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Sklave

Als Masoschwein im Sklavenhimmel Teil: 31 Schlussverkauf

 

Teil 31: Schlussverkauf

 

Naja, mit der Romantik war das dann schnell vorbei, als wir im Industriehafen anlegten, zwischen Containern, Zementsilos und Öltanks von Bord fuhren, in dem unglaublichen Durcheinander von einem Hafenangestellten freundlich durchgewunken wurden und wir ins Verkehrschaos dieser riesigen Stadt eintauchten.

Großer Gott, war das alles hässlich! Fünfspurige Autobahnen, die sich übereinander, untereinander und nebeneinander das Leben zur Last machten. Ein unglaubliches Gewühle von Taxis, Privatautos, Bussen, LKW und selbst ein paar Eselskarren sah ich. Und es stank nach Abgasen und Müll. Trotzdem sog ich jeden Eindruck in mich hinein. Außerdem würde ich ja im Basar in der Innenstadt arbeiten, von dem mir Abu Recep Bilder gezeigt hatte, und dort würde bestimmt alles so schön werden, wie in meinen Träumen.

Irgendwann fiel mir auf, dass wir nicht der Beschilderung ins Zentrum folgten. Ich fragte Abu Recep ob er sich vielleicht verfahren habe, aber er meinte er müsse zuerst zu seinem Lager, dort die Teppiche ausladen, und später dann würde er mir meinen neuen Arbeitsplatz zeigen. Wir verließen die Autobahn und fuhren in ein trostloses Industriegebiet, dass sich kilometerweit erstreckte. Er bog in mehrere Nebenstraßen ab, die nach einiger Zeit genauso wenig asphaltiert waren, wie die Dorfstraße in Ҫamur Ҫukuruk. Die Gegend sah mir etwas unsicher aus, und ich wunderte mich, dass er seine kostbaren Teppiche, so weit weg von der Zivilisation lagerte.

Schließlich hielt er vor einem rostigen Gittertor, das mit einer dicken Stahlkette, mit einem noch dickerem Vorhängeschloss, gesichert war, an, holte sein Handy raus, stieg aus, telefonierte kurz, kam dann wieder zu mir in den Wagen und sagte, dass sein Verwalter uns gleich abholen würde.

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ikarus2.0
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Die unsichtbare Hand - Teil 10

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Domabile
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Gepeinigt von einer schönen Unbekannten

Er hörte, wie die Tür entriegelt wurde. Dann ging sie auf und gleißendes Licht blendete ihn. Er saß an der Wand, eine ca. 1 m lange Kette verband seinen Hals mit der Wand. Er trug Hand- und Fußketten und war völlig nackt. Er wußte nicht mehr, wie lange er schon in diesem Raum festgehalten wurde. Er hatte damals nur eine Nacht mit ihr verbringen wollen, dabei mußte sie ihm etwas ins Glas getan haben, was ihn bewußtlos gemacht hatte, seitdem war er ihnen, es waren wohl drei, ausgeliefert. Sie vermieteten ihn stundenweise an Kundinnen, die gerne einmal mit einem Mann alles machen wollten, meistens war das, ihn zu quälen.

Sie standen jetzt vor ihm. Langsam begannen seine Augen wieder etwas wahrzunehmen. Sie hatten ihre üblichen Sachen an, schwarzes Lederkorsett und hohe schwarze Stiefel. "Dreh dich um, Gesicht zur Wand" herrschte eine ihn an. Sie verband ihm die Augen, löste die Kette von der Wand und nahm sie in die Hand. Sie ging voran, zog ihn hinter sich her. Im Vorbereitungszimmer fixierten sie ihn mit dem Gesicht zur Wand am Andreaskreuz.

"Die Kundin will, daß du ohne Fesseln zu ihr gehst, da wird wohl etwas Vorbereitung nötig sein." Die ersten Hiebe trafen ihn brutal und hart auf dem Rücken, er schrie auf. Sie schlug weiter, traf seinen Hintern, die Oberschenkel, sie zeigte kein Erbarmen. Er krallte seine Hände um das Kreuz, flehte sie an, aufzuhören und weinte vor sich hin. Dann hörte sie auf. "Das müßte reichen, sie will ja schließlich auch noch auf ihre Kosten kommen" hörte er sie sagen. Er wurde losgebunden und in den Polizeigriff genommen, er hätte sich auch selbst kaum auf den Beinen halten können. Die beiden führten ihn ins Kundenzimmer und blieben stehen. "Hier ist der, den Sie sich ausgesucht haben. Sie können sofort beginnen. Wenn er Ihnen gefährlich wird, kommen wir dazu, das wird aber bei Ihnen kaum nötig sein, denke ich. Also, los geht’s." Sie richteten ihn etwas auf, er konnte sie sehen. Es war eine große, schlanke, blonde Frau mit schönen großen Brüsten, bis auf einen Schleier war sie völlig nackt.

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Brummbaer0160
4.02
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Der Reiterhof Teil 47

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Teil 47

 

Tag 14

Phase Zwei

 

Am nächsten Morgen wurden unsere Vier wieder von einem der Aufseher geweckt und sie springen gleich aus den Betten um  auf den Eimer Wasser zulassen. Zuerst dachten sie, dass er sich wohl noch nicht öffnen lässt, aber zum Glück ist dies nicht der Fall. Danach legen sie ihr Bettzeug so hin, dass möglichst viel Luft daran kommt, denn es ist auch über Nacht, nicht richtig trocken geworden.

Zum Frühstück kommen heute wieder vier Mann und nachdem ihnen die Schläuche am Knebel gewechselt wurden, bekommen sie durch die Schläuche eine breiige Masse verabreicht, die  sie zu schlucken haben. Als die Spritzen mit dem Brei leer sind, bekommen sie wieder den alten Schlauch aufgesetzt und so können sie sich  selbst mit ausreichend Wasser versorgen. Frank steht zwar als Erster vor dem Eimer mit dem Wasser und ist unsicher wie er mit der Maske Wasser trinken soll. Aber  John schiebt Frank bei Seite und  führt ihm das System vor. Dieser  versteht  es nun sofort und gemeinsam saugen sie mittels ihrer Schläuche das Wasser.

Die Eimer werden heute wieder von einem Aufseher geleert, beziehungsweise gefühlt und zu Mittag gibt es eine sehr dünne Kraftbrühe, die ihnen einfach in einem Blecheimer vorgesetzt wird. Doch da sie keine festen Bestandteile hat, können sie auch diese, einfach durch ihren Schlauch saugen.

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Frankenbenscho
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Franka 15, Herrin Nadine?????

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Franka 14, die Wende......

 

Franka 15, Wie geht es weiter mit Herrin Nadine und Franka????

Es war eine absolut unangenehme Nacht und ich konnte wegen der unangenehmen Fixierung erst sehr spät einschlafen. Irgendwann übermannte mich der Schlaf. Geweckt wurden wir durch das Knarren der Tür die irgendwann geöffnet wurde.

Ich hatte jegliches Zeitgefühl verloren und erst durch das hereinfallende Licht wurden mir die Geschehnisse des gestrigen Tages ins Bewusstsein zurückgeholt. Das Spüren der engen Fesselung und die damit verbundene Bewegungsunfähigkeit tat ihr übriges.

Spärliche Lampen erhellten unser Verlies und ich sah die beiden Zofen die uns gestern Abend in diesem Zustand versetzt hatten. Sie trugen beide eine Art Uniform, beide trugen ein schwarzes eng anliegendes Latexkorsett, welches ihre Brüste offen lies. Ihre Brustwarzen waren gepierct und waren ebenfalls wie bei mir mit einer Chromkette verbunden. Ihr Unterleib zierte ein Keuschheitsgürtel, über die Inhalte konnte ich nur Vermutungen anstellen….

Sie trugen dazu halterlose schwarze Nahtnylons und dazu schwarze Lack-High Heels mit atemberaubenden 14cm hohen Stilettoabsätzen. Ihre Fuß- und Handgelenke zierten massive Schellen aus goldfarbenem Metall. Daran befindliche D-Ringe ließen erkennen, dass man beide je nach Laune jederzeit fixieren konnte.

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tvfranka
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Franka 13, der Samstag und eine überraschende Wende....

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Franka 14, die Wende......

 

Wie lange ich in dieser misslichen Situation aushalten musste, weiß ich nicht, aber mir taten sämtliche Glieder weh und ein Positionswechsel war durch die Fixierung nur in ganz geringem Umfang möglich. Jedenfalls wurde ich irgendwann von Jana befreit, allerdings nur für kurze Zeit bzw. in bestimmtem Umfang. Sie befreite mich von dem Pranger sowie der Spreizstange und dem mittlerweile schmerzenden Dildo.

Auch die Füße in den High-Heel-Sandaletten schmerzten genauso wie meine neuen „Errungenschaften“ an Brust, Nase und Ohr. Sie führte mich zu einer Metallpritsche auf der ich auf dem Rücken liegend an Armen und Beinen mit Ledermanschetten fixiert wurde.

Jana ließ es sich erneut nicht nehmen sich auf mich zu setzen und ich musste sie in gewohnter Manier mit meiner Zunge verwöhnen. Sie genoss mein Zungenspiel in allen Zügen und ich versuchte es ihr so schön wie möglich zu besorgen, in der Hoffnung eine gewisse Erleichterung in meiner Fixierung zu erlangen. Dieser Wunsch blieb ein Wunsch und nachdem sie ihren Höhepunkt erreicht hatte ließ sie von mir ab, bedankte sich für meine guten Dienste und verließ mit klackernden Absätzen das Verlies.

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tvfranka
4.914
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Die Taufe

 

Heute war es endlich so weit. Um acht Uhr ist Christian pünktlich bei seiner Herrin Irene ins Haus gekommen. Die Herrin begrüßte Christian freundlich.

„Du kannst gleich in das Gästebadezimmer gehen. Ich werde dich für heute Nachmittag vorbereiten.“ Christian ging mit einem „Danke Herrin“ sofort los. Er zog sich aus und wartete. Das Badezimmer war mit allem Komfort eingerichtet und es war angenehm warm. Nach einigen Minuten ist Herrin Irene in das Bad gekommen. „Jetzt wirst du von mir einmal richtig verwöhnt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die kalten Duschen in der Metzgerei nicht so angenehm waren. Komm her zu mir!“ Irene schloss den Keuschheitskäfig auf und entfernte diesen. „Finger weg von deinem Schwanz. Du bist für die Zeit im Bad frei. Du bekommst auch keine Handschellen angelegt. Also reiß dich zusammen und eine Erektion will ich auch nicht sehen – verstanden!“ Christian nickte und bedankte sich artig.

Nach einer kurzen aber warmen Dusche entfernte Irene alle Haare von seinem Körper. Danach füllte sie die Wanne und Christian genoss das Bad. Sie wusch ihm auch noch die Haare und föhnte ihn. Als sich Christian im Spiegel sah war der Meinung, dass die Frisur doch etwas feminin aussah. Aber er bedankte sich wieder. Während der ganzen Zeit hat sehr gekämpft, dass er keinen steifen Schwanz bekam. Nach drei Wochen im Keuschheitskäfig war das nicht einfach. Zum Abschluss cremte Irene seinen Körper mit einer angenehm riechenden Lotion ein. Danach wurde er wieder verschlossen.

Irene gab Christian noch Anweisungen für den Besuch bei Franziska und er solle in seinem Zimmer im Hotel warten bis sie ihn anruft. Als Christian in sein Zimmer ging, dachte er über das Geschehen nach und war über die Freundlichkeit von seiner Herrin sehr verwundert.

Christian begann sofort mit der Auswahl der Garderobe, wie ihm Irene befohlen hatte. Er sollte einen Anzug mit Weste, ein dazu passendes Hemd sowie eine Krawatte aussuchen. Er bügelte das Hemd sorgfältig und kontrollierte den Anzug. Die Schuhe putzte er auch. Als er fertig war, hat er sich gleich angezogen. Er wusste ja nicht wann die Herrin anrief.

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Razorsol
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Black Velvet Band (Teil 6)

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Black Velvet Band
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Wie geht’s dir, mein Kleiner? Tuts noch arg weh? :)“. Ihre SMS am Nachmittag des nächsten Tages zerstreute all meine nächtlichen Zweifel. Ich hatte mich in der Nacht nach der Bestrafung im Bett gewälzt und konnte kaum einschlafen. Nicht so sehr wegen der schmerzhaften Striemen am Rücken und am Po. Vielmehr ließ mir das aufwühlende Erlebnis, vor unbekanntem, weiblichen Publikum von meiner Göttin gedemütigt und geschlagen worden zu sein, keine Ruhe. Ich war immer noch erregt, als ich mich schlafen legte, zugleich aber hatte ich das Gefühl, dass sie eine Grenze überschritten. Sie hatte bestimmte unausgesprochene Regeln gebrochen. Waren es meine Regeln, oder waren es die Regeln einer imaginierten BDSM-Community? Doch es blieb eine unleugbare Tatsache, dass sie es nicht mit mir abgesprochen hatte und konnte nicht wissen, wie es mir damit – und vor allem danach – gehen würde. Ich war in der Theorie belesen genug, um zu wissen, dass jenes ominöse und in der BDSM-Szene hochgeschätzte Kürzel, SSC, ein heiliges Sakrament war, allgemeingültig, ein ungeschriebenes Gesetz, omnipräsent und vor allem: unantastbar. Und consensual war die Handlungsweise meiner Göttin nicht gewesen. Oder konnte man, konnte sie meine Widerstandslosigkeit, mein Sich-Fügen als stillschweigendes Einverständnis interpretieren? Wer sich nicht wehrt, gewährt?

Doch an welcher Stelle hätte ich – rein theoretisch und abstrakt gedacht – abbrechen können? Als ich mich mit verbundenen Augen ausziehen sollte? Als ich wahrnahm, dass andere Personen anwesend waren? Als ich hörte, dass man mich fotografierte? Und was hätte ich tun können? Ich hatte mich zu keinem Zeitpunkt nicht im Stande gefühlt, einfach abzubrechen. Wie denn auch? Die Augenbinde unerlaubt abnehmen? Mich aufrichten und sagen, dass mir das alles zu viel wäre? Nein, ich war blockiert gewesen, oder nein, blockiert ist das falsche Wort. Ich konnte einfach nicht anders, als mich fügen. Und ich würde mich selbst belügen, würde ich behaupten, es hätte mich nicht maßlos erregt. Dennoch, ein Teil von mir empfand es als Grenzüberschreitung. Es verletzte mich, irgendwie, irgendwo, dass sie sich keinen Deut zu scheren schien, wie es mir nach so einer erniedrigenden Situation seelisch ging. Nahm sie mich überhaupt als fühlendes, denkendes Wesen wahr, oder war ich für sie nur ein nützliches Ding? Ihre zwei Fragen lösten all meine quälenden Fragen scheinbar in Luft auf.

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housecleaner
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Als Masoschwein im Sklavenhimmel Teil: 30, Orkan

 

Teil: 30, Orkan

 

„Ja, also, wo war ich stehen geblieben?“

Ich hebe meinen Kopf kurz hoch. „Deine Verwandtschaft hatte dich gerade in der Scheune gemeinsam durchgefickt und du lagst vollgepisst und selig im Stroh, wenn ich ich recht erinnere.“ Dann widme ich mich wieder dem schönen Schwengel meines Freundes.

„Ja, genau!“, seufzt er, „der Tag, an dem ich vom Baum der Erkenntnis genascht habe. Da hatte ich Blut geleckt. Ich kann mich noch genau erinnern, dass mein Loch zwar gebrannt hat wie die Hölle, ich aber trotzdem eine Zufriedenheit und Glückseligkeit verspürte, wie noch nie in den furchtbaren Jahren, die hinter mir lagen. Die paar Schläge, die sie mir verpasst hatten, waren nicht so schlimm gewesen, Da hatte ich schon heftigere Prügel von ihnen bekommen, ohne danach Sachen zu machen, von denen ich mir nie hätte träumen lassen. … Ich war fast glücklich, so komisch es sich auch anhört. Aber man hat ja auch nicht so viele Freuden als Ziegenhirte in Ҫamur Ҫukuruk. Ich jedenfalls, hatte nun eine große Freude entdeckt, und ich hoffte inständig, dass das nicht das letzte Mal gewesen sei, an dem mich Mahmoud und seine Brüder als Fickobjekt nutzen würden. Ich rechnete mir ganz gute Chancen aus. Denen war ja schließlich auch immer langweilig und ich hatte schon den Eindruck gehabt, dass die sich auf ihre Art ordentlich amüsiert hatten.

Aber dann musste ich wieder zu meinen Ziegen. Melken war angesagt. Aber leider nur blöde Ziegenmilch und kein sahniges Hengstsperma.

An diesem Tag lief ich keinem von ihnen noch einmal über den Weg. Ich machte, wie ganz normal meine Arbeit, ein bisschen breitbeinig und mit schmerzendem Arsch, aber dabei, für meine Verhältnisse, ziemlich glücklich. Als ich am Abend meine Schüssel mit dem Brei und ein paar Essensresten daneben vom Hintereingang abholte, lag ein Schokoriegel dabei. … Ein Geschenk? Eine Art Dankeschön? Eine Entschuldigung? Ich hatte keine Ahnung, aber da ich so etwas kostbares seit Ewigkeiten nicht mehr zu essen bekommen hatte, war ich einfach nur froh und genoss das süße Teil ganz langsam mit geschlossenen Augen.

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ikarus2.0
5.208
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Der Reiterhof Teil 46

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Teil 46

 

 Tag 12

Nachdem unsere vier Insassen an diesem Tag geweckt wurden, gibt es zum Frühstück erst mal wieder einen Haferbrei mit Karottenstücken.

Dennoch fängt  Ramona langsam an zuzweifeln, ob ihr Verstand auch noch richtig funktioniert. In ihrem Kopf herrscht ein völliges durcheinander, während sie in der Zelle mit den anderen ihre Kreise zieht und ihre Schritte zählt.

 

>>Fünfhundertvier, fünfhundertfünf

Das gibt es  doch gar nicht, ich glaub ich dreh gleich durch, wie lange hat eigentlich schon keiner mehr etwas gesagt.

Fünfhundertsechs, fünfhundertsieben.

Bin ich auch schon so eingeschüchtert, dass ich mich zu nichts mehr traue, sieht fast so aus,

fünfhundertacht, fünfhundertneun.

Was mach ich eigentlich hier für  einen Schwachsinn. Warum lehne ich mich nicht einfach auf, gegen dieses ganze unmenschliche System hier,

fünfhundertzehn, fünfhundertelf.

Was würde wohl geschehen,  wenn ich einen dieser blöden Wärter, einfach mal anschreien würde, wenn er hier sein beschissenes Essen austeilt,

fünfhundertzwölf, fünfhundertdreizehn

Oder noch besser, ich schmeiße es ihm einfach durch die Gitterstäbe ins Gesicht. Das gäbe bestimmt gewaltigen Ärger,

fünfhundertvierzehn.

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Frankenbenscho
4.1475
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