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Die Erziehungsanstalt - Teil 3

Zum ersten Teil : 
Die Erziehunganstalt - Teil 1
  Vorheriger Teil: 
Die Erziehungsanstalt - Teil 2

 

Dieser dritte Teil der Geschichte ist er ein Zwischenpart in dem nicht viel an BDSM-Action vorkommt. Im nächsten Teil geht es dann endgültig richtig los. Über Kommentare und Anregungen freue ich mich wie immer sehr.

 

„So das wars – die Eingangsprozedur habt ihr überstanden“, bei diesen Worten schreckte Sandra auf. Sie war so in ihren Gedanken versunken dass sie gar nicht gemerkt hatte wie Katja die Untersuchung über sich ergehen lassen musste.

Die Aufseherin ging wieder auf eine Tür zu und den beiden Freundinnen blieb nichts anderes übrig als ihr hinterher zu gehen. Wieder war es ein langer, mit Leuchtstoffröhren beleuchteter Gang den sie abliefen bevor sie an ein großes Treppenhaus kamen.

„Ich werde euch jetzt auf euer Zimmer bringen, die Therapie beginnt heute Nachmittag.“

Sandra und Katja schauten sich an, sie waren immer noch nackt.

„Wann bekommen wir denn unsere Kleidung wieder?“, traute sich Katja die Aufseherin zu fragen. Da hämische Lachen der Aufseherin verriet ihnen nichts Gutes.

„Am Ende der Therapie! Hier in dieser Anstalt ist es den Patienten verboten Kleidung zu tragen. Dies ist dem Aufsichts- und Therapiepersonal vorbehalten“, antwortete ihre Begleiterin ihnen mit einem süffisanten Unterton in der Stimme.

Sandra lief es eiskalt den Rücken hinunter – so sollen die nächsten sechs Wochen komplett ohne Kleidung verbringen? Sechs Wochen nackt? Das konnte doch nicht der ernst dieser Frau sein.

„Sie machen Scherze!“, kam ihr über die Lippen und sie bereute diese Worte in der gleichen Sekunde in der sie sie ausgesprochen hatte.

„Nein mein Kind ich mache keine Scherze“, entgegnete die Aufseherin kühl, „und ich mag es auch gar nicht wenn man mir andauernd wiederspricht. Also halte dich eher zurück oder ich werde eine Meldung über dein Verhalten an die Cheftherapeutin dieser Anstalt weitergeben müssen und glaub mir die Folgen davon willst du nicht erleben.“ Diese kühlen und harten Worte hatten gesessen. Sandra lief es bei dem Gedanken daran was wohl passieren würde wenn diese Frau eine Meldung weitergab eiskalt den Rücken herunter. Sie mochte erst gar nicht daran denken.

Inzwischen waren sie mindestens drei oder vier Stockwerke nach oben gegangen als die Aufsicht endlich an einer Tür anhielt.

„Hier ist euer Flur. Neben euch sind hier acht weitere Mädchen im Alter von 18-23 Jahren untergebracht. Genaueres werdet ihr gleich von der Leiterin eures Flurs erhalten.“, damit öffnete sie die Tür und wies den beiden Freundinnen an vor ihr in den Flur zu gehen.

Sie kamen in einen langen Flur an dem insgesamt ca. 10 Türen angebracht waren, so schätzte zumindest Katja. Gegenüber der Tür durch die sie gerade gegangen waren, war eine Art Empfang. Eine relativ hohe Theke und ein kleines Büro im Hintergrund, was hinter der Theke stand konnte Sandra nicht erkennen.

„Wartet kurz“, kam die Anweisung hinter ihnen, während sie hörten wie die Tür wieder ins Schloss fiel, „Ihr braucht gar nicht versuchen abzuhauen die Tür hinter euch ist bereits wieder verschlossen und lässt sich von dieser Seite nicht so ohne weiteres öffnen.“

Die Aufseherin verschwand kurz in dem Büro und lies Sandra und Katja alleine da stehen. Keine konnte auch nur ein Wort sagen, die Anspannung auf das was kommen würde war bei beiden viel zu groß dafür. Die wenigen Sekunden die die Aufsicht in dem Büro war kamen ihnen vor wie eine halbe Ewigkeit und so waren sie fast froh als ihre Aufsicht in Begleitung einer weiteren Frau wieder aus dem Büro kam.

„Das sind unsere beiden neuen Insassinnen, Katja Wolf und Sandra Leonhardt. Sie haben die Eingangsprozedur ohne nennenswerte Zwischenfälle abgearbeitet, die Ergebnisse findest du schon im System.“

„Danke dir. Ich komm ab hier allein mit den beiden zurecht, du kannst Feierabend machen“, sagte die Frau die mit der Aufsicht heraus gekommen war. Daraufhin ging die Frau die Katja und Sandra bis her begleitet hatte an ihnen vorbei zu der Tür durch die sie gerade gekommen waren und verschwand.

„Willkommen in eurem neuen zu Hause für die nächsten sechs Wochen“, begrüßte sie die ihnen bis jetzt völlig fremde Person, „ich bin Elisabeth Binder einer von vier Aufsichten die abwechselnd auf diesem Flur Dienst haben. Ihr werdet mich natürlich mit Frau Binder ansprechen dass das direkt klar ist. Bevor ich euch auf euer Zimmer bringe damit ihr euch vor dem gemeinsamen Mittagessen mit den anderen noch etwas entspannen könnt möchte ich euch noch etwas zum Ablauf und der Einrichtung erzählen.“

Sandra und Katja hörten der Frau einfach zu während sie immer noch nackt, der mit der dunkelblauen Uniform der Anstalt bekleideten Frau gegenüberstanden.

Bei Katja kamen erste Gedanken auf – sie sollten mit den anderen zusammen Mittagessen? Aber sie waren doch nackt? Sie konnten sich doch so nicht mit acht wildfremden Mädchen zusammen an einen Tisch setzen und essen? Sie mussten es wohl tun kam ihr in den Sinn, eine andere Möglichkeit gab es doch schließlich nicht. Oder doch?

„Ihr seid ihr auf dem Flur zusammen mit acht anderen Mädchen zwischen 18 und 23 Jahren untergebracht. Es gibt insgesamt fünf Doppelzimmer, vier Therapieräume und einen Raum den wir für die Mahlzeiten und andere Dinge die mit der gesamten Truppe gemacht werden müssen nutzen. Weitere Therapieräume befinden sich im Gebäude C dass ihr in den nächsten Tagen auch noch kennen lernen werdet.

Ich habe mich dazu entschlossen euch zusammen auf ein Zimmer zu lassen. Solltet ihr wiederholt Ärger machen oder die Regeln die ihr auf euren Schreibtischen vorfindet nicht einhalten dann wird sich die Situation ändern. Im schlimmsten Fall kommt ihr in Einzelzellen in einem anderen Flur.“

Bei diesen Gedanken fuhr den beiden jungen Frauen ein eiskalter Schauer den Rücken hinunter. Schon schlimm genug dass sie hier zu zweit sechs Wochen gefangen gehalten wurden. Aber alleine? Das wäre die absolute Hölle!

‚Halte dich bloß an die Regeln‘, dachte sich Sandra und nahm sich fest vor der Aufsicht absolut keine Chance zu geben an ihrer Wohnsituation etwas zu ändern.

Frau Binder fuhr derweil fort: „Da ihr wegen der gleichen Straftat hier seid werdet ihr am Anfang die meisten Therapien zusammen haben. Dies kann sich im Laufe der Zeit ändern, je nachdem wie gut euer Fortschritt ist. Eure Therapie besteht neben Gesprächen mit unseren Therapeuten auch in einer Straf- und Sexualtherapie, was euch dabei helfen soll eure jugendliche Phase endgültig abzulegen.

Euren vorläufigen Wochenablauf und die Regeln findet ihr auf eurem Zimmer zu dem ich euch jetzt bringe.“

Mit diesen Worten beendete die von Sandra auf 50 Jahre geschätzte Aufsicht den Monolog und führte die beiden Freundinnen an Ende des langen Flurs. Die letzte Tür auf der linken Seite öffnete sie mit einem Art Schlüssel, ein kleiner elektronischer Chip, und wies Sandra und Katja wortlos an den Raum zu betreten.

 

Kaum waren sie drin hörten sie hinter sich die Tür schließen und wenige Sekunden später auch wie sich die Tür wieder verriegelte. Sie waren also in diesem Raum eingesperrt.

Die beiden schauten sich um. Der Raum war einfach und funktional eingerichtet. Zwei Betten die sich mit den Kopfenden am gleichen Eck trafen und mit einem gemeinsamen Nachttisch verbunden waren, ein Schreibtisch mit einem einfachen Stuhl, Und ein gefliester Bereich in dem eine offene Dusche und eine Toilette befestigt waren. Die Bettwäsche lag auf den Betten und auf dem Schreibtisch lagen, wie angekündigt zwei Blätter.

Die beiden Freundinnen gingen auf den Schreibtisch zu und lasen gleichzeitig den ersten Zettel dessen Überschrift „Regeln“ lautete. Darauf waren in Aufzählung die Regeln der Einrichtung festgelegt:

1.    Den Insassen ist jegliche Form der Kleidung verboten.

2.    Jeder Privatbesitz ist während des Aufenthalts strikt verboten.

3.    Die Insassen haben ihren Körper immer gepflegt zu halten, dazu zählt:

a.    Die tägliche Dusche

b.    Jegliches entfernen aller Körperhaare abgesehen von den Kopfhaaren alle zwei Tage

c.    Ein stets sauberes Bild der Frisur

4.    Die Benutzung von eventuellen Waffen (z.B. Besteck, Rasierer, usw.) ist nur unter der Aufsicht eines Angestellten der Anstalt erlaubt.

5.    Den Anweisungen des Personals ist stets und ohne Widerspruch Folge zu leisten.

Sollten diese Regeln missachtet werden wird das Vergehen gemäß der Schwere bestraft.

 

Die beiden jungen Frauen schauten sich an.

„Ziemlich hart die Regeln hier, was glaubst du wie hier die Bestrafungen ausfallen“, fragte Sandra mit angsterfüllter, zitternder Stimme leise ihre Freundin.

„Ich weiß es nicht und ich will es auch erst gar nicht heraus finden.“ Kam in gleichem Tonfall von Katja zurück.

Den beiden Frauen war bewusst dass der Aufenthalt sehr demütigend sein würde. Sie würden nichts mehr ohne Aufsicht machen, mussten aber immer nackt sein. Dementsprechend würden viele Personen ihre Nacktheit sehen.

Und die Aussicht auf eine Sexual- und Straftherapie verunsicherte die beiden noch mehr, erst recht als sie sahen, dass am nächsten Tag das erste Mal die Sexualtherapie und am folgenden Tag (es war der Freitag) das erste Mal Straftherapie angesetzt war. Ansonsten war der Plan ziemlich straff durchorganisiert.

Morgens um 07:00 Uhr begann der Alltag wohl mit einem Frühstück, danach Therapien, um 12:30 Uhr gab es Mittagessen, danach wieder Therapien bis es abends um 19:00 Uhr Abendessen und anschließende ‚Freizeit‘, wohl auf den Zimmern, gab.

Die Therapien waren sehr unterschiedlich, von Gesprächstherapien bis Sport oder Gymnastik war alles mit dabei.

Doch die beiden Mädchen beschäftigten immer noch die Gedanken an die Straf- und Sexualtherapie.

„Was meinst du was die mit uns machen wollen?“, sprach Katja mit unsicherer Stimme das aus was beide gleichzeitig dachten.

„Ich weiß es nicht, aber es wird bestimmt nicht sehr lustig werden“, fasste Sandra ihre Gedanken kurz und bündig zusammen.

 

Doch ein weiteres Nachdenken musste erst einmal verschoben werden denn aus dem Lautsprecher, den die beiden bis jetzt völlig übersehen hatten, erklang ein lauter Gong, gefolgt von einer Durchsage.

„Das Mittagessen steht im Speiseraum bereit. Die Türen werden automatisch entriegelt.“, klang die Stimme die wohl vom Band kam.

Sandra und Katja schauten sich an – gleich war es soweit, gleich würden sie den anderen Insassinnen das erste Mal begegnen, das erste Mal würden sie sich nackt vor anderen Leuten zeigen und auch wildfremde Menschen das erste Mal nackt sehen. In beiden wuchs die Anspannung.

Ein leises Klicken in der Tür signalisierte das diese wohl nun entriegelt waren.

„Gehen wir?“, fragte Sandra mit unsicherer Stimme und noch viel unsichererem Blick.

„Es bleibt uns ja nichts anderes übrig“, entgegnete Katja mit ebenso unsicherer Stimme. Mit wackligen Knien gingen die beiden auf ihre Tür zu und öffneten diese mit zitternden Händen.

Auf dem Weg zum Speisesaal, dem einzigen Therapieraum mit geöffneter Tür, begegneten sie den andern Insassen. Es waren acht unterschiedliche junge Frauen, die einen wirkten schon sehr erwachsen, während andere noch deutlich in der jugendliche Phase waren wie die Aufsicht es vorher genannt hatte.

Alle hatten schöne Körper, sprachen aber kein Wort mit Sandra und Katja. Den Grund lernte Katja als sie versuchte mit einem Mädchen aus der Nachbarzelle Kontakt aufzunehmen. Kaum hatte sie ein Wort gesagt kam es von der Aufsicht, welche am Ende des Flurs stand schon in rauem Ton:

„Geredet wird nicht!“

Aus Angst vor einer Strafe verstummte Katja daraufhin sofort und wartete das Mittagessen ab.

Es war gar nicht so peinlich wie Sandra und Katja sich das Ganze vorgestellt hatten. Die anderen waren ja auch nackt und schämten sich wohl nicht weniger dafür wie die beiden neuen, die immer wieder mit beobachtenden Blicken der anderen gescannt wurden.

Das Mittagessen und der Nachmittag verliefen ohne besondere Vorkommnisse, in der Gesprächstherapie mussten Sandra und Katja weitere Fragen, welche sich über ihre Person und die Tat die sie begangen hatten handelte, über sich ergehen lassen.

Als die beiden nach dem Abendessen in ihren Betten lagen und endlich die Ruhe genossen redeten sie viel.

Was würde wohl in den nächsten Tagen passieren? Was würde in den anderen Therapiestunden auf sie zu kommen? Würden sie die anderen Insassinnen noch besser kennen lernen oder sollte es die gesamten sechs Wochen nur noch Gespräche zwischen ihnen beiden und dem Personal geben?

Mit all diesen Fragen, die beide an diesem Tag nicht beantworten konnten, fielen sie in einen unruhigen Schlaf und einen wirren Traum.

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reloaded5689
4.866924
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.9 (26 Bewertungen)

Kommentare

Bild von husbunden65

Geschichte

Deine Geschichtehat mir gut gefallen,da es standartmäßig preziece den Beginn von einigen anderen Geschichten auch in anderen Sprrachen gibt. Die sprachliche Ausführung ist in Ordnung und gut geschrieben. Es liest sich flüssig. Dank Dir für Deine Arbeit.

Bild von scheede

Frage

"Im nächsten Teil geht es dann endgültig richtig los."

 

wann dürfen die gespannten Leser damit rechnen ?

Bild von AlexderFranke

Bitte...

laß uns nicht länger zappeln! Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht und schaue oft nach, ob ein neuer Teil eingestellt ist.

Alex

Bild von reloaded5689

Entschuldigung

Entschuldigung an alle die auf eine schnelle Fortsetzung der Geschichte gehofft haben. Es war/ ist sehr viel los bei mir und ich komm einfach nicht so zum schreiben wie ich gerne würde.

Aber euch sei versichert es kommt ein neuer Teil - hoffentlich auch zeitnah.

Bis dann

Euer Reloaded5689



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