Skip to Content

Sklave

Comtessa Carina -Teil 14-

  Vorheriger Teil: 
Comtessa Carina -Teil 13-
     Nächster Teil: 
Comtessa Carina -Teil 15-

 

Part 14

Als Olga aufwachte und sich strecken wollte merkte er dass er immer noch gefesselt und geknebelt in seinem warmen dicken Wollsack lag. Er hatte wohl heute Nacht einen feuchten Traum denn es schien ziemlich nass geworden zu sein was er jetzt spürte, doch das Bedürfnis zu pissen war ebenfalls ungeheuerlich ebenso sich einmal zu strecken. Aber es war alles still um ihn herum er hörte nichts so muss er wohl noch einmal eingeschlafen sein, Maria unterdessen hatte sich bereits vollgepisst sie konnte es beim besten Willen nicht mehr halten und hat es dann einfach laufen lassen. Die Wolle um sie herum hat alles aufgesaugt aber es roch nach Urin was John vermutlich nicht gefallen würde und der Baroness wohl noch viel weniger. Ihr Keuschheitsgürtel mit dem Analplug drückte auf ihre Blase und war schuld das es kam wie es kommen musste, wollte sie als Ausrede benutzen. Aber auch Maria schmerzten die Glieder und sie versuchte sich ein klein wenig zu bewegen. Was allerdings so gut wie unmöglich war.

Unterdessen einen Stock höher hatte John bereits Freija die in einem weißen Angora Catsuit, und einem riesigen bodenlangen roten Grobstrickmantel ankam und Igor der in einem aus rosa Wollenen Mohairstrampler mit entsprechender Balaclava hinter Freija her gekrabbelt oder besser gesagt an seiner Leine her gezogen wurde, empfangen. John hatte bereits den Tisch für den Brunch her gerichtet und die Ladys waren bereits am Essen und am Reden. Igor wurde in Stuhlkonstruktion die John ausgeladen hatte eingesperrt, hier schaute auf der Sitzfläche nur ein Stück seines Kopfes heraus, der war so gesichert dass er ihn in keine andere Richtung mehr drehen konnte. Als John nach Anweisung von Freija Igor fertig platziert und fixiert hatte sagte sie, „Liebe Baroness ich habe Ihnen ein Geschenk der besonderen Art mitgebracht, dieser Stuhl ist eine Spezial Konstruktion und darf in keinem Haushalt fehlen.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
sklave tom
5.16
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.2 (7 Bewertungen)

In den Händen seiner Studentinnen

Viel Spaß mit meinem Erstlingswerk:

____________________________________________________________________________________________________________________________

„Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck!“ Professor Grassmann, der als Germanistikprofessor sonst immer bedacht war, sich möglichst vornehm und gewählt auszudrücken, konnte nicht mehr an sich halten. Krebsrot vor Wut stampfte er durch sein großzügiges Büro im 5. Stock des alten Universitätsgebäudes. Über eine Stunde hatte er jetzt panisch gesucht, alle Schubladen durchwühlt und ein riesiges Chaos veranstaltet. Doch er blieb verschwunden! Sein UBS-Stick, der mehrere Dutzend Nacktbilder von sich selbst enthielt. Teilweise sogar in sehr eindeutigen Posen, wie die Großaufnahme von ihm mit einem großen Dildo im Allerwertesten. Wie konnte ihm das passieren? Wieso hatte er den Stick so sorglos auf dem Tisch liegen lassen, bevor er seine Sprechstunde begann. In den letzten 1 ½ Stunden waren mindestens 15 Studenten, genau genommen waren es eher Studentinnen, da nur zwei Männer darunter waren, in seinem Büro gewesen. Jede bzw. jeder war verdächtig.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
boeseboese
4.944
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.9 (15 Bewertungen)

Das Bangkok-Syndikat - Teil 40

Zum ersten Teil : 
Das Bangkok-Syndikat - Teil 1
  Vorheriger Teil: 
Das Bangkok-Syndikat - Teil 39
     Nächster Teil: 
Das Bangkok-Syndikat - Teil 41

 

Vierunddreißigster Tag, abends, Bangkok

Die letzte Nacht war Chai ohne Schlaf geblieben und auch der heutige Tag hatte für ihn bislang wenig Erfreuliches zu bieten gehabt. Botschafter Doktor Sievers hatte Wort gehalten und mächtig Druck ausgeübt, widrigenfalls sich wohl kaum ein Staatssekretär derart schnell bei ihm gemeldet hätte. Das Gespräch war für morgen Mittag anberaumt worden, hoffentlich konnte er die Anwesenden dazu bewegen, möglichst rasch gegen diesen Wang tätig zu werden. Leicht würde es mit Sicherheit nicht werden, nach allem, was er über den Paten in Erfahrung bringen konnte, war dieser bestens vernetzt und zudem äußerst gefürchtet. Dennoch, der Weg war eingeschlagen, ein Zurück gab es nun nicht mehr für ihn. In dieser heiklen Angelegenheit durfte es einfach keinen Fehlschlag geben, widrigenfalls wohl ernsthafte Auswirkungen auf sein eigenes Leben zu befürchten wären. Vielleicht war ihm nach dieser ersten, näheren Expertise die Gefahr für ihn selbst zum ersten Mal so richtig bewusst geworden.

„Bist Du sicher, dass ich nicht bleiben soll?“

Chai sah zu dem großen Kasachen hinüber, der in der Wohnungstür stand und ihn mit einiger Sorge musterte.

„Bleib einfach auf Abruf. Die Verbindung ist da?“

Viktor nickte und deutete auf versteckte Kameras, die er im Raum verteilt hatte.

„Ich sehe alles und hören kann ich Dich auch.“

Der Leibwächter fummelte nochmals an seinem rechten Ohr herum, in dem sich ein diskreter Hörer befand

„Mach nochmals das Geräusch!“

Chai ließ ein nasales Röcheln hören, das er selbst mit geschlossenem Mund für den Hünen gut hörbar verlauten lassen konnte.

„Gut. Alles klar. Dann bin ich jetzt drüben. Pass gut auf Dich auf!“

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
senalex
5.2575
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (24 Bewertungen)

Christopher und Ich - Kapitel 25 - 27

  Vorheriger Teil: 
Christopher und Ich - Kapitel 22 - 24
     Nächster Teil: 
Christopher und Ich - Kapitel 28 - 30

 

25

Mein Mund ist trocken, wie die Sahara. Ich kann meine Augen nicht von seiner Statur nehmen, kann mich kaum bewegen. Keines meiner Körperteile will mir gehorchen: mein Herz schlägt viel zu schnell und hastig, mein Mund steht offen, meine Hände liegen schwer wie Steine auf dem Boden und mein Geschlecht zuckt ungewollt in meiner Hose.

„Aufstehen!“, donnert Christophers Stimme durch meinen Gehörgang. Ich blinzel und bete, dass meine Glieder auf diesen Befehl reagieren. Doch scheinbar steckt der durchweg angenehme Schock des anheizenden Angriffs – dieses Anblicks – noch zu tief; verzieht sich bedächtig und nur widerwillig, lässt mich weiterhin gelähmt. Genervt schnalzt mein Herr mit der Zunge. Oh-Oh. Direktpackt Christopher meinen linken Arm und befördert mich mit einem einzigen groben Ruck auf die Beine. „Was hast du an Aufstehen nicht verstanden?!“, schnauzt er mich an. Der Schlagstock unter meinem Kinn, mit dem er dabei meinen Kopf anhebt und Augenkontakt forciert, fühlt sich kalt an; ich schlucke. Das ist so aufregend!

Mein Master zieht den Schlagstock zurück.

„Ah!“, schreie ich auf, als die Metallstange ohne Vorwarnung leicht auf meinen Rücken trifft und Christopher mich mit enormem Druck auf den Boden drückt, mich auf die Knie zwängt. Mein Oberkörper kommt dem Teppich entgegen, meine Hände verhindern einen Aufprall; auf allen Vieren verweile ich aber nur wenige Sekunden, denn Christopher wiederholt seinen Befehl. Noch strenger. Noch lauter. „Aufstehen!“, brüllt er regelrecht.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
SummoningIsis
5.233848
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.2 (13 Bewertungen)

Comtessa Carina -Teil 13-

  Vorheriger Teil: 
Comtessa Carina -Teil 12-
     Nächster Teil: 
Comtessa Carina -Teil 14-

 

Part 13

Thomas ging zurück an die Arbeit die ihm in der Waschküche aufgetragen wurde, er lief im Halbdunkel die Kellertreppe hinunter und nur eine der 3 Türen im riesigen Kellervorraum waren zu öffnen. Dahinter verbarg sich die Waschküche hier stand die große Heißmangel durch die er die Bettlaken und Handtücher laufen ließ. Bei dieser Arbeit zahlte es sich aus das er alles was er tat immer sehr genau nahm so auch hier er legte die Wäsche anschließend perfekt zusammen, das einzige was er nicht merkte war das sich ab und an ein schwarzer Mohair Fussel seines Outfits auf der Wäsche befand. Zu gerne hätte er als er fertig war erkundet was sich hinter den anderen beiden Türen verbarg aber er sollte diese Räumlichkeiten schon noch kennen lernen, aber heute eben nicht!

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
sklave tom
4.519998
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.5 (6 Bewertungen)

Bargeschichten

Ich saugte noch einmal die klare kalte Luft in meine Lungen. Dann öffnete ich pünktlich um 15:00 Uhr die Tür der Bar und tauchte in diesen bekannten Ozean aus Zigarettenrauch und Männergesprächen.

Ich fand Master M. im ersten Stock. Er saß an einem Tisch im hinteren Teil der Bar mit dem Rücken zu mir. Was mich ein wenig verwirrte war der junge Mann, der ihm gegenüber saß. Mein Herr hatte am Handy mit keinem Wort erwähnt, dass er jemanden mitbringen wollte. Bisher waren unsere Treffen immer strikt unter vier Augen abgelaufen.

Die beiden waren in ein angeregtes Gespräch vertieft. Naja, eigentlich redete M. und sein Begleiter schaute auf die Tischplatte, nickte ab und zu und gab einsilbige Antworten.

Da ich nicht zu spät kommen wollte, trat ich an den Tisch und wartete, bis M. aufschaute. Er beendete noch seinen Satz und wendete sich mir zu. "Guten Tag, Herr", sagte ich mit demütig niedergeschlagenen Augen.

"Hallo Minischwanz", sagte er lächelnd. Wie immer regte sich bei dieser schon üblichen Demütigung das angesprochene Körperteil in meiner Hose. "Das hier ist Uwe, er ist der andere Sklave, von dem ich dir mal erzählt habe. Setz dich neben ihn."

Ich streifte meine Jacke ab und rutschte neben Uwe auf die Bank.

"Rutsch näher. Ich will, dass sich eure Ärsche berühren."

Ich rutschte noch weiter nach links, so dass ich mich richtig an Uwe drückte. Wir begrüßten uns murmelnd: "Hi ... Hi!"

Wie aus dem Nichts war neben mir ein Kellner aufgetaucht: stockschwul, gezupfte und gepiercte Augenbrauen, feminine Züge, wackelnder Arsch. "Hey, was möchtest du trinken?"

Bevor ich noch den Mund auf bekam hatte M. schon geantwortet: "Er trinkt eine große Apfelschorle, danke." Ich schloss verwundert den Mund.

Der Kellner grinste: "Du hast die beiden ja schon ganz schön im Griff, oder?"

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
micha.s
5.133336
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.1 (9 Bewertungen)

Mein Weg - Teil 1

        Vieleicht gefällt es dem ein oder anderen und macht Lust auf die nächsten Teile                                            &

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Trudchen
4.54941
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.5 (17 Bewertungen)

Das Bangkok-Syndikat - Teil 39

Zum ersten Teil : 
Das Bangkok-Syndikat - Teil 1
  Vorheriger Teil: 
Das Bangkok-Syndikat - Teil 38
     Nächster Teil: 
Das Bangkok-Syndikat - Teil 40

 

Zweiunddreißigster Tag, später Nachmittag, Bangkok

Maria Silami seufzte. Jeden Moment würde der Detektiv bei ihr eintreffen und von seinen Fortschritten berichten. Er hatte kurzfristig um einen Termin gebeten und schien wichtige Neuigkeiten mitzubringen. Natürlich hatte sie ihn gefragt, ob Alain sich in Gefahr befinden würde, doch war er ihrer Frage ausgewichen Wie hatte er sich noch ausgedrückt? „Nein. In keiner direkten.“

Die Rechtsanwältin blickte durch das große Doppelfenster auf die belebte Straße. Dieses Land erschien ihr bar jegliches Reizes. Noch hektischer als Deutschland, stinkend und unwirtlich, durch die Angst um ihren Sohn zudem auch noch feindlich.

Was hatte sie bei Alain falsch gemacht? Hatte sie sich etwa nicht genug um ihn gekümmert? Ihm keinen Weg aufgezeigt, den er auf seinem Lebensweg ohne Not und größere Sorgen beschreiten konnte? Er sah gut aus, gab sich Menschen gegenüber stets sanft und zurückhaltend, war respektvoll und höflich zu jedermann. Warum nahm er sich dann kein deutsches Mädchen, sondern trieb sich in asiatischen Bordellen herum?

Immer wieder blickte sie auf die Uhr. Wann kam dieser Mann denn nun  endlich? Übelkeit beschlich sie, ein schwer zu definierender Druck in ihrem Magen sorgte zusätzlich für penetrantes Unwohlsein. Ihre Nerven lagen blank, dessen war sie sich bewusst.

Eine halbe Stunde später klopfte es endlich an ihrer Tür. Sie beeilte sich aufzusperren, winkte den Detektiv ungeduldig herein und bat ihn in einem der Sessel Platz zu nehmen.

„Ich nehme an, Sie sind sicher damit einverstanden, auf ausufernde Begrüßungsfloskeln zu verzichten und gleich zur Sache zu kommen!?!“

Die Rechtsanwältin musterte ihren Besucher mit einem kurzen Blick. Er sah abgekämpft und müde aus. In seinem Gesicht spiegelte sich eher Sorge wider, denn Hoffnung.

„Sie sollten mich nicht über Gebühr auf die Folter spannen, mein lieber Herr Na Ajutthaja. Ich muss zugeben, dass ich schön langsam an meinem Limit angelangt bin, soweit es Geduld und Zuversicht betrifft.“

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
senalex
5.364
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.4 (20 Bewertungen)

Das letzte Haus am Ende der Straße

 

„Wen die Götter wirklich lieben, den lassen sie jung sterben!“

(Titus Maccius Plautus)

 

Ich bin alt.

Was ist alt? 50 Jahre? 60 Jahre? 70? 80? 90? Herrgott, für einen kleinen Jungen von zwölf Jahren ist ja sogar ein Mann von 40 Jahren schon ein alter Mann.

Ich sitze allein am Fenster meiner kleinen Wohnung und starre gedankenverloren in die Dämmerung. Natürlich bin ich wie immer allein, denn meine Frau starb vor sechs Jahren. Nach einem heftigen Streit habe ich seit über zehn Jahren keinen Kontakt mehr zu meinem Sohn. Eigentlich sehe ich in eine normale Dämmerung, doch für mich ist es keine gewöhnliche Dämmerung, nein, es ist die Dämmerung des Todes.

Nach Monaten des Schmerzes, vom Blut in meinem Speichel und im Urin ganz zu schweigen, habe ich mich letzte Woche endlich zum Arzt getraut. Diagnose: Lungenkrebs! Kein Wunder, denn ich habe mein ganzes Lebens lang geraucht. In der Regel um die Sechzig am Tag, während meiner Jugend sogar über Achtzig, in letzter Zeit nur noch schlappe Dreißig. Aber egal, es sind zu viel gewesen und nun habe ich den Preis zu zahlen. Nicht die paar Euro am Kiosk oder Automaten, sondern den wahren Preis der Zigaretten.

Natürlich hat man mich noch kurz ins Krankenhaus überstellt, aber es ist schnell klar geworden, dass man mir nicht mehr helfen kann, denn der Krebs hat schon längst gestreut und mein Körper ist Dank meiner Gicht und der schweren Lungenentzündung aus dem vergangenen Winter ohnehin schon total geschwächt. Außerdem gibt man einem Mann meines Alters keine Chemotherapie mehr. Man hat mich daher wieder nach Hause geschickt. Natürlich bin ich mit diversen Tabletten ausgestattet, doch wozu? Irgendwann werden auch die meine Schmerzen nicht mehr lindern können und ich werde wie seinerzeit meine liebe Ehefrau, die ebenfalls Krebs hatte, vor Schmerzen schreien und um den Tod betteln.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
TITANIC500
4.600002
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.6 (12 Bewertungen)

Rom

Zum ersten Teil : 
Alesia
  Vorheriger Teil: 
Alexandria

 

Alle Rechte der nachfolgenden Inhalte liegen bei Jo Phantasie.

Der Triumphzug wurde ein großer Erfolg, für mich sowieso, das war klar, ich bin Caesar, der Name alleine hat jetzt schon Macht und die werde ich mir auch nicht mehr nehmen lassen. Aber auch zahlreiche Senatoren, selbst die Senatoren, Speichellecker, Intriganten, Arschkriecher, sie alle suhlen sich in meinem Ruhm und treten so selbstherrlich auf, als wenn sie es selbst gewesen wären, die diese Kriege gewonnen hätten. Der Zug der Gefangenen, ob sie anschließend als Sklaven versteigert werden oder, je nach Grad ihrer Schuld sowie aus reinem Kalkül, die Todesstrafe zu erwarten haben, er ist endlos. Es ist ja auch mein erster Triumphzug, vierfach sozusagen, mein Sieg über die letzten aufrührerischen Völker dieser Erdscheibe, Siege über Gallien, Ägypten, Pontos und Mauretanien.

Die Gefangenen passieren die Tribünen, die engen Straßen, das Forum, sie marschieren länderweise mit Erläuterungen von Rednern, Schrifttafeln oder Bildern begleitet, sie werden geschmäht, beworfen, betatscht, geschlagen, ein richtiges Spektakel, so wie es die Römer lieben. Keiner hilft ihnen, das Recht des Siegers erlaubt nahezu alles. Großes Gejohle jeweils bei den aufregenden Kolonnen der Weiber, nackt, die Arme am Stock, den sie auf dem Nacken tragen, hochgebunden und somit hilflos und angreifbar. Die jungen Burschen machen sich einen Spaß daraus, sie zu begrapschen, laufen schnell durch ihre Reihen, ziehen an ihren Haaren, schlagen auf ihre Titten, greifen an ihre Scham, für einige der adeligen Damen, Zuschauer oder Gefangene, ein entwürdigendes Schauspiel, das die Wachen zwar mit Stockschlägen zu verhindern suchen, dem sportlichen Ehrgeiz der jungen Männer jedoch nicht gewachsen sind. Eine innere Freude und heimliche Lust macht sich bei mir breit, da hätte ich als Junge auch gerne mitgemacht, durfte aber nie, römische Ehre, so wurde es mir beigebracht, Merda drauf!

Die lästerlichen Frauen der Plebejer, diese Familien, die ausschließlich von den Gaben des römischen Staates leben und deren einzige Beschäftigung das Warten auf spektakuläre Veranstaltungen im Circus Maximus oder Flaminius ist, diese, die sogar durch das Entblößen ihrer Brüste die Gladiatoren anspornen, die sind auch nicht besser als die frechen Jünglinge. Den kräftigsten Gefangenen greifen sie an ihr Gemächt, durch sachkundige Fingerfertigkeit bringen diese Schlampen deren Glieder für alle sichtbar zur vollen Größe, während die armen Hilflosen durch die Ketten ihrer Mitgefangenen unter großem Gelächter und Spott des Publikums weitergezogen werden. Das römische Recht ist einfach zu gut für diese Flittchen, die sollte man doch besser direkt zu den Gefangenen stecken und noch gute Sesterzen draus machen!

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Jo Phantasie
5.086152
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.1 (13 Bewertungen)
Inhalt abgleichen


about seo