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Shibuya - Kapitel 4

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Shibuya - Prolog & Kapitel 1
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Shibuya - Kapitel 3

 

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Nana
5.4
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Das Grabmal - 1

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Das Grabmal - 2

 

"RAUS JETZT. Ihr sollt verdammt noch mal den Stollen frei legen."

Der Mann, ein Einheimischer Vorarbeiter gekleidet in staubiger grober Kleidung, der Laura gegenüberstand erwiderte leise. "Aber die Stätte ist verflucht, die Leute wollen dort nicht arbeiten."

"Dann setz verflucht noch mal die Peitsche ein. Für was bezahlen wir dich eigentlich?"

Die einfachen Leute und ihr Aberglaube, es war jedesmal das gleiche. Egal wo Laura hin kam, Aberglaube, Vorboten, Mythen und Geschichten begleiteten ihre Arbeit. Laura war eine Archäologin. Sie war zwar erst Ende Zwanzig, konnte aber schon einige Erfolge vorweisen und wurde gerne von Museen und Gönnern gebucht. Gestern hatte sie auch endlich ihre Doktorarbeit abgeschickt.

Der Mann nickte und wandte sich langsam zum gehen.

"Und jetzt lasst mir mal etwas Ruhe. Die nächste halbe Stunde kommt niemand in mein Zelt, IST DAS KLAR!"

Jetzt beeilte er sich sogar. Laura verschloss den Eingang des Zeltes mit einem Band und setzte sich auf ihre Pritsche.

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Degonim
4.98
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Übernahme einer Chefsekretärin

 

Alle Rechte der nachfolgenden Inhalte liegen bei Jo Phantasie.

Ein flaues Gefühl regt sich im Magen, meine Hände zittern leicht. Der neue Chef sieht streng aus und sieht mich noch nicht einmal an, als ich sein Büro betrete: „Guten Morgen Herr Lakisch, Sie wollten mich sprechen?“

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Jo Phantasie
5.203752
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Frau Engel und Herr Kaufmann – 9

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Frau Engel und Herr Kaufmann – 8
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Frau Engel und Herr Kaufmann – 10

 

*Christians POV*

 

Ich spürte, wie sich der  Schalter umlegte, wie er ruckartig umschlug und stahlhart in seinem Scharnier einrastete. Das Komische daran war nur, dass ich es bei Alexandra fast genauso deutlich spürte, wie bei Corinna. Ohne jeglichen jemals stattgefundenen Körperkontakt, reagierte sie sowohl körperlich als auch mental unterwürfig und willig auf mich. Ich beobachtete sie genau, während Corinna die violette Tischdecke nahm und in der Küche verschwand. Sie brauchte ihre Zeit, die Zeit sich auf das Kommende einzustellen, ihren Platz zu finden, das wusste ich und ich ließ sie ihr.

Alex‘ Augen waren geweitet, ihre Lippen leicht geöffnet und sie sog den Atem gierig ein, als könne ihr jederzeit die Luft knapp werden. Während sie obenrum sehr verspannt wirkte, herrschte eine ganz andere Spannung in ihren Beinen. Sie presste die Oberschenkel fest zusammen – für das geübte Auge nicht schwer zu sehen – und bemühte sich verzweifelt, eine feste Verankerung im Boden zu finden, um nicht auf der Stelle zu tänzeln. Sie war erregt, keine Frage.

Auch in meiner Hose drückte es bereits etwas und ich spürte das schwere Pulsieren des Blutes in meinem Glied.

Als Corinna zurückkam, fing ich ihren Blick ein und holte mir so ihre stumme Bestätigung, die Erlaubnis weiterzumachen.

„Komm her.“, wies ich sie an und hörte, wie Alex rasselnd die Luft einzog.

Mit festen Schritten trat sie vor mich, legte die Arme auf den Rücken, umfasste ihre Ellenbogen und blickte zu Boden, fand ihren Platz.

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RedFoxi
5.363574
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Die Geschichte eines Sklaven 1. Buch Kap. 24 - Unvergesslich

 

24. Unvergesslich

Sie gingen die Treppe hinauf in den ersten Stock. Tom spürte, dass ihm das Essen wieder etwas Kraft gab und wie sich seine Erregung unter dem Kleid, jetzt da sein Penis wieder frei war, regte. Es war schön, das Kleid wieder tragen zu dürfen. Er musste es zwar immer wieder ein Stück herunterziehen, da es ihm bei jedem Schritt und jeder Stufe über seine Oberschenkel strich und hochrutschte, doch fühlte er sich nicht mehr so eingesperrt und femininer. Sie betraten nacheinander ein großes Schlafzimmer. An der rechten Wand stand ein gewaltiger Kleiderschrank, dessen Türen mit Spiegeln versehen waren. In der Mitte des Kleiderschrankes befand sich ein kleiner Durchgang mit einer Tür. Ein Himmelbett stand in der Mitte der linken Wand gegenüber dem Schrank. Das Bett war zwei mal zwei Meter und hatte ein Metallgestell. Die chromfarbenen Rohre stützten einen Baldachin, der mit weißem Tüll bespannt und umwickelt war. Der Boden war mit weichem Teppich ausgelegt und an der Eingangstür gegenüberliegenden Wand, stand ein Schminktisch zwischen den hohen Fenstern mit Blick in den Garten.

Marie und Tom mussten sich vor das Bett hinknien. Die Gesichter einander zugewandt. Ihre Brüste reckten sich ihm aus den Öffnungen des Kleides entgegen. Ihr Nippel waren zwar nicht mehr mit den Klammern und der Kette verbunden, doch die Haut war stark gerötet und zeigte Spuren von grober Benutzung. Der Anblick ließ die Beule in seinem Kleid größer werden. Dem Sklaven, sein Name war Tobias, wurde befohlen, seinen Lendenschurz abzulegen. Er entblößte ein mächtiges Glied, welches schlaf an ihm herunterhing. ´Stell Dich zwischen die beiden. Schwanz zu Marie, Arsch zu Tanja.´ befahl ihm Simone. Und als er sich hingestellt hatte sprach sie weiter ´Und Ihr beiden rutscht näher an ihn ran. Tanja, Du leckst ihm seinen Arsch und Marie, Du lutscht seinen Schwanz.´ dirigierte sie weiter. Tom gehorchte, wenn auch langsam. Er rutschte in gebückter Haltung von hinten zwischen die Beine von Tobias. Seine schwarzen Latexfinger legte er auf die Pobacken und zogen sie auseinander. Dann streckte er sich vorwärts und ließ seine Zunge dazwischengleiten.

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deepthroat1969
4.745454
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Rike die Feriensklavin Teil 6

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Rike die Feriensklavin 1.Teil
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Rike die Feriensklavin Teil 5
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Rike 6

Nein, meister Edgar hatte nicht die Zeit gefunden, seine Sklavin aus dem Urlaub abzuholen. Stattdessen hatte er seinen Freund Pierre gebeten, sein Schmuckstück zum Flughafen über die französische Grenze zu fahren. Der hatte ohnehin gerade in Lyon zu tun. Selbstredend wurde Rike in Kleidungsfragen instruiert. Edgar hatte sich für das knappe Leder entschieden; wohl wissend, dass die Grundschullehrerin darin einiges Aufsehen auf dem Flugplatz erregen würde. Nun gut, da musste sie durch. Schließlich hatte sie ihren Sklavinnenzeitvertrag unterschrieben. Erregung öffentlicher Erregung, und spannende Augenblicke einbegriffen.

Und erregend spannend wurde es in der Sicherheitskontrolle. Trotzdem sie jegliches Metall aufs Fließband abgelegt hatte, quietschten die Detektoren natürlich wildesten Alarm. Rikes Muschischmuck ließ sich schließlich nicht zerstörungsfrei entfernen. Auch die Stifte in ihren Brustwarzen waren stramm verschraubt. Eine ausgiebige Leibesvisitation war unvermeidlich.

Nun, von dem jungen, braungebrannten Sicherheitsbeamten hätte sie sich gern visitieren lassen. Und Rike hätte auch nichts dagegen gehabt, wenn der nicht minder gut aussehende, eilig herbeigerufene, schwer bewaffnete Zöllner, sich an dieser Untersuchung beteiligt hätte. Doch es kam anders. Schließlich erschien eine nicht minder schwer bewaffnete, aber deutlich weniger hübsche, und auch deutlich ältere Flughafenpolizistin. Die drängte unsere miniberockte Flachbrüstige unsanft mit dem Kolben ihrer Maschinenpistole in den Visitationsraum. Rike empfand ungewohnte Charme, als die dickliche Dame, sie hätte ihre Mutter sein können, ihr befahl, sich vollständig vor ihr auszuziehen. Die Alte blickte mürrisch, ja angewidert, als sie Rikes Intimschmuck entdeckte. Sie murmelte irgendetwas Abfälliges, und verzog angeekelt das Gesicht. Doch damit war die Situation noch nicht ausgestanden…

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pjotre
5.115
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Aussergewöhnliche Fussballbegeisterung

Prolog :

Nach langer Zeit hab ich mal wieder Zeit und Lust eine neue Geschichte zu posten. Hoffentlich gefällt Sie.

 

Es war mal wieder soweit.

Sarah hatte mich nach langer Diskussion überredet mit Ihr zu einem Spiel Ihrer Lieblingsfussballmanschaft zu gehen. Ein sogenanntes Lokalderby. Nein nicht etwa in der Bundesliga sondern in der Bezirksliga. Naja, ich bin sowieso nicht so der Fussballfan aber diese Art von Spielen machten mich nun gar nicht an.

Zumal Sarah sich bei diesen Spielen auch immer aufführte wie die sprichwörtliche Axt im Walde. Egal ob Ihre Mannschafft führte oder hoffnunsglos zurück lag, Sie beschimpfte und pöbelte die gegnerischen Zuschauer an.

Ich hasste das, und war so sicher dass das irgendwann mal ein böses Ende nehmen würde. Aber was sollte ich tun, Sarah war nun mal meine Freundin und darüber hinaus noch ein so ein geiles Luder, dass ich nicht nein sagen konnte. Denn egal wie das Spiel ausging , hinterher gab es den Fick meines Lebens.

Sie hatte ne Hammerfigur, 1,70 groß, lange schwarze Haare,   52 Kilo und 80c Möpse, 20 Jahre jung. Das war jedes Fussballspiel wert.

Wie auch immer, der Fussmarsch zum Fussballplatz war schon ein Highlight. Sie pöbelte fast jeden Fan der gegnerischen Mannschaft an, zu bemerken ist noch , dass wir nicht etwa am Ort Ihrer Manschaft waren sondern am gegnerischen. Die Blicke vieler Fans sprachen Bände, nur gut dass noch etliche andere Schlachtenbummler unterwegs waren. Ein blödes Wort irgendwie.

Wir kamen sicher am Platz an und das Spiel ging los. Nach knapp zwei Stunden war der Spuk vorbei. Die anderen, also der Feind, um nicht zu sagen das Böse schlechthin, gewann.

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ticklee7
2.731428
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Der Reiterhof Teil 41

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Teil 41

 

Manus erwachen

 

Manuela liegt noch immer unverändert da. Mittlerweile haben Ramona und John auch schon das Mittagessen hinter sich.

Als John gerade ein kleines Geschäft in den Eimer rauschen lässt, bewegt sich Manu und Ramona stürmt sofort zu ihr.

Langsam und immer noch erschöpft vom Vortag, öffnet sie die Augen. Ramona strahlt vor Freude über das ganze Gesicht, das Manu wieder zu sich kommt.

„Hey Ramona, na wie geht’s dir“.

„Psst Manu, du weist doch das wir eigentlich nicht reden dürfen. Außerdem mach dir mal keine sorgen um mich, du solltest dir viel lieber sorgen um dich selber machen. Aber ich soll dir auch sagen, dass du die nächsten drei Tage nicht aufstehen brauchst, wenn du nicht willst. Einer der Aufseher hat mir diese Salbe gegeben, damit soll ich dich ganz langsam und vorsichtig einschmieren, meinst du das das gehen wird“.

„Ich weis nicht Ramona, wie bin ich eigentlich hier hergekommen“.

„Zwei der Wärter haben dich in die Zelle getragen, als du ohnmächtig warst“.

„Wie sieht es aus, werde ich auch Narben bekommen“.

„Sieht fast nicht so aus, es sind keine tiefen Wunden, nur ein paar Kratzer auf der Haut“.

„Nur ein paar Kratzer, so fühlt sich das aber ganz und gar nicht an. Es tut höllisch weh, wenn ich nur einen Muskel anspanne, also welche Farbe hat er“.

„Wenn du damit deinen süßen Hinteren meinst Manu, dann muss ich dir leider sagen das er im Moment ganz und gar nicht so hübsch und verlockend ist, wie eh und je. Er ist etwas angeschwollen, bestimmt von den Schlägen und auch dein Rücken hat einige Flecken, die Blau und, oder grün sind, was wahrscheinlich von der Peitsche ist, mit der dich G fünfs Herr bearbeitet hat“.

„Dieses Ding ist echt heftig und G 5 diese miese Schlange. Moment mal. Woher weißt du das mit G 5 und der Peitsche“.

„Ich habe es gesehen Manu“. 

„Du warst oben und hast einfach so zugeschaut, wie sie mich halb tot prügeln“.

„Nein Manu, ich war nicht oben, ich hätte das auch gar nicht ertragen können, tatenlos danebenstehen zubleiben. Ich war die ganze Zeit hier in der Zelle“.

„Aber du hast doch gesagt du hättest es gesehen“.

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Frankenbenscho
5.01
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Der Schwiegermuttertraum - Kapitel 20

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Katastrophe

Natürlich dachte meine Mutter zu diesem Zeitpunkt nicht im Traum daran, dass wir so etwas getan haben könnten. Das aber änderte sich.

Es vergingen zwei Wochen ohne nennenswerte Zwischenfälle. Ich ging zur Uni, gab Kyra Nachhilfeunterricht und ging danach, ohne Sex, nach Hause, weil sie und Alexandra weiter für ihre Preformance übten. Und jeden Tag, wenn ich an einem Telefon vorbei ging, dachte ich darüber nach, Lisa anzurufen. Sie kam am folgenden Donnerstag nicht in die Vorlesung. Der Platz neben mir fühlte sich schrecklich leer an. Ich vermisste sie.

Irgendwie komisch. Sex hatte ich mit anderen. Mit Lisa hatte ich nur geknutscht. Doch war es genau das? Ich erinnerte mich, wie ich Küsse auf den Mund bei Amelie vermieden hatte. Ich dachte an Küsse von Kyra. Sie konnten einem schon die Knie weiche machen und doch schlug mein Herz dann eher in der Vorfreude darauf, was wir gleich mit einander anstellen würden. Küsse von Lisa waren... wie tanken.

Ihr denkt jetzt sicher: Männer und Autos. Typisch! Aber nicht sie war das Auto, im Sinne von: meine Frau, mein Auto, mein sonst was, sondern ich. Und wenn ich sie küsste, füllte sie mich auf, mit Kraft und Wärme. - Vielleicht ist der Vergleich mit Drogen schlüssiger, denn - zumindest ohne die Ersatzdroge Kyra (oder eine andere Frau) - spürte ich Entzug.

Ich gebe es nicht gerne zu, aber das war typisch Mann. Die nächste feuchte Möse (’tschuldigung an alle Damen, mit denen ich im Verlauf dieser Geschichte verkehrte: es ist rein auf mich bezogen.) war immer die Begehrenswerteste. Erst wenn eine Dürre kam, hörte Mann die einsame Gehirnzelle im Oberstübchen, die verzweifelt ihre Sehnsucht nach der Einen herausschrie, die eben doch mehr war, als ein aufregendes Abenteuer. 

Ich erinnere mich, dass ich am Mittwoch der wiederum darauffolgenden Woche vor dem Schloss bei meinem Fahrrad  eine Ewigkeit mit meinem Handy in der Hand stand und auf das Display starrte, auf dem ich in der Telefonbuchfunktion Lisas Nummer aufgerufen hatte.

Was sollte ich ihr sagen? “Hi, hier ist Linus. Hab dich in letzter Zeit ziemlich links liegen lassen, aber bezüglich deiner Bezeichnung als Schwiegermuttertraum. Ich hab‘s seit dem echt mit allem getrieben, was mir vors Rohr kam. Wie sieht‘s denn mit uns beiden aus?” Klar, hätte ich etwas anderes sagen können, aber dieser Tenor würde in allen noch so unverfänglichen Sätzen mitschwingen.

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FlorianAnders
5.19714
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Am Berg

Um vier Uhr steht sie auf, wäscht sich Gesicht, Brust und Scham. Neben der Schüssel über dem Stuhl hängt ihr Gewand. Mit den Strümpfen, die sie zum Schlafen anbehält, schlüpft sie in die Schuhe. Sie geht in die Küche, facht mit der Zeitung die Glut im Ofen an, setzt den Kessel auf, greift vom Holzregal das Kaffeemehl und gibt zwei Teelöffel in die Schale. Die Kühe im Stall haben die Frau längst gehört. Gleich öffnet sie die Türen, dann laufen sie hinaus ins Freie, in den Morgendunst, verteilen sich, wie sie wollen, am Hang, wo sie im Gras nach Kräutern und Blumen suchen, bis die Morgenfeuchte in der aufsteigenden Sonne verdunstet ist.

Kaffeebrot: Die Frau setzt sich auf ihren Platz an die kurze Seite des Tisches. Links von ihr die Tür, rechts der Blick aus dem Fenster, vor dem eine Gefleckte vorbeihuscht. Wenn sich das Kaffeemehl auf den Grund abgesenkt hat, zupft sie Stücke vom Brot, wirft sie in den schwarzen Teich, rettet sie vorm Ertrinken mit dem Suppenlöffel. Morgens isst sie viel. Einen Viertellaib Brot mit zwei Schalen Kaffee. Das war schon früher so, als die Mutter schimpfte, sie werde ihnen allen mit ihrer Fresserei das Dach vom Hof abtragen. Da nahm sie einen großen Bissen, bevor ihr die Mutter mit einer Hand das Brot entriss, mit der anderen eine Maulschelle gab.

Butterbrot: Nach dem Tod der Bäuerin hat die Frau eine Zeit lang einen Teil der Butter für sich behalten und sie fingerdick aufs Brot gelegt; aber davon wurde ihr der Bauch grumpig, seither isst sie das Brot nackt wie eh.

Milchbrot: Immer frühstückt sie zusammen mit der Katze, aber die ist seit zwei Tagen fort. Das leise Schmatzen der Katze fehlt ihr. Würde einer fragen, sagte die Frau: "Nach der dritten hab ich nimmer gezählt". Doch es fragt keiner. Trotzdem stellt sie eine Schale mit Brot in Milch vor die Tür und macht sich an die Arbeit.

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Frau Rosebud
4.789092
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