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Das Bangkok-Syndikat - Teil 18

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Dreizehnter Tag, morgens, Bangkok

Chai Noom Na Ajutthaja wartete bereits eine Stunde vor dem Büro des deutschen Botschafters. Nicht, dass dieser ihn mit Absicht warten ließ, vielmehr schien Dr. Sievers ein vielbeschäftigter Mann zu sein. Chai versuchte, seiner Nervosität insofern Herr zu werden, als er überpünktlich zu diesem Termin erschienen war und so noch hinlänglich Gelegenheit hatte, den allgemeinen Geschäftsbetrieb im Botschaftsgebäude zu beobachten, um sich nicht ganz so fremd zu fühlen.

Er blickte auf die warme Tasse Milchkaffee vor sich, die ihm eine freundliche blonde Sekretärin serviert hatte. Man zollte ihm Aufmerksamkeit, ein Umstand, den er so nicht gewohnt war. Man hatte ihm offenbar in einem Vorhaben eine wichtige Rolle zugedacht, ohne dass er wusste, welchen Part er erfüllen sollte, noch, worum es eigentlich ging.

Chai war nun seit mittlerweile zehn Jahren privater Ermittler sowie auch Vermittler in den Kreisen der westlichen Diplomatie Bangkoks. Zum einen beherrschte er, neben seiner Landessprache, mit spanisch, englisch und französisch drei weitere fließend, zum anderen galt er als überaus vertrauenswürdig und zuverlässig.

Rein äußerlich gab er sich stets unauffällig, am heutigen Tage hatte er sich für seinen verschlissenen Sommermantel, ein sauberes weißes Hemd ohne Krawatte und eine schwarze Bundfaltenhose entschieden.

Seine untersetzte Statur bei einer Größe von gerade einmal einen Meter sechzig, der eierförmige Kopf mit dem dunklen Haarschippel auf dessen Spitze und die dicke Hornbrille verliehen ihm nicht wirklich eine beeindruckende Erscheinung. So zählte er nicht zu jener Sorte Mensch, die man gemeinhin als schön bezeichnete, wohl nicht einmal als durchschnittlich. Doch der kleine Mann haderte damit keinesfalls, im Gegenteil war er eher dankbar für seine Unauffälligkeit. Auch wurde er nur äußerst selten als Bedrohung wahrgenommen, ein Umstand, der sich maßgeblich auf seinen beruflichen Erfolg auswirkte.

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senalex
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Die Kettensau (Teil 7)

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7

Agnes saß vor dem PC und las konzentriert auf einer ihrer Lieblingswebseiten namens BDSM-Geschichten.net. Sie hieß „Vom Beruf zur Berufung“. Ein junger Mann namens Stefan hatte sich in einem Zirkus beworben, weil er Geld benötigte. Dafür musste er ein paar Wochen lang einen völlig absurden Job erledigen. Es war seine Aufgabe, in einem Hundekostüm Kunststücke zu vollführen und dabei möglichst tollpatschig auszusehen. Es handelte sich um ein Ganzkörperkostüm, so eng geschnitten, dass er es selbst nicht öffnen und sich nur sehr unzureichend darin bewegen konnte. Die „Dressur“ übernahm selbstverständlich ein atemberaubend heiß aussehendes und gleichzeitig lammfromm wirkendes junges Mädchen. Sie hieß Sabine. Die Zuschauer hatten was zu lachen, besonders weil sich aufgrund des hautengen Kostüms Stefans Hose gerne mal ausbeulte, wenn er den Anweisungen von Sabine Folge leistete.

Also trug Stefan – logische Lösung – während der Vorstellungen bald einen Keuschheitsgürtel. Als Sabine allerdings für eine Woche ins Krankenhaus musste und er nicht an die Schlüssel kam, kündigte er. Nur ein paar Vorstellungen noch – und Ende. Auch Sabines tausendfache Entschuldigungen konnten ihn davon nicht abbringen. Zu seinem Pech interessierte sich nach der letzten Vorstellung aber eine junge Dame mit dem Namen Saskia für ihn, die eine Sklavenfarm in Afrika betrieb. Sie bat Sabine, Stefan nicht aus dem Dressurkäfig zu lassen, bis sie zurückkäme. Sie würde ihn für eine Million Euro kaufen. Denn die dominanten Damen in Afrika hätten es satt, junge Männer zu dressieren, die freiwillig ihre Dienste als Möchtegernhunde anboten. Sie wollte bewusst Männer kaufen, die an ihrer Rolle als Sklavenhunde keinen Gefallen finden würden – und dies war ihr erster Fang. Rein zufällig natürlich, weil sie gerade an Stefans letztem Abend in diese Zirkusvorstellung gegangen war. Sabine ging, ohne zu glauben, dass Saskia es ernst meinte, auf den Deal ein. Stefan wurde immer mulmiger. Schließlich kam Saskia gegen Mitternacht mit dem Geld vorbei und kaufte Stefan. Er war nun für sein restliches Leben nichts weiter mehr als ein Sklavenhund.

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Ianus
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Werdegang zur Ehevotze

Verschlossen - auf immer und ewig

Sie war naiv gewesen, dumm, verliebt, blöd und blind. Das dachte sie, solange sie noch selbständig denken konnte.

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farrel_nutte
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Britta Teil 1

Moin, moin.

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JanceyQuimper
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Mitten in der Nacht

Meine eigene Nacktheit bekam ich gar nicht mit, erst, als ein großer Mann mit breiten Schultern in mein Blickfeld fiel, bemerkte ich sie. Unmittelbar lief eine Gänsehaut meine Glieder entlang, die Härchen in meinem Nacken richteten sich auf, meine Brustwarzen wurden hart.

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sorrow
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Durch die Hölle - Teil 1

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Ich gebe es lieber gleich zu: Die Inspiration für diese Geschichte entstammt zwei Romanen:

(1) „Das zweite Inferno“, ISBN 978-3404011056, von Larry Niven und Jerry Pournelle, und (2) „Stollbergs Inferno“, ISBN 978-3865690494, von Michael Schmidt-Salomon. Naja, und alle beide sind natürlich inspiriert von: „Die göttliche Komödie“, von Dante Alighieri. Nicht, dass ich mich mit denen messen möchte, aber sowas kann eben von sowas kommen.

Dieser Text ist © 2013 by Salomé M. und publiziert unter der Creative Commons License 3.0 CC BY-NC-SA (Details dazu finden Sie in creativecommons.org)

 


Durch die Hölle

"Hallo", sagte eine nicht unfreundliche Stimme.

"Wo... wo bin ich", antwortete ich, nicht eben intelligent, und ohne zu bemerken, wie klischeehaft meine Frage war. Nichtsdestotrotz, ich wusste es wirklich nicht. Und ich fühlte mich ... seltsam.

"In der Vorhölle", antwortete die Stimme. Noch immer gleichbleibend freundlich. Verdammt, ich liege hilflos da, und jemand will mich verscheißern. Was ist überhaupt passiert? Wie bin ich hierher gekommen? Wo ist 'hier'? Liege ich überhaupt? Ich konnte meine Körperlage nicht fühlen! An diesem Punkt meiner Überlegungen angelangt, öffnete ich die Augen.

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Salomé
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Frei in Ketten

Es ist gefährlich
Das Spiel mit Schmerz und Leid
Es ist gefährlich
Das Spiel im nackten Kleid

In mir spürt' ich stets den Funken
Dem ich nun ganz tief versunken
Du machtest aus der Glut ein Feuer
Entfesseltest das Ungeheuer
Welches tief in mir zu schlafen schien

Zuerst ganz zart und schüchtern fast
Doch nun recht hart und ohne Rast
Ob mit Fesseln an den Händen
Oder Striemen in den Lenden
So nimmst du was ich dir geschenkt

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LordVarg
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Grober Sand VII

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Grober Sand
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Ich warte darauf, dass Niedergeschlagenheit eintritt. Verzweiflung. Wenigstens ein bisschen Melancholie. Aber da ist nichts dergleichen. Nur Gewissheit. Sie wollen mich nicht zurück.

Mein Hauptfeldwebel sieht mich an und forscht in meinem Gesicht. Er mustert die Hämatome und seine Augen verengen sich zu Schlitzen. Es ist der Ausdruck der Wut, den ich so gut von ihm kenne. Dann erdet er sich. Sein Blick nimmt diese Färbung an, dieses Ruhige und Kalte.

„Ich bin nicht hier, um dich mit nach Hause zu nehmen.“

Das wusste ich schon, als er ohne meine Uniform durch die Tür kam. Aber es aus seinem Mund zu hören tut weh.

„Sobald du diese Zelle verlässt, werden sie dich festnehmen.“

Ironie. Dennoch nicht überraschend. Ich habe es geahnt. Nicht wahrhaben wollen. Gehofft, dass es anders kommt.

„Du weißt warum?“

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Loreley
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Die Verwandlung von Babette 11.

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Babettes Verwandlung 1
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Die Verwandlung von Babette 10.
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Die Verwandlung von Babette 12.

 

Während der nächsten zwei Wochen war Jerry für die beiden Frauen zuständig. Wie Babette musste er auch Marietta waschen und frisieren und vor allem sie von ihren Haarstoppeln an der Schnecke befreien. Bei Babette war das nicht nötig, denn sie war dauerhaft enthaart.

Als dann die zwei Wochen vergangen waren kam der Mann von Madame Sonas an um Marietta abzuholen. Es war Maron den Babette gut kannte. Er begrüßte Herald, der ihm in der Bibliothek einen Whisky anbot.

Herald klingelte nach dem Buttler und befahl ihm die beiden Mädchen nackt in die Bibliothek zu schicken.

Der alte Johann ging nach oben und sagte zu Marietta „Zieh dich nackt aus und dann kommt ihr beiden nach unten.“ Babette war sowieso nackt.

Als die beiden Mädchen zu den Männern kamen und sich mitten im Raum aufstellten, sah Babette Maron. Automatisch verschränkte sie ihre Hände im Nacken und Marietta tat es ihr nach.

Maron stand auf und kam zu Babette „Hallo Schatz „ sagte er und gab ihr einen Kuss.

Mit einer Hand fuhr er über ihren Bauch nach unten über den Venushügel und streichelte ihre Schamlippen.

Dann packte er eine ihrer Zitzen und zog daran. Er drehte sich herum zu Herald und   fragte „Gibt die kleine Kuh noch genug Milch“ „Wir sind zufrieden“ antwortete Herald.

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werad
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Lena: Lebenslänglich - 31. Teil: Lenas Plan

 

Der Fluchtplan war plötzlich in Lenas Kopf aufgeblitzt, als sie die Umkleidebaracke der Wachen hatte reinigen müssen. Die Wärterin Ashaki gab ihr einen Eimer mit Wasser und einen Wischlappen, der sauberer war als alles, was die Gefangenen in Pongwa am Leibe trugen.

„Du fängst hinten in der Ecke an und arbeitest dich von da zum Eingang, Toubab“, sagte Ashaki. „Ich will keine Spuren von deinen stinkenden Füßen im Raum sehen, ist das klar?“

Ein Hinweis darauf, dass sie schon mal einen Fußboden gewischt habe, lag Lena auf der Zunge, aber sie nickte nur.

Auf Knien wischte sie den Raum, in dem ein paar alte Spinde standen, von denen die dunkelgrüne Farbe blätterte. Auf einem Tisch lagen afrikanische Magazine, und auf denen stand ein überquellender Aschenbecher. Zwei hölzerne Hocker waren an den Tisch geschoben.

Lena wischte auch unter den Spinden, um sich nicht wegen nachlässiger Arbeit Schläge auf die Fußsohlen einzuhandeln. Ashaki nahm dafür gern ihren Gürtel statt des Stocks. Das schwarze Leder klatschte so laut auf die Haut der Sohlen, dass es in ganz Pongwa zu hören war. Ashaki hatte ihre Technik perfektioniert. Sie schlug nicht einfach zu. Es sah aus, als würde sie den Gürtel zur Seite wegziehen, in dem Moment, in dem er die bloßen Füße traf. Das Ergebnis war ein lauter Knall, und kein Sträfling konnte den Schmerzensschrei zurückhalten, wenn Ashaki sich seine Füße vornahm. Zumindest für Lenas Empfinden tat es sehr viel mehr weh als der Stock.

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Hanna
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