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Im Keller

Es ist warm im Keller. Eine Fußbodenheizung sorgt dafür, dass ihre Füße nicht auskühlen, wenn sie lange steht. Manchmal steht sie sehr lange. Und manchmal ist sie tagelang allein. Der Lichtschacht, der hoch oben in die Decke eingelassen ist, streut einen milchigen Schein auf die antik anmutenden Terracottafliesen.

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Campanula
5.392944
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Blind Date

Heute ist der Tag. Seit Tagen kann ich an nichts anderes mehr denken. Meine Träume mein Denken – alles hat dieser Tag bestimmt. Endlich ist es soweit.  Ich werde IHN kennenlernen. Die Ganze Woche schon bin ich ganz hibbelig. Kann mich auf nichts konzentrieren. Immer schweifen meine Gedanken an IHN ab. An seine Stimme und seine Worte was ER mit mir vorhat...

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schwarzeseele
3.9
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Das Reich der Megara - 23

Zum ersten Teil : 
Das Reich der Megara - 1
  Vorheriger Teil: 
Das Reich der Megara - 22

 

Leda und ihr Tross hatten die Steilküste am Westozean erreicht. Die gestürzte Königin schaute auf das weite Meer hinaus. Einzelne Möwen flogen in der windigen Luft und schrieen.
Wie sollen wir hier ein Boot hernehmen oder gar bauen und zu Wasser lassen? Leda seufzte. Ihre Berater waren alle weltfremd!

Doch bevor die ehemalige Regentin eine Schimpfkanonade ablassen konnte, zeigte ihr Honos, ihr Majordomus, auf einer alten gerollten Karte aus Pergament eine eingezeichnete Stelle: „Seht, Majestät! Hier ist eine kleine geschützte Bucht, die kaum jemand kennt. Und dort haben sich einige Fischer angesiedelt. Sie werden ein Schiff für uns haben.“
Leda sah ihn skeptisch an: „Mit einem Fischerboot wollt Ihr über das große Meer? Hat Euch der Wind den Verstand weggeweht?“
Honos verneigte sich untertänig: „Hochwürdige Majestät, es gibt ein großes Schiff der Pluta, dass dort in dieser Bucht liegt.“
Der Majordomus vermochte ein Grinsen kaum zu verkneifen und verbeugte sich so tief, dass Leda seine Mimik nicht sehen konnte.
Leda schreckte auf: „Was? Jetzt bin ich sicher: Ihr habt Euern Verstand verloren! Ich habe einen Verrückten als Majordomus! Ein Schiff der Pluta! Was sollte es uns nützen, wenn der Feind uns eingeschlossen hat? Und außerdem: Warum sollte ein Schiff bis ans Westland gekommen sein?“

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prallbeutel
4.608
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Niemals

 

70 % erlebte Wahrheit - 30 % ersehnte Fantasie - 100 % unerfüllt!

Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht. Der Autor behält sich alle Rechte vor. Öffentliche Weiterverbreitung des Textes - auch in Auszügen - außer in vom Autor veranlassten oder genehmigten Fällen ist hiermit ausdrücklich untersagt. Dies gilt insbesondere auch für Veröffentlichungen im World Wide Web, in Printmedien und in Form nicht autorisierter Postings im Usenet. Die Speicherung des vom Autor geposteten Textes zur rein privaten Nutzung ist zulässig.

Gute Unterhaltung wünschen "Die Grimm'igen Gebrüder"


 

Niemals werde ich sehen, ob ihr Haar wirklich so schwarz ist.
Nie werde ich spüren, wie weich ihre Haut ist, wie sie riecht.
Niemals werde ich mein Spiegelbild in ihren Augen sehen.

 

Immer wieder gucke ich nach dem Chatfenster, gucke nach dem EINEN Chatfenster. Hast du mir geschrieben? Habe ich eine Nachricht von dir verpasst? Und im Hinterkopf nervt mein ach so pflichtbewusstes Gewissen: „Du musst dies tun, du musst unbedingt das noch machen!“ Erfolgreich ignoriere ich es.

„Noch 5 Minuten“, setze ich mir selbst ein Limit, das aber so weich wie Butter bei 40° im Schatten ist. Wenn du jetzt schreibst, nehme ich mir die Zeit, schreibe zurück, schreibe mit dir. „Was ist, wenn der Chat kaputt ist?“ Panisch überlege ich, wie ich das prüfen kann, wie ich ausschließen kann, dass etwas Technisches uns im Weg steht. Zum x-ten Mal gucke ich unter „Wer ist online“. Du nicht! Was mache ich mich verrückt?

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Die Grimm'igen ...
5.364618
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Santa Claus in erotischer Mission (Teil 2 von 4)

 

Da es mir noch vergönnt ist, weiter unerkannt in Santa Claus' Diensten zu stehen, hier heute der zweite Teil meines wahren Berichtes, der ohne meinen heldenhaften und uneigennützigen Einsatz die Gemäuer der worldwide-Geschenkzentrale niemals unbeschadet hätte überwinden können, was letzten Endes nur durch todesmutiges und lebensgefährliches Wagnis meiner bescheidenen Person möglich wurde, weswegen ich einerseits weiterhin auf Eure Diskretion baue und mit diesen ungewöhnlichen einleitenden Worten ein Paradebeispiel für die sinnfreie Ausserkraftsetzung jeglicher bekannten und unbekannten Maßregeln bezüglich literarischer Unsitten, die Verwendung von Haupt- und Nebensätzen betreffend, darstellt, welches Beispiel gebend für verblichene und kommende Generationen von Bestand sein sollte, um für immer und ewig eindrucksvoll unter Beweis zu stellen, auch Schachtelsätze können einen unwiderstehlichen Charme besitzen, sofern man versteht, diese gezielt provokativ augenzwinkernd einzusetzen, womit ich jetzt endlich in der Lage bin, zu erklären, dass meine Einleitung zwar aus der Reihe schlägt, aber mir trotzdem ein besonderes Anliegen und Vergnügen war ;)

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Dunkelheit umgab den obersten Friedensstifter dieses Planeten, als er das leise Fauchen einer pneumatischen Tür vernahm. Instinktiv versuchte er dem Geschehen den Kopf zuzuwenden, doch was war das? Er schien völlig bewegungsunfähig. Wie sehr sich der arme Mann auch bemühte, sein Körper schien wie angenagelt. „Und das ausgerechnet jetzt zu dieser Zeit, wo in seinem Job Hochbetrieb herrschte“, schoss es ihm durch alle Hirnwindungen gleichzeitig.

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Tony 2360
4.02
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Thao Teil 37

Zum ersten Teil : 
Thao Teil 1
  Vorheriger Teil: 
Thao Teil 36
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Thao Teil 38

 

Die Party Teil 2

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senalex
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Der Tempel der Träume 3 - Gegen jede Vernunft

Zum ersten Teil : 
Der Tempel der Träume 1

 

Ich entschuldige mich für die lange Wartezeit, aber leider habe ich noch kein Kraut gefunden gegen akute Schreibblockaden. Wer ein Rezept hat, immer her damit. Ich hoffe, es geht jetzt wieder aufwärts. Vergessen habe ich euch nicht.

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Gegen jede Vernunft
 

Nachdem sie fast versäumt hatte, rechtzeitig aus dem Zug zu steigen, stand Ilona auf dem fast schon verlassenen Gleis und starrte verwirrt ihr Mobiltelefon an, als ob es ihr die Antwort geben könnte, was mit Lynn los war. Erstens war es sehr ungewöhnlich, dass sie nicht pünktlich am verabredeten Platz war und zweitens hörte sie sich gerade leicht außer Atem, vergnügt, gehetzt und mit schlechtem Gewissen kämpfend an. Alles in allem wirklich ungewöhnlich für ihre Freundin.

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Vertriebene
5.278182
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Das Reich der Megara - 22

Zum ersten Teil : 
Das Reich der Megara - 1
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Das Reich der Megara - 21
     Nächster Teil: 
Das Reich der Megara - 23

 

Königin Leda machte sich von Tag zu Tag mehr Sorgen. Die Hiobsbotschaften aus dem Norden waren beängstigend. Und als sei das nicht genug, erhielt sie eine weitere Schreckensmeldung von einem Paladin der Ostwache: Pluta hatte einen Angriff aus der Metropole nach Westen gewagt.

Offenbar hatte die Despotin noch genügend Kampfsklaven in ihrem Regierungssitz, um die inzwischen großteils abgezogene Vereinte Armee überrennen zu können.
„Diese Hexe!“, kreischte und tobte Leda durch den Thronsaal. Honos, ihr Majordomus, wusste nicht, ob er mehr von der schlechten Nachricht von der Front oder Ledas unüblichem Verhalten schockiert sein sollte.

„Wir müssen etwas unternehmen“, sagte Leda, als sie sich wieder gefasst hatte. „Sonst müssen wir uns in wenigen Wochen vollständig ergeben.“ Sie seufzte tief. „Das Vereinte Reich fiele dann in die Klauen dieser Tyrannin! Die vielen Menschen! Alle würden sie unterdrückt werden. Die Männer würden versklavt werden. – Honos! Veranlasse sofort eine Eilkonferenz mit meinen Beratern.“

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prallbeutel
5.01
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Der Fick (3)

Zum ersten Teil : 
Der Fick (1)
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Der Fick (2)
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Der Fick (4)

 

 

Sie wollte also mehr, dachte er bei sich, gönnte ihre eine Verschnaufpause und ging eine Zigarette rauchen, um sich einiger Dinge bewusst zu werden. Sie ließ er einfach auf dem Rücken am Bett liegen. Bevor er ging, sagte er aber noch: „Wenn ich wiederkomme, dann kniest du mit gespreizten Beinen vor dem Bett.“ Schon als er sich umdrehte, hörte er ihre Bewegung und grinste zufrieden. Offensichtlich hatte sie Gefallen an diesem bis jetzt noch leichten BDSM-Spiel gefunden, schließlich dachte sie noch nicht daran, aufzuhören. „Wäre ich sie, würde ich das wohl auch nicht wollen, schenke ich ihr doch einen Orgasmus nach dem anderen“, überlegte er. Jetzt wollte er die Zügel enger anlegen, die Gangart verschärfen – und auch einmal zum Zug kommen.. In Wahrheit war bis jetzt noch nicht viel mehr passiert, als ein paar Schläge auf ihren Arsch und ihre Brust – noch dazu nur auf jeweils eine Hälfte. Ihre Reaktion hatte ihm ganz klar gezeigt, aus welch devotem Holz sie geschnitzt war. Und er würde wetten, dass sie selbst davon mehr überrascht sein musste, als er.

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mindsex
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Das Reich der Megara - 21

Zum ersten Teil : 
Das Reich der Megara - 1
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Das Reich der Megara - 20
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Das Reich der Megara - 22

 

Als sie befriedigt war, ließ sie sich wieder massieren und mit einer duftenden Essenz einreiben.
Hier ließ es sich aushalten. Warum hatte ihr Nereus nicht so viel Fingerspitzengefühl? Und sein Gemächt war auch nicht so ausdauernd…
Sie runzelte die Stirn. Ceres hatte ihren ausgebildeten Liebessklaven Aphron. Und sie? Ein Mannsbild aus dem Westen! Der konnte ja auch nicht so gut sein!
Wenn sie heute Abend nach Hause kam, würde sie Nereus beibringen, was er können musste. Und wenn sie dafür ein Dutzend Stöcke zerschlagen musste!

Schließlich kleidete sie sich wieder an. Phoibe fühlte die Entspannung und wäre am liebsten eingeschlafen, da kam Hydra zurück.
„Den kannst du wieder haben!“, spie sie abfällig aus und schubste den Sklaven zu Phoibe. Die Sklavenhändlerin sah das verschmierte Gesicht des Leibeigenen. Was hatte Hydra bloß alles mit ihm angestellt? Seine Männlichkeit war rot. Der Sklave atmete schwer. Er sackte vor Phoibe zusammen.

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prallbeutel
5.25
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