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Die etwas andere Paartherapie Teil 25

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..........hoffentlich, dass ich dich Liebe. Ich bin mir bewusst, dass ich dich vernachlässigt habe. Meine Karriere stand mir zu sehr im Vordergrund. Kannst du mich verstehen?“ Sie verstummt und ihre Augen sind wässerig. Ich will ihr antworten, aber sie legt den Zeigefinger auf meine Lippen. Stumm sehe ich sie weiter an. „Mir war nicht klar, was ich dir damit antue. Ich dachte, es macht dir nichts aus, weniger mit mir zu schlafen. Und dann sah ich dich in den Frauenkleidern. Kannst du dir meinen Schock vorstellen? Wie ich mich gefühlt habe? Ich dachte du bist schwul geworden. Ich fühlte mich so erniedrigt.“ Wieder verstummt sie, streichelt meine Wange.

 

„Ich wusste nicht, was ich machen sollte und rief meine Freundin an. Und alles andere hat sich dann ergeben. Bist du mir jetzt böse?“ Ich muss erstmal tief Luft holen. Das war alles ein abgekartetes Spiel? Ich fass es nicht. „Soll dass heißen, dass du Frau Dr. Hauser kennst? Das ihr das hier alles abgesprochen habt? Mich lächerlich zu machen?“ so langsam werde ich sauer. Sie merkt es natürlich. „Ja Schatz. Erst war ich wütend auf dich, aber als mir Lydia dann deine Ergebnisse von deinen Tests gezeigt hat, dachte ich, es könnte dir auch gefallen. Und sei doch mal ehrlich zu dir selbst. Ist es nicht eine geile Zeit?“ Ich schweige lange und lasse noch mal die Vorkommnisse der letzten Tage an mir vorüberziehen. Dann nicke ich langsam. „Du hast Recht. Aber eine Frage bleibt. Wie kommst du ins Spiel?“

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Franny13
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Was mir passiert ist (III)

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Was mir passiert ist (II)

 

 

Es liegt wahrscheinlich an meinen sexuellen Vorlieben, die etwas vom Gewöhnlichen Abweichen, dass mir immer wieder solche Sachen passieren. Man bewegt sich einfach in einem gefährlichen Terrain.

 

Meine Freundin Stefanie und ich haben zusammengefunden, weil wir dieselben Interessen haben: Wir lieben beide Bondage – und mögen uns gegenseitig auch etwas. Vor allem ist es aber die völlige Übereinstimmung unserer Libido, unglaublich schön, dass wir uns gefunden haben. Es macht uns an, uns gegenseitig zu fesseln, hilflos der anderen ausgeliefert zu sein.

 

Neulich haben wir uns einen Käfig angeschafft, das Angebot im Internet ist ja groß. Es war schon aufregend, als der Käfig geliefert wurde: er ist aus stabilen Vierkanteisen, sehr schön zusammengeschweißt, ohne Schweißnähte, also auch für Strumpfhosen geeignet, wirklich hochwertige Arbeit. Hat uns auch über 500 Euro gekostet. Der Käfig ist mit 50 cm gerade mal schulterbreit, 90 cm lang und 80 cm hoch. Damit kann man gerade mit angezogenen Beinen und eingezogenem Kopf darin sitzen, wenn man seitlich durch die stumpf schließende Türe hineingeschlüpft ist. Es ist unmöglich, eine andere Position einzunehmen, weil die Querstreben es nicht zulassen, die Beine durch einen Spalt zu strecken; da stößt sofort das Schienbein an. Es ist wirklich unheimlich aufregend, in diesem Käfig völlig hilflos eingeschlossen zu sein und nicht zu wissen, wann Stefanie wieder zurückkommt. Das haben wir uns besonders aufregend in der freien Natur vorgestellt, uns so sind wir schon ein paarmal mit dem Käfig im Laderaum unseres Kombis auf die schwäbische Alb gefahren und haben uns in der Einsamkeit der Natur in den Käfig gesperrt. Das Gefühl ist sagenhaft aufregend, weil man gerade in der Weite der Natur das Eingesperrtsein, die zwanghafte Begrenzung auf die paar Zentimeter im Käfig, das Ausgestelltsein und Gefangensein so richtig bewusst erlebt.

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Yvonne Kabila
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Lust auf mehr... {3}

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Lust auf mehr... {4}

 

Seine Gedult mit mir schien wohl am Ende.
Kaum war ich da, schon war ich wieder weg, er redete fast gar nicht mit mir und mein Vorwand, bei ihm ein Buch für mein Studium gebrauchen zu müssen um anschließenden Sex zu haben, ging auch nicht ganz auf.

Enttäuscht machte ich mich auf den Heimweg.

 

Es lag wohl daran, dass ich mich ihm ohne zu zögern ausgeliefert hatte und nun „langweilig“ geworden war.
Wie ein Spielzeug – einmal gebraucht, schon liegt es in der Ecke und vergammelt dort für den Rest seines Lebens; ohne angesehen zu werden.... ohne berührt zu werden.
 Natürlich hatte ich vorher die Chance „Nein!“ zu sagen, aber ich fand ihn so verdammt geil! Da konnte ich einfach nicht anders und erlag meinen weiblichen Bedürfnissen.

Und das wurde mir anscheinend zum Verhängnis. Tja, wer nicht auf sich aufpassen kann ---

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Vidumi
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Die Sklavin des Humanisten - Teil 1

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Die Sklavin des Humanisten - Teil 2

 

Dieser Text ist © 2013 by Salomé M. und publiziert unter der Creative Commons License 3.0 CC BY-NC-SA (Details dazu finden Sie in creativecommons.org)

Die Idee für diese Geschichte habe ich von Borderl1ne, dem ich hiermit meinen Dank dafür aussprechen möchte. Er hat mir allerdings ausdrücklich verboten, sie zu einem Happy End zu führen. Wer damit nicht umgehen kann, soll bitte gar nicht erst anfangen zu lesen.

Die Sklavin des Humanisten - Teil 1

 

Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten.
J. J. Rousseau (1712-1778)

 

(18. August)

"Rousseau", dachte Rainer im Halbschlaf, während er fühlte, wie seine Sklavin sich zärtlich seiner Morgenlatte annahm, "war überzeugt, dass der Mensch im Kerne gut sei." Dann unterbrach eine laut plärrende Pollenwarnung im Radio seine philosophischen Erwägungen. Rainer fühlte sich lebendig wie noch nie, während seine Erektion bis in die Tiefe von Lianas Kehle wuchs, und er unter ihren kunstfertigen Zungen-, Lippen- und Gaumenspielen dem Höhepunkt entgegen trieb. Nichts deutete an diesem Morgen darauf hin, dass dies der letzte Tag seines Lebens sein würde.

Rainer blickte an sich herunter und sah seine Mitte bedeckt von einer Flut langer, rotblonder Haare. Die Wärme des beginnenden Sommertages und der Anblick dieses ganz speziellen Lendenschurzes waren es wohl, was ihn an die Südsee, die 'edlen Wilden', und damit an Rousseau hatte denken lassen.

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Salomé
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Unerwartet Teil 4

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Unerwartet Teil 1
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Unerwartet Teil 3
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Unerwartet Teil 5

 

 

Noch immer völlig nackt stand ich in der Tür, zitterte am ganzen Körper und traute mich kein Stück weiter in den Raum. Mein Blick war stur auf diesen kleinen Beistelltisch gerichtet.

Michael stand an dieser Liege und beobachtete mich.

“Komm zu mir, Jana.”

Ich bekam keinen Ton heraus und nur ganz leicht schüttelte ich meinen Kopf.

Ich konnte keinen Schritt machen. Das konnte nicht sein Ernst sein! Das konnte er einfach nicht vor haben! Dennoch war ich mir sicher, dass er es tun würde. Wie gelähmt blieb ich einfach stehen.

Er resignierte, erkannt wohl meine Angst und kam auf mich zu. Zitternd schaute ich ihn an, bereit zurück zu weichen.

Ganz langsam näherte er sich mir, lächelte mir beruhigend zu. Als er mich erreichte, zog er mich ganz sanft in seine Arme und hielt mich einfach nur fest. Wartete ab, bis sich mein Körper beruhigte, das Zittern endlich nachließ.

Er schaute mir in die Augen und streichelte sanft über meinen Kopf, nahm dabei meine Haare zurück.

Zu spät bemerkte ich, das er mich immer weiter mit in den Raum zog, näher an die Liege heran. An diesen Beistelltisch. Als ich mir dessen bewusst wurde, fing ich wieder an zu zittern, wollte ausweichen, raus aus diesem Raum!

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dani1980
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Leiden-Schaft 3 Die Auktion

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Leiden-Schaft 1
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Leiden-Schaft 4

 

Anna selbst bekam von seinen Worten nur das wenigste mit, da Alcock ihre großen Brüste mit festem Griff umfasste und begann sie zu kneten. Das regte ihre masochistischen Gefühle noch mehr an und sie begann lüstern zu stöhnen. Als er eine ihrer Brustwarzen zwirbelte, an der ein großer Ring hin spürte sie, wie sie im Schritt feucht wurde.
Zur gleichen Zeit wählte Daniel einen Freiwilligen aus dem Publikum aus und bat ihn zu sich auf die Bühne.

Anschließend befreite er die kniende und gefesselte Julia von ihrer Augenbinde. „Es gibt nichts Wichtigeres für eine Sklavin als das sie ihren Platz kennt.“, sagte Daniel laut und vernehmlich. „Etwas, was dieser kleinen Schlampe hier noch fehlt.“ Mit diesen Worten drückte er dem Gast einen altmodischen Rasierapparat in die Hand und machte eine auffordernde Kopfbewegung in Richtung Julia. Das ließ sich dieser nicht zweimal sagen und stellte sich neben die Sklavin. In Julias Augen spiegelte sich blanke Panik wieder und sie begann sie gegen ihre Fesseln aufzubäumen. Ihre Haare hatte sie seit Jahren gepflegt und wachsen lassen und allein der Gedanke, dass sie hier, vor all diesen Menschen kahl geschoren werden sollte, hätte sie zum Schreien gebracht, wenn es der aufgepumpte Knebel in ihrem Mund nicht verhindert hätte.

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Lucrezia
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Meine Bestimmung 5 - Rache die 2te

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Meine Bestimmung 1
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Meine Bestimmung 4 - Rache
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Meine Bestimmung - Rache die 3te

 

Kurz vor 18 Uhr klingelt es an meiner Tür. Ich muss wohl in meinem Sessel eingeschlafen sein, denn ich schrecke auf und gehe geistesgegenwärtig zur Tür. Ich bin noch nackt, mit abgebundenem Schwanz und Eier. Die Wäscheklammern sind auch noch angebracht. Langsam aber sicher machen sich auch die Schmerzen bemerkbar.

Ich öffne die Tür, ohne daran zu denken, dass ich ja noch im Adamskostüm stehe.

Vor mir steht Eva. Und da kommt es mir wieder, sie wollte sich um 18 Uhr wieder bei mir melden. Sie verpasst mir eine saftige Ohrfeige und stößt mich in meine Wohnung zurück. Sehr schön, ist ihr Kommentar. Du hast die Sachen ja noch an, so wie befohlen. Durch meine strenge Hand scheinst du ja zu horchen, endlich. Im Wohnzimmer verpasst sie mir noch eine Ohrfeige.

Im Fernseher läuft immernoch der Pornofilm. Ihr Blick schweift so durchs Zimmer, und leider auch in meinen Abfalleimer. Hier entdeckt sie die Taschentücher, die ich heut mittag nach dem Abspritzen zum Abwischen und Saubermachen meines Schwanzes benutzt habe.

Mit dem Daumen und dem Zeigefinger holt sie eins hervor, es ist logischerweise noch feucht vom Sperma. Sie hält es mir vor die Nase und fragt mich, was das denn sei. In ihren Augen kann ich erkennen, dass es ihr ganz und garnicht gefällt.

Hast du Schwein denn etwa heut mittag abgespritzt, fragt sie mich nochmal. Ich weiß im ersten Augenblick nicht, was ich darauf sagen soll. Mir schießen mehrere Gedanken durch den Kopf, soll ich sie jetzt anlügen oder ihr die Wahrheit sagen. Was mache ich, welche Konsequenzen hat meine Antwort...

Nach einer nochmaligen Frage sage ich ihr, dass ich beim 5ten fast Abspritzen an sie gedacht habe und es mir dann leider gekommen ist. Es war nicht meine Absicht, ich wollte sie damit nicht beleidigen. Ich falle auf die Knie und küsse ihre Schuhspitze. Ich hoffe hierbei, dass sie mit der Antwort zufrieden ist und es keine weitere Bestrafung für mich gibt.

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Shev
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Hänschen 2. Teil

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Hänschen 1. Teil
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Hänschen 3. Teil

 

Astrid

Daheim in meiner kleinen Studentenbude versuchte ich meine Gedanken zu ordnen. Was hatte mich nur dazu gebracht, einen mir völlig fremden Mann zu züchtigen. Noch dazu so gut wie ohne Grund. Wenn ich alle Männer, die mir auf die Titten starren, bestrafen wollte, hätte ich sicher längst einen Tennisarm und säße zwangseingewiesen in der Klapsmühle.

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dompaar-stgt
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Die Geschichte eines Sklaven 1. Buch Kap. 2 - Der Vertrag

 
2. Der Vertrag

 

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deepthroat1969
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Trauminsel - Anmut und Aufnahme

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Trauminsel - Anreise und Ankunft
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Trauminsel - Annährung und Abstand

 

Trauminsel - Teil 2

Alles folgende ist reine Fiktion und befolgt daher auch keinerlei üblichen Regeln, Abläufen oder Vorgaben oder Standards. Logik kann vorkommen, ist aber nicht Pflicht. Das Gleiche gilt für Rechtschreibung und ähnliches. Leider lassen sich den einzelnen Absätzen keine unterschiedlichen Schriften zuweisen, daher habe ich dem Erzähler die Schrift in der Version "normal" zugeordnet. Die Hauptperson nutzt "kursiv" und bei einer weiteren Hauptperson musste ich leider eine Bezeichnung und drei *** um den jeweiligen Absatz setzen - sollte es doch Möglichkeiten für unterschiedliche Schriften geben, erbitte ich Hilfestellung dazu.

Ist es schon die neue misslungene Rechtschreibung oder ein alt vertrauter liebgewonnener Fehler, wer weiß das schon genau?

Lorbas

 

Anmut und Aufnahme

 

Die niederen Polynesier hatten zu den Klängen des einmaligen Welthits deutscher Abstammung die Arena hergerichtet. Nun trat ein alter Mann mit besonderer, einfarbiger  Bemalung in die Mitte vor die Männer auf den Rängen und murmelte tanzend beschwörende Sprüche. Eine Art Assistent brachte ihm zwei Gefäße mit Perlenketten und er zog mit einer Hand aus jeden Behältnis eine weiße bzw. schwarze Kette, die er überraschend flink verknotete. Die Ziehung dauerte minutenlang bis schlussendlich eine einzelne schwarze Perlenkette mit sechs Perlen von ihm zärtlich auf den altarartigen Felsbrocken gelegt wurde. Von den Rängen des Amphitheaters erklangen nun wieder Gesänge und eine Art La-Ola-Welle ging durch die Zuschauer, die nun ein fröhliches Lied in ihrer Sprache anstimmten dessen Melodie verdächtig nach Oh du fröhliche klang. Aus der vergitterten Höhle wurde während dessen ein sehr schlankes Mädchen ohne Fesseln in die Arena geleitet. Es war völlig nackt und wurde von zwei kräftigen Männern auf den Felsbrocken gehoben. Sie legten sie mit dem Kopf auf die Perlenketten, spreizten die Arme und Beine des apathisch wirkenden Mädchens bis zur maximal möglichen Position. Alle Männer konnten nun ihren nackten Körper komplett einsehen, kein Detail blieb ihnen verborgen. Der alte Mann stellte sich hinter den Felsen, wandte sich zu den Insulanern und begann  offensichtlich das Mädchen anzupreisen. Ähnlich wie bei einer Viehauktion redete er schnell und beschwörend, zupfte hier an der Haut, hob dort einen Arm, ein Bein, zeigte ihre Brüste und die Zähne. John erschien es als ob er die Männer auf die mögliche Arbeitsleistung der jungen Frau aufmerksam machen wollte. Gebannt hingen alle Zuschauer inklusive John an seinen Lippen, auch als der Alte nun anfing, die weiblichen Körperöffnungen bezüglich ihrer Aufnahmefähigkeit anzupreisen. Er hatte plötzlich unterschiedlich dicke Holzstücke in der Hand und schob einen davon ansatzlos in den Mund des Mädchens. Diese zuckte nicht einmal, schluckte den langen Holzstab sichtlich ohne zu würgen weit in den Hals hinein.

Ich war, ohne es bewusst zu wollen, gefesselt vom Geschehen auf dem Plateau. Die vielen Fackeln und das große Lagerfeuer spendeten Licht in Hülle und Fülle, auch ohne Nachtsichtgerät konnte ich alles genau sehen. Logischerweise sorgte ich mich um das Schicksal der jungen Frau, vermutlich mehr als diese selbst. Jeder andere an ihrer Stelle wäre vermutlich längst vom felsigen Tisch gesprungen und in den Wald geflohen. Oder vor Scham gestorben, aber sie lag völlig ruhig vor ihrem Publikum während der alte Mann sie rücksichtslos präsentierte und anpries. Fast schien es mir als ob sie mit Drogen betäubt willenlos war. Allerdings widersprach dieser Vermutung ihr Verhalten. Einige Mal klang die Sprache des Alten wie ein Befehl, den sie unverzüglich ausführte. Er sagte etwas und sie drehte sich auf die Seite oder kniete sich in Hündchenstellung oder führte einen perfekten Spagat vor. Der Höhepunkt der Show war in meinen Augen dann ihre Zwischenmahlzeit in Form einer Banane. Sie zelebrierte die Verspeisung der unschuldigen Frucht mit einer erotischen Performance, die ihr in einem Porno Weltruhm eingebracht hätte. Alle Zuschauer hatten mindestens eine Hand sehr nah an der Haut im Bereich ihrer Körpermitte. Auch ich war im Begriff eine erlösende Runde Mütze-Glatze anzupfeifen, als sich das stehende Mädchen auf den Felsaltar fallen ließ. Es sah aus, als ob sie es bewusst machte und absichtlich so stürzte, dass ihr Körper bis zum Halsansatz auf den Tisch aufschlug, während der Kopf weiterfiel und in einem völlig unnatürlichen Winkel abknickte. Das trockene Knacken der Halswirbel ließ die Zuschauer erst erstarren und dann in Jubelstürme ausbrechen. Ich hingegen konnte nur mit Mühe verhindern, meinen Mageninhalt im Rückwärtsgang von mir zu geben. Während ich noch überlegte, ob ich ihr helfen könnte oder hätte helfen können oder ob ich jetzt die unsensiblen Teilnehmer dieser seltsamen Veranstaltung einfach erschießen sollte, bemerkte ich eine Person an meinem Steinhaus. Vorsichtig zog ich mich von meinem Posten durch den Schützengraben zum Haus zurück und überraschte dort den Eindringling.

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XYZ5000
4.935
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