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Sklave

Christopher und Ich - Kapitel 31

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31

 

Schummriges Licht. Absolute Stille. Bis auf das Schlagen meines Herzens.

Unentschlossen stand ich mitten in dem Zimmer, das mich faszinierte und mir gleichermaßen eine Heidenangst einjagte. Ein Teil von mir wollte sofort umkehren und abermals fliehen, doch es war ein anderer Teil der siegte.

„Okay…“, wisperte ich, nicht einmal an mich selbst gerichtet, holte tief Luft und begann meine, wie sollte ich es wohl am besten nennen… erneute Inspektion. Ohne die wachsamen Augen meines Freundes, meines Masters, auf meinem Leib zu spüren. Ohne den Druck, irgendetwas sagen oder auf irgendetwas reagieren zu müssen. Ganz allein, wie schon an den vielen Abenden der vergangenen Wochen, unserer Anfangszeit, die ich vor meinem Rechner mit bestimmten Recherchen verbracht hatte. Dies hier war auch eine Art Recherche. Ein Feldausflug, wenn man so wollte, sagte ich mir; und seltsamerweise halfen diese Gedankengänge.

Ein Teil von mir entspannte sich.

Und gab dem anderen Teil meiner Seele den Freiraum, dieser Neugier und dem Verlangen nachzugehen.

Abermals zog es mich als erstes zu dem Ständer mit all diesen fiesen, hübschen Schlagvorrichtungen. Ja, ich liebte die Paddel. Gemein in jeder Ausführung, jedoch nicht zu unangenehm auf der Haut. Hart und weich zugleich, je nach Christophers Laune, des Weitreichens meines Vergehens. Ich strich über die Flogger, für die auch jenes galt; das jedenfalls hatte ich bis jetzt gelernt.

Ich hielt kurz inne, als sich meine Augen auf die Peitschen legten, die Christopher bis jetzt noch nicht mitgebracht hatte. Neugier und Angst vermischten sich wiederholt mit seichter Erregung und ich griff nach einem Exemplar, das schon vorhin meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte.

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SummoningIsis
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Der Reiterhof Teil 1-4

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Reiterhof Teile 5 - 8

 

Das ist meine erste Geschichte, sie ist auch schon in einem anderen Forum zulesen.

 

Auch wenn der Anfang vielleicht nicht besonders gut ist, da es sich um eine längere Geschichte handelt wird sie bestimmt noch besser. Trotzdem möchte ich gleich darauf hinweisen das es meine Geschichte ist und ich auch die Rechte an dieser habe.

 

Wünsche schon mal viel Spaß beim lesen.

 

 
Teil 1

Es ist ein warmer Sommerabend die beiden Freundinnen Ramona und Manuela sahen sich Fotos an. Es waren keine
Fotos bei denen man in glücklichen Erinnerungen schwelgt es waren die Fotos von der Beerdigung ihrer Eltern.
Ramona und Manuela waren so etwas wie Geschwister den man kann sagen sie kennen sich seit Geburt an.
Ramona wurde am 18.11.1983 geboren und zwei Tage später kam Manuela auf die Welt. Ob das jetzt zu fall war oder mehr oder weniger geplant das Wissen sie nicht den ihre Eltern waren auch schon damals sehr eng befreundet und da liegt es nah das sie vielleicht auch über Kinderwünsche gesprochen haben und sich um Interesse des gemeinsamen groß ziehen der Kinder da vielleicht auch etwas abgesprochen haben.
Denn auch was den Bau eines Hauses bedarf schienen sie sich einig zu sein sie bauten beide ein Haus in einem neuen Wohngebiet was als positiven Effekt hat das die Häuser genau neben einander stehen.
Doch jetzt waren sie Tot, sie starben vor über einem Jahr.
Sie waren auf dem Weg zu einem Rockkonzert in Wien und auf dem Weg dahin wurde ihr Bus von einem Lkw auf einer 30 Meter hohen Brücke von der Fahrbahn abgedrängt und stürzte in die Tiefe.
Jetzt ein Jahr danach haben die beiden den Verlust ihrer Eltern gut über Wunden.
Manuela sagte „ Weißt du noch als wir die Bilder von einem Busunfall im Fernsehen sahen und sie sagten das es nur zwei Überlebende gegeben hat.“ „ Ja du hast recht Manuela aber da wussten wir noch nicht das das der Bus war in dem unsere Eltern saßen“ sagte Ramona.
„ Ja aber es dauerte nicht mehr allzu lange bis die Polizei vor deiner Tür stand und uns die Nachricht vom Tot unserer Eltern überbrachte“.
„ Ja Manuela das stimmt so war das , aber zum Glück ist das jetzt alles vorbei und wir haben das alles hinter uns“.
Sie schauten sich wieder die Fotos an. „ Du Ramona sag mal wer war eigentlich die Frau hier“ Manuela zeigte auf eine etwas seltsam gekleidete Frau die auf mehreren Fotos zusehen war.
„ Das war doch die Chefin unsere Eltern“.
„ Ja stimmt aber wie sie heißt und wo sie herkommt weiß keiner“.
Ramona nickte nur nachdenklich doch dann sagte sie „ Sag mal Manuela dein Vater war doch auch Tierpfleger genau wie meiner“.
„ Ja und worauf willst du hinaus“.

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Frankenbenscho
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Christopher und Ich - Kapitel 28 - 30

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Christopher und Ich - Kapitel 31

 

28

Achtung, hierbei handelt es sich um ein Sommerspecial  2012! Geschrieben, um die Wartezeit auf ein neues Kapitel zu verkürzen ;) Hauptstory geht in Kapitel 29 weiter!

 

"Sonne"

Der Sommer lässt auf sich warten. Nur kurz lugt die schrill gelbe Sonne hinter den aufgeplusterten Wolken hervor und lässt den Eisverkäufer im Viertel auf steigende Verkaufszahlen hoffen, die Kinder lachen und den, der Urlaub genommen  hat, aufatmen. Doch im nächsten Moment, nur drei oder vier Minuten später schon, endet es, und eine dunkle Wand schiebt sich vor die lichtspendene Scheibe. Der Wind zieht auf, es regnet. Ich seufze und Christopher schaltet das Autoradio lauter, weil es Punkt 9 Uhr ist und er den Nachrichten lauschen will. Genau deswegen schweige ich und schaue nach draußen.

Eigentlich wollten wir heute in den Wald, einen langen Spaziergang machen, in einem Dorfrestaurant erst kurz zuvor erlegtes Wild essen, doch jetzt wo es donnert und blitzt, dort hinten am Ende der Stadt, weiß ich, dass mein Freund richtig entschieden hat, als er die Pläne heute Morgen spontan umgeworfen hat. Und eigentlich, denke ich mir, während mein Blick wieder zum blonden Adonis neben mir wandert, finde ich unser neues Ziel vielleicht sogar ein bisschen besser als den dunklen Wald.

Christopher wirkt konzentriert, oder eher nachdenklich. Die sonore Reporterstimme informiert uns gerade über den Organspendeskandal in der Republik, der eigentlich gar nicht so neu ist, aber scheinbar gibt es nichts anderes Berichtenswertes. Bis auf das blöde Wetter, doch dafür findet sich kein Platz in den Nachrichten. Er seufzt und schaltet noch vor dem Sport zurück auf die CD. Nick Cave and the Bad Seeds. Akzeptabel.

Schließlich bemerkt Christopher meinen Blick, der nun schon seit einiger Zeit auf ihm ruht.

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SummoningIsis
5.34
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Comtessa Carina -Teil 15-

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Part 15

Die Baroness war noch immer ein wenig außer Atem und sie erhob sich von Igor, sein Gesicht und die Balaclava die ja nur den Mund und die Augen frei liesen war triefnass und mit dem Votzenschleim der Baroness getränkt, sie tätschelte sein Gesicht und sagte dann zu Igor, „da kann die Freija stolz auf dich sein so einen geilen Lecker daheim zu haben.“ Freija sah ihn an und stand dann auf, löste seine Beinfesseln und die Armschnallen die am Stuhl befestigt waren dann als letztes löste sie die Platte die den Kopf in der Position hielt um nicht nach unten ab zu tauchen. Zog den Igor unsanft aus der Stuhlkonstruktion, trat ihn mit dem Stiefel heftig in den Arsch und schnauzte ihn dann lauthals an, „du elendes Stück Sklavenscheiße, sie dich an wie du dich voll gesaut hast die extra für dich angefertigte Balaclava ist total versaut, weil du deine Zunge mal wieder nicht anständig führen kannst.“ Alle hier im Raum wusste das der arme Igor nichts dafür konnte, denn so eine Muschi die vor Geilheit nur so tropft kann er beim besten Willen nicht mit seiner Zunge kontrollieren. Aber egal, Freija will den beiden hier nur ihre Macht demonstrieren und gleichzeitig zeigen das man auch wenn alles bestens war, man immer einen Grund finden kann um den Sklaven zu bestrafen. Die Baroness hat da einmal mehr ihre dunkle Seite gezeigt und sofort mitgespielt packt den armen Igor am Halsband, zieht in brutal hinter sich her und verfrachtet ihn kurzerhand nach draußen. Hier bindet sie ihn am Treppengeländer fest und sagt dann nur, „ich will kein Wort von dir hören, du wartest hier bis John dich holt.“

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sklave tom
4.02
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Das Bangkok-Syndikat - Teil 41

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Fünfunddreißigster Tag, morgens, Bangkok

Wie in den langen Nächten zuvor, war Tom auch in dieser kaum Schlaf vergönnt gewesen. Wenn seine Gedanken dann doch irgendwann vor schierer Übermüdung zur Ruhe gekommen waren, hatte die Angst vor neuen Misshandlungen und Demütigungen erholsamen Schlaf verhindert.

Die dünne Stoffdecke und eine mittelharte Matratze hatten die ungemein harten Bedingungen, die ihm von dieser Wahnsinnigen aufgezwungen worden waren, etwas gelindert. Doch welchen Preis hatte er dafür zu zahlen gehabt? Er hatte sich niemals Gedanken gemacht, wie Prostituierte sich fühlen mussten, ob sie ihrer Tätigkeit freiwillig nachgingen oder von jemandem dazu gezwungen wurden, unter welchen Bedingungen sie zu arbeiten hatten, ob sie, wie er jetzt, in einem Gefängnis gefangen gehalten wurden oder freiwillig auf den Strich gingen, um ihren Körper für schnelles Geld zu vermarkten.

Tom zog die Decke über seinen Kopf, behielt die Tür durch einen kleinen Spalt aber im Auge. Vor etwa einer Stunde war Nori mit Essen in der Zelle erschienen und hatte anschließend Uaan mitgenommen, so wie jeden Morgen, seitdem die Domina ihre kleine Landsfrau von dieser Droge abhängig gemacht hatte.

Wann würde sie ihn wieder holen? Er hob die Decke an und blickte auf die kleine Thailänderin, die, auf ihrer Matte hockend, ins Leere starrte. Auch sie schien heute nicht aus ihren Gedanken herauszufinden, wirkte trotz der Drogen müde und verbraucht. Im Gegensatz zu ihm hatte sie gestern gearbeitet. Wohin die Domina sie mitgenommen hatte, wusste er bis jetzt nicht. In tiefe Lethargie verfallen starrte sie leise schluchzend vor sich hin. Irgendetwas schien sie in regelrechte Panik versetzt zu haben.

„Heul leiser, Uaan. Bitte! Ich kann doch auch nicht mehr.“

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senalex
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Hänschen 6. Teil

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Hänschen 1. Teil
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Hänschen 5. Teil

 

Fernsehabend

Am Abend war alles, wie es sein sollte. Ich hatte mich für eine romantische Schnulze mit Julia Roberts entschieden. Daneben nippte ich an einem guten Rotwein und auch ein paar Knabbereien standen bereit. Minka kniete zwischen meinen Schenkeln und verwöhnte mich eifrig mit der Zunge. Ohne Zeitdruck und ohne direkt auf das Ziel zuzusteuern.

Ich saß entspannt in Dianas großem Sessel und sie war das Einzige, das mir fehlte zu meinem Glück. Sie hatte sich unter großem Zeitdruck ganz kurz gemeldet und für den Abend einen weiteren Anruf mit mehr Zeit versprochen. Also hatte ich meinen Tablett-PC griffbereit neben mir. Bei ihrer überstürzten Abreise hatte sie mir ja aufgetragen Hänschens körperliche Fitness ein wenig zu forcieren und das tat ich auch.

Ich hatte ihm also befohlen, das Laufband aus dem Fitnessraum neben den Fernseher zu stellen. So konnte ich ihm nun dabei zusehen, wie er, natürlich nackt, gezwungen war mit dem flotten Tempo, das ich eingestellt hatte, Schritt zu halten.  Das Spiel der Muskeln seines Knackarsches gefiel mir. Zumal seine Kehrseite Spuren diverser Züchtigungen zierte. Artig hielt er seine Hände im Nacken verschränkt, während er eilig einen Fuß vor den anderen setzte.

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dompaar-stgt
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Comtessa Carina -Teil 14-

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Comtessa Carina -Teil 13-
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Comtessa Carina -Teil 15-

 

Part 14

Als Olga aufwachte und sich strecken wollte merkte er dass er immer noch gefesselt und geknebelt in seinem warmen dicken Wollsack lag. Er hatte wohl heute Nacht einen feuchten Traum denn es schien ziemlich nass geworden zu sein was er jetzt spürte, doch das Bedürfnis zu pissen war ebenfalls ungeheuerlich ebenso sich einmal zu strecken. Aber es war alles still um ihn herum er hörte nichts so muss er wohl noch einmal eingeschlafen sein, Maria unterdessen hatte sich bereits vollgepisst sie konnte es beim besten Willen nicht mehr halten und hat es dann einfach laufen lassen. Die Wolle um sie herum hat alles aufgesaugt aber es roch nach Urin was John vermutlich nicht gefallen würde und der Baroness wohl noch viel weniger. Ihr Keuschheitsgürtel mit dem Analplug drückte auf ihre Blase und war schuld das es kam wie es kommen musste, wollte sie als Ausrede benutzen. Aber auch Maria schmerzten die Glieder und sie versuchte sich ein klein wenig zu bewegen. Was allerdings so gut wie unmöglich war.

Unterdessen einen Stock höher hatte John bereits Freija die in einem weißen Angora Catsuit, und einem riesigen bodenlangen roten Grobstrickmantel ankam und Igor der in einem aus rosa Wollenen Mohairstrampler mit entsprechender Balaclava hinter Freija her gekrabbelt oder besser gesagt an seiner Leine her gezogen wurde, empfangen. John hatte bereits den Tisch für den Brunch her gerichtet und die Ladys waren bereits am Essen und am Reden. Igor wurde in Stuhlkonstruktion die John ausgeladen hatte eingesperrt, hier schaute auf der Sitzfläche nur ein Stück seines Kopfes heraus, der war so gesichert dass er ihn in keine andere Richtung mehr drehen konnte. Als John nach Anweisung von Freija Igor fertig platziert und fixiert hatte sagte sie, „Liebe Baroness ich habe Ihnen ein Geschenk der besonderen Art mitgebracht, dieser Stuhl ist eine Spezial Konstruktion und darf in keinem Haushalt fehlen.

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sklave tom
5.16
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In den Händen seiner Studentinnen

Viel Spaß mit meinem Erstlingswerk:

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„Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck!“ Professor Grassmann, der als Germanistikprofessor sonst immer bedacht war, sich möglichst vornehm und gewählt auszudrücken, konnte nicht mehr an sich halten. Krebsrot vor Wut stampfte er durch sein großzügiges Büro im 5. Stock des alten Universitätsgebäudes. Über eine Stunde hatte er jetzt panisch gesucht, alle Schubladen durchwühlt und ein riesiges Chaos veranstaltet. Doch er blieb verschwunden! Sein UBS-Stick, der mehrere Dutzend Nacktbilder von sich selbst enthielt. Teilweise sogar in sehr eindeutigen Posen, wie die Großaufnahme von ihm mit einem großen Dildo im Allerwertesten. Wie konnte ihm das passieren? Wieso hatte er den Stick so sorglos auf dem Tisch liegen lassen, bevor er seine Sprechstunde begann. In den letzten 1 ½ Stunden waren mindestens 15 Studenten, genau genommen waren es eher Studentinnen, da nur zwei Männer darunter waren, in seinem Büro gewesen. Jede bzw. jeder war verdächtig.

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boeseboese
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Das Bangkok-Syndikat - Teil 40

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Vierunddreißigster Tag, abends, Bangkok

Die letzte Nacht war Chai ohne Schlaf geblieben und auch der heutige Tag hatte für ihn bislang wenig Erfreuliches zu bieten gehabt. Botschafter Doktor Sievers hatte Wort gehalten und mächtig Druck ausgeübt, widrigenfalls sich wohl kaum ein Staatssekretär derart schnell bei ihm gemeldet hätte. Das Gespräch war für morgen Mittag anberaumt worden, hoffentlich konnte er die Anwesenden dazu bewegen, möglichst rasch gegen diesen Wang tätig zu werden. Leicht würde es mit Sicherheit nicht werden, nach allem, was er über den Paten in Erfahrung bringen konnte, war dieser bestens vernetzt und zudem äußerst gefürchtet. Dennoch, der Weg war eingeschlagen, ein Zurück gab es nun nicht mehr für ihn. In dieser heiklen Angelegenheit durfte es einfach keinen Fehlschlag geben, widrigenfalls wohl ernsthafte Auswirkungen auf sein eigenes Leben zu befürchten wären. Vielleicht war ihm nach dieser ersten, näheren Expertise die Gefahr für ihn selbst zum ersten Mal so richtig bewusst geworden.

„Bist Du sicher, dass ich nicht bleiben soll?“

Chai sah zu dem großen Kasachen hinüber, der in der Wohnungstür stand und ihn mit einiger Sorge musterte.

„Bleib einfach auf Abruf. Die Verbindung ist da?“

Viktor nickte und deutete auf versteckte Kameras, die er im Raum verteilt hatte.

„Ich sehe alles und hören kann ich Dich auch.“

Der Leibwächter fummelte nochmals an seinem rechten Ohr herum, in dem sich ein diskreter Hörer befand

„Mach nochmals das Geräusch!“

Chai ließ ein nasales Röcheln hören, das er selbst mit geschlossenem Mund für den Hünen gut hörbar verlauten lassen konnte.

„Gut. Alles klar. Dann bin ich jetzt drüben. Pass gut auf Dich auf!“

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senalex
5.2575
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Christopher und Ich - Kapitel 25 - 27

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Christopher und Ich - Kapitel 22 - 24
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25

Mein Mund ist trocken, wie die Sahara. Ich kann meine Augen nicht von seiner Statur nehmen, kann mich kaum bewegen. Keines meiner Körperteile will mir gehorchen: mein Herz schlägt viel zu schnell und hastig, mein Mund steht offen, meine Hände liegen schwer wie Steine auf dem Boden und mein Geschlecht zuckt ungewollt in meiner Hose.

„Aufstehen!“, donnert Christophers Stimme durch meinen Gehörgang. Ich blinzel und bete, dass meine Glieder auf diesen Befehl reagieren. Doch scheinbar steckt der durchweg angenehme Schock des anheizenden Angriffs – dieses Anblicks – noch zu tief; verzieht sich bedächtig und nur widerwillig, lässt mich weiterhin gelähmt. Genervt schnalzt mein Herr mit der Zunge. Oh-Oh. Direktpackt Christopher meinen linken Arm und befördert mich mit einem einzigen groben Ruck auf die Beine. „Was hast du an Aufstehen nicht verstanden?!“, schnauzt er mich an. Der Schlagstock unter meinem Kinn, mit dem er dabei meinen Kopf anhebt und Augenkontakt forciert, fühlt sich kalt an; ich schlucke. Das ist so aufregend!

Mein Master zieht den Schlagstock zurück.

„Ah!“, schreie ich auf, als die Metallstange ohne Vorwarnung leicht auf meinen Rücken trifft und Christopher mich mit enormem Druck auf den Boden drückt, mich auf die Knie zwängt. Mein Oberkörper kommt dem Teppich entgegen, meine Hände verhindern einen Aufprall; auf allen Vieren verweile ich aber nur wenige Sekunden, denn Christopher wiederholt seinen Befehl. Noch strenger. Noch lauter. „Aufstehen!“, brüllt er regelrecht.

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SummoningIsis
5.233848
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