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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 1

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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 2

 

Teil 1

„Hey, haste mal ne Kippe?“

Die Punkerin nickte, griff in ihre Lederjacke und reichte dem jungen Straßenschläfer ihre angebrochene Zigarettenschachtel.

Weit entfernt, hinter den Docks, hörte man das Horn eines Schiffes.

„Feuer?“

Das Mädchen grinste, kramte in ihren Taschen und blickte auf den zerlumpten jungen Mann hinab, der vor ihr, ausgestreckt auf ein paar Zeitungen, bis vor Kurzem noch fest geschlafen hatte. Heute Nacht würde es empfindlich kalt werden, die Temperatur wahrscheinlich sogar unter den Gefrierpunkt fallen.

„Pennst hier aber nicht, oder? Am Hafen unten ist gestern einer erfroren.“

„Woher weißte das denn?“

Das Mädchen deutete in eine Richtung.

„Caritas, die Schwester Petra von der Küche hat es mir erzählt. Kennst die? Wie heißt denn überhaupt?“

„Dimitri. Du?“

Das Punkermädchen lachte.

„Nenn mich Jule.“

Der Junge sah misstrauisch zu ihr auf, die Tusse kam ihm nicht ganz koscher vor.

„Legst Dich zu mir? Ich hätte es dann ein wenig wärmer.“

„Stinkst Du sehr?“

Der Junge roch an sich.

„Nee, es geht.“

„Aber nur kurz zum Aufwärmen, okay? Und lass Deine Griffel bei Dir, sonst richte ich Dir Deine Kauleiste aus.“

Er nickte, das Mädel schien es ernst zu meinen.

„Besteck haste nicht irgendwo, oder?“

„Hey! Sehe ich aus wie ein Junkie?“

Das Mädchen besah sich den Typen genauer. Tatsächlich konnte sie keine Anzeichen feststellen, die darauf hingedeutet hätten.

Sie schloss den Reißverschluss ihrer Lederjacke bis oben, zog das dicke, schwarze Stofftuch um ihren Hals fester und drückte ihren Hut tiefer ins Gesicht.

„Komm schon her. Du zitterst ja.“

Tatsächlich fror der junge Obdachlose, außer einem löchrigen Schlafsack, der kaum noch Futter in sich trug, hatte er nichts, womit er sich vor der Kälte schützen konnte.

Sie schob ihren Arm unter seinen Kopf und drückte ihren Körper an den seinen. Der erste große Schritt war getan.

„Wo sind Deine Freunde? Hängst doch nicht allein hier ab, oder?“

Dimitri runzelte die Stirn, nahm einen Zug aus der Zigarette und drückte sich fester an ihren Körper. Er spürte den Druck ihrer Brüste durch ihre Jacke hindurch, doch hatte er, neben ihrer Drohung, noch ganz andere Sorgen im Kopf. Vor allem hatte er nichts zu essen und auch keine Idee, wo er sich etwas Essbares beschaffen konnte.

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senalex
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Die Schwarze Kommune (4)

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Die Schwarze Kommune (1)
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Die Schwarze Kommune (3)

 

Teil 4

Im einen Moment ist es dunkel und du schlummerst friedlich vor dich hin. Das fahle Mondlicht kann deinen tiefen traumlosen Schlaf nicht anfechten. Im nächsten Moment wirst du in das Licht tausend Sonnen getaucht, die mit deinem erholsamen Schlaf kurzen Prozess machen. Du blinzelst in die Richtung in der du die Quelle der Störung deines Schlafes vermutest, wozu du dich von der Seite auf den Rücken und damit auf deine auf dem Rücken gefesselten Arme wenden musst. Unwillentlich streckst du deine Beine, die dabei sehr unsanft gegen die schweren Eisenstangen deines Käfigs schlagen. Du sendest mit zusammengebissenen Zähnen einen Halblauten Fluch in Richtung eines undefinierten Empfängers und du hörst Master John leise lachen.

Erst allmählich wird erinnerst du dich warum du dich auf Bodenhöhe in einem Menschenkäfig befindest und du fragst dich was Master John zu nachtschlafender Zeit hier von dir will. Master John antwortet auch nicht auf deine halbrhetorische Frage ob er wisse wie spät zur Hölle es sei. Sir John zeigt Nachsicht indem er die Käfigtür öffnet, deine Fesseln löst und dich auf deine zwei Beine stellt. Ohne große Hast fesselt er deine Arme wieder hinter den Rücken. Er fasst dich an deine nackten Schultern und führt dich durchs Haus. Du schließt die Augen. Als du die Augen wieder öffnest, stehst du vor dem Lokus. Du verzichtest auf jeglichen, fruchtlosen Protest. Dazu wärst du auch viel zu müde. Er setzt dich einfach auf die Brille und lässt der Natur freien Lauf.

Zu deiner eigenen Überraschung hast du keinerlei Probleme damit sich vor seinen Augen zu entleeren. Du fühlst dich entblößt und gedemütigt, denn zum ersten Mal in deinem bewussten Leben hat ein Mann dir dabei zugesehen, wie du deine Notdurft verrichtest. Doch irgendwie macht dich diese intime Demütigung ein wenig an. Noch viel demütigender findest du es, dass er dir danach mit einem kalt-feuchten Waschlappen den Arsch abwischt. Das Eiskalte Wasser des Waschlappens ist ein Segen für deine in Hitze geratene Möse.

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triple_mBB
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Die Hündin - Kapitel 4

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Die Hündin - Prolog + Kapitel 1
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Die Hündin - Kapitel 3
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Die Hündin - Kapitel 5

 

Vorwort:

Tut mir leid, dass ich es am Wochenende nicht geschafft habe, dieses Kapitel online zu stellen. Ich befinde mich gerade mitten in der Prüfungsphase und habe das gesamte Wochenende über an der Uni gehockt. Ich hoffe ihr habt dennoch Spaß beim Lesen!

 

Ein Leben als Hündin?

 

Letzte Woche hat Thomas mir die entscheidende Frage gestellt. Nein, er hat mir keinen Heiratsantrag gemacht, aber für mich war es fast das Gleiche. Zuerst lud er mich in ein schickes Restaurant ein, das er im Nachbarort gefunden hatte. Ich aß Schweinemedaillons mit Kroketten und einer dunklen Soße, während Thomas ein großes Steak mit Bratkartoffeln bekam. Es schmeckte vorzüglich und ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal so gut gegessen hatte.

Nach dem Essen fuhren wir nicht direkt nach Hause. Mein Freund steuerte den Wagen auf einen Parkplatz, der auf einem kleinen Hügel lag. Von hier aus hatte man einen herrlichen Ausblick über die umliegenden Felder, die von den Sternen und dem sehr hellen Vollmond erleuchtet wurden. Etwas verdutzt schaute ich ihn an und überlegte, was er vor haben könnte. Zuerst vermutete ich, dass er diesen Ort ausgewählt hatte, um mit mir zu schlafen. Doch ich irrte mich. Kaum angekommen, stieg Thomas aus dem Wagen und bedeutete mir, ihm zu folgen.

Gemeinsam standen wir an der Spitze des Hügels und schauten auf die Felder hinab. Um uns herum war es vollkommen still, wir waren ganz alleine. “Samantha, ich möchte dir eine Frage stellen. Du musst nicht gleich darauf antworten, ich möchte, dass du dir deine Antwort sehr gründlich überlegst, okay?” sagte er und schaute mich mit einem ernsten Blick an. Ich nickte nur, völlig ohne Idee, worauf mein Freund eigentlich hinaus wollte. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, schlug mein Herz ganz aufgeregt in meiner Brust.

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Belice Bemont
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Die Rückführung - Teil 3

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Die Rückführung - Teil 1
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Die Rückführung - Teil 2
 
Von nun an hielt ich mich an die Empfehlung von Sarah! Ich schlüpfte nur noch einmal pro Woche in Valentinas Körper, ließ aber keine einzige Woche aus. Und ich tat es nur wenn Sarah dabei war. Beim ersten Versuch, nachdem sie es kaum geschafft hatte mich wieder in meinen Körper zurück zu holen, musste ich lange auf sie einreden um sie dazu zu bewegen mir wieder zu helfen. Doch dann gab sie mir das Glas und ich fand mich in Valentina wieder. In dieser anderen Welt, in Valentinas Welt, verging immer genauso viel Zeit wie hier bei mir und Sarah, ich teilte einmal pro Woche ihren Körper mit ihr. Manchmal hielt ich mich zurück und beobachtete nur, manchmal griff ich aktiv ein und kontrollierte sie. Valentina wusste schon sehr genau wann ich kommen würde, gewöhnte sich jedoch nicht daran, sie versuchte gegen mich anzukämpfen, ich konnte sie aber übernehmen wann und wie ich wollte. Sie hatte keine Chance. Welche Rolle ich in ihr einnahm entschied ich spontan. Wenn ihr Besitzer sie fickte, sie fesselte, sie quälte, dann blieb ich Beobachter, dann genoss ich und ließ ihn machen. Wenn sein Bruder im Spiel war wollte Valentina noch passiver sein als bei ihrem Besitzer, sie wollte ihn möglichst nicht provozieren, doch ich wollte das, also provozierte ich ihn. Ich wollte, dass er seinen Fantasien freien Lauf ließ, doch mehr als ihr zu erzählen, was er mit ihr alles tun würde wenn sie sein Eigentum wäre, tat er nicht. Er wollte Dinge mit Valentina tun die weit über das hinaus gingen was ihr Eigentümer mit ihr tat. Er erzählte ihr, dass er sie auch in den Arsch ficken würde und das er nicht so zart mit ihr wäre. Doch er hatte zu viel Angst vor seinem Bruder, der eindeutig die Zügel in der Hand hatte. Beim Sohn war die Sache etwas anders. Auch bei ihm führte ich Valentina. Ich spielte mit ihm, ich machte ihm Hoffnungen, manchmal küsste ich ihn, ich wollte ihn auch benutzen um eine Reaktion zu erzwingen, um einen der beiden Brüder dazu zu bringen Valentina dafür zu bestrafen was sie mit ihm tat, doch der Sohn spielte nicht mit. Er versuchte Valentina aus dem Weg zu gehen und ich sah ihn eigentlich nur wenn keiner der Brüder in der Nähe war. Er war der einzige der bemerkte, dass etwas mit Valentina nicht stimmte, dass sie meist völlig abweisend war und manchmal, immer wenn ich in ihr steckte, ihm entgegen kam. Doch er wollte sie so sehr, dass er darüber hinweg sah und die seltenen Momente in denen Valentina ihn küsste, in denen ich ihn küsste, in denen Valentina ihm auch mit dem Mund befriedigte, freudig geschehen ließ. Und Sarah? Ich erzählte ihr die wildesten Geschichten über das was in meinen Reisen vor sich ging, doch von der Wahrheit entfernte ich mich immer mehr. Ich erzählte ihr, dass ich in verschiedenen Personen landete, von der seltsamen Viereckgeschichte in der ich ein fünftes, verstecktes Eck bildete, erzählte ich ihr nichts. Die erste Zeit unterstütze sie mich freudig bei meinen Reisen, doch nach einiger Zeit begann sie skeptisch zu werden, sie redete auf mich ein, sie hielt mir vor, dass ich süchtig wäre und ich begann ihr zu drohen, dass ich die Droge wieder alleine nehmen würde. 'Lang kannst du so und so nicht weiter machen', erwiderte sie einmal darauf, 'die Droge geht bald aus. Dann ist Ende.' Und ich wußte, dass sie Recht hatte und war insgeheim auch froh darüber. Ich war wirklich süchtig geworden, ich brauchte einmal die Woche meine Dosis, ich musste einmal die Woche Valentina sein.
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nayeli
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Hallo, Schönheit. Teil 2

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Hallo, Schönheit. Teil 1

 

Ich befinde mich in einer Art steinernem Verließ. Die Wand besteht aus großen, dunklen Felsblöcken und der Raum wird nur von einer kleinen roten Lampe in der Ecke und jeder Menge Kerzen erhellt. Na wundervoll, richtig romantisch, kommt es mir in den Sinn und ich spüre, wie die Panik erneut Besitz von mir ergreift. Ich sehe Ketten, einen Pranger, eine Pritsche und jede Menge andere Gegenstände, die ich nicht wirklich einordnen kann. Durch den flackernden Kerzenschein entsteht eine düstere, ja geradezu unheimliche Atmosphäre.  Ich bin in einem verdammten Folterkeller gefangen, wird mir klar und ich schluchze auf. Zu meiner Bestürzung fällt mir kurz darauf auch noch auf, dass die Staubschicht, die den Fußboden am Rand bedeckt, sich nicht auf die Geräte erstreckt. Diese sehen absolut staubfrei, wenn nicht sogar blitzeblank aus. Und er hat noch für mich geputzt, wie zuvorkommend. Oder benutzt er die etwa häufiger?  Ich versuche mich weiter umzuschauen, doch durch die Fixierung am Hals fällt es mir schwer, meinen Kopf zu drehen. Es dauert deshalb auch noch eine Weile, bis ich endlich erkennen kann, auf was ich da eigentlich festgebunden bin.

Es sieht ein wenig aus wie ein liegendes Andreaskreuz aus Holz, doch in der Mitte scheint sich noch eine weitere Liegefläche zu befinden, da mein Körper vollständig aufliegt und nicht halb in der Luft hängt. Ich schätze, dass diese gepolstert ist, denn sie fühlt sich nicht sehr hart an, dafür dass ich schon gefühlte Ewigkeiten hier liege. An den Enden des Kreuzes kann ich mit einiger Anstrengung so etwas wie Tischbeine erkennen, auf die sich diese Konstruktion anscheinend stützt. Der Typ hat sich verdammt viel Mühe gegeben, um dich hier festzuhalten, geht mir auf. Wo bin ich hier nur reingeraten? Eine Träne kullert aus meinem Auge. „Ich wusste, es würde dir gefallen“, höre ich seine Stimme. Oh wie ich ihn hasse! Ich weigere mich, in seine Richtung zu schauen oder irgendeine weitere Reaktion abzugeben.

„Hey Prinzessin, es ist nicht sehr höflich, seinen Gegenüber keines Blickes zu würdigen“, erklingt es verärgert. Das liegt vielleicht an dem wenig standesgemäßen Empfang, Arschloch. Plötzlich spüre ich seine Hand in meinen Haaren und mein Kopf wird grob herumgerissen. Ich starre in seine zornig funkelnden Augen. „Du hast deine Lage anscheinend immer noch nicht wirklich verstanden, was?“, raunzt er mich an. Wäre die Situation eine andere und er nicht so unglaublich krank, könnte ich ihn vielleicht sogar sexy finden, überlege ich. Ja Jenni, Entführer und Killer sind immer die besten Liebhaber, verspotte ich mich gleich darauf selbst. „Ich entscheide hier ganz allein und du solltest lieber folgsam sein, hast du das verstanden?“ Ich nicke zögerlich. Vielleicht kann ich ihn in Sicherheit wiegen, wenn ich erst einmal tue, was er sagt. „Du wirst es schon noch lernen“, murmelt er und läuft an meiner Seite vorbei. Wegen der Fesselung an meinem Hals ist es mir nicht möglich, ihm weiter mit meinen Augen zu folgen und so lausche ich krampfhaft, um herauszufinden, was wohl als nächstes kommen wird. 

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WhatSub
5.244
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Die Zigeunerin Teil II

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Die Zigeunerin
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Die Zigeunerin III

 

Amira erwachte wieder aus ihrem Fieberdelirium. Alles tat ihr weh und sie erinnerte sich an das Fieber das sie in den dichten Wäldern an der Isar befallen hatte, an das Lager des Ritters das sie auf einer Lichtung nah eines Dorfes entdeckt hatte, an den Hunger den sie hatte nachdem sie Tage nichts zu essen fand und an die Nacht in der sie sich leise an das Versorgungszelt anschlich sobald es ruhig wurde. Doch wo war sie jetzt? Wieder wollten ihre Gedanken wandern. In ihre zweite Heimat, in den Süden, wo sie in Salerno erlernt hatte Wunden zu behandeln, Krankheiten zu heilen und neuem Leben zu helfen das Licht der Welt zu erblicken. Immer wieder tauchte das Bild des Meeres vor ihren Augen auf, doch sie zwang sich ihre Lider zu öffnen. Unendlich schwer schienen sie zu sein, aber das Bild wurde klarer – Mauern, tanzender Staub in den Strahlen die sich durch eine winzige Öffnung in der Wand stahlen. Amira versuchte den Kopf zu drehen, spürte den eisernen Ring an ihrem Hals ohne erst zu wissen was es war. Langsam gelang es ihr in der Wirklichkeit zu bleiben.

Als erstes sah sie den Krug, der etwa einen Meter von ihrem Lager entfernt auf dem Boden stand. Ihr Kopf sagte ihr, dass sie ihn erreichen musste um zu sehen ob sich darin Wasser befand. Das Problem war, ihr Körper gehorchte nicht. Langsam versuchte sie die Arme zu bewegen, es war so anstrengend. Nach einer gefühlten Ewigkeit war sie heran gekrochen und ihr Herz machte einen Freudensprung – WASSER . Vorsichtig hob sie den Krug an die Lippen und trank gierig Schluck für Schluck bis er völlig geleert war. Erschöpft sank sie wieder auf das Stroh und viel sofort wieder in einen tiefen Schlaf.

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Stella di Mare
4.793076
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Die Verwandlung - Teil 6

Zum ersten Teil : 
Die Verwandlung - Teil 1
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Die Verwandlung - Teil 5
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Die Verwandlung - Teil 7

 

Kurz bevor die ersten 3 Monate verstrichen waren, legten sie die nächsten Schritte fest. Ihm war es wichtig, dass dieser Termin vor der nächsten Übergabe der Chipkontrolle stattfand. Er nannte es ihre Meilensteine. Sie sollte selbst entscheiden können, ob sie den vorgezeichneten Weg wirklich gehen wollte.

„Ich möchte noch eine Änderung an unserem Bestrafungssystem vornehmen Schatz“, leitete er das Gespräch ein.

Sie hatte keine Ahnung was er im Sinn hatte, die Strafen erschienen ihr aber jetzt schon wirklich hart genug.

„Was hast du im Sinn Herr?“, fragte sie vorsichtig. Er musste erkennen, dass sie gerade nicht vor Begeisterung platzte.

„Ich habe mich ein bisschen im Internet belesen und bin auf einen interessanten Aspekt gestoßen“.

„Worum geht es Herr?“. Sie wurde immer unsicherer.

„Hast du schon mal von Maintenance Spanking gehört?“.

Hatte sie und sie war nicht sicher ob ihr der Gedanke wirklich gefiel.

„Ja Herr“.

„Und, was denkst du darüber? Was würdest du vorschlagen“.

Das war ein geschickter Schachzug von ihm. Auf der einen Seite bot er ihr die Möglichkeit, klar zu machen was sie wollte und was sie nicht wollte, auf der anderen Seite zwang er sie aber auch, dazu eine Position dazu zu beziehen. Reflexartig lehnte sie ab.

„Ich kann deine Reaktion verstehen. Aber ich erwarte von dir, dass du über das Thema noch mal nachdenkst. Du musst auch mal die ganzen positiven Aspekte betrachten“.

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traeumer
5.01
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Triumph des Geistes

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Thelema! Tu was du willst.

 

Die Führungen durch die mittelalterliche Burg haben aufgehört. Die Zufahrt wurde am Haupteingangstor, übrigens genau 666 Meter vom Burgtor entfernt, gesperrt. Dies hatte seinen guten Grund, sollten doch die Schreckensschreie, die dumpf aus den Tiefen der Burg emporklommen, zufällig vorbeikommenden Wanderern verborgen bleiben. Und wenn es doch nur Schreckensschreie wären! Nicht nur, das diese auf pervers verführerische Art lustvoll klangen, oder scheinbar so klangen, nein, in manchen Nächten könnte ein ahnungsloser, natürlich rein hypothetischer Wanderer ein seltsames Blubbern und Schmatzen vernehmen, sogar spürbar würde ein „Etwas“ dessen Trommelfell langsam, quälend langsam eindrücken; würde sich ein „Etwas“, eine Präsenz, in dessen Kopf hineinsaugen. Und auf dem Rückweg würde dieses „Etwas“ etwas mitnehmen, langsam daran ziehend, es herauslutschend, einen leeren Körper hinterlassend, und damit gäbe es, rein hypothetisch, einen Wanderer weniger. In diesen Nächten pflegte ein schwadiger, dichter und fluoreszierender Nebel die Burg zu umgeben. So auch in dieser dunklen Nacht, die von keinem Mondlicht erhellt wurde, und in der ein langgezogenes Heulen von der Anwesenheit, seltsamerweise bis dato niemals vorhandener Wölfe kündete. Ja, die Umgebung hatte sich verändert, die Burg schien aus einem Schlummer erwacht zu sein, und nie vorher gesehene Tiere und Kreaturen huschten geduckt durch die angrenzenden Wälder.

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bi-ba-butzemann
4.614
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Die Zigeunerin

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Die Zigeunerin Teil II

 

Die Geschichte spielt im 13. Jahrhundert zwischen Isar und Vils. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd von der Zigeunerin Amira und Graf Gregor von Greifenstein. Viel Spaß beim Eintauchen in eine andere Zeit und die dunklen Leidenschaften.

Die Zigeunerin

Amira klebte die Zunge am Gaumen. Hitze und Durst ließen sie immer wieder in einen fiebrigen Dämmerschlaf fallen, aus dem sie nur von Zeit zu Zeit erwachte. Gepeinigt von diesem Zustand flüchtete ihr Geist aus diesem Elend und sie verfiel in wirre Gedanken. So fand sie sich in einer fernen Zeit wieder, als sie noch an den Hängen des Vesuvs Handel mit den Kreuzrittern und all dem fahrenden Volk trieb.
Sie dachte die heiße Sonne des Südens zu spüren. Und hinter dem flimmernden Gebilde vor ihren Augen sah sie das Meer, in dem sich die Sonne spiegelte, die gleich im Westen untergehen würde, was etwas Kühle versprach. Dann fiel sie wieder in einen unruhigen Schlaf und bemerkte nicht den Wärter der das Verlies betrat und nach der Hühnerdiebin sah, die sie vor 3 Tagen beim Stehlen erwischt hatten.
Der Burggraf hatte die Frau in das Turmverlies sperren lassen und befohlen ihr einen eisernen Halsring umzulegen. Zudem sollte ihr der Kerkermeister nur Wasser geben.
Er würde sich um die Frau kümmern, sobald er seine Aufgaben in diesem abgelegenen Teil seiner Ländereien erledigt hatte.

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Stella di Mare
4.405716
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Hallo, Schönheit. Teil 1

     Nächster Teil: 
Hallo, Schönheit. Teil 2

 

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WhatSub
5.158332
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