur Tür, öffnete sie, und ein anderer Schwarzer, den ich vorher noch nie gesehen hatte, stürmte herein. Aufgeregt redeten sie aufeinander in ihrer Heimatsprache ein, ich verstand kein Wort. Es wurde richtig laut im Flur. Anscheinend hatten sie eine sehr deutliche Meinungsverschiedenheit. Irgendwann hörte ich die Tür knallen und es war wieder Ruhe.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
sanmiguel3103
5.316924
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (13 Bewertungen)

Dunkel

Hallo Ihr Lieben,

jetzt bin ich wieder aus der Versenkung aufgetaucht und freue mich wieder über eure konstruktive Kritik und Kommentare.

Viel Spaß beim Lesen,

Eure Foxy

 

DUNKEL

Der Raum war finster. Sie spürte die Dunkelheit um sich herum wie ein lebendiges Wesen. Sie schmiegte sich an ihren zitternden Körper, drang in sie ein und füllte ihre Gedanken. Ihr nacktes Dekollete bebte, als ein kühler Lufthauch daran vorbeihuschte. Eine Gänsehaut überzog ihre ausgestreckten Glieder. Arme und Beine - an allen Gelenken registrierte ihre sensibilisierte Haut die ledernen Manschetten. Sie ballte die Hände zu Fäusten und spannte ihre erschöpften Muskeln an. Doch die festen Seile - angebracht an den steinernen Wänden ihres Gefängnisses - gaben keinen Zentimeter nach. Stattdessen spürte sie den Schmerz an ihren Brustwarzen, als sich die daran befestigten Klammern bewegten. Leise klirrten die an dem lackierten Stahl angebrachten Glöckchen - die süße Melodie als krasser Gegensatz zu dem scharfen Biss der unfreiwilligen Accessoires.

Ihr Atem zischte, als sie sich zwang, den Leib zu entspannen und der Schmerz endlich verebbte. Sie versuchte möglichst still zu liegen. Doch das verräterische Pochen in ihrer Möse verhinderte ihr Vorhaben. Ihr angeschwollener Kitzler pulsierte lüstern, während ihr cremiger Saft ihre nackten Schenkel mit einer feuchten Spur benetzte. Wieder zischte sie. Diesmal nicht schmerzverzerrt, sondern ärgerlich. Sie wollte nicht geil werden! Alles in ihr sträubte sich gegen die Lust, die ihren Körper befiel und daran hochkroch wie die unsichtbare Hand eines Liebhabers.

Schmerz hatte nichts mit Lust zu tun! Jedenfalls hatte sie diese Ansicht bis vor Kurzem vehement vertreten. Über die sogenannten Masochisten und ihre Neigungen hatte sie bisher spöttisch die Nase gerümpft und geglaubt, diese Leute täten sich nur aufgrund ihrer rausgekehrten Andersartigkeit wichtig. Doch nun prickelte ihre Möse selbst vor ungestilltem Verlangen, als sich der Zug der Fesseln durch ihre eigene Bewegung verstärkte. Sie stöhnte vor hilfloser Begierde. Doch die Dunkelheit schluckte jeden Laut.

Bei hellem Sonnenlicht hätte sie ihre momentane Situation wohl kaum ertragen. Ihr eigener Anblick hätte sie abgeschreckt. Die wehrlos gespreizte Haltung, die vor Scham und Geilheit bebenden Schenkel. Die Röte, die sich über ihren Körper zog. Sie hätte sich dagegen gesträubt und die Lust verleugnet. Weil sie sie nicht ertrug - ebenso wenig wie seine intensiven Blicke.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Foxy
5.385
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.4 (16 Bewertungen)

FemSub Wochenende Teil 3

Zum ersten Teil : 
FemSub Wochenende Teil 1
  Vorheriger Teil: 
FemSub Wochenende Teil 2

 

Meine Zunge glitt zärtlich über ihr Lustzentrum und kreiste immer wieder um ihre Knospe. Langsam spürte ich den Erfolg meines Handelns. Nun konnte meine Zungenspitze in sie eindringen. Ihre Erregung machte sich anhand ihrer Atmung bemerkbar. Auf Grund der Leckereien auf ihrem Körper konnte sie sich ja nicht wie sonst bewegen. So war ihre Aufsteigende Lust um  so mehr eine Qual für sie. Ganz ruhig versuchte Sie liegen zu bleiben. Nur damit keines der Oststückchen auf den Boden fiel und sie es zu späterer Zeit, womöglich vor anderen Menschen, vom Boden essen musste.
Ihre Anspannung machte sich durch rhythmisches Zucken der Beine bemerkbar. Die Fixierung hatte ich so gewählt, dass ihr eine Bewegung nahezu unmöglich war. Ich hatte, während ich sie mit meiner Zunge verwöhnte, zusätzliche Seile um ihre Unterschenkel und die Beine der Bank gebunden. Ihre Bewegungsfreiheit minimierte ich auf nahezu null. Meine Zunge verwöhnte sie währenddessen weiter. Ich wollte ja nicht, dass ihre Ängste wieder Oberhand bekamen. Ihre Füße wippten nervös auf und ab. Sie spannte die Armfesseln soweit, dass sich bereits leichte Abdrücke an den Handgelenken bildeten. Ich genoss diesen Anblick, wie sie so vor mir lag, leichtes Schummerlicht der Saunabeleuchtung, die wohlige Wärme die mittlerweile schon über 35 Grad betrug. Durch das kleine Fenster in der Saunatür konnte ich im Augenwinkel die untergehende Sonne sehen. Es war mittlerweile ein Blutroter Abendhimmel. Kurz ließ ich ab von Jule, verließ die Sauna und legte neuerlich zwei Scheite Holz nach. Kurz ging ich hinüber ins Haus und holte mein Handy, welches noch immer auf dem Küchentisch lag. Kurz überflog ich den eingerichteten Chat, grinste vor mich hin und begab mich wieder zur Sauna hinüber. Ich betrat, bewusst laut, die Sauna. In dem Moment, als ich die Tür mit einem Ruck öffnete, zuckte Jule zusammen. Ein kleines Stückchen Obst rollte von ihren kleinen Brüsten hinab und klatschte, schon hörbar, auf den Boden. Wieder lautstark schloss ich die Tür hinter mir, ging zu Jule hinüber und hockte mich neben Sie. Leider konnte ich sie ja nun nicht los binden, alles Obst herunter nehmen und meine Drohung wahr machen. Also entschloss ich mich, dass kleine Stückchen Obst aufzuheben, ihr zu befehlen den Mund zu öffnen und dann dieses Stück in ihren Mund gleiten zu lassen. Ihr Gesicht sprach Bände. Sie hasste es, wenn ich derartiges mit ihr tat. Mit Widerwille aß sie das Stück und ihrem Gesicht war anzusehen wie sehr es sie anwiderte. Die Bank war breit genug damit ich mich neben Jule darauf setzen konnte. Ich nahm Platz streckte eine Hand in Richtung ihrer Brüste und die andere Hand testete ihren Erregungszustand zwischen ihren Schenkeln. Offensichtlich war meine Motivationsaktion, vor dem Verlassen der Sauna, ein voller Erfolg. Kaum hatte ich meine Hand an ihrer Brust und unter ihrem Slip begann sie schneller zu atmen. Sie drehte ihren Kopf immer wieder von einer zur anderen Seite.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
longlife
5.297142
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (7 Bewertungen)

Mach mit mir, was Du willst!

 

Ich laufe eher, dass ich gehe. Es ist wieder soweit. Der erste Montag im Monat. Meine Mittagspause, eine Stunde nur, dann muss ich zurück sein, zurück in meinem Büro im Bahnhofsviertel. Ich biege um die letzte Ecke, stolpere um ein Haar die zwei Stufen hinauf. Ungestüm stoße ich die Tür auf, eile die letzten Schritte zur Rezeption. Dabei stoße ich um ein Haar mit zwei dunkel gekleideten Typen, Chinesen, zusammen. Der größere grinst mich an. Unbewusst grinse ich zurück.

Der Portier, unrasiert, fleckiges, zerknittertes, Hemd; er blickt mir unwirsch entgegen. Ich nenne meinen Namen, aufgeregt stotternd muss ich zweimal ansetzen bis er ihn kapiert.

„Zweiter Stock, Zimmer fünfzehn.“ Er schiebt eine Schlüsselkarte über den verschmierten Tresen. Zumindest das haben sie hier bereits. Noch während ich sie in meiner Hand drehe, knurrt er: „Ist bereits bezahlt. Für eine  Stunde!“

„Danke!“ Ich presse mir das Wort über die Lippen. Unhöflicher Banause. Doch was beschwere ich mich. Was erwarte ich von einem stinkigen, ordinären Stundenhotel in Bahnhofsnähe, direkt neben dem Rotlichtviertel.

Zwei Stockwerke, kein Lift, dafür ausgetretene Stufen, muffiger Geruch der uralten Tapeten. Unterwegs öffne ich meine Krawatte, reise sie förmlich von meinem Hemdkragen. Schnaufend erreiche die zweite Etage, automatisch wende ich mich nach links. Es ist meistens links, meistens Zimmer fünfzehn, eins der besseren. Wie jedes Mal haben sie alles arrangiert. Ich weiß, sie wartet, wartet auf mich. Diese Mal ist es – sie - etwas Besonderes. Eine Neue, eine Masoschlampe! Die Karte in meiner Hand gleitet durch den schmalen Schlitz, die Tür lässt sich knarrend öffnen. Schnell schließe ich sie hinter mir, niemand hat mich eintreten sehen, gut so.

Zwei Meter Diele, linker Hand ein Bad, geradeaus geht es ins Zimmer. Ich kenne mich hier aus, es ist nicht das erste Mal.

Sofort richte ich meinen Blick auf das Bett. Was ich sehe, lässt meinen Mund trocken werden, die Zunge klebt mir am Gaumen.

Rote lockige Haare; sie hat schulterlange rote Haare! Mein Traum! Wird er heute wahr? Aus grünen Augen blickt sie zu mir, ihre Lippen, einen Spalt offen, rosa, feucht glänzend. Lange dichte Wimpern, das Make up – perfekt.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Schreiber
3.910002
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 3.9 (18 Bewertungen)

Ausweglos - Teil 2

Zum ersten Teil : 
Ausweglos - Teil 1

 

Der Auftritt

Dann, am darauffolgenden Mittwoch, mein erster „Einsatz“. Es ging alles schief, was schiefgehen konnte. Anja lag mit Grippe im Bett, hatte sich aber Ersatz organisiert. Ich durfte wieder Ihren Wagen nehmen.

Schon am Vortag wurde als „Specialevent“ eine Premiere angekündigt. Düster ahnte ich, dass ich im Mittelpunkt stehen würde. Und so kam es auch. Wir hatten bei den Übungen und mit Mike nie über Outfits gesprochen. Es gab offenbar eine Klientel der Gäste, die unsichere Tänzerinnen besonders anregend fanden und diese wurden persönlich eingeladen. So kam ich in eine perfekt inszenierte Situation, in der ich genau zu diesem Zweck überrumpelt wurde. Ich musste mich ausziehen und dann – Tränen schossen in meine Augen – lagen meine zwei Tanzoutfits für den Abend bereit. Einmal die detailgetreu nachgenähte Uniform der Jungpioniere mit dem blauen, dann die der älteren Thälmannpioniere mit dem roten Halstuch. Passgenau auf meine Größe zugeschnitten. Knapper Rock. Viel knapper als das Original. Abgesehen davon, dass damals nur die größten Streber und Speichellecker die komplette Uniform trugen. Selbst ich, mit meinem „belasteten Mutterhaus“, beschränkte mich meist auf Halstuch und Bluse, den meisten reichte sogar ersteres. Und nun lagen die überraschend authentischen Outfits vor mir – ergänzt um ordinäre blaue Dessous im ersten und rote im zweiten Kostüm. Kaum war ich angekleidet, wurde ich ins Scheinwerferlicht geschoben. Geblendet. Auf den unanständig hohen Heels schwankend. Und dann war sie da, MEINE Ankündigung: „Hier kommt die geile Chantalle“ – unsere fraglos heißeste Schnalle und bewegt richtig schnell, für Euch ihr unvergleichliches Gestell!“. Grölen. Johlen. Pfiffe. Blendendes Licht. Blechern klingende Pionierlieder, nach deren Takt ich mich nach den erlernten Bewegungen entblätterte. Dann eine Pause. Dann das zweite Kostüm. Wieder alles wie zuvor. Nur schlimmer. Panik. Als die erste Hand meinen Slip berührte, wich ich nach hinten aus, stolperte fast von der Plattform. Grölendes Gelächter, Pfiffe. Dann umringten mich Hände. Grobe Hände. Schweißnasse Hände. Geldgefüllte Hände, die meinen Slip oben und unten abspreizten und mit Scheinen füllten. Heulen, vom Publikum als Schweiß und gespielte Scham gedeutet. Die Überlegung, von der Bühne zu fliehen. Die ersten Schritte in diese Richtung. Mike am Vorhang, kopfschüttelnd. Rückkehr auf die Bühne. Aufgesetztes strahlendes Lächeln, am Leib nur noch die roten Halterlosen mit Laufmaschen und ein sich vor Geldscheinen wölbender String. Auftrittspause. Die begeistert tobende Menge und das Scheinwerferlicht im Rücken. Noch drei Stunden Auftritt vor mir. Heulkrämpfe und Zusammenbruch in der Kabine. Szene von Mike, ich möge gefälligst meine Fickstelzen spreizen und in die Hocke gehen wenn mir Geld zugesteckt würde. Kurz vor dem Hyperventilieren. Nächster Auftritt in 15, 14, 13, 12 Minuten. Panisches Ankleiden, Flucht aus dem Club. Die Metalltür die hinter mir ins Schloss fällt. Ein letzter verschwommener Blick auf die frischen Plakate, die das „Specialevent“ ankündigen. Anjas Wagen, den ich auf schneeglatter Straße beinahe gegen einen Straßenbaum setze. Tränen. Verzweiflung. Scham! Scham!! Scham!!! Jucken an meiner erstmals im Leben rasierten Muschi, dort wo die Geldscheine steckten, die ich in der Panik in der Garderobe liegenließ. 500 DM von Anja, die mich fassungslos anblickt und nicht glauben kann, wie ich reagiert hatte. Anrufe aus dem Club, die schlagartig erst aufhörten, nachdem Anja eine „Auslöse“ in unbekannter Höhe für mich gezahlt hatte. Filmriss ….

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
nina44
5.228574
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.2 (14 Bewertungen)

Wechselbad der Gefühle

 

Dies ist ein Ausschnitt aus einer längeren Geschichte. 

Die Vorgeschichte bleibt vorerst dem Leser überlassen und wird nach und nach ergänzt. Die Geschichte beginnt inmitten einer Szene.

 

....

Sebastian zog mich ins Badezimmer. Vor der Wanne hielt er an.

"Leg dich hinein!" 

Ich gehorchte. 

Er nahm meine Beine, zog mich zu sich ran, so dass ich auf dem Rücken lag. Die Beine waren nach oben gestreckt. Wäre die Wanne gefüllt gewesen, läge mein Körper jetzt unter Wasser. Er nahm meine Beine und Arme und fixierte sie mit Bondagetape an jeder Seite der Wanne. Ich war zu baff, um mich wehren zu können. Dann setzte er sich auf den Rand gegenüber und beobachtete mich. Versunken scannte er jeden Zentimeter meines Körpers, bliebt besonders lange auf der offenen Spalte hängen, die sich ihm so freizügig präsentierte. Er genoss die Tatsache, dass diese verräterisch zuckte. Mein Brustkorb hob und senkte sich. Mein Blick ruhte auf seinem Gesicht. Mir wurde kühl, so lange musste ich in der kalten Wanne gelegen haben. Die Bereiche jedoch, die unter seinen Augen sich hebten und senkten, entzogen sich meiner Kontrolle und waren einzelne warme Inseln.

Sebastian griff hinter sich und präsentierte ein schwarzes Tuch, das er mir um die Augen band. Jetzt war ich auf meine Empfindungen kanalisiert: Arme und Beine an den Wannenrändern fixiert, mein Innerstes offen zur Betrachtung und ich, die zunehmend angemacht wurde von der Situation. Ich wurde neugierig, was geschehen würde. Nach ein paar weiteren Minuten spürte ich einen Lufthauch und Sebastian steckte erst einen, dann zwei Finger in mich hinein. Das kam unerwartet. Fast gleichzeitig machte er das Wasser an. Eine Liebkosung des kühlen Nass. Er drehte die Temperatur auf, um mir die Kälte zu nehmen. Seine Finger spielten an meinem Kitzler, senkten sich in mich hinein, erforschten mich. Sanft streichelte er mich. Die Wärme, die sich von meinem Bauch, bis in meine Zehenspitzen ausbreitete, hatte ich meinen Reaktionen zu verdanken, meinen Reaktionen auf die sanfte und liebevolle Führung seine Finger und des Wasserstrahls. Ich genoss das sanfte Vorspiel.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Cherrywood
3.012
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 3 (5 Bewertungen)

Der etwas andere 4 Personen Haushalt (12)

 

Der letzte Teil des 2. Kapitel

 

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
mrmo
5.13
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.1 (8 Bewertungen)

Michaela wird Sklavin - Kapitel 09

  Vorheriger Teil: 
Michaela wird Sklavin - Kapitel 08

 

Kapitel 9: Der sechste Tag

Der Wecker riss mich um acht Uhr aus dem Schlaf. Sandra lag direkt neben mir und kuschelte sich an mich. Mein kleiner Freund lag groß und steinhart auf meinem Bauch und als Sandras Hand über meinen Oberkörper strich und dabei zufällig gegen seine Spitze stieß, nutze sie ihre Chance, ergriff ihn und fing langsam und zärtlich an, ihn zu wichsen.

Halb verschlafen genoss ich zunächst diese Massage, doch gleichzeitig merkte ich auch den Druck auf meiner Blase.

Steffen: „Nein, ..... nicht hier und nicht jetzt, Schatz. Lass uns erst nach unserem Dreckstück sehen.“ stöhnte ich mit geschlossenen Augen Sandra ins Ohr.

Sandra war ein wenig enttäuscht, entließ mich jedoch und stand kurz nach mir auf. Wir zogen unsere Morgenmäntel an und schwenkten unsere Schritte in Richtung Garten, der inzwischen schon hell erleuchtet war, obwohl die ersten Sonnenstrahlen erst die Spitzen der Bäume umhüllten. Unter dem großen Baum lag der große Haufen Stroh und daraus schaute lediglich Michaelas schlafender Kopf hervor. Wir gingen zu ihr hinüber und rochen schon bald wieder ihren beschmierten Körper, der die Atmosphäre unter dem Baum wie die einer Baustellentoilette wirken ließ.

Als wir näher kamen wachte Michaela aus ihrem sehr leichten Schlaf auf. Erst jetzt bemerkten wir, wie sie trotz des Strohs zitterte. Dennoch gab sie keinen Mucks von sich und sah uns nur wieder stumm an, als erwartete sie unsere Befehle.

Sandra: „Gut dass du wach bist, Dreckstück. Dann können wir mit deiner Ausbildung weitermachen. Aber ich glaube wir müssen dich erst etwas aufwärmen. Na los, steh auf und leg dich da drüben auf den Rücken!“

Michaela zog sich aus dem Strohhaufen und streifte die meisten der hängen gebliebenen Halme von sich ab. Sie trottete noch immer zitternd zu der Stelle, auf die Sandra gedeutet hatte. Eine Grasfläche, weit genug vom Baumstamm entfernt, dass sich hier der Morgentau in dicken Wasserperlen auf den Grashalmen niederschlagen konnte und nah genug, dass die Kette bis dorthin reichte. Michaela setzte sich und ließ sich langsam und vorsichtig in das kalte Gras hinab. Schließlich lag sie flach im Gras und starrte gen Himmel.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
BerndBreadt
4.510908
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.5 (22 Bewertungen)
Inhalt abgleichen


about seo