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Dienst, Teil III

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Dienst, Teil I
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Dienst, Teil II

 

Ich weiß nicht, wie viel Zeit seit meinem Aufwachen vergangen war, aber es kam mir vor, wie eine halbe Ewigkeit. Mein ganzer Körper wurde von einem entsetzlichen Muskelkater geplagt und mein Kopf dröhnte, als wäre ich vier Nächte lang durchsaufen gewesen. Ich war froh, wenigstens nicht mehr stehen zu müssen, sondern jetzt liegen zu dürfen.

Man hatte mich wohl während meiner Ohnmacht auf einen Tisch aus Holz geschnallt. Meine Füße wurden am unteren Ende dieses Tischs mit Seilen befestigt, meine Hände oben. Ich lag so in einer total gestreckten Position. Doch der Tisch wurde nicht von einer durchgehenden Platte geziert, sondern auf Höhe meines Gesäßes war ein Loch, ähnlich eines Toilettensitzes.

Auch meine Augen waren nicht verbunden, die Umgebung war dennoch in völliger Dunkelheit gehüllt, lediglich ein kleines Lämpchen beleuchtete mich. Ein Knebellball wurde in meinem Mund angebracht und durch zwei mit einander verknoteten Lederstreifen hinter meinem Kopf an Ort und Stelle gehalten. So wurde mir Schreien und Reden wieder unmöglich, lediglich einige Laute konnte ich so von mir geben, welche auch mehr denen eines Tiers als denen eines Menschen nahe kamen.

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BannanaBoy
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Optional Genetics Teil 17

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Optional Genetics Teil 1
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Optional Genetics Teil 16

 

Zwei Tage später:

Kommandant Laney saß in seiner Kapitänskajüte an dem Schreibtisch, der von einem feinen, blauen Lichtstreifen umrahmt wurde und grollte: „Eines Tages werden wir diesen Verbrechern alles nachweisen können. Und dann hat Mr. Watson nichts mehr zu lachen und landet in seinem eigenen Gitterverschlag!“

Die Planetenpolizisten hatten Fisher auf der Station nicht finden können und waren notgedrungen abgereist, um die restlichen Kriminellen endlich der Justiz der Union der Vereinten Nation zu übergeben.

Laney fühlte sich schuldig. Er hatte seinen Sergeant in die Arme dieser skrupellosen Gestalten getrieben, wie er sich immer wieder vorsagte.

Wer wusste schon, was Vain und Grace mit ihm anstellten. Als Gefangener getarnt war er auf die Station gekommen, doch die PP hatten alle Zellen und Insassen überprüft. Nirgendwo hatte sich Fisher wieder gefunden.

Schließlich war Laney nichts anderes übrig geblieben, als unter der zur Schau gestellten Häme der Ultrasecs die Station zu verlassen.

Leiter Grace hatte angekündigt, dass er „in meiner Großzügigkeit auf eine Klage vor dem Tribunal der VN für diesen illegalen Übergriff auf die Station verzichten werde“.

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prallbeutel
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Die perfekte Tänzerin - 11

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Die perfekte Tänzerin - 1
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Die perfekte Tänzerin - 10
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Die perfekte Tänzerin - 12

 

Und da ist auch schon der nächste Teil. Wie immer freue ich mich über jeden Kommentar!

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Tatsächlich schien doch endlich mal die Sonne durchs Schlafzimmerfenster als ich kurz die Augen öffnete und es ungewöhnlich hell im Raum war. Ein anderes paar Augen war ebenso geöffnet und beobachtete mich, ehe ich ein Heben der Mundwinkel weiter unten wahrnahm.
Ich atmete tief durch, schloss die Lider wieder und spürte, wie sich eine Hand unter mein T-Shirt schlich und anfing, über meinen Rücken zu streicheln und zu kraulen. Ich musste also auf dem Bauch liegen.
„Mhh“, gab ich verschlafen von mir und ein leichtes Schmunzeln machte sich auf meinen Lippen breit, da mir meine Schlafposition erst durch ihre Berührung bewusst geworden war.
„Hör bloß nicht auf“, murmelte ich.
„Sonst was?“
Ich gab keine Antwort. Mein Geist war noch viel zu vernebelt für Wortgefechte. Es reichte ja auch, dass sie auf mich hörte und weiter machte, ohne dass ich ihr einen Grund dafür nennen musste.
Die wohlige Wärme und das Streichen ihrer Fingerkuppen über meinen Rücken ließen mich wieder in einen Halbschlaf fallen. Dies war eindeutig mein Lieblingszustand. Ich könnte in solchem mein ganzes restliches Leben verbringen, ohne es einmal zu bereuen. Die Welt war leicht, warm und gemütlich.
„Hee, nicht wieder einschlafen, Großer“ – ihr Hand blieb auf mir liegen und mein T-Shirt wurde nun hochgezogen. Dann fühlte ich etwas Weiches und leicht Feuchtes, begleitet von Kussgeräuschen erst auf meinem Nacken, dann wieder überall auf dem Rücken.
„Mach ich nicht“, log ich mit einem seeligen Lächeln auf den Lippen.
„Ach nein?“
„Hrmm – lass mich schlafen“
Oh, das waren die falschen Worte gewesen. Egal.
„Eh, du Lügner!“
Ich antwortete nicht.

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KleinerPrinz
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Dr. Meier

Er wunderte sich, als er den Brief des Dr. Meier las. Woher hatte der seine Adresse und wieso sollte er nächsten Donnerstag 19.00 Uhr dort erscheinen. Keine Erklärung, keine Angabe was für ein Arzt Herr Dr. Meier ist, nur Zeit und Ort. Er war nicht der Typ, der sich auflehnt, er widersprach selten, er gehorchte eigentlich lieber.

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mücke
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Der Schwiegermuttertraum - Kapitel 6

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Erst mal Entschuldigung, dass es bis zum nächsten Kapitel so lange gedauert hat.

So, nun noch mal eine kurze Zusammenfassung, was vorher geschah:

Student Linus ist in seine Komilitonin Lisa verliebt. Als diese ihn als "Schwiegermuttertraum" bezeichnet, ist er enttäuscht. Um bei ihr Pluspunkte zu sammeln, willigt er ein, ihrer gemeinsamen Bekannten Kyra Nachhilfe in Statistik zu geben. Dabei stellt er fest, dass Kyra merkwürdige Entspannungstechniken praktiziert. Nach anstrengendem Lernen lässt sie sich gerne hart durchficken. Um seinem Image als Schwiegermuttertraum entgegen zu wirken, lässt Linus sich darauf ein. Er bemerkt, dass es ihn aufgeilt, ein Mädchen zu dominieren. Fast zur gleichen Zeit macht er aber auch Bekanntschaft mit Kyras Stiefmutter, die exakt die entgegengesetzten Sehnsüchte in ihm weckt. Verwirrt von diesen Erfahrungen, trifft Linus sich mit Lisa. Diese scheint ihn nun zu erhören. In ihrem Zimmer knutschen die beiden heftig, un es ist klar, was Lisa von Linus will, doch dieser bekommt nun Angst vor der eigenen Courage. Kann er seine neuen Gefühle und Sehnsüchte Lisa gegenüber beherrschen? Er flüchtet. Als er zur nächsten Nachhilfe zu Kyra kommt, bei der er dieser eigentlich sagen möchte, nicht mehr mit ihr schlafen zu wollen, trifft er nur ihre Stiefmutter an. Diese fordert ihn zu einer Art Wette heraus, die Max verliert. Als Wetteinsatz muss er eigentlich "nur" nackt Wasser aus einem Napf schlecken, doch nach dem er das getan hat, folgt er Alexandra, die offenbar noch mehr mit ihm vor hat.

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FlorianAnders
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Thao Teil 26

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Einen Abend allein

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senalex
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Dunkle Geheimnisse-Teil 2

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Dunkle Geheimnisse-Teil 1

 

Ich hatte keine großen Probleme gegen die Übelkeit anzukämpfen, zwar saß ich nicht gerne ganz hinten in Bussen, doch das Adrenalin, das mein Körper reichlich ausschüttete, war wesentlich stärker als das Gefühl der Übelkeit. Der gefährlichste Teil des Plans lag noch vor uns. Ich sah nach vorne zum mittigen Rückspiegel des Buses, ich konnte ihn sehen, sein ernstes und doch erregtes Gesicht, seine breiten Schultern. Unweigerlich musste ich an unsere erste Begegnung denken.

Es war ein heißer Tag gewesen, ich war in einem NATO-Konvoi durch Nord-Afghanistan gefahren, seit Stunden waren wir bereits unterwegs. Als plötzlich eine Panzerfaust neben meinem Fahrzeug einschlug, ich war sofort bewusstlos geworden. (Erst später erfuhr sie, dass sie und ihrer Begleiter im Fahrzeug von tschetschenischen Terroristen entführt worden waren.) Ich wachte irgendwann neben einem unbekannten Mann auf, der eine Uniform trug. Er betrachtete mich schweigend, der Raum indem wir uns befanden war nur durch einen kleinen Lichtstrahl, der durch ein Loch in der lehmigen Wand trat, spärlich erhellt. Kurze Zeit später wurden wir von Männern aus dem Raum und vor eine Kamera gezerrt. Wir mussten Forderungen von Terroristen auf Englisch und Russisch vorlesen, doch auf derartige Behandlung hatte man mich bereits bei meiner Geheimdienstausbildung vorbereitet. Danach wurden wir in eine andere Hütte gebracht es war die einzige Steinhütte in der kleinen Bergsiedlung und in dem Haus gab es nur einen großen Raum. Von der Decke hingen Ketten und auf dem Betonboden waren Blutflecken. Wir wurden beide an den Armen aufgehängt und ein muskulöser Mann prügelte mit einem Holzstück auf Mann neben mir ein bis er das Bewusstsein verlor. Anschließend kam er zu mir, er setzte immer wieder einen starken Stromschocker an meinen Brüsten an und drückte den Auslöser durch. Die Verbrennungen, die der Viehtreiber hinterließ, behandelte er brutal mit kleinen Gummibändern. Immer wieder ließ er diese auf die Wunden schnalzen. Irgendwann ließ man uns allein dort hängen.

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XYZ
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Dienst, Teil II

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Dienst, Teil III

 

Durch das öffnen des Türschlosses schreckte ich hoch. Ich hatte keine Ahnung wie, aber ich muss wohl in dieser höchst unbequemen Haltung wegen meiner absoluten Erschöpfung eingeschlafen sein. Die Augenbinde war immernoch nass von meinen Tränen, die ich trotz, dass ich ein starker Mann, so glaubte ich jedenfalls bis hierher, bin, vergießen musste. Ein Schauer lief mir über den Rücken, verursacht von einem kühlen Zug, welcher nach dem öffnen der Tür in den eigentlich warmen Raum breit machte. Mit einem leichten Klong-Laut schloss die Tür wieder und das Geräusch von auf den Boden treffenden High-Heels war zu vernehmen. Es kam immer näher - bis es schließlich aufhörte und ich spürte wie eine Person vor mir stand.

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BannanaBoy
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Optional Genetics Teil 16

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Optional Genetics Teil 17

 

Chutriel grinste breit. Goria und dieser Angestellte waren nun beide unter seiner Kontrolle. Demnach war er Besitzer der Verjüngungsformel, die nachgewiesen auch mit cylonischen Genen kompatibel war. Das Wissen des zerschlagenen Konzerns Optional Genetics war in seinen fetten Fingern.

Der Imperator plante eine Armee Unsterblicher. Damit war ihm die Herrschaft über das gesamte Universum sicher. Was Generationen vor ihm nicht geschafft hatten, würde ihm nun gelingen. Das Cylonische Reich würde alle anderen Völker unterjochen, versklaven und beherrschen.

Chutriel lag auf seinem gewaltigen Diwan und war mit zahlreichen Schläuchen an Apparaturen gebunden, die ihn am Leben hielten. Bald schon würde er die Formel für sich selbst nutzen und verjüngt auch seine elende Krankheit loswerden, die ihn langsam dahinsiechen ließ.

Zu schrecklich war sein entstelltes Äußeres, als dass er sich seinen Untertanen zeigen wollte. Als Lichtgestalt erschien er ihnen seit Jahren nur in Form eines Hologramms. Doch schon in naher Zukunft wollte er sich verjüngt und gesund als kräftiger, schöner, cylonischer Kriegsführer präsentieren.

Die Wissenschaftlerin Goria benötigte er bald nicht mehr. Sie würde als seelenlose Sklavin in irgendein Lager des cylonischen Reiches verbannt werden. Das Gleiche sollte für diesen Angestellten gelten, der sein Volk für Profit verraten hatte, den er nun niemals bekommen würde.

Chutriel dachte nach, wie dessen Name war. Irgendwas mit Frank… Der Imperator ächzte, als er die Position seines aufgedunsenen, fetten Leibes ein wenig verrückte.

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prallbeutel
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Frustbewältigung

 

Franks Büro

Alles lief so gut. Alle Pfeile zeigten nach unten. Der ganze Bildschirm war rot. Die Kurse fielen ins Bodenlose. Heute war Hexensabbat. Die Broker wetteten auf fallende oder steigende Kurse. Frank hatte auf fallende Kurse gewettet. Andere hielten dagegen, die Wettsummen waren enorm, mit Millionenbeträgen gab sich hier niemand ab. Hunderte von Millionen, das waren die richtigen Summen. Und das Geld war ja auch nicht seins, es gehörte seinem Chef, dem alten und reichen Mr. Smith. Der war aus altem New Yorker Geldadel.

Frank Rutherford, der Broker, sah die fallenden Kurse und lächelte. So kompliziert ist es gar nicht, im Haifischbecken sein Glück zu machen. Er lockerte seine Seidenkrawatte. Mit seiner Hand strich er durch sein braunes Haar. Mit seinen Kontakten hatte er oft den entscheidenden Vorteil ausgenützt. Wenn das nicht ausreichte, jeder Mann hat seinen Preis! Bei dem einen sind es Banknoten, bei anderen, eine Einladung in die „besseren Kreise“ oder eine exotische Frau für eine ganze Nacht. Es gab aber auch Fälle, in welchen ein scharfes Messer, das zwischen gespreizten Fingern tanzte, oder Kugeln, die knapp vor den Zehen in den Boden einschlugen, genauso gut ihren Zweck erreichten. Und Frank war nicht zimperlich mit der Wahl seiner Mittel. Der kleine Richard hatte das auch erleiden müssen. Der wollte doch glatt zu der Aufsichtsbehörde gehen und ihn anschwärzen. Kurze Zeit später las man in der Zeitung vom Auffinden seiner Leiche in den Hafen Docks. Ihn hatten sechs Kugeln erwischt. Das NYPD hatte zwar auch ihn in Verdacht, doch sie konnten keine Verbindung zwischen Frank und der Desert Eagle, der Mordwaffe, finden. Außerdem hatte Frank ein Alibi.

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Artaxerxes I
4.966668
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