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BDSM

Marla, Teil 1

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Marla Teil 2

 

Scheinbar ziellos, aber mit eiligen, fast gehetzten Schritten streifte Marla durch das hektische Treiben des nächtlichen Raumhafenviertels. Ein dichtes Gewusel, verschiedenste Sprachen und verschiedenste Gerüche umgaben sie. Händler priesen Waren an, deren Herkunft durchaus zweifelhaft sein mochte, Siedeküchen bruzzelten für jede Geschmacksrichtung und ein ständiges Kommen und Gehen beherrschte die engen Gassen. Diese Gassen waren auch einer der wenigen Orte, an dem sich der gute alte Solar als Zahlungsmittel gehalten hatte - bargeldlose Zahlung war hier verpönt - niemand wollte in diesen Ecken seine Geschäfte offen und nachvollziehbar durchführen. Dafür gab es hier kaum etwas, das sich nicht für Geld beschaffen liesse. Der Trubel der Nacht zog sich hier bis zum Morgengrauen hin. Während tagsüber Usotaris Gluthitze in den Fassadenfluchten brütete und kaum ein Lebewesen sich blicken liess, ermöglichten erst die kühleren Nachtstunden Tätigkeiten im Freien. Tagsüber spielte sich das Leben in der Stadt in den gepflegten und modernen, unterirdischen Bereichen ab. Schon seit Jahrzehnten entstanden überirdisch kaum noch neue Gebäude. Und die Vorhandenen standen zum Großteil leer. Nach Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Terminals zweihundert Kilometer entfernt, versank der alte Raumhafen Xarrions in Bedeutungslosigkeit und wurde schliesslich stillgelegt. Und mit dieser Stillegung wurde ein Großteil der Gebäude im Raumhafenbezirk überflüssig und hatte keine Funktion mehr. Doch die Raumfahrerszene blieb in der alten Raumhafengegend. Diese Melange der Spelunken, der zwielichten Gestalten, der Kreativen, der Lebenskünstler, aber auch der Rauschsuchenden und Berauschten, hatte sich in den tiefen Straßenschluchten, dunklen Gassen und Winkeln gehalten. Und wie mit einer Startpfeife angepfiffen, begann das Treiben bei Sonnenuntergang. Wenn die Nacht zur Hälfte verstrichen war, begann es ruhiger zu werden, und je näher es dem Sonnenaufgang entgegenging, umso zwielichtigere Gestalten traf man an. Doch noch war es in der ersten Hälfte der Nacht und der Trubel in vollem Gange. Nur mit Mühe hatte Marla es in dem Gedränge vermeiden können, ihr doch recht empfindliches Outfit am Stehimbiss nicht zu ruinieren. Sie trug eine locker fallende, sehr weitgeschnittene Kombination, aus fast weissem, raschelnd leichtem Stoff, die in diesem Jahr auf Usotari einfach angesagt war. Sie wog fast nichts und fiel völlig locker über den Körper, was bei den Temperaturen in Xarrion ein echtes Argument war. Der Schnitt war raffiniert und doch einfach: Ein Silikonband bildete den oberen Abschluß über der Brust, ein zweites Silikonband unter der Brust ließ das Oberteil bauschig über die Brust fallen. Von dort fiel es locker über die Hüfte, teilte sich im Schritt in zwei Beine, die in weit ausgestellte Hosenbeinen ausliefen. Die beiden Armlinge wurden über die Arme bis fast unter die Achseln gezogen und endeten offen in drei Schlaufen für Daumen, Mittelfinger und kleinem Finger bei offener Handinnenfläche. Bei gesenkten Armen bildeten die Abschlüsse der Kombination und der Armlinge so eine schöne gerade Einheit. Vervollständigt wurde die Kombi aus einem Stirnband aus demselben Material, das sich aufgewickelt als Stirnband, abgerollt als Kopftuch oder Halstuch tragen ließ oder auch als Schutz vor Nase und Mund bei Sand- oder Staubstürmen nützlich sein konnte. Und der Stoff war so schön pflegeleicht: die gesamte Kombination konnte man zusammenknüllen, bis es gerade mal eine Handvoll Material war. Kurz aufschütteln, reinsteigen und gut. Trotzdem wäre ein Fleck von der süssen Soße, die von den frittierten Sandläufern tropfte, ärgerlich gewesen - ohne Spezialreiniger war an ein Entfernen nicht zu denken. So achtete Marla darauf, daß sie sich eine Ecke am Stehimbiss sicherte, bei der sie keinen direkten Kontakt zum Hauptstrom der Gasse hatte, als sie ihre knusprigen Lieblingsinsekten mit Stumpf und Stiel verspeiste. Früher hatte sie die pikanten und scharfen Gerichte bevorzugt, aber seit sie von V379A zurückgekehrt war, hatte sie einen richtigen Heisshunger auf süsse Gerichte und auch bei den Getränken wählte sie im Gegensatz zu früher nun immer öfter die bittersüsse Richtung.

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Pandorus
4.44
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Der Dolch

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Der Dolch 2

 

Ein schier endloser Gang liegt vor mir, oder kommt es mir nur so vor? Ich geh vorsichtig ein paar Schritte, darauf bedacht jedes Geräusch zu vermeiden. „Wie bin ich nur in diese Situation geraten?“Ein leises klirren folgt bei jedem Schritt den ich tu, es fühlt sich an, als würde es mich verspotten. „"Was um alles in der Welt mach ich hier?“Ich setze einen Fußnach dem anderen und hoffe, bald am Ende dieses Flurs zu sein. Fackeln an den Mauern erwecken die Schatten zum Leben und gaukeln meinen angespannten Sinnen versteckte Bewegungen  in den Augenwinkeln vor. „Warum bin ich darauf eingegangen?“Ein leichtes Beben hat meinen Körper erfasst und Gänsehaut zieht sich von Kopf bis Fuß, als ein Luftstoß an mir vorbei zog. Angespannt bleibe ich stehen um zu lauschen, doch es war nichts zu hören. Ich setze meinen Weg langsam fort und es scheint, als würde das Klirren der Ketten immer lauter werden. Jedes einzelne Glied schwang im Rhythmus meiner Bewegung und machte mir meine Situation noch deutlicher bewusst. Dieses Geräusch erinnert mich an etwas, es war der Tag wo alles begonnen hatte.

Es war vor etwa einem Monat. Ich beschäftigte mich viel mit dem Thema Mittelalter und Hexen und war auch bei vielen dieser Feste dabei. So auch in der Walpurgisnacht, die ich in einer Burgruine mit Bekannten feiern wollte. Wir wanderten bereits zeitig in der Früh auf den Berg um einen guten Platz für unser Zelt zu erhaschen. Nachdem wir unser Zelt aufgeschlagen hatten, direkt neben der Feuerstelle, beschlossen wir uns ein wenig umzusehen. Die Temperatur war angenehm warm, so beschloss ich barfußzu gehen, da ich das Gefühl mochte, wenn mich die Grashalme zwischen meinen Zehen kitzelten. Wir schauten uns einige Kunststände an, viele boten Amulette und Zaubertränke, doch einer interessierte mich besonders. Auch dort wurden Kräuter und Schutzzauber verkauft, aber auch feine Dolche, mit denen man verschiedene Rituale durchführen konnte. Von den Waffen in den Bann gezogen, einer ganz besonders, wunderschön geschwungene Klinge mit filigran eingearbeitetem Muster, auf dem Griff ein kunstvoller keltischer Knoten aus Gold, merkte ich nicht, dass sich auf einmal eine Gestalt in einem schwarzen Umhang, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, dem Stand genähert hatte. Als die Verkäuferin zu meinem Favoriten griff, zuckte ich leicht zusammen, keine Ahnung wie lang ich dort schon stand. Ich bemerkte das Dunkel neben mir und als ich aufsah blickte ich in zwei stechend grüne Augen. Es wirkte als würden sie dirket meine Seele erkunden. Nach einer gefühlten Ewigkeit wandten sich die Augen ab und die Person nahm den Dolch von der Verkäuferin entgegen. Ich schaute noch einmal auf das Schmuckstück, als mich auch schon eine Freundin rief, das ich endlich kommen sollte, weil sie sich die Ruine genauer anschauen wollten. Ich beeilte mich zu meiner Gruppe zu kommen, dort schaute ich noch einmal zurück und sah die Kapuzengestalt leicht grinsen bevor sie sich umdrehte und weiter ging. Mir war ein wenig mulmig zumute, da mir so etwas noch nie passiert war und dieser Blick... ich konnte ihn nicht aus meinem Gedächtnis verbannen.  

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DevilCat
5.270322
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Die Sportreporterin (15 - The End) - Kliniksex und Urlaubsfeeling?

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Die Sportreporterin - Ouvertüre

 

Dies sind nun nach einer zweiten längeren Pause zusammen mit dem 14.Kapitel  die letzten Episoden einer langen Geschichte, die auf manch realer Begebenheit beruht. Wir möchten allen treuen Lesern für ihr Durchhaltevermögen und die mit uns geübte Geduld danken. Es war ein hartes Stück Arbeit, das wir gern für Euch vollbracht haben. Wir haben Megs und Euch, den Lesern viele kritische und weniger kritische Kommentare, sowie eine wunderschöne gemeinsame Zeit zu verdanken.

Ciao, Raale und Tony (alias Rato)

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Episode 30/1 - Urlaubsfeeling

 

Hupend machte sich Rob bemerkbar, die verabredete Zeit war seit einer halben Stunde vorüber und es tat sich nichts. Er wusste zwar, dass er damit unter Umständen erzieherische Maßnahmen bewirkte, aber so gemütlich war es vor dem Haus von Lea und Rosa nun wirklich nicht, um stundenlang zu warten. Ihm fröstelte doch allmählich. „Wird es heute noch?“, erkundigte sich Lea nach dem Stand der Reisevorbereitungen von Rosa. „Ja doch, bin ja schon fertig.“ Rosa sprang in die enge Jeans, die irgendwie nicht passen wollte. „Nimm einfach die Brieftasche raus, vielleicht passt dein fetter Hintern dann hinein“, setzte Lea noch eins drauf. „Welche Brieftasche?“, wunderte sich Rosa. „Na, die hier“, zog Lea das pralle Lederungetüm aus der Gesäßtasche ihrer Freundin. „Das ist doch gar nicht meine, wie kommt …“, dann fiel es Rosa wie Schuppen von den Augen. Sie klatschte sich mit der flachen Hand gegen die Stirn und erinnerte sich an das Gedränge auf dem Flughafen.

 

„Also, irgendwie kommt mir das Gesicht schon bekannt vor“, grübelte Lea beim Blick in den fremden Pass, „aber ich komme nicht drauf.“ „Lass mal sehen“, versuchte sich Rosa als Ersatz für Gesichtserkennungsprogramme. „Hm, nä … sagt mir nichts“, gab sie es nach einer Weile auf, die Detektivin zu spielen. „Al Liugna … ein wirklich dämlicher Name … klingt wie ein neuer WM-Ball von Caritas.“ „Häh, Caritas?“, zeigte Lea eine unvermutete Wissenslücke. „Ja, die mit den zwei Streifen. Kennst du doch!“ „Für solchen Blödsinn fehlt uns jetzt wirklich die Zeit“, erklärte Lea die Unterhaltung für beendet und drückte Rosa den Koffer in die Hand. „Abmarsch!“ Sie schob Rosa und Gepäck vor sich her aus der Wohnung und stieß sie die Treppe hinab, wobei der Koffer das Rennen bis zur Haustür gewann und dem ungeduldig gewordenen Rob schmerzhaft auf die Zehen sprang, als der gerade den Hausflur betreten wollte. Damit war alles geklärt. Lea war der Boss, Rosa hatte zu gehorchen und Rob ging seiner zweiten Leidenschaft als Kofferträger nach.

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Rato
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Das Bangkok-Syndikat - Teil 48

Zum ersten Teil : 
Das Bangkok-Syndikat - Teil 1
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Das Bangkok-Syndikat - Teil 47
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Das Bangkok-Syndikat - Teil 49

 

Vierzigster Tag, morgens, Bangkok

„Wang?“

Der Pate öffnete die Augen. Nori stand neben dem Bett und war bereits fertig angezogen. Langsam streckte ihr der Alte seine rechte Hand entgegen, um sie sich küssen zu lassen.

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senalex
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Die Sportreporterin (14) - Pátria amada, Brasil

Zum ersten Teil : 
Die Sportreporterin - Ouvertüre

 

Episode 29/1 - Pátria amada, Brasil

 

Die Fußballerinnen des SV Möslingen konnten zufrieden sein, erstmalig überwinterten sie als Tabellenführer der Bundesliga. Verdient verabschiedeten sie sich in geselliger Runde im „Beachsoccer“ voneinander in den zweiwöchigen Weihnachtsurlaub. Nur wenigen gab Arvid individuelle Trainingsprogramme mit auf Reisen. Maria und Paula waren nicht davon betroffen, mussten aber an die gefühlten hundert Mal versichern, pünktlich aus Brasilien zurück zu sein. Arvid kannte seine Landsleute nur zu gut. Maria wäre nicht die Erste, die sich mittels abenteuerlichster Ausreden verlängerte Heimatferien im Land des Zuckerhuts genehmigen würde, um vor dem europäischen Winter zu kneifen.

 

Auch die Abwehrreihe wurde von Arvivaldo verschont, da sie in den letzten Wochen mit ihrer Einsatzbereitschaft und Lauffreude den Grundstein für den Sprung an die Tabellenspitze gelegt hatte. Im letzten Spiel kroch sie so ziemlich auf dem letzten Zahnfleisch, was ein Zeichen für dringend benötigte Erholung war. Lea und Rosa hingegen brauchte er in dieser Hinsicht keine Vorschriften zu machen, die waren durch und durch Profis, kannten keinen Müßiggang an falscher Stelle. Die konnten ganz gut selbst auf sich aufpassen.

 

Bei Pitti sah das etwas anders aus, die lange Siegesserie hatte ihr so manchen Nachmittag verschafft, der an Langeweile zwischen den Pfosten grenzte. Die damit verbundene Bewegungslosigkeit sorgte für ein paar Gramm Zuwachs unerwünschten Hüftgoldes auf ihren Rippen. Aber sie hatte schon eine Idee, wie sie dem auch ohne des Trainers Hilfe zu Leibe rücken könnte. Wenn es klappte, hieße das zwar, dass sie als Einzige aus dem Team auf die wärmende Sonne des Südens würde verzichten müssen, doch das war ihr egal. Die Aussicht auf vierzehn Tage volle Action in den Reihen einer Stuntcrew würde dafür schon ausreichend entschädigen.

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Rato
5.13
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Das Bangkok-Syndikat - Teil 47

Zum ersten Teil : 
Das Bangkok-Syndikat - Teil 1
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Das Bangkok-Syndikat - Teil 46
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Das Bangkok-Syndikat - Teil 48

 

Neununddreißigster Tag, später Abend, Bangkok

„Bist Du fertig?“

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senalex
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Sklavenvertrag

Vorwort zu JennifersSklavenvertrag

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dieser Vertag ist Bestandteil der Geschichtenreihe „Jennifer“.

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Tartarus
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Ein simples Fotoshooting - Fesseln der Leidenschaft

 

Fesseln der Leidenschaft

Der Vertrag besteht aus drei Seiten formalem Kram, bei dem man seinen Geburtstag, eventuelle Krankheiten, die Andresse und so weiter angeben muss. Dann folgt ein ganzer Roman mit ärztlichen Zugeständnissen, dass wir durchgehend unter medizinischer Überwachung stehen werden und dass uns nichts passieren wird. Nach acht Seiten rechtlichen Angelegenheiten, kommen noch sechs Seiten mit Informationen über die eigentlichen Praktiken an sich, aber Jana rät mir, bloß die Finger davon zu lassen. Die Theorie würde einem bloß Angst machen und einem den ganzen Spaß nehmen.
Aber Gelegenheit habe ich letztendlich eh nicht mehr dazu, denn ich habe gerade die letzten Paragraphen der Verschwiegenheitserklärung beendet, als Frederic auftaucht. Er balanciert ein Tablett auf der rechten Hand, auf dem 10 silberne Kugelschreiber liegen.
„Nun die Damen“ ruft er, während er rumgeht und jedem einen Stift anbietet. Als er sich zu mir hinabbeugt, lächelt er mich freundlich an. „Mr. Johansson hofft, dass Sie sich entschieden haben. Wenn Sie den Vertrag unterschrieben haben, oder eben auch nicht, bringen Sie sie bitte zu mir. Ich werde im Eingangsbereich warten. Vielen Dank.“
Unter leisem Applaus und nach einer galanten Verbeugung verschwindet er wieder.
Komischer Kauz. Sein Auftreten steht dem von Mr. Johansson an Autorität um nichts nach und trotzdem ist er bloß ein Angestellter.

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RedFoxi
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Jennifer (Teil 3) 24 Stunden und 7 Tage

Zum ersten Teil : 
Jennifer (Teil 1) Der Flug
  Vorheriger Teil: 
Jennifer (Teil 2) Die Ankunft

 

Vorwort zu Jennifer Teil 3

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Bei der langfristigen Planung des weiteren Verlaufs bin ich auf ein Dilemma gestoßen. Ich kann mir sehr gut zwei verschiedene Enden vorstellen.
Die erste Möglichkeit mündet in ein klassisches Drama. Wohingegen die zweite Möglichkeit versöhnlicher währe.
Ich möchte euch nun bitten mittels Kommentar abzustimmen welche der beiden Varianten zum Zuge kommen soll.

Im Übrigen veröffentliche ich auch diese Geschichte wieder unter der Creative Commons License CC-BY-NC-SA in der Version 3.0. Dies bedeutet, dass diese Geschichte, unter Verweis und Verknüpfung auf mein Original durch Dritte bearbeitet und veröffentlicht werden darf, solange diese damit keine Gewinne erwirtschaften und das daraus resultierende Werk in gleicher Weise veröffentlicht wird.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen (und, wer mag, Überarbeiten).

 

Jennifer (Teil 3) 24 Stunden und 7 Tage

Ich erwache. Beim besten Willen kann ich nicht sagen wie spät es ist. Jetzt bereue ich, dass ich meine Hose, in der auch mein Handy steckt, so achtlos durch den Raum geworfen habe. Jennifer unter mir schläft immer noch tief und fest. Zärtlich streichel ich eine Ihrer Brüste. Wie macht sie das? Ich könnte so glaube ich nicht schlafen. Vermutlich eine Frage der Übung. Zu allem Überfluss meldet sich jetzt auch noch meine Blase.

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Tartarus
5.078574
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.1 (14 Bewertungen)

Der Reiterhof Teil 11 - 12

Zum ersten Teil : 
Der Reiterhof Teil 1-4
  Vorheriger Teil: 
Der Reiterhof Teil 9 und 10
     Nächster Teil: 
Der Reiterhof Teil 13 - 14

 

Teil 11

„Na ihr drei Spezialisten, alles klar bei euch, ich bin der Oberaufseher hier in der Schicht und hab ab jetzt, die Verantwortung für euch übernommen. Für mich gilt natürlich dasselbe wie für meinen Kollegen vor mir. Das heißt, wenn ihr irgendwann mal wieder sprechen könnt oder besser gesagt dürft, werdet ihr mich mit Herr Oberaufseher ansprechen und die anderen als Herr Aufseher oder Herr Wärter, ich hoffe das war jetzt nicht zu viel für euch“.

Aus Manus ecke ist jetzt Kettengeklirr zuhören. Alle schauen ihr zu wie sie sich in ihren Fesseln räkelt und seltsame Kopfbewegungen macht. Ramona denkt „Was will die bloß“ und plötzlich schießt es ihr in denn Kopf, „Die muss mal“.

„Nein auf keinen Fall ich muss viel dringender als sie“. Sofort fängt auch Ramona an sich in ihren Fesseln zu winden. Umso die Aufmerksamkeit der Wärter auf sich zu ziehen.

Der steht mitten im Raum und schaut sich das Schauspiel in aller Ruhe an und grinst in sein Gesicht „Ich kann mir schon denken was ihr wollt, eigentlich gibt es da, nach meiner langjährigen Erfahrung nach nur zwei Dinge“.

„Die Erste wäre, dass das ihr auch wie gewisse andere Personen, auf solche Spiele unheimlich abfahrt und jetzt so heiß seit, das ihr alles tun würdet, damit sich was in eure fo***e schiebt. Oder die zweite Möglichkeit, die finde ich persönlich ja nicht so toll, ihr müsst einfach mal Wasser lassen und denkt, wenn ihr euch ein bisschen aufführt, mach ich euch los und geh mit euch Pissen“.

 „Egal was es ist, nichts gibt’s für euch. Keine freie Hand zum Rumspielen und kein Scheißhaus, wünsche noch eine gute Nacht“.

Mit diesen Worten lässt er unser Trio nun wieder allein und schließt wieder beide Türen zu. Die beiden Frauen schauen sich ganz entsetzt an, was sie jetzt wohl machen sollen, bis das Licht wieder ausgeht.

Irgendwann werden sie wieder aufgeschreckt da das Licht wieder angeht, sie mussten in der Nacht doch noch von ihrer Müdigkeit übermannt worden sein und sind eingeschlafen. Nun werden sie wieder ziemlich unsanft geweckt.

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Frankenbenscho
4.906668
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