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Sklave

Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 29

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Xena tippte Walter im Vorbeigehen mit ihrer Stiefelspitze an seinem Gesäß an und beobachtete, mit einem Lächeln im Gesicht, wie er sich auf allen Vieren zu ihr umwandte und ihr dann folgte. Sein Blick hielt er dabei gesenkt, starr auf die Absätze ihrer Stiefel gerichtet.

„Komm, Walter. Stell Dich hier hin!“

Sie deutete auf eine freie Stelle im Raum wo mehrere Lochabdeckplatten verrieten, dass hier normaler Weise das Gestell aufgebaut wurde. Doch Xena schien was das betraf andere Pläne zu haben, ging um den Sklaven herum und ließ ihre Hand über dessen Körper streichen, während sich im Hintergrund Lydias unartikulierte Laute steigerten und wohl ihren ersten, sehr heftigen Orgasmus ankündigten. Kurz richtete Xena ihren Blick auf sie, vergewisserte sich das es ihrer Sklavin, soweit man das sagen durfte, „gut“ ging und widmete sich dann wieder deren Mann.

„Walter, ich will wissen inwieweit es mit Deiner Liebe zu Lydia bestellt ist. Dafür habe ich mir etwas ganz nettes ausgedacht, vor allem kann ich dann auch ein wenig an Dir üben, was nach all den Jahren sicher notwendig ist.“

Walter verstand nur Bahnhof, starrte auf die eigenen Fußspitzen herunter und hob ersten seinen Blick, als sie wieder mit ihrer Hand unter sein Kinn drückte und ihm damit die Erlaubnis erteilte, ihr ins Gesicht blicken zu dürfen.

Xenas aparte Züge zeigten keine Böswilligkeit ihm gegenüber. Sie wirkte fast wie ein sorgender Mensch auf ihn, der sich mühte ihm Gutes zu tun. Walter zuckte zusammen als er im Hintergrund Lydias heftiges Röcheln vernahm, wahrscheinlich war sie nun das erste Mal gekommen. Wie weit würde Xena noch mit seiner Frau gehen? Kannte sie wirklich Lydias Grenzen? Langsam machten sich Zweifel in ihm breit.

Wieder spielte die Domina mit der Fernbedienung herum. Lydia wimmerte leise, wahrscheinlich hatte sie jetzt eine Pause bekommen.

„So, Walter.“

Xenas Stimme bekam etwas Hartes und Entschlossenes, was ihn ängstigte.

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sena
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Outing

Prolog

 

Die Mitte 40 habe ich schon seit einiger Zeit überschritten. Meine Partnerin Martina ist gut 10 Jahre jünger und mein Name ist Martin. Ich erzähle euch diese Geschichte, die , beginnend mit der Offenbarung, meiner Phantasie entspringt...

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DevinH
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Black Velvet Band (Teil 10)

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Black Velvet Band
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Black Velvet Band (Teil 9)

 

Ich habe die Arbeit an diesem Bericht…oder vielmehr, an meinem Testament…für einige Wochen unterbrochen. Jerry, ein Mitinsasse dieser Anstalt hat sich erhängt. Obwohl ich ihm nicht sehr nahe stand, hat mich sein Freitod doch mitgenommen. Jerry – eigentlich hieß er Gerald, doch alle nannten ihn Jerry – war zwei Jahre vor mir in diese Anstalt gekommen.

Jerry war eines Abends nach seiner Arbeit bei UK&T nachhause gefahren, hatte seine Garderobe abgelegt, die Haustüre zugesperrt, war in die Küche gegangen und hatte sich das von seiner Frau vorbereitete Abendessen in der Mikrowelle aufgewärmt. Während sich sein Abendessen noch auf dem Glasteller drehte, ging er ins Vorzimmer, nahm sich aus dem Werkzeugkasten eine Axt, ging seelenruhig ins Wohnzimmer. Seine Gattin saß auf dem Sofa und sah fern. Jerry schlich sich von hinten ans Sofa und spaltete ihr mit einem Hieb den Schädel in zwei Hälften, ging zurück in die Küche, nahm sich sein Abendessen aus der Mikrowelle, setzte sich an den Küchentisch und aß ungerührt sein Abendbrot. Zwei Wochen lang ging er morgens in sein Büro und kehrte abends in die Wohnung zurück, in der im Wohnzimmer die Leiche seiner Frau verweste. Erst als sich Nachbarn über den Gestank beschwerten und die Hausverwaltung verständigten, kam die Tat ans Licht. Vor Gericht hatte man ihm Unzurechnungsfähigkeit bescheinigt, und so war er hier gelandet.

Mir gegenüber verhielt er sich sehr freundlich, zuvorkommend und charmant. Er schien mir bei Verstand und recht intelligent zu sein. Den Grund für seine Wahnsinnstat allerdings verriet er mir nie. Ich hatte mich oft mit ihm unterhalten, und er zählte zu den Wenigen, denen ich meine Geschichte anvertraut hatte. Er glaubte mir zwar kein Wort, hielt mich für „seelisch divergent“ (ich musste herzhaft lachen, als er diese Laien-Diagnose stellte, denn ich dachte unwillkürlich an eine bestimmte Szene aus dem Film „12 monkeys“), doch es tat gut, mit ihm darüber sprechen zu können.

Nun, Jerry, mein Mitinsasse, hat sich vor zwei Wochen das Leben genommen. Sein jäher Tod hat mich nachdenklich werden und in mir den Entschluss reifen lassen, meinen Bericht bald zu einem Ende zu bringen. Denn es hat mir vor Augen geführt, wie rasch man hier drin den Verstand oder die Hoffnung gänzlich verliert und nur noch einen Ausweg sieht…

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housecleaner
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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 28

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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 29

 

Xena drückte Gerd sanft aus ihrem Schoß heraus und führte ihn an seinem Halsband etwas links an ihrem Sessel vorbei, um Lydia und Walter Platz zu machen. Mit einem Fingerzeig vor sich auf den Boden, befahl sie den beiden, näher an sie heran zu kriechen.

„Du dienst nicht zum ersten Mal, Walter, hab ich Recht?“

Sie hob mit ihrem Zeigefinger sein Kinn an, als Zeichen dafür, dass er zu ihr aufblicken durfte.

„Ich lege meine Rolle nicht fest. SM ist für Lydia und mich ein Spiel, in dem wir selbst uns unsere Rollen aussuchen. Leider hat mein Schatz keine dominanten Ambitionen die sie an mir ausleben möchte, aber das haben wir dann auf einem anderen Weg gelöst.“

Xena lächelte.

„Und ihr seid Euch sicher, dass ich für die Erfüllung eurer Wünsche die Richtige sein könnte? Wenn ihr Euch dazu entschlossen habt, gibt es bis morgen früh kein Zurück mehr.“

Walter antwortete nicht sofort, sondern versuchte sich in Erinnerung zu rufen, was er in Xenas Profil gelesen hatte.

„Wir wünschen uns beide das Besondere…, also Lydia und ich. Doch sind wir hier mittlerweile an unsere Grenzen gekommen. Und vielleicht hilfst Du uns dabei sie für uns neu zu definieren? Ich würde es mir ehrlich wünschen.“

Xena wandte sich an Lydia.

„Du liebst Dein Männlein hier, oder?“

Die Angesprochene nickte sichtlich verlegen. Sie schien sich schon voll auf ihre Rolle als Sklavin eingestellt zu haben.

„Ja. Über alles.“

„Aber Du bist nicht nur wegen ihm einverstanden, dass ist sehr wichtig.“

„Nein, Herrin! Ich will es auch.“

Xena wandte sich Gerd zu und strich ihm über die Schulter.

„Schön. Von daher sind wir dann eine gute Runde finde ich. Habt ihr denn schon etwas gegessen?“

Lydia und Walter verneinten.

„Ja, super! Dann werde ich uns jetzt was bringen lassen.“

Sie winkte eine von Monikas Mädchen heran.

„Die Empfehlung des Tages für mich, den Schweinefraß für mein Sklavenvieh!“

Forderte sie mit überzogener, süffisanter Stimme und deutete dabei auf die Karte.

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sena
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Der Sklavenmarkt Teil 4

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Der Sklavenmarkt - Teil 1
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Der Sklavenmarkt Teil 3
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Der Sklavenmarkt Teil 5

 

Max schluckte aber es blieb ihm nichts anderes übrig, als sich seinem Schicksal zu ergeben. Festgeschnallt und nackt wartete er mit seinem heißen Körper darauf, als lebendige Samenbank und Fickmaul missbraucht zu werden. Von den Aufsehern bekam er alle paar Stunden etwas zu Trinken und püriertes Essen eingeflöst. Angestellte, die gerade nichts zu tun hatten, ließen sich in ihre Schwänzen in den Pausen ein wenig verwöhnen, während sie sich mit ihren Kollegen unterhielten. Nicht alle kamen dabei und nutzen Max einfach als Blasmaul, so wie sie täglich ihren Kaffee tranken. Am nächsten Morgen musste Max schließlich Schwerstarbeit leisten: Zu Schichtbeginn befriedigte er Angestellten über Angestellten. Einige wichsten aus Spaß seinen Schwanz, aber ließen ihn nicht kommen. Einige kneteten Max‘ Eier. Aber da die meisten schnell ihre Schicht antreten mussten, blieb es meistens bei einer schnellen Nummer an deren Ende eine weitere Spermaladung auf Max‘ geilem Körper landete. Nach dem großen Schichtbeginn war sein Körper voll mit dem weißen Saft, der langsam auf seinem Körper trocknete. Auf jedem Muskel war der geile Schleim, seine Augenlieder waren verkrustet und rund um seinen Mund trocknete die Männersahne.

Am nächsten Abend und morgen wiederholte sich die Prozedur – Max blieb die ganze Zeit festgeschnallt, so dass sich das Sperma mittlerweile fast wie eine zweite Haut über ihn legte. Nach 48 Stunden wurde er vollgewichst mit Männersaft von Aufsehern losgemacht. Einige von ihnen schossen noch Fotos mit ihrem Handy.

Schließlich kam Max zu Kai zurück in die Zelle. Kai hatte in den letzten 24 Stunden das üblich Programm absolviert: Analmuskeltraining, Gefickt-werden im Fick-Drive-In und war schließlich erschöpft im Bett eingeschlafen. Als Max in die Zelle kam, blickten die beiden sich an. Beide hatten in den letzten Stunden ihre Spermaladungen abbekommen und sahen nun wie spermageile Sklavenboys aus. In Ihren Augen sahen sie nun aber auch eine gewisse Vertrautheit. Auch wenn sie lieber nicht reden wollten, waren sie doch froh, einander zu haben. Und auch ein Gefühl von Geilheit befiel die strammen Muskelboys, als sie ihre geilschleimverklebten Körper sahen. Doch sie wollten nicht wieder gegen die Regeln verstoßen und so schliefen sie bald nebeneinander ein. Sie verstanden sich auch ohne Worte.

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kaissklavengesc...
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Die Geschichte eines Sklaven 2. Buch Kap. 1 - Das neue Leben

    Zum ersten Buch  Die Geschichte eines Sklaven 1. Buch Kap. 1 - Das Bekenntnis

Zur Ergänzung der Geschichte gibt es einen kleinen Blog: http://deepthroat1969.tumblr.com/

 

1. Das neue Leben

Es war nun über fünf Wochen her, seitdem ihn Susanne verlassen hatte. War Tom am Anfang noch in einer Art Lethargie gefangen, fand er Tag für Tag wieder ein wenig mehr ins Leben zurück. Vielleicht gab ihm auch der von Jeanette bestimmte feste Tagesablauf einen gewissen Halt. Morgens vollständige Reinigung und Enthaarung, mehrmals am Tag Züchtigungen, Arbeiten gehen, Training von Positionen, Gang und Benehmen, Verinnerlichen der Sklavenregeln mittels vorgespielter Aufnahmen und natürlich die Benutzung seines Körpers wie es seiner Herrin gefiel. Und die körperlichen Bedürfnisse von Jeanette und Marc schienen unersättlich. Sie waren von zunehmender Perversion geprägt, sollten ihn nicht nur demütigen, sondern auch Schmerzen zufügen oder quälen und Tom musste sie, wann immer und wo immer sie es wollten, befriedigen.

Neben seinen beruflichen Pflichten, gehörte ab sofort auch die Führung des Haushalts zu seinen neuen Aufgaben. Und dann war da natürlich immer noch sein Zweitjob, mit dem er einen finanziellen Beitrag zur Haushaltskasse, aber vor allem an seine Herrin leistete. Auch wenn sie ihn ein paar Tage davon befreit hatte, riss der Strom an potentiellen Freiern, unabhängig ihres Geschlechts, ihres Alters oder ihrer Anzahl, nicht ab. Bei all diesen Aufgaben, blieb ihm sehr wenig Zeit, um über die letzten Monate, und vor allem die vor fünf Wochen einschneidenden Veränderungen, nachzudenken und diese zu verarbeiten.

Tom hatte sich mittlerweile mit der neuen Situation arrangiert. Er bewohnte die Kammer bei Jeanette und Marc, welche die Ausstrahlung eines Sadomaso-Studios hatte. Es war ihm nicht erlaubt, persönliche Dinge aufzustellen. Bis auf seine Kleidung, die er im Büro tragen musste, waren alle Dinge, die Marc aus der Wohnung von Susanne geholt hatte, in Kartons verstaut und lagerten im Keller. Egal wo er in dem kleinen Zimmer hinblickte, er sah nur Dinge, die mit seiner Leidenschaft und den damit verbundenen Fantasien zusammenhing. Metallringe an Wänden und Decke, jede Menge Dessous und Sex-Toys, einen Schrank gefüllt mit Frauenkleidung sowie Leder- und Latexkleidung. Die einzige Veränderung zu vorher bestand darin, dass die Matratze jetzt auf einem Bettgestell lag. Die Kammer, in der er sich nur selten am Tag aufhielt, ließ keine Ablenkungen zu und vermittelt die klare Botschaft, dass er ein Sklave war und dienen musste. Und als solcher war er nun ein Teil der Beziehung von Jeanette und Marc, auch wenn er sich dieses Recht täglich hart verdienen musste.

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deepthroat1969
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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 27

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Gerd spürte wie sich Xena aus der Umarmung wieder löste, ihr Körper von dem seinen Abstand nahm und das Schwarz ihres Anzuges, dass ihm zuvor die Sicht genommen hatte, wieder von ihm entfernte. Er sah ihren Schoß, dann ihre kräftigen Oberschenkel, gefolgt von ihren Stiefeln, bis schließlich auch sie aus seinem Blickfeld verschwanden und nur noch der einfache Laminatboden für ihn sichtbar blieb.

 „Dreh Dich zur Wand um, Schatz!“

 Xenas Stimme klang resolut aber freundlich. Gerd wollte sein Glück nicht herausfordern, befolgte umgehend ihren Wunsch und wendete sich zur weiß getünchten Wand. Er hörte Xena hinter sich auf und ab gehen, das Zuziehen eines Reißverschlusses und schließlich die Tastenquittiertöne eines Handys.

 „Monika?! Ich bin es, Xena. Hallo!“

 Xena schien ihrem Gesprächspartner zu lauschen, stattdessen konnte Gerd wieder ihre Absätze hören.

 „Ja! Das tut mir leid, wir haben ein bisschen gebraucht, das stimmt. Hat Dir das Umstände bereitet? Wenn ja dann…“

 Xena lachte.

 „Ja gut, dann bin ich erleichtert. Ja, wir sind soweit fertig und warten draußen auf Dich.“

 Xena schien das Gespräch noch nicht beendet zu haben. Sie ging immer noch ziellos im Zimmer auf und ab, blieb stehen und schien wegen irgendetwas erstaunt zu sein.

 „Monika das war als Kind! Ja, schon auch. Nein, regelmäßig sogar, aber…“

 Gerd wurde hellhörig. Was ging da vor? Xenas Unsicherheit beunruhigte ihn.

 „Wie Fahrradfahren? Du, wenn ich das aber verlernt habe und ich mich wegen Dir…“

 Wieder hörte Gerd das Lachen seiner Partnerin. Es klang hell und gelöst, wahrscheinlich hatte Monika einen Scherz zum Besten gegeben.

„Ja gut, damit hast Du Recht, dann bis gleich.“

 Gerd konnte hören wie das Knallen ihrer Absätze sich ihm näherte. Sie blieb hinter ihm stehen, dann spürte er den Druck ihrer Arme auf seinen Schultern lasten.

 „Ich habe jetzt keine Lust Dich wieder aufzuschließen, Gerd. Ich versuche mal ob ich vorne trotzdem den Reißverschluss zubekomme, einverstanden?“

Trotz dessen ihre Frage eine rhetorische gewesen war, blieb sie die sanfte, sorgendePartnerin, die ihm jetzt seine Winterjacke über die Schulter legte und deren Reißverschluss zuzog.

Gerd aber wünschte sich jetzt nur noch, dass ihr Spiel endlich beginnen möge. Er wollte den quälenden Druck seiner Ängste und Erwartungen entkommen, selbst wenn das für ihn bedeutete, dass ihm Xena sein Leben zu ihrer kleinen Hölle machte. Klein? Gerd seufzte. Er konnte das für sich nur hoffen.

 „Ist alles gut bei dir, Süßer?“

 Gerd konnte nicht nicken. Versuchte aber zumindest diese Geste anzudeuten. Xena aber schien seine Stimmungslage zu spüren, wie so oft in ihrem bisherigen Zusammenleben.  

„Du brauchst nicht mehr lange zu warten, Gerd. Wenn wir draußen im Freien sind, bist Du nur noch mein Spielzeug, dass für mich leiden und an seiner kleinen, kümmerlichen Existenz verzweifeln darf.“

Ihre Stimme hatte sich dieses Mal böse und gereizt angehört. Vielleicht deutete sie seine Ungeduld falsch? Gerd musste aufpassen. Wenn Xena zu glauben begann, dass er sie sich nur noch als Domina wünschte, hatte er ihrer Beziehung schweren Schaden zugefügt. Aber galt das nicht auch für sie, wenn sie es mit ihm übertrieb? Wieder stiegen in ihm Zweifel auf, ob das alles wirklich richtig war. 

 „Komm jetzt! Ich will draußen sein, bevor Monika eintrifft.“

Gerd hörte das Klappern einer Kette, dann erblickte er einen silbernen Karabinerhaken in ihrer Hand, der sich zielstrebig seinem Hals näherte. Ein helles Klicken, dann hatte sie ihn an der „Leine“.

Xena führte ihn zu der Eingangstür, öffnete sie und ein eiskalter Wind wehte ihnen entgegen. Sie ließ ihm keine Zeit sich daran zu gewöhnen sondern zog ihn ungeduldig hinter sich her.

 „Mach größere Schritte! Du tippelst herum wie ein Geisha!“

 Gerd suchte sich zu konzentrieren. Er musste jede seiner Bewegungen vorsichtig ausloten, damit er ihr auf der einen Seite zu folgen vermochte, aber auf der anderen nicht Gefahr lief zu stolpern.

Sie blieben ein Stück entfernt von dem kleinen Gebäude stehen, Gerd konnte die Spuren im Schnee erkennen, die sie bei ihrer Ankunft hinterlassen hatten. Irgendwo rechts von ihnen, musste Xenas Wagen stehen.

Diese Kälte! Der dünne Stoff seines Anzugs bot dem schneidenden Wind keinen Widerstand. So zog die Kälte seine Füße und Beine hinauf, während die Jacke zumindest seinen Oberkörper Schutz bot.

 „Bleib gefälligst ruhig stehen! Was zappelst Du so herum? Willst Du vor Monika den Kasperle machen und mich blamieren?“

 Ein heftiger Stoß an seinem Hinterkopf, verlieh ihrem harschen Ton zusätzliches Gewicht. Gerd aber versuchte ihre, für ihn so demütigende Geste zu verarbeiten.

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sena
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Die Klassenfahrt – Teil 2 – Markt der Möglichkeiten

 

Auf die Bühne wurde nun ein junger Mann geführt, dessen Füße von einer schweren Kette zusammengehalten wurden, so dass er zwar noch gehen konnte, aber nur sehr beschwerlich von der Stelle kam. Die Arme waren auf seinem Rücken durch eine Handschelle fixiert und um seinen Hals war eine Lederschlinge gelegt, an der eine Leine befestigt war, die eine junge Frau fest in der Hand hielt. Die junge Dame rief einige Sätze ins Publikum und machte dabei eine präsentierende Geste auf die verschiedenen Körperteile des jungen Mannes.

"Schaut mal, der da oben wird anscheinend gerade verscherbelt", rief Ronja den anderen begeistert zu.
Anja betrachtete die Szene mit einem fast mitleidigen Gesichtsausdruck: "Dem schlottern ja ganz schön die Knie. Trotz seiner schwarzen Hautfarbe wirkt er ja vor Angst fast kalkweiß. Möchte mal zu gerne wissen, wie er in diese Situation gekommen ist."
"Wahrscheinlich ein Krimineller. Oder er hat seine Frau betrogen und die verpasst ihm nun die gehörige Strafe. Recht so. Ich finde, er hat einen Gesichtsausdruck, als ob er wüsste, dass er seine Strafe verdient hat."
Anja war nicht sicher, ob sie Ronja da Recht geben konnte. Ihr tat der junge Mann dort oben ein wenig leid. Ronja hingegen war ganz in ihrem Element.
„Kommt, lasst uns mal sehen, was es an den Ständen am Rand des Marktes noch so zu sehen gibt“, rief sie den anderen zu und machte sich auch schon auf den Weg.

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fluffy_
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Die Klassenfahrt – Teil 1 – Andere Länder, andere Sitten

 

Es war wieder einmal einer dieser Momente, an dem Tommi  es bedauerte, dass seine Eltern ihn auf dieses Gymnasium geschickt hatten. Die Zeiten, in denen es ein reines Mädchengymnasium war, waren zwar schon lange vorbei, aber trotzdem herrschte immer noch ein gewaltiger Frauenüberschuss. In der dreizehnten Klasse, in der er war, hatte das natürlich auch einige Vorteile, wenn man als Junge nach einer Freundin Ausschau hielt, aber in anderen Fällen konnte es sich auch äußerst nachteilig für die männliche Minderheit auswirken. So wie bei der Entscheidung zur abschließenden Klassenfahrt seines Geographiekurses zum Beispiel.
Zur Auswahl standen entweder New York, der Favorit der meisten Jungs aus seinem Kurs, oder dieser afrikanische Staat, in dem es vor einigen Jahren diese feministische Revolution gegeben hatte. Fast so wie an seiner Schule, waren in diesem Land die Frauen in der Mehrheit, nicht zuletzt weil sich die Männer in andauernden Auseinandersetzungen mit den umliegenden Staaten gegenseitig dezimiert hatten. Trotzdem gaben weiterhin hauptsächlich die Männer den Ton an, bis es den Frauen schließlich reichte. In einer Revolution, die anfänglich eher im privaten Rahmen begann bis sie schließlich auch politische Dimensionen erreichte, erlangten die Frauen die Macht und unternahmen seitdem jede nötige Anstrengung, diesen Zustand zu festigen und weiter auszubauen.
Wie er es im Unterricht gelernt hatte, ging das inzwischen so weit, dass die Männer dort inzwischen mehr oder weniger entrechtet waren und keinerlei Einfluss auf Politik oder Militär mehr hatten. Auch alle Führungspositionen in der Wirtschaft waren ausschließlich von Frauen besetzt. Was den Männern blieb, waren entweder schlecht bezahlte Jobs oder die Ehe. Und auch die war anscheinend kein Zuckerschlecken für die männliche Bevölkerung, da sie auch im privaten keinerlei Rechte mehr hatten.
Dieses Land war natürlich das favorisierte Reiseziel seiner Mitschülerinnen und da wie immer demokratisch abgestimmt wurde, setzte sich natürlich wie immer die weibliche Mehrheit durch.
"Ach, wie schön wäre New York gewesen", dachte Tommi als das Flugzeug gelandet war und er und der Rest seines Kurses am Gepäckband des Flughafens auf ihre Koffer warteten.
Ringsumher standen auch andere einheimische Reisende, die aus irgendeinem Urlaub nun wieder nachhause kamen. Dass es Einheimische waren, konnte Tommi daran sehen, dass sich nur die Männer mit dem Gepäck abschleppten und die Frauen gelangweilt daneben standen.
"Wie gut, dass wir bei uns andere Sitten haben", dachte Tommi, als das Gepäck endlich auf dem Laufband erschien und seine Mitschülerinnen genauso mit anpacken mussten wie er und seine Mitschüler. Lediglich das Flughafenpersonal schien solche Szenen nicht oft zu erleben. Aber vielleicht lag es ja auch nur an der Hautfarbe seiner Mitschüler, warum sich die Einheimischen ihre Köpfe zusammensteckten und sich ganz unverhohlen über die deutsche Reisegruppe austauschte. Schon im Unterricht hatte Tommi gehört, dass es seit der Revolution nur noch selten ausländische Touristen in dieses Land verschlug. Aber für die  Klassenkameradinnen seines Geographiekurses schien dieses Land dadurch nur noch umso interessanter zu sein.

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fluffy_
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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 26

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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 27

 

Seit ihrem kurzen Disput hatten sie kein weiteres Wort mehr miteinander gewechselt. Schweigend saß Xena am Steuer ihres Wagens, blickte auf die Straße und blieb in ihren Gedanken versunken. Gerd hatte seine Partnerin in all den Jahren zu lesen gelernt, auch sie war aufgeregt und schien besorgt zu sein, auch wenn sie sich ihm gegenüber kalt und beherrscht zeigte. Gerd dachte an ihrem Auftritt zurück, den sie in der Firma hingelegt hatte. Sie hatte ihn und all seine Kollegen provozieren wollen und dieses Vorhaben brillant umgesetzt. Stolz sollte er auf sie sein? Scheiße! Seine Kollegen würden ihn am Montag in der Luft zerreißen.

Er betrachtete Xena verstohlen von der Seite. Sie sah geil aus, keine Frage. Vielleicht hatte sie ja doch Recht? Hätte er nicht einfach nur drüber stehen müssen? Er erinnerte sich an seine alten Firma und den Moment wo sie mit ihrem Motorrad die Straße hochgeprescht kam. Es war so unwirklich, er konnte in diesem Moment nicht glauben, dass diese Frau seine Freundin sein sollte. Erthan! Dem Freund waren damals beinah die Augen ausgefallen, genauso wie all den anderen Arbeitskollegen die Xenas Auftritt verfolgt hatten.

Und wie war das heute? Sie hatte das Schauspiel für ihn wiederholt und war enttäuscht, dass er es so überhaupt nicht zu schätzen wusste. Vielleicht weil sie sich nicht vorstellen konnte, wie anstrengend und verletzend, der Tratsch und Klatsch in einer Firma sein konnte.

Die Limousine glitt mit hoher Geschwindigkeit über die Landstraße hinweg, auch das zeigte ihm für diesen Moment eine Veränderung an ihr. Seit dem Xena Mutter war, fuhr sie deutlich vorsichtiger als zuvor. Nur heute, schien sie es, wie früher, sehr eilig zu haben.

Zwei Mal hatte er schon versucht ein Gespräch mit ihr zu beginnen, doch beide Male hatte sie ihn wieder abgewürgt. Er solle sich freuen, hatte sie ihm gesagt, er müsste nun nicht mehr lange warten.

Sie bogen in einer Seitenstraße ein, fuhren ein paar Kilometer durch eine ziemliche Einöde, bis hinter der nächsten Biegung ein paar hell getünchte Gebäude auftauchten. War dass das Gestüt das Xena meinte? Wieder zog sich sein Magen in einem heftigen Krampf zusammen, für ihn ein unsagbar quälendes Gefühl.

Xena lenkte ihre Limousine zielstrebig in Richtung eines kleinen Nebengebäudes, stellte den Motor aus und wandte sich mit fordernder Miene Gerd zu, der einen Moment brauchte um sich seiner Pflicht ihr gegenüber zu erinnern. Hastig löste er also den Anschnallgurt, stieg aus und kam um den Wagen herum um ihr zu öffnen.

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sena
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