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Melanies Konditionierung - Teil 2

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Melanies Konditionierung - Teil 1

 

Die nächsten Tage verbrachte Melanie mit nichts anderem als damit, das Handy anzuschauen und auf Markus‘ Anruf zu warten. Sie konnte sich auf nichts mehr konzentrieren, immer nur an Sex denken. Je länger das Geschehene zurück lag, umso abstrakter kam ihr alles vor, die Schmerzen schienen gar nicht so schlimm gewesen zu sein. Was Markus wohl damit meinte, dass sie noch viel weiter würde gehen müssen? Sie hatte im Internet recherchiert, sich viele Videoclips aus dem SM-Bereich angeschaut und sich gefragt, ob ihm so etwas vorschwebte; Da wurden Frauen ausgepeitscht, mit Nadeln in ihre empfindlichsten Stellen gestochen und mit Strom gefoltert. Unvorstellbar, aber die meisten schienen daran Gefallen zu finden und wirklich erregt zu sein. Noch merkwürdiger erschien ihr, dass sie selbst durch das Anschauen der Videos erregt wurde. Wenn sie abends im Bett lag, masturbierte sie wie sonst auch häufig, aber irgendwie wollte sich keine richtige Lust einstellen. Auch mit ihrem Vibrator, der ihr mittlerweile regelrecht mickrig vorkam, kam sie nur mit Mühe zum Orgasmus und der fühlte sich verglichen mit den Höhepunkten, die sie mit Markus erlebt hatte, fade und unbedeutend an. Sie litt in diesen Tage mehr unter ihrer Einsamkeit, als sie dies die ganzen Jahre zuvor getan hatte. Sie sehnte das Wochenende herbei, überzeugt und hoffend, dass sich Markus dann wieder melden würde. Doch nichts geschah, das Handy blieb stumm. Sie hatte sich vorsorglich rasiert und herausgeputzt, saß den Freitagabend ausgehbereit in ihrem Wohnzimmer und starrte das Handy an. Am Samstag dasselbe. Doch nichts geschah. Das Essen schmeckte ihr nicht, sie schlief schlecht. All ihre Sinne schrien nach sexueller Stimulation, doch nichts geschah. Längst hatte sie beschlossen, sich auf alles einzulassen, was Markus von ihr verlangte. Sie war bereit, die schlimmsten Schmerzen zu ertragen, wenn er sie nur wieder so stark erregen würde, wie sie es sich nie zuvor erträumt hätte. Auch der Sonntag ging vorbei, der Montag, der Dienstag. Melanie fühlte eine Leere in sich, alles was sie tat, kam ihr nebensächlich und bedeutungslos vor. Das Masturbieren hatte sie aufgegeben, es konnte sie nicht befriedigen. Als sie am Mittwoch noch der Arbeit kam und gerade unter die Dusche wollte, klingelte das Handy. „Markus?“, schrie sie begeistert ins Telefon, „ich bin bereit, ich werde tun…“

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Angél Oscuro
5.019132
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Die Hausärztin (Teil 11) - Der Tag X

 

Freitag Morgen. Meine Nervosität stieg. Heute war der Tag, an dem Caros Ex mit den Kindern kommen sollte. Ich war mir nicht so sicher, ob Caros Entscheidung sie über unsere Liebe zu informieren, noch zu früh war. Schauen wir mal, dachte ich. Ich sprach mich mit Caro ab, daß ich erst gegen abend wieder zurück kommen werde, um ihr genug Zeit zu geben, mit ihren beiden Kindern (Julius, 17 Jahre und Thomas 14 Jahre) zu sprechen. Auf ihren Ex war ich ja schon gespannt.

Petra und ich machten uns einen schönen Nachmittag. Wir gingen erst mal in ein Cafe und gönnten uns ein Stück Sahnetorte. Viele viele Kalorien. Ich hatte doch tatsächlich in den 2 Wochen, in denen ich jetzt hier bin, 7 kg verloren. Zeit, um mal wieder abzufetten.

Danach gingen wir in die Mittagsvorstellung des Kinos und sahen irgendeine Komödie. Wir lachten viel und hatten mächtig Spaß, so daß ich erst mal meine Nervosität vergaß. Gegen 19:00 Uhr waren wir mit Caro und deren Familie bei "Sergio" zum Essen verabredet. 

19:00 Uhr wir trafen, wie verabredet im Restaurant ein. Sergio führte uns an einen Tisch, an dem die ganze Familie schon saß. Der EX und die beiden Söhne starrten uns an. Sie versuchten wohl herauszufinden, wer nun die glückliche war. Caro stand auf und stellte uns ihre Familie vor. "Julius, Thomas und mein Ex-Mann Rainer. Und das ist Sabine!" sie zeigte auf mich. "Freut mich, Rainer und ihr beiden." Ich saß komischerweiße neben Rainer. "So und Du schnappst mir also meine Frau weg!" sagte er beleidigt "Deine Frau ist schon lange weg, hast Du das noch nicht bemerkt? Wenn Du eine Antwort auf Deine Frage willst, dann ein JA und ich liebe sie!" sagte ich frech. Er war doch nun über meine Direktheit verblüfft. Ich weiß nicht, was er erwartet hat, wahrscheinlich Schüchternheit, da war er aber bei mir an der falschen Adresse.

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Fraggle28
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Johanna von Hoheneck V

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Als ich am nächsten Morgen erwachte, lag ich allein in dem breiten Doppelbett. Ich schaute auf den Wecker und erschrak mein Hofdienst hatte schon vor einer Stunde angefangen. Schnell sprang ich aus dem Bett, eilte ins Bad, machte eine Katzenwäsche und schlüpfte in meine Arbeitssachen. Gerade als ich unsere Wohnräume verlassen wollte, klopfte es an der Etagentür. „ Ja, bitte!“ sagte ich automatisch. Die Tür wurde geöffnet und der Butler Josef trat ein. Er verbeugte sich knapp vor mir und sagte: „ Frau Johanna, der gnädige Herr erwartet sie im großen Speisezimmer zum Frühstück.“ Auf meine Entgegnung, dass ich zur Arbeit müsste, verbeugte er sich erneut vor mir und wiederholte seinen Satz von eben.

„Na gut“, sagte ich und wollte mich auf den Weg zum Westflügel machen. Da räusperte sich der Butler leise, ich wandte mich zu ihm um und schaute ihn fragend an. Er verneigte sich wieder leicht und sagte: „Verzeihung,  Frau Johanna, aber ihre Kleidung erscheint mir dem Anlass nicht angemessen.“  Ich sah ihn misstrauisch an. Er trat einen kleinen Schritt auf mich zu und meinte: „ Gestatten sie, dass ich ihnen behilflich bin?“  Ohne meine Zustimmung abzuwarten trat er in mein Ankleidezimmer und griff ohne zu zögern ein dunkelgrünes Wollstoffkleid und halterlose schwarze Strümpfe aus meinem Schrank und reichte sie mir wieder mit dieser affigen, pseudo höflichen Verbeugung. Ich hatte diese Kleidungsstücke noch nie gesehen. Energisch hielt der Butler mir die Sachen hin und sagte plötzlich gar nicht mehr höflich, mit einer harten, metallischen Stimme: „ Umziehen sofort!“ Erschrocken griff ich nach den Sachen und eilte in mein Schlafzimmer. Bevor  ich die Tür hinter mir schließen konnte war der Butler mir schon gefolgt und stellte sich mit auf dem Rücken verschränkten Händen vor die Tür. Unsicher sah ich ihn an und sagte mit bebender Stimme: „ Gehen sie hinaus!“  Er antwortete  mir nicht. Er griff wortlos in seine Jackentasche  und zog einen dünnen Stock, den man teleskopartig ausziehen konnte, hervor. Er machte ein paar schnelle Schritte auf mich zu, wobei er den Stock zur vollen Länge auszog. Er versetzte mir rechts und links ein paar heftige Schläge auf die Oberschenkel. Obwohl ich lederverstärkte Reithosen trug, ließ der unerwartete Schmerz mich aufschreien. Da zog er mir mit einer einzigen Bewegung den Stock noch einmal quer über meine Brüste. Der Schrei blieb mir vor Schreck buchstäblich im Halse stecken.

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Lacortez
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Die gemeine Miriam - 25. Teil

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Die gemeine Miriam - 1
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Die gemeine Miriam - 24. Teil
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Die gemeine Miriam - 26. Teil

 

25. Kapitel

Neun Tage sollten bis zu dem Besuch vergehen. Kevin war inzwischen rattenscharf. Täglich ließ sich Miriam von ihm verwöhnen. Kevin war nun zehn Tage verschlossen und sehnte sich nach einem Aufschluss.

Erik war sogar seit 13 Tagen keusch. In der Zeit war er nur zwei Mal für eine halbe Stunde im Garten gewesen. Die frische Luft und den Himmel, die grüne Natur und die Bewegungsfreiheit waren für ihn purer Genuss. Umso schlimmer war stets die Rückkehr in seine kleine dämmrige Zelle. Oft genug machte Miriam aus Gemeinheit einfach das Licht aus, was die Haft noch schwerer zu ertragen ließ.

Es war Samstag und Kevin holte Erik hoch ins Haus. Miriam zog Erik eine Lederhaube über, die nur Löcher zum atmen hatte und öffnete seinen Keuschheitskäfig. Auch den Hodenstrecker nahm sie ab. Kevin führte den Blinden ins Auto. Dann ging es los zum Dominastudio.

Sie wurden schon sehnsüchtig von einer großen blonden Frau in schwarzem engem Lederkleid erwartet. „Kommen Sie bitte mit in meine Gemächer. Die Schülerinnen sind bereit.“

Miriam, Kevin und Erik folgten ihr. An einer Tür sagte die Domina: „Wenn ich dann das Übungsobjekt übernehmen dürfte... Sie können mit ihrem Begleiter das Geschehen durch eine gespiegelte Scheibe im Nebenraum verfolgen.“

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prallbeutel
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Melanies Konditionierung - Teil 1

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Melanies Konditionierung - Teil 2

 

Es war später Freitagabend und Melanie saß mit einem Cocktail an der Theke. Sie war deprimiert, weil es wieder ein langweiliges Wochenende allein werden würde. Ihre Freundin Theresa hatte seit 2 Monaten einen Freund und hatte folglich immer weniger Zeit, mit Melanie auszugehen. Sie waren zwar schon einmal zu dritt unterwegs gewesen, aber den Frischverliebten zuzuschauen gefiel Melanie auch nicht. Sie selbst hatte mit ihren 20 Jahren noch nie einen Freund gehabt, was sie auf ihr starkes Übergewicht zurückführte – sie wog mit ihren 1,65 m knapp über 100 kg. Zwar gab sie sich große Mühe, immer gepflegt auszusehen und wusste auch, dass andere Frauen mit demselben Gewichtsproblem durchaus Männerbekanntschaften oder sogar feste Freunde hatten, aber ihre Unzufriedenheit mit ihrem Körper wirkte sich möglicherweise auf ihre Einstellung aus, sodass sie einfach wenig anziehend auf Männer wirkte. Wenngleich sie regelmäßig mit einem Vibrator onanierte, war sie in Folge faktisch noch Jungfrau. Sie träumte davon, mit einem Mann zärtlichen Sex zu haben, doch fast schon hatte sie die Hoffnung aufgegeben, dass jemals ein Mann sie anziehend genug finden würde, um mit ihr all die tollen Dinge zu machen, von denen ihre Bekannten immer sprachen. In ihre Gedanken in diese Richtung versunken, schrak sie auf, als zwei junge Burschen neben ihr, die schon die ganze Zeit nach ihr geschielt hatten, sich eindeutig über sie lustig machten. Obwohl sie sich Mühe gab, die Worte zu überhören, nahm sie immer wieder Gesprächsfetzen wie „fette Qualle“, „Walross“ und ähnliches wahr. Eine selbstbewusstere Frau hätte die beiden alkoholisierten jungen Männer wohl zurechtgewiesen, aber Melanie schaute nur traurig vor sich auf den Tresen. In ihren Augen sammelten sich Tränen und sie beschloss, dass es für heute genug sei. Sie drehte sich von den Jungs weg und wollte aufstehen, um die Bar zu verlassen. Dabei stieß sie fast mit einem Mann zusammen, der sich gerade auf den Barhocker neben sie setzen wollte.

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Angél Oscuro
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Verlassene Gedanken - 1

 

Enstanden am heutigen Morgen, noch aus verschlafenen Gedanken heraus über den nächtlichen Traum. Ich hoffe die Grammatik ist nicht zu schlimm und auch sonstige Fehler halten sich in Grenzen.  Es soll erstmal eine kleine Einführung sein und nach und nach dann sich erweitern, gern auch mit euren Ideen und Gedanken.

 

Eure Lloydia

 

 

Einführung- Verlassene Gedanken

 

Langsam hob sie den Kopf an, es war dunkel um sie herum und nur ein schmaler Strich Licht fiel unter der Tür hindurch in das Zimmer. Wo war sie, das war eindeutig nicht ihr eigenes Bett und der Geruch im Raum war erfüllt von Leder und erkalteter Lust.

 

Sie richtete sich langsam im Bett auf und strich sich durch das klamme Haar hindurch. Bevor sie erschrocken auf ihre Finger blickte, kalter Schweiß klebet daran der von ihren Haaren stammte. Sie konnte sich beim besten Willen momentan nicht daran erinnern woher er kam. Und langsam kroch ein ungutes Gefühl immer mehr in ihr hoch und umgriff sie fest. Eine Gänsehaut krabbelte ihren Rücken hinauf und wieder hinunter und lies sie in einem Schauder zurück.

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klein Lloydia
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Die Reporterin 1. Kapitel (Überarbeitet)

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Die Reporterin 2. Kapitel

 

Ich hoffe, auch meine neue Geschichte gefällt den Lesern auf BDSM Geschichten.net

 

Einleitung

Ich möchte mich zunächst ein Mal vorstellen: Mein Name ist Jasmin Winter ich bin Reporterin und Fotografin bei einem Lifestyle Magazin in London. Ich bin 27 Jahre alt, habe keinen Freund oder Ehemann. In meiner Freizeit gehe ich meinen Lieblingsbeschäftigungen nach im Internet chatten in diversen Foren, oder man trifft mich in einschlägigen Clubs an. Nun ihr könnt euch gewiss denken in welchen.. grinst. Dort habe ich so meine Bekannten mit denen ich meine Leidenschaften teile hin und wieder gefesselt zu werden oder leichte BDSM Spiele zu machen, bisher war es einfach eine Leidenschaft von mir. Ich betrieb es mehr als Spiel, als dass ich es ernst nahm. Man könnte sagen, ich hatte zwei Gesichter und dieses andere Gesicht von mir kannten nur wenige Menschen, aus meinem näheren Umfeld kaum einer, da ich es heimlich tat.

Es war einer jener Montagmorgen, die ich so hasste. Ich war am Wochenende in einem Club gewesen und hatte mich ausgetobt, nun ich hatte mich fesseln lassen mit dem Gürtel schlagen lassen, hatte das ganze Programm über mich ergehen lassen, wurde von meinem Lieblingsbekannten gequält und gedemütigt. Eigentlich hatte ich vor mir sogar frei zu nehmen, da ich eigentlich nur eins wollte schlafen, mich ausruhen. Doch am Telefon wurde ich bekniet zu kommen. Cynthia meine Chefin meinte zu mir:

„Jas, du musst unbedingt kommen, heute erwartet dich der Knüller, das ist die Chance für dich Karriere zu machen, glaub mir.“

Mit einem lauten Seufzer antwortete ich auch wenn ich solche Ankündigungen schon öfter zu hören bekommen hatte.

 „Na, wenn du meinst, aber meine Augenringe sind so groß wie Gullideckel, also sieh darüber hinweg.“

Am anderen Ende der Telefonleitung hörte ich nur wie sie kicherte „Komm einfach, ich red keinen Stuss, es ist dieses Mal wirklich ernst.“

So machte ich mich auf den Weg schmiss mich in meine Kleider schminkte mich schnell und brauste in meinem uralt Käfer gen Redaktion, dort angekommen erwartete mich Cynthia mit einem so breiten Grinsen wie ich es bei ihr noch nie gesehen hatte, sie umarmte mich überschwänglich und dann sprudelte es aus ihr heraus.

„Schätzchen du wirst es nicht glauben, was ich dir an zu bieten habe, du darfst ein Interview mit Scheich Khalid ibn Faruk al Schazarahra führen, ist das nicht toll, und es ist eine einmalige Gelegenheit deine Karriere voranzutreiben. Und aus was für einem Grund auch immer, frag mich nicht warum, er gestattet nur dir, das Interview zu führen.“

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Terry
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Liebesbeziehung zu einer Domina Teil 47

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Liebesbeziehung zu einer Domina Teil 48

 

Derselbe Abend

„Hey! Scheiße! Wie spät haben wir es denn?“

Xena sah abgekämpft und kaputt aus.

„Fast 20 Uhr. Alles in Ordnung?“

Sie sammelte sich und antwortete nicht gleich.

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senalex
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Das zweite Treffen ...

Er betätigte sacht den Klingelknopf mit dem richtigen Namen. Ein Brummen ertönte und er drückte die Tür auf, betrat einen dunklen Flur und ging zielstrebig auf den Aufzug zu. Diesen rief er durch drücken auf den lächerlich kleinen Knopf, der daraufhin verheißungsvoll zu glühen begann, in dem sonst dunklen Flur.

Der Aufzug, wenn man diesen, nicht mal einen Quadratmeter großen, Sarg denn so nennen mochte, erschien und hielt, mal wieder nicht gerade passgenau zu der Öffnung in der Wand, welche sich gerade öffnete.

Er betrat dieses enge Gefährt und drückte die zwei. Der Aufzug fuhr, auch dieses mal, an, bevor die Türen ganz geschlossen waren, dennoch, ein kleines Lächeln konnte er sich nicht verkneifen.

Der Aufzug stoppte und er verließ ihn, leichten Schrittes. Direkt gegenüber des Aufzugs befand sich die Tür, hinter der das wartete, weswegen er gekommen war.

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kazariel
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Der Urlaub - Teil 3 Die Überraschung

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Der Urlaub - Teil 2 Die Fahrt

 

Der letzte Teil der Fahrt hatte nur rund 15 Minuten gedauert. Nachdem Jochen den Wagen erneut zum halten gebracht hatte, stieg er aus und kurz darauf öffnete sich die Beifahrertür. Vorsichtig, fast liebevoll, half er Jana beim Aussteigen. Aufgrund der auf dem Rücken gefesselten Hände und der Maske über ihren Kopf, gestaltete sich dieses für sie recht schwierig. Nachdem sie es geschafft hatte, führte Jochen sie am Arm. Jana konnte spüren, dass sie über eine geschotterte Fläche liefen und als sie stehen blieben, hörte sie einen Schlüssel klimpern. Schnell hatte Jochen die Tür aufgeschlossen und führte Jana über eine kleine Schwelle. Augenblicklich änderte sich der Untergrund, so dass sie nun meinte, in einem Haus oder ähnlichem zu sein. Sie wurde noch ein paar Meter weiter geführt und dann ließ er sie stehen. Es herrschte totenstille und sie wusste nicht einmal, ob Jochen überhaupt noch anwesend war. Dann, nach einer gefühlten Ewigkeit, berührte sie ganz sanft etwas. Erschrocken fuhr sie zusammen und vernahm Jochens stimme: „Ganz ruhig, ich werde Dich nun ausziehen.“ Er fing an ihr das Kleid ganz langsam nach oben zu raffen. Dieses war nicht gerade ganz einfach, da Jana ziemlich geschwitzt hatte und so das Material auf ihrer Haut klebte. Obwohl der Raum gut beheizt war, merkte sie wie sie an den Stellen, wo vorher das Lackkleid gesessen hatte anfing zu frieren. Jochen zog ihr dieses schließlich ganz aus, ohne die Maske von ihrem Kopf zu entfernen. Anschließend folgte die selbe Prozedur mit ihren Stiefeln, wobei sie im Anschluss froh war, endlich wieder richtig auf ihren Füßen stehen zu können.

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junker1981
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