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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 30

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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 31

 

Schweigend betrachtete Gerd seine Freundin, die ihrerseits in das Kaminfeuer blickte und ihren Gedanken nachhing. Ihre ganze Unsicherheit ihm gegenüber war wieder da, ein kurzes Infragestellen ihres Handelns hatte hierfür ausgereicht.

 „Kann ich dich etwas fragen?“

 Sie blickte auf ihn hinab und nickte.

 „Wie hast du dir denn das Wochenende vorgestellt? Ich meine … was wolltest du mit mir machen?“

 Sie schien zu überlegen, ob sie ihm diese Frage beantworten wollte. Möglicherweise hegte sie ja noch die Hoffnung, den verlorenen Faden wieder aufnehmen zu können.

 „Ich wollte dir eine imposante, hübsche Herrin sein, um die man dich beneidet, weil du ihr dienen darfst. Eine, die nach außen hin keine Zweifel offen lässt, dass du ihr gehörst und etwas Besonderes für sie bist.“

 „Hättest Du mit mir auch gespielt?“

 Xena zuckte mit den Schultern.

 „Wahrscheinlich ein bisschen, allein schon deshalb, weil Du es von mir erwartest. Aber es stand jetzt für mich nicht im Vordergrund.“

 Sie musste lächeln.

 „Und ich wollte dir unsere neuen Spielsachen zeigen.“

 Gerds Blick fiel auf die mächtige Bullenpeitsche an ihrer Seite. Walter hatte sie wohl schon zu spüren bekommen, anders konnte sich Gerd dessen heftigen Aufschrei nicht erklären.

 „Darf ich sie mal sehen?“

 Xena nickte, löste das fein gearbeitete, hochwertige Teil von ihrem Gürtel und reichte sie ihm. Amüsiert stellte sie fest, dass ihr Freund das martialische Foltergerät mit deutlicher Ehrfurcht betrachtete.

 „Weißt du eigentlich, dass ich früher solch einen Schiss vor diesem Teil hatte, dass ich nicht mal wagte, das Ding anzufassen?“

 Die Domina lächelte.

 „Ach? Und heute nicht mehr?“

 Gerd wurde für einen Moment unsicher und blickte auf die Peitsche in seinen Händen.

 „Doch, ein wenig immer noch.“

 Xena lächelte zu ihm hinab. In diesem Moment war er so süß. Sie ahnte, worauf er abzielte, und es klappte tatsächlich. Sie näherten sich einander wieder an, indem sie sich das erste Mal so richtig ungezwungen über SM unterhielten.

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sena
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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 29

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Xena tippte Walter im Vorbeigehen mit ihrer Stiefelspitze an seinem Gesäß an und beobachtete, mit einem Lächeln im Gesicht, wie er sich auf allen Vieren zu ihr umwandte und ihr dann folgte. Sein Blick hielt er dabei gesenkt, starr auf die Absätze ihrer Stiefel gerichtet.

„Komm, Walter. Stell Dich hier hin!“

Sie deutete auf eine freie Stelle im Raum wo mehrere Lochabdeckplatten verrieten, dass hier normaler Weise das Gestell aufgebaut wurde. Doch Xena schien was das betraf andere Pläne zu haben, ging um den Sklaven herum und ließ ihre Hand über dessen Körper streichen, während sich im Hintergrund Lydias unartikulierte Laute steigerten und wohl ihren ersten, sehr heftigen Orgasmus ankündigten. Kurz richtete Xena ihren Blick auf sie, vergewisserte sich das es ihrer Sklavin, soweit man das sagen durfte, „gut“ ging und widmete sich dann wieder deren Mann.

„Walter, ich will wissen inwieweit es mit Deiner Liebe zu Lydia bestellt ist. Dafür habe ich mir etwas ganz nettes ausgedacht, vor allem kann ich dann auch ein wenig an Dir üben, was nach all den Jahren sicher notwendig ist.“

Walter verstand nur Bahnhof, starrte auf die eigenen Fußspitzen herunter und hob ersten seinen Blick, als sie wieder mit ihrer Hand unter sein Kinn drückte und ihm damit die Erlaubnis erteilte, ihr ins Gesicht blicken zu dürfen.

Xenas aparte Züge zeigten keine Böswilligkeit ihm gegenüber. Sie wirkte fast wie ein sorgender Mensch auf ihn, der sich mühte ihm Gutes zu tun. Walter zuckte zusammen als er im Hintergrund Lydias heftiges Röcheln vernahm, wahrscheinlich war sie nun das erste Mal gekommen. Wie weit würde Xena noch mit seiner Frau gehen? Kannte sie wirklich Lydias Grenzen? Langsam machten sich Zweifel in ihm breit.

Wieder spielte die Domina mit der Fernbedienung herum. Lydia wimmerte leise, wahrscheinlich hatte sie jetzt eine Pause bekommen.

„So, Walter.“

Xenas Stimme bekam etwas Hartes und Entschlossenes, was ihn ängstigte.

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sena
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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 28

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Xena drückte Gerd sanft aus ihrem Schoß heraus und führte ihn an seinem Halsband etwas links an ihrem Sessel vorbei, um Lydia und Walter Platz zu machen. Mit einem Fingerzeig vor sich auf den Boden, befahl sie den beiden, näher an sie heran zu kriechen.

„Du dienst nicht zum ersten Mal, Walter, hab ich Recht?“

Sie hob mit ihrem Zeigefinger sein Kinn an, als Zeichen dafür, dass er zu ihr aufblicken durfte.

„Ich lege meine Rolle nicht fest. SM ist für Lydia und mich ein Spiel, in dem wir selbst uns unsere Rollen aussuchen. Leider hat mein Schatz keine dominanten Ambitionen die sie an mir ausleben möchte, aber das haben wir dann auf einem anderen Weg gelöst.“

Xena lächelte.

„Und ihr seid Euch sicher, dass ich für die Erfüllung eurer Wünsche die Richtige sein könnte? Wenn ihr Euch dazu entschlossen habt, gibt es bis morgen früh kein Zurück mehr.“

Walter antwortete nicht sofort, sondern versuchte sich in Erinnerung zu rufen, was er in Xenas Profil gelesen hatte.

„Wir wünschen uns beide das Besondere…, also Lydia und ich. Doch sind wir hier mittlerweile an unsere Grenzen gekommen. Und vielleicht hilfst Du uns dabei sie für uns neu zu definieren? Ich würde es mir ehrlich wünschen.“

Xena wandte sich an Lydia.

„Du liebst Dein Männlein hier, oder?“

Die Angesprochene nickte sichtlich verlegen. Sie schien sich schon voll auf ihre Rolle als Sklavin eingestellt zu haben.

„Ja. Über alles.“

„Aber Du bist nicht nur wegen ihm einverstanden, dass ist sehr wichtig.“

„Nein, Herrin! Ich will es auch.“

Xena wandte sich Gerd zu und strich ihm über die Schulter.

„Schön. Von daher sind wir dann eine gute Runde finde ich. Habt ihr denn schon etwas gegessen?“

Lydia und Walter verneinten.

„Ja, super! Dann werde ich uns jetzt was bringen lassen.“

Sie winkte eine von Monikas Mädchen heran.

„Die Empfehlung des Tages für mich, den Schweinefraß für mein Sklavenvieh!“

Forderte sie mit überzogener, süffisanter Stimme und deutete dabei auf die Karte.

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sena
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Der etwas andere 4 Personen Haushalt (13) Kapitel 3.1

 

Kapitel 3, die Wettkämpfe

3.1 Anjas Bestrafung

Markus ging am Sonntagmorgen noch vor dem Frühstück zu Anja in das Zimmer.
Anja war bereits wach.
Ihr war aber noch anzusehen, dass sie die Nacht nicht sehr gut geschlafen hatte.
Markus hatte dabei irgendwie ein komisches Gefühl.
Er war sich durchaus bewusst, was für ein anstrengender Tag der gestrige für Anja gewesen ist.
Aber er ist der Herr.
Trotzdem musste er sie aufbauen.
Er setzte sich zu Anja auf das Bett und nahm sie in den Arm.
Anja war etwas unsicher, wie sie reagieren sollte..
Der letzte Tag hing ihr noch sehr in den Knochen, vor allem die vielen Demütigungen.
Es war sehr hart gewesen. Dann die Sache mit dem Kerl, das hatte sie die Nacht kaum zur Ruhe kommen lassen.
Sie wollte aber stark sein , vor allem vor Markus.
" Es geht schon, der gestrige Tag war schon sehr hart"." Die Sache mit dem Kerl hatte es alles andere als einfacher gemacht". "Trotzdem hatte ich den Teil bis wir das Restaurant verlassen hatten auch genossen". Auch wenn ich meinen Spaß an der Bestrafung hatte, hatte mir der letzte Teil doch sehr zugesetzt, Markus".
Markus drückte sie fest an sich und streichelte ihr den Rücken.
" Du warst den ganzen Tag toll, Anja".
Der letzte Teil lief alles andere als geplant, aber ich war immer in deiner Nähe um Notfalls eingreifen zu können"."Mir ist wichtig, dass dir das Bewusst ist".
" Ja das weiß ich, Markus", antwortete sie.
" Deine ausstehende Bestrafung müssen wir aber noch machen, das wirst du doch verstehen, aber nicht mehr heute".
" Ja, Danke, Markus", sagte Anja erleichtert.
" Du wirst dich heute den ganzen Tag erholen und ausruhen"."
Dann sehen wir weiter", sagte Markus, drückte Anja nach mal und gab ihr einen intensiven Kuss.
Danach stand Markus auf und verließ Anjas Zimmer.
Den Sonntag verbrachten alle mit dem schönen Müßiggang.
Anja schlief noch einiges und erholte sich nach und nach ganz gut.
Trotzdem hatte sich der vorherige Tag fest in ihrem Kopf eingenistet, auch wenn sie es sich selbst nicht eingestand.
Montag gingen dann alle wieder ihrem normalen Tagesablauf nach.
Markus fuhr wieder ins Büro. Die 3 kümmerten sich um den Haushalt.
Im Büro gab es eine Menge Stress. Es gab große Probleme, die Markus seine volle Aufmerksamkeit erforderten.
In diese Situation herein erfolgte die Einladung zu einem gesellschaftlich wichtigen Ball. Natürlich mit Partner.
Das stellte dann eine weitere Herausforderung dar.
Seine 3 verstanden sich zwar gut miteinander, aber mitkommen würden sie alle 3 wollen.
Einen Zickenkrieg, war aber das letzte, was er jetzt gebrauchen konnte.
Da Markus seine Firma viel Aufträge aus der öffentlichen Verwaltung bekommt, wäre es nicht gut, immer mit anderen Partnern bei so etwas aufzutauchen.

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mrmo
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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 27

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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 28

 

Gerd spürte wie sich Xena aus der Umarmung wieder löste, ihr Körper von dem seinen Abstand nahm und das Schwarz ihres Anzuges, dass ihm zuvor die Sicht genommen hatte, wieder von ihm entfernte. Er sah ihren Schoß, dann ihre kräftigen Oberschenkel, gefolgt von ihren Stiefeln, bis schließlich auch sie aus seinem Blickfeld verschwanden und nur noch der einfache Laminatboden für ihn sichtbar blieb.

 „Dreh Dich zur Wand um, Schatz!“

 Xenas Stimme klang resolut aber freundlich. Gerd wollte sein Glück nicht herausfordern, befolgte umgehend ihren Wunsch und wendete sich zur weiß getünchten Wand. Er hörte Xena hinter sich auf und ab gehen, das Zuziehen eines Reißverschlusses und schließlich die Tastenquittiertöne eines Handys.

 „Monika?! Ich bin es, Xena. Hallo!“

 Xena schien ihrem Gesprächspartner zu lauschen, stattdessen konnte Gerd wieder ihre Absätze hören.

 „Ja! Das tut mir leid, wir haben ein bisschen gebraucht, das stimmt. Hat Dir das Umstände bereitet? Wenn ja dann…“

 Xena lachte.

 „Ja gut, dann bin ich erleichtert. Ja, wir sind soweit fertig und warten draußen auf Dich.“

 Xena schien das Gespräch noch nicht beendet zu haben. Sie ging immer noch ziellos im Zimmer auf und ab, blieb stehen und schien wegen irgendetwas erstaunt zu sein.

 „Monika das war als Kind! Ja, schon auch. Nein, regelmäßig sogar, aber…“

 Gerd wurde hellhörig. Was ging da vor? Xenas Unsicherheit beunruhigte ihn.

 „Wie Fahrradfahren? Du, wenn ich das aber verlernt habe und ich mich wegen Dir…“

 Wieder hörte Gerd das Lachen seiner Partnerin. Es klang hell und gelöst, wahrscheinlich hatte Monika einen Scherz zum Besten gegeben.

„Ja gut, damit hast Du Recht, dann bis gleich.“

 Gerd konnte hören wie das Knallen ihrer Absätze sich ihm näherte. Sie blieb hinter ihm stehen, dann spürte er den Druck ihrer Arme auf seinen Schultern lasten.

 „Ich habe jetzt keine Lust Dich wieder aufzuschließen, Gerd. Ich versuche mal ob ich vorne trotzdem den Reißverschluss zubekomme, einverstanden?“

Trotz dessen ihre Frage eine rhetorische gewesen war, blieb sie die sanfte, sorgendePartnerin, die ihm jetzt seine Winterjacke über die Schulter legte und deren Reißverschluss zuzog.

Gerd aber wünschte sich jetzt nur noch, dass ihr Spiel endlich beginnen möge. Er wollte den quälenden Druck seiner Ängste und Erwartungen entkommen, selbst wenn das für ihn bedeutete, dass ihm Xena sein Leben zu ihrer kleinen Hölle machte. Klein? Gerd seufzte. Er konnte das für sich nur hoffen.

 „Ist alles gut bei dir, Süßer?“

 Gerd konnte nicht nicken. Versuchte aber zumindest diese Geste anzudeuten. Xena aber schien seine Stimmungslage zu spüren, wie so oft in ihrem bisherigen Zusammenleben.  

„Du brauchst nicht mehr lange zu warten, Gerd. Wenn wir draußen im Freien sind, bist Du nur noch mein Spielzeug, dass für mich leiden und an seiner kleinen, kümmerlichen Existenz verzweifeln darf.“

Ihre Stimme hatte sich dieses Mal böse und gereizt angehört. Vielleicht deutete sie seine Ungeduld falsch? Gerd musste aufpassen. Wenn Xena zu glauben begann, dass er sie sich nur noch als Domina wünschte, hatte er ihrer Beziehung schweren Schaden zugefügt. Aber galt das nicht auch für sie, wenn sie es mit ihm übertrieb? Wieder stiegen in ihm Zweifel auf, ob das alles wirklich richtig war. 

 „Komm jetzt! Ich will draußen sein, bevor Monika eintrifft.“

Gerd hörte das Klappern einer Kette, dann erblickte er einen silbernen Karabinerhaken in ihrer Hand, der sich zielstrebig seinem Hals näherte. Ein helles Klicken, dann hatte sie ihn an der „Leine“.

Xena führte ihn zu der Eingangstür, öffnete sie und ein eiskalter Wind wehte ihnen entgegen. Sie ließ ihm keine Zeit sich daran zu gewöhnen sondern zog ihn ungeduldig hinter sich her.

 „Mach größere Schritte! Du tippelst herum wie ein Geisha!“

 Gerd suchte sich zu konzentrieren. Er musste jede seiner Bewegungen vorsichtig ausloten, damit er ihr auf der einen Seite zu folgen vermochte, aber auf der anderen nicht Gefahr lief zu stolpern.

Sie blieben ein Stück entfernt von dem kleinen Gebäude stehen, Gerd konnte die Spuren im Schnee erkennen, die sie bei ihrer Ankunft hinterlassen hatten. Irgendwo rechts von ihnen, musste Xenas Wagen stehen.

Diese Kälte! Der dünne Stoff seines Anzugs bot dem schneidenden Wind keinen Widerstand. So zog die Kälte seine Füße und Beine hinauf, während die Jacke zumindest seinen Oberkörper Schutz bot.

 „Bleib gefälligst ruhig stehen! Was zappelst Du so herum? Willst Du vor Monika den Kasperle machen und mich blamieren?“

 Ein heftiger Stoß an seinem Hinterkopf, verlieh ihrem harschen Ton zusätzliches Gewicht. Gerd aber versuchte ihre, für ihn so demütigende Geste zu verarbeiten.

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sena
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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 26

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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 25
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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 27

 

Seit ihrem kurzen Disput hatten sie kein weiteres Wort mehr miteinander gewechselt. Schweigend saß Xena am Steuer ihres Wagens, blickte auf die Straße und blieb in ihren Gedanken versunken. Gerd hatte seine Partnerin in all den Jahren zu lesen gelernt, auch sie war aufgeregt und schien besorgt zu sein, auch wenn sie sich ihm gegenüber kalt und beherrscht zeigte. Gerd dachte an ihrem Auftritt zurück, den sie in der Firma hingelegt hatte. Sie hatte ihn und all seine Kollegen provozieren wollen und dieses Vorhaben brillant umgesetzt. Stolz sollte er auf sie sein? Scheiße! Seine Kollegen würden ihn am Montag in der Luft zerreißen.

Er betrachtete Xena verstohlen von der Seite. Sie sah geil aus, keine Frage. Vielleicht hatte sie ja doch Recht? Hätte er nicht einfach nur drüber stehen müssen? Er erinnerte sich an seine alten Firma und den Moment wo sie mit ihrem Motorrad die Straße hochgeprescht kam. Es war so unwirklich, er konnte in diesem Moment nicht glauben, dass diese Frau seine Freundin sein sollte. Erthan! Dem Freund waren damals beinah die Augen ausgefallen, genauso wie all den anderen Arbeitskollegen die Xenas Auftritt verfolgt hatten.

Und wie war das heute? Sie hatte das Schauspiel für ihn wiederholt und war enttäuscht, dass er es so überhaupt nicht zu schätzen wusste. Vielleicht weil sie sich nicht vorstellen konnte, wie anstrengend und verletzend, der Tratsch und Klatsch in einer Firma sein konnte.

Die Limousine glitt mit hoher Geschwindigkeit über die Landstraße hinweg, auch das zeigte ihm für diesen Moment eine Veränderung an ihr. Seit dem Xena Mutter war, fuhr sie deutlich vorsichtiger als zuvor. Nur heute, schien sie es, wie früher, sehr eilig zu haben.

Zwei Mal hatte er schon versucht ein Gespräch mit ihr zu beginnen, doch beide Male hatte sie ihn wieder abgewürgt. Er solle sich freuen, hatte sie ihm gesagt, er müsste nun nicht mehr lange warten.

Sie bogen in einer Seitenstraße ein, fuhren ein paar Kilometer durch eine ziemliche Einöde, bis hinter der nächsten Biegung ein paar hell getünchte Gebäude auftauchten. War dass das Gestüt das Xena meinte? Wieder zog sich sein Magen in einem heftigen Krampf zusammen, für ihn ein unsagbar quälendes Gefühl.

Xena lenkte ihre Limousine zielstrebig in Richtung eines kleinen Nebengebäudes, stellte den Motor aus und wandte sich mit fordernder Miene Gerd zu, der einen Moment brauchte um sich seiner Pflicht ihr gegenüber zu erinnern. Hastig löste er also den Anschnallgurt, stieg aus und kam um den Wagen herum um ihr zu öffnen.

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sena
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Mein Schatz - Das erste mal!

Zum ersten Teil : 
Mein Schatz - Wie alles begann...
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Mein Schatz - ein schnelles Ende

 

Ich werde unsanft gerüttelt, schaue auf die Uhr, Sieben! Ich dreh mich um und murmle: „Lass, ist erst Sieben, hab doch frei!“

„Wie erst sieben?!
Du stehst jetzt sofort auf und machst mir einen Kaffee!
Wir haben heute noch viel vor!“

Doro zieht mir die Bettdecke weg, ein klatschen und ein Schmerz durchzuckt mich.
„Au, was soll das?“, rufe ich empört.

„Wie au, vergessen, heute bin ich Domina, so ein Klaps auf den Hintern ist doch gar nichts!“

Oh Mist, ich habe mit abends gerechnet oder nachmittags, aber jetzt? Ich wälze mich zur Bettkante und beginne langsam aufzustehen.

„Oder willst du nicht mehr?“

„Doch, doch Doro“, beeile ich mich zu sagen, „natürlich will ich.“

„Das sieht aber nicht so aus!“ meint Doro und schaut mich zweifelnd an.

In einer Stimmlage als hätte sie einen Idioten vor sich fährt sie fort: „Du hast mir bedingungslos zu gehorchen ich bin die Domina, begriffen? Jetzt beeil dich gefälligst!“

Na ja, nicht mal umgezogen hat sie sich, während ich in der Küche Brötchen aufbacke und Beilagen herrichte.
Ich decke den Tisch und hole die Zeitung aus dem Briefkasten, lege sie auf den Tisch.
Alles bestens, die Brötchen und Brezeln sind perfekt, noch etwas abkühlen.
Wie ruf ich sie jetzt? Darf ich das überhaupt?.

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Ihr_joe
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Der Ring der Aradara Teil 4

Zum ersten Teil : 
Der Ring der Aradara Teil 1 und 2
  Vorheriger Teil: 
Der Ring der Aradara Teil 3

 

Der Ring der Aradara    Teil 4       ( eingeschnürt)

 

Anja konnte es nicht fassen.  Sind die denn hier alle total bescheuert? Normalerweise müsste man auf der Stelle die Polizei und eine ordentliche Abordnung aus der Klappse herholen, und hier nahezu jeden sofort abführen.

 

Anja lag in einem völlig weiß gekachelten Raum von guten fünf mal 4 Metern Größe, auf einem kleinen Metallbett, und konnte erst seit Minuten wieder die kühle Luft auf ihrer Haut spüren.

Ein freundliches Mädchen vom Service half Anja aus diesem verdammten, stinkigen Anzug, und entfernte sich mit diesem schwarzen Bündel überplötzlich.

 

Anjas Genitalbereich brannte höllisch von diesem Ekel erregenden Riesenphallus, den sie gut und gerne 1 Stunde in sich hatte.

Der nächste Stuhlgang dürfte auch in Erinnerung bleiben, da sich dieser ziehende Schmerz auch aus der analen Gegend bemerkbar machte.

 

Anja beschloss, sich auf der Stelle einen Verantwortlichen zu Krallen, und endlich einmal Klartext zu reden.

 

Man konnte es drehen und wenden wie man wollte: Sie war hier die Chefin, und das musste jetzt endlich mal ins richtige Ohr.

 

Das einzige Problem an der Sache war, das Anja hier Splitternackt herumsaß, und beim besten Willen keine Lust hatte, hier zum Gespött des Personals Pudelnackend durch die Gänge zu laufen.

 

Naja, das „Bett“ in der Mitte des Raumes hatte kein Laken, und auch sonst schien hier im Raum nichts zu sein, womit man die Scham bedecken konnte.

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Magictom
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Der Ring der Aradara Teil 3

Zum ersten Teil : 
Der Ring der Aradara Teil 1 und 2
  Vorheriger Teil: 
Der Ring der Aradara Teil 4

 

Teil 3                                               (Die Erbschaft)

 

 

Mike brauchte jetzt unbedingt eine Zigarette und einen Schluck heißen Kaffee.

Die Brühe war mittlerweile schon etwas abgekühlt, aber der Stress ließ Mike dies gar nicht bemerken.

Immer wieder spulte Mike das Band zurück, und beobachtete die gespenstische Szenerie.

 

Mike hatte sich schon hunderte Male bei der technischen Leitung beschwert, dass man nicht alle Cams ständig aufzeichnen lassen konnte.  Aber zum einen war das ja wirklich nicht im Interesse der „Hausgäste“ und zum anderen war das ja bis Dato auch nicht wirklich nötig.

 

Der blaue Dunst schien Mikes Gehirnwindungen langsam wieder in Gang zu setzen.

Eigentlich müsste man ja mit den Magnetkarten………

 

Mike griff zum Telefon. „ hallo Charly, es tut mir Leid….. Ja, ich weiß, wie spät es ist, aber wir haben hier einen Notfall…. 10 Minuten, Okay, Ich spendier den Kaffee, …. Ja ich weiß, trotzdem Danke, Ja , Du mich auch……“

 

*

 

10 Minuten später war Charly, die gute Seele des Hauses im Security-Büro.

„Mike, spinnst Du eigentlich, mich so früh am Morgen aufzuwecken?“

Charly war noch nicht einmal richtig angezogen, aber das Wort „Notfall“ und der eigenartige Ton in Mikes Anruf, sorgten dafür, dass sich Charly einmal weniger Sorgen um sein stets gepflegtes Outfit machte.

 

Charly war seit Eröffnung des Hauses für die Elektronik zuständig. Die gesamte EDV und natürlich alle Cams und Zutrittskontrollen waren ihm untertan. Naja, meistens wenigstens.

 

Charly musste schmunzeln. Mikes Aversion gegen alles, was mit Computern zu tun hat, war Amtsbekannt. Eigentlich hat es fast sechs Monate gedauert, bis Mike zumindest im Belegungsplan der

Hotel-Software einigermaßen was rauslesen konnte. Aber die Sache mit der Zugriffskontrolle war ihm einfach zu hoch.

 

Keine drei Minuten später wusste Mike schon viel mehr.

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Magictom
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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 25

  Vorheriger Teil: 
Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 24
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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 26

 

Xena hatte das gegebene Versprechen längst wieder vergessen. Erst Ruths erwartungsvolles Gesicht erinnerte sie daran. Sie tat sich immer noch schwer damit, egal was für Gründe Thao dafür haben mochte.

„Mich ärgert das, Thao. Ich erinnere mich nicht gerne daran zurück.“

Die Freundin spürte den Groll ihrer Gastgeberin. Aber war nicht so alles für die Nachbarn plausibel erklärt worden? Hatte Xena nicht bemerkt wie verstört Magarete gewesen war, als sie von ihrer Beobachtung berichtet hatte?

Thao blickte Xena ruhig an und deutete auf den Schrank. Ein paar halbwegs passende Wäschestücke würden sich finden lassen, da machte sie sich bei den Massen an Kleidung gar keine Gedanken.

„Lass mich einfach mal gucken und stell Dich nicht so an. Ich fand die Zeit damals gar nicht so schlecht. Einfach verdientes Geld würde ich sagen.“

Xena verzog das Gesicht, spürte ihr flaues Gefühl in der Magengegend und verfolgte jede Handbewegung Thaos. Diese öffnete eine der Schranktüren und schob einen Bügel nach dem anderen auf der Garderobenstange von rechts nach links, dabei interessiert jedes Kleidungsstück musternd.

„Das ist ja geil!“

Thao hielt triumphierend ein mattschwarzes Mieder in die Höhe und hielt es dann an ihren Bauch. Es war viel zu lang aber man konnte zumindest seine Funktion erahnen.

„Das schaut bestimmt scharf an Dir aus, Blondi.“

Xena seufzte, antwortete aber nicht. Auch machte sie keinerlei Anstalten es anzuprobieren oder wenigstens Thaos Begeisterung zu teilen.

Ruth dagegen hatte es sofort in ihren Händen und drehte es nach allen Seiten. Es würde ihr eine enge Wespentaille schenken, wenn es nur nicht so groß gewesen wäre. Enttäuscht guckte sie Xena an, die im Gegensatz zu sonst, überhaupt nicht locker auf sie wirkte.

„Hier, die Korsage ist auch nicht schlecht. Du hast noch viel mehr Sachen im Schrank als ich dachte.“

Xena zog ihre Augenbrauen zusammen, als Thao Ruth auch dieses Wäschestück reichte. Dafür nahm sie das Alte wieder entgegen und räumte es zurück in den Schrank. Thao fand noch ein enges Lederkleid, oberarmlange Handschuhe, Overkneestiefel, eine Latexhose und eine schwere Bikerjacke. Nur die schwarzen Kleidersäcke die ihr Xena so stolz präsentiert hatte, überging sie, zu deren Erleichterung, komplett.

Endlich kapierte Xena. Thao vermied es Ruth ein komplettes Bild zu liefern und riss die verschiedenen Teile völlig aus ihrem Zusammenhang. So gab sie Magaretes Tochter Beispiele wie man was tragen könnte, was diese für Wirkung auf Figur und Optik nahmen, aber ohne sie dabei zu kombinieren oder als einander zugehörig darzustellen.

„Und? Was hat Dir am besten gefallen?“

Ruth gefiel die Korsage am besten. Es sorgte nicht nur für eine enge Taille sondern pushte auch noch den Busen. Schade das Xena ihr es nicht an sich zeigen wollte.

Noch einmal wollte sie die Nachbarin überreden, aber die blieb hart. Xena wollte das Ruth das Ganze endlich abhakte und so schnell wie möglich wieder vergaß.

„So. Sind wir jetzt fertig?“

Thao blickte grinsend in das gereizte Antlitz ihrer Freundin.

„Naja, ich kann ja Ruth auch noch das hier zeigen.“

Sie nahm ein pinkes Cocktailkleid vom Haken und hielt es triumphierend vor sich in die Höhe. Xena aber sprang auf, riss es ihr aus der Hand und räumte es zurück in den Schrank, begleitet von Thaos und Ruths Gelächter.

„Du bist so ein Miststück!“

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sena
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