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Julias Mordprozess

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Es war nicht das erste Mal das Julia vor Gericht stand, aber dieses Mal könnte es echt schlecht für Sie ausgehen. In der Vergangenheit war sie immer mal wieder wegen kleinerer Delikte aufgefallen. Mal eine Schachtel Zigaretten geklaut, mal ein Diebstahl in einer Boutique, Beleidigungen von Polizisten und hier und da ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Aber dieses mal ging es um Mord!

Ihr wurde vorgeworfen den Geschäftsführer des Bordells in dem sie arbeitete getötet zu haben. Es war kein besonders großer Puff in der Bornaischen Straße und sah etwas runtergekommen aus. Nicht gerade ein besonders edler Laden. Julia hatte auch nicht besonders viel Spaß an ihrer Arbeit. Sie war eigentlich nach Leipzig gekommen um zu studieren. Aber als sie wegen Dealens exmatrikuliert wurde wusste sie nicht wohin und hatte sonst auch nichts gelernt.

Obwohl Julia beteuerte nichts mit dem Mord zu tun zu haben, waren die Indizien für die Staatsanwaltschaft wohl ausreichend. Daraufhin wurde sie verhaftet und in Untersuchungshaft gesteckt, nachdem der Geschäftsführer oder besser gesagt Zuhälter in einer Blutlache ausgerechnet in dem Zimmer aufgefunden wurde indem sie ihrer Arbeit nachging.

Natürlich hatte Julia auch nicht das Geld um sich einen Top Anwalt leisten zu können. So kam es, das sie von einer Kanzlei eine Pflichtverteidigung gestellt bekam. Nach einer Weile in Haft bekam Julia dann auch Besuch von der Pflichtverteidigung. Aber Sie war überrascht. Es kam ein Herr mittleren Alters in den Besprechungsraum, aber er hatte noch eine junge Frau bei sich. Julias Blick viel sofort auf das Mädchen. Sie war mittelgroß, hatte eine sportliche Figur und ihr schwarzes Haar schimmerte in dem dumpfen Licht des Raumes. Die junge Frau trug einen schwarzen Hosenanzug mit weißen Applikationen am Kragen und den Ärmeln.

Julia war ganz angetan von dem Businesslook der jungen Frau die höchstens Anfang zwanzig gewesen sein konnte. Sie selbst war Ende 20, sah aber einige Jahre jünger aus. Sie hatte blondes langes Haar und trug nur eine zerrissene aber hautenge Jeans und dazu eine Bluse die sie über dem Bauch zusammen geknotet hatte. „Guten Tag Frau Priess, mein Name ist Dr. Wolfgang Müller, das hier ist meine begabteste Referendarin Nathalie Landstein. Wir werden ihre Verteidigung vor Gericht übernehmen. Wenn sie uns ihre Geschichte erzählt haben wird Nathalie ihnen vor Gericht beistehen.“
 
Alle drei setzten sich an den Metalltisch in der Mitte des Raumes. Julia war erstaunt, diese junge Göre sollte sie vor Gericht verteidigen? Na dann bin ich ja schon so gut wie verurteilt dachte sie bei sich. „Lassen sie sich nicht von der Jungend von Frau Landstein täuschen, ich habe noch keine angehende Anwältin erlebt die solches Feuer im Hintern hat!“ Julia lächelte die junge Frau zuversichtlich an, die freundlich zurücklächelte mit den Worten „Nur keine Angst ich bekomme sie da schon raus.“

Dann fing Julia damit an ihrer Verteidigung alles zu erzählen. Immer wieder wurde klar das sie auch einiges aus ihrem Leben preisgeben musste und einige Fragen der beiden Anwälte waren ihr doch recht unangenehm. Sie war kein Kind von Traurigkeit, aber so offen über ihr verpfuschtes Leben zu sprechen trieb ihr die Schamesröte ins Gesicht. Julias Schicksal tat der jungen Anwältin leid und sie wollte sie da unbedingt raus holen. Nathalie war so zuversichtlich und irgendwie so...Julia konnte es nicht richtig beschreiben, ja, sie fühlte sich zu der jungen Frau hingezogen.

Nach einigen Stunden verließen Dr. Wolfgang Müller und Nathalie Landstein den Besprechungsraum und Julia wurde zurück in ihre Zelle geführt. Doch bevor sie mit dem Vollzugsbeamten um die Ecke in den Haftflur trat drehte sie sich noch einmal um und sah wie Nathalie ihr einen Luftkuss zuwarf. Sollte sie sich etwa auch zu Julia hingezogen fühlen oder war es nur eine Geste der Zuversicht?

Als Julia wieder in ihre Zelle verbracht wurde und sich die schwere Stahltür hinter ihr schloss, dachte sie gleich an die junge Anwältin. Die Gedanken an sie gaben Julia jetzt Kraft, war sie doch die erste Zeit in Untersuchungshaft sehr verzweifelt und resigniert gewesen.

Allerdings, diese Gedanken gaben ihr nicht nur Kraft sondern verwirrten sie gleichfalls. Was war denn mit ihr los, was hatte dieser Luftkuss zu bedeuten und woher kamen diese unbekannten Gefühle? Die kommende Nacht schlief Julia sehr unruhig. Im Schlaf rieb sie sich mit den Fingern zwischen den Beinen, stöhnte und hauchte wohl etwas wie „ohjaa Frau Landstand“. Dabei wurde sie von ihrer Zellengenossin beobachtet mit der sie gemeinsam eingesperrt war.

Mein erzählt sich das diese Nacht auch für die junge Frau Landsein sehr unruhig gewesen sein soll, aber wer kann das schon beweisen...

Am nächsten Morgen um 7Uhr war Aufschluss und Julia wurde von dem Klopfen und den Rufen der Vollzugsbeamten unsanft geweckt. „Zeit zum Duschen, Frühstück gibt es um 7:30Uhr!“ hörte sie es rufen. Julia macht sich auf den Weg zum Duschen und sah wie ihre Mitgefangene mit ein paar anderen Frauen tuschelte. Was war denn da los, sie hatte mich heute früh in der Zelle schon so komisch angesehen dachte sie bei sich.

In der Dusche angekommen, Julia hatte gerade ihre Kleider abgelegt und die Brause aufgedreht, vielen einige Frauen urplötzlich über sie her. Sie riefen „Na Du Lesbe!“ „abgefuckte Mörderin!“ „Du stehst also auf Frauen, ja Du Flittchen?!“ Dabei stießen sie Julia zu Boden, es müssen vier oder fünf Frauen gewesen sein. Das Wasser der Brause lief, sie hielten Julia fest, gaben ihr Ohrfeigen und eine der Frauen hielt ihr einen Metallgegenstand an den Hals der wie ein Messer aussah. Julias Augen erfüllten sich mit Angst, sie zappelte und wollte um Hilfe rufen als eine der Frauen sagte :“Wenn Du nicht die Klappe hältst schlitzen wir Dich auf!“ Julia war wie gelähmt vor Angst, aber die Frauen machten weiter mit ihrem hämischen Spiel. „Du willst also mit Frauen ficken ja?“ „Na dann gucken wir mal wie geil Du das findest Du Dreckstück!“ Mit diesen Worten griffen einige der Frauen Julia brutal an die Titten, andere schoben abwechselnd ihre Finge in ihre Fotze und ihr Arschloch. Julia wimmerte und hoffte nur darauf das es schnell vorbei wäre.

Nach etwa 20min. Martyrium ließen die Frauen von Julia ab. Sie warfen ihr gemeine Blicke zu und eine der Frauen schlitze sie mit der Klinge in den Oberarm. „Damit Du diesen geilen Sex nicht vergisst“ sagte sie mit verächtlicher Stimme. Julia lag bibbernd in der Dusche, in der noch immer das Wasser lief und sie überströmte. Nach einer Weile wurde sie von einer Beamtin gefunden und zur ärztlichen Versorgung gebracht. Natürlich wurde sie gefragt wie und was geschehen sei, aber sie schwieg. Julia wusste genau das sie nur noch größere Probleme bekommen würde wenn sie die Frauen verraten würde.

Nachdem der Arzt die Wunde versorgt hatte, wurde Julia wieder in Ihre Zelle eskortiert. Wieder dort angekommen hoffte Julia noch viel mehr das ihre junge Anwältin sie raus holen könnte. Im Knast würde man sie fertigmachen und wer weiß was mit ihr anstellen. Julia begann zu weinen, was von ihrer Zellengenossin nicht unbemerkt blieb. Sie kam zu Julia die auf ihrem Bett kauerte und heuchelte ihr Trost und Fürsorge vor, nur um sich dann doch wieder über sie lustig zu machen. „Och war es denn so schlimm für das Lesbenflittchen? Warts ab Du wirst noch ne tolle Knasthure werden!“

Julia vergrub ihr Gesicht in ihrem Kissen und schlief irgendwann ein. Nach ein paar Stunden klopfte es wieder an der Zellentür. Julia wurde geweckt und man sagte ihr das ihre Anwältin da sei um mit ihr zu sprechen. Schnell wischte sie sich ihren verheulten Mascara aus dem Gesicht und wurde dann zum Besprechungsraum eskortiert indem Nathalie Landstein bereits wartete.

Sie begrüßte ihre Klientin die sich auf den Stuhl gegenüber von ihr setzte. Beide Frauen lächelten. Allerdings bemerkte Nathalie Landstein sofort die Wunde an Julias Oberarm. „Frau Priess, was ist das für eine Verletzung, wie ist das passiert?“ fragte die junge Anwältin. Julia schaute verlegen auf die Tischplatte und schwieg. Nathalie sah ihre gedemütigte Klientin an und sagte: „Hör zu Schätzchen, wenn ich Dich hier raus holen soll musst Du mir vertrauen und mir alles erzählen ja?“ Dabei legte sie ihre Hand auf die Kette von Julias Handschellen. Ihre Stimme klang so zärtlich. Langsam zog Nathalie Julia an der Kette zu sich und legte ihren Zeigefinger unter ihr Kinn um es sanft anzuheben. Die Blicke der beiden Frauen trafen sich. Eine atemberaubende Spannung lag plötzlich in der Luft.

Sie sahen sich tief in die Augen, waren sich so nahe. Es war beinahe elektrisch. Die Lippen der beiden jungen Frauen schienen kleine Blitze auszusenden aber dennoch ohne sich zu berühren. Dieser magische Moment indem beide bescheid wissen, aber ohne das es passiert, schien sich ewig und unendlich hinzuziehen. Aber auch ein Moment voller erotischer Spannung wird irgendwann vollendet und durch die pure Leidenschaft ersetzt.

Dieser Kuss war wohl das Sinnlichste was Julia jemals erlebt hatte. Sie wurde leicht rot und Nathalie streichelte liebevoll Julias Wange. Beide Frauen lächelten sich verträumt an. Aber dann wurde Nathalie wieder von der Realität eingeholt. „Davon darf niemand etwas erfahren Schatz, das ist ganz wichtig. Ich darf dich sonst nicht weiter verteidigen! Ich kann doch nichts mit einer Klientin anfangen“ sagte sie. Julia verstand das und beiden Frauen beschlossen ihr Erlebnis zu verheimlichen. Aber jetzt hatte Julia auch den Mut Nathalie von der Wunde und ihrem Erlebnis in der Dusche zu erzählen. Nathalie war sehr erschrocken und versuchte Julia zu trösten. Ich habe da schon eine Idee sagte sie zu Ihrer verzweifelten Klientin. Lass mich nur machen. Beide Frauen versuchten sich dann wieder auf den Fall zu konzentrieren und Nathalie Landstein fuhr mit der Befragung fort. Trotzdem, jedes Mal blieben beide Frauen an den Blicken der jeweils anderen hängen. Es war wie ein Zauber, aber was sollten sie tun. Am liebsten wären sie sich in die Arme gesunken, aber es war unmöglich.

Schatz, ich muss jetzt gehen sagte Nathalie dann nach einer Weile. Ich muss mich dringend auf den Fall konzentrieren, in ein paar Tagen ist deine Gerichtsverhandlung und der Staatsanwalt ist ein ziemlich harter Hund, soviel weiß ich. Aber mache Dir keine Sorgen, wir werden es schaffen. Das mit deiner Zellengenossin werde ich regeln, hab keine Angst. Mit einen flüchtigen Kuss verabschiedete die süße Anwältin sich von Julia und verließ den Besprechungsraum. Julia blieb zurück und wartete darauf von den Beamten in ihre Zelle zurückgebracht zu werden. Nach ungewöhnlich langer Zeit wurde sie dann abgeholt. Auf dem Weg zur Zelle, fiel Julia auf das der Weg dorthin ein anderer war als sonst. „Entschuldigung, aber wo bringen sie mich hin“ fragte sie die beiden Beamten. „Du bekommst eine neue Zelle, eine nur für Dich. Bedanke Dich bei deiner Anwältin dafür“ sagte einer der beiden.

Die Zelle wurde aufgeschlossen, Julia betrat sie und die schwere Stahltür schloss sich wieder hinter ihr. Allerdings nahm Julia die beklemmende Atmosphäre der Zelle kaum war, denn sie war in Gedanken nur bei Nathalie. Ihr wurde klar das ihre Gefühle für die junge Anwältin immer stärker wurden. Aber Nathalie hatte Recht, wenn es auch schwer war, niemand durfte etwas von den Gefühlen die sie füreinander hatten erfahren, denn sonst würde man ihr den Fall wegnehmen. Julia würde vielleicht verurteilt und ihre junge Liebe niemals wieder sehen.

In dieser Nacht hatte Julia keine Hemmungen mehr sich ihre Gefühle für Nathalie einzugestehen. Sie hatte die Zelle ganz für sich allein und ihr ging dieser atemberaubende Kuss einfach nicht mehr aus dem Kopf. Sie war verliebt, verliebt in eine Frau, eine wundervolle Frau, zum ersten Mal in ihrem Leben. Aber es war eine verbotene Liebe, eine Liebe von der niemand etwas wissen durfte, zumindest, bis die Verhandlung vorbei war.

Als Julia in ihrer Zelle vor dem Wachbecken stand um sich für die Nacht fertig zu machen, zog sie ihr Oberteil aus. Ihre langen blonden Haare fielen ihr sanft über die Schulter. Sie betrachtete sich im Spiegel und dabei bemerkte sie das ihre rosigen Knospen ganz steif waren. Sie dachte daran wie herrlich es sein müsse wenn Nathalies zarten Finger ihre Brüste streichelten und ihre sanften Lippen ihre erregten Knospen liebkosten. Während sie daran dachte streichelte sie ihre Brüste mit ihren Händen und sah sich dabei selbst verträumt im Spiegel an. Vorsichtig zwirbelte sie ihre Knospen. Jaa, sie wollte sich Nathalie hingeben, ganz in ihren Armen versinken und sie vollkommen spüren.

Julia legte sich in ihr Bett, immer noch voller Erregung und in Gedanken an ihre Geliebte versunken. Sie streichelte immer wieder  die Innenseiten ihrer Schenkel, rieb sie aneinander vor Begierde und stöhnte leise aber schwer auf. Immer tiefer sank sie in die zügellose Lust ab und begann mit der einen Hand ihren Kitzler zu drücken, zu reiben und zu streicheln, während sie mit der anderen Hand ihre Brüste streichelte und sich wild durch ihr Haar fuhr, immer wieder ihre Hand darin ballte. Ihr Körper begann zu beben, ihre Schenkel zitterten vor Verlangen und kleine Schweißperlen bildeten sich auf ihrer Stirn. Julias stöhnen wurde heftiger und sich hauchte immer wieder den Namen ihrer Geliebten: „Ohjaa jaaa Nathalie bitte nicht aufhoeren, bitte nicht, mach weiter“. Sie schien das Hier und Jetzt zu verlassen, nahm nichts mehr war außer ihrer Leidenschaft für die süße junge Anwältin bis sie nicht mehr an sich halten konnte und ihr Körper sich in heißen Wogen in einem gewaltigen Orgasmus ergab.

Julia war richtig von Sinnen, ihr war schwindelig und sie lächelte und stöhnte dabei die letzten Schübe ihre Lust aus ihrem erschöpften Körper heraus. Was sie nicht wissen konnte war, das Nathalie genau in diesem Moment noch immer zu Hause am Schreibtisch saß und an Julias Fall arbeitete, jedoch wie aus heiterem Himmel feucht zwischen den Beinen wurde ohne das sie selbst eine Erklärung dafür fand.

Wie auch immer, mit Nathalies Konzentration war es in diesem Moment jedenfalls vorbei. Während sie über Julias Fall saß, ging es ihr sowieso nicht anders als Julia. Ständig musste sie an den Kuss denken, an Julias Leidenschaft dabei und an ihre weichen Lippen. Sie hatte schon öfter Erfahrungen mit Frauen gemacht, aber diese süße kleine Knastjule hatte es ihr echt angetan. Immer wieder blätterte Nathalie die Ermittlungsakten durch. Sie konnte einfach nicht glauben das diese süße Frau zu so einer grausigen Tat fähig war! Irgendwer wollte sie aus dem Weg haben, anders konnte es nicht sein. Aber die Konzentration der jungen Anwältin lies immer mehr nach. In ihrem Büro schien nur die kleine Schreibtischlampe auf die Ermittlungsakte und erhellte das Zimmer nur zu einem kleinen Teil.  Bei den Fotos von Julia die sich in den Ermittlungsakten befanden blieb Nathalie immer wieder hängen. Einige Fotos stammten von vor der U-Haft, wo man sie im Bordell knipste. Mmm sie war schon ein heißes Weib dachte Nathalie bei sich.

Genau bei einem solchen Foto lies Nathalie die Ermittlungsakte aufgeschlagen. Wie automatisch, fast fremdgesteuert streichelte sie sich zwischen den Schenkeln. Ihre Finger pressten energisch den Stoff ihres Hosenanzuges gegen ihren feuchte Spalte. Plötzlich spielte Nathalies Kopfkino verrückt. Sie sah sich auf einmal im Gefängnis, als eine der Frauen, die Julia misshandelt hatten. Sie erschrak vor sich selbst. Wie konnte sie nur! Es war so mies und grausam was diese Frauen da mit ihrer Geliebten getan haben. Auf der anderen Seite konnte sie sich aber auch nicht dagegen wehren das diese Gedanken sie erregten.

Wie Julia wehrlos da lag, völlig nackt an Armen und Beinen festgehalten, das Wasser der Duschbrause floss über ihren Leib und sie selbst würde Julias gierige Spalte fingern. Mmm Nathalie stöhnte leise. Sie rutschte in ihrem Bürostuhl etwas tiefer und öffnete die Knöpfe an ihrem Blazer. Ihre Erregung wurde größer, ihr wurde ganz heiß und begann ihre Brüste mit beiden Händen zu kneten. Ohjaa, wenn das doch nur Julias Hände seien könnten. Nathalie presste ihre Knie gegeneinander, ihre Spalte wurde immer feuchter und immer noch sah sie auf das Foto von Julia im Bordell. Arrrrgh diese geile Schlampe! Entfuhr es ihr in Gedanken. Ihre Knospen standen ganz steif vor Geilheit und sie kniff hinein, stellte sich vor das es Julia sei die sie leidenschaftlich beißt und stöhnte Laut auf.

Nathalie konnte nicht mehr. Sie öffnete ihre Hose und schob ihre Hand hinein. Ihr Höschen fühlte sich schon ganz nass an. Sie zog die Hand wieder heraus und leckte sich die Finger...ihr eigener Geschmack steigerte ihre Ekstase und sie schob sich den Mittel- und den Ringfinder in ihre Spalte. Langsam bewegte sie die Finger hin und her, stöhnte und drückte mit ihrem Daumen auf ihren Kitzler. Mmmjaaa sie wurde immer lauter, willenlos. Sie sah noch einmal auf das Foto, schloss ihre Augen und sah Julia vor sich. Immer schneller fickte sie sich selbst, konnte diese süße kleine Mordverdächtige regelrecht spüren. Julias Hände auf ihrem Körper, ihre fordernden Lippen überall, wie ihr Haar sie kitzelte, ihre Zunge in ihrer Spalte... „mmmjaaa, ohjaaaaa Jaaa Jaaaaaaaa Juliaaa fick mich mit deiner Zunge, schmecke mich, leck mich, mmm jaaa“ stöhnte Nathalie voller Verlangen und scheinbar ohne Verstand. In diesem Moment durchzuckte ihren Körper ein kräftiger heißer Blitz und gleich darauf noch einmal. Sie rutschte vom Bürostuhl, stieß mit einem Fuß gegen ein Tischbein und die Schreibtischlampe viel herunter und landete neben ihr auf dem Boden. Völlig erschöpft aber unendlich selig musste sie anfangen zu lachen, während sie noch schwer atmete.

Nach einer kleinen Weile war es Nathalie klar, sie hatte zwar vor der Gerichtsverhandlung keine Fragen mehr an Julia, aber sie musste sie wiedersehen, um jeden Preis.

Wieder klopfte es an der Zellentür: „Frau Priess, Besuch für Sie!“ Julia wunderte sich. Wer sollte sie besuchen und die Gerichtsverhandlung war doch erst am nächsten Tag. Die Tür wurde aufgeschlossen und Julia wurde in Handschellen durch die Haftanstalt zum Besprechungsraum geleitet. Ihr Herz pochte und sie war nervös. Sollte es etwa sie sein?

Die Tür zum Besprechungsraum öffnete sich. Julias Augen leuchteten. „Nath...Frau Landstein, was machen Sie denn hier“ konnte sie sich noch schnell verbessern bevor die Beamten den Raum verließen. Die Tür schloss sich. „Na das ist ja gerade noch mal gut gegangen Schatz, wenn jemand etwas mitbekommt sind wir geliefert das weißt Du doch“ sagte Nathalie zu ihrer Geliebten.

„Hey Nathalie, ich hab gar nicht mehr mit Dir gerechnet, was machst Du denn hier?“ fragte Julia die junge Anwältin. „Wie freust Du dich gar nicht?“ erwiderte Nathalie. „Doch und wie, ich bin nur so überrascht. Du gehst mir einfach nicht mehr aus dem Kopf und so was hab ich noch nie bei einer Frau erlebt. Ich bin glücklich das Du gekommen bist!“ „Mir geht es genauso Schatz, ich hatte heute Nacht, na ja sagen wir mal ein Erlebnis, ich musste einfach zu Dir kommen.“ Nathalie nahm Julias Gesicht in beide Hände und drückte ihr einen Kuss auf den Julia leidenschaftlich erwiderte.

Beide Frauen sahen sich tief in die Augen, es war klar was jede von Ihnen wollte. „Nathalie, bitte versprich mir das Du mich hier raus holst, ich weiß wir kennen uns kaum, aber ich mag nicht mehr ohne Dich sein.“ Wir werden den Fall gewinnen Süße, was ich will bekomme ich auch und ich will Dich sagte Nathalie zu Julia die daraufhin rot wurde. Du willst mich, fragte Julia ein bisschen ungläubig und verlegen. „Julia, ich hab schon mit einigen Frauen was gehabt, aber es war noch nie so wie bei Dir.“ Nathalie zog Julia an ihren Handschellen mit einem kräftigen Ruck zu sich. „Ja ich will Dich Süße, jetzt!“ Nathalie griff Julia an den Hinterkopf beide küssten sich wieder voller Leidenschaft. In Julias Kopf spielte sich nur noch ein Feuerwerk ab. Sie wollte ihre geliebte junge Anwältin so gerne streicheln, umarmen, anfassen, aber diese doofen Handschellen ließen nur eingeschränkte Bewegungen zu. Sie machten Julia verrückt, aber irgendwie erregte es sie auch Nathalie halbwegs hilflos ausgeliefert zu sein. Aber was heißt schon hilflos, sie wollte es, sie wollte Nathalie, mehr als alles andere. Die Luft im Besprechungsraum war wie elektrisch geladen, gleich, ja gleich würde es passieren und die herrlichen Fantasien würden endlich Wirklichkeit werden. Julia wurde immer feuchter zwischen den Beinen und ihre Lust schien unstillbar. Auch Nathalie war unglaublich erregt und ihr Atem wurde schwerer. Sie hielt  Julia mit der einen Hand an den Handschellen und schob langsam ihre andere unter Julias Oberteil. Sie berührte Julias Bauch mit ihrer gesamten Handfläche und suchte sich zärtlich den Weg zu ihren Brüsten. Julias Knie wurden weich und ihre Spalte zuckte vor Lust. Sie spürte das Nathalies zarten Fingerspitzen kurz vor ihrer Brust waren und ihre Knospen wurden langsam hart, als es plötzlich an der Tür klopfte und sie sich öffnete.

Blitzschnell zog Nathalie ihre Hand unter Julias Top weg und beide Frauen schafften es sich an den Tisch zu setzen bevor jemand den Raum betreten hatte. Entschuldigen Sie die Störung Frau Landstein aber da ist jemand für Sie am Telefon sagte ein Beamter. Nathalie sah Julia mit trauriger Miene an und verließ den Raum. Auch Julia war sehr enttäuscht. Dieses scheiß Gefängnis, diese scheiß Anklage! Es musste doch einen Weg geben wie beide endlich ihre Leidenschaft füreinander ausleben konnten! Einige Momente später kam der Beamte zurück. „Es tut mir Leid Frau Priess, ich soll ihnen von ihrer Anwältin ausrichten das sie sofort in die Kanzlei zurück musste. Es betrifft wohl ihren Fall und eine Zeugenaussage die wichtig für Ihre Verhandlung morgen sein soll. Kommen Sie bitte mit ich bringe Sie zurück in ihre Zelle.

In der Zelle angekommen hätte Julia in Tränen ausbrechen können. Diese Ungerechtigkeit. Sie empfand so unendliches Verlangen nach Nathalie und wieder konnten sie nur diese kurzen Augenblicke miteinander genießen. Mmm ihre Hand auf meinem Körper, ihre Lust, ihr Duft, sie ist so sinnlich dachte Julia bei sich und war plötzlich unglaublich aufgeregt wegen der Verhandlung am nächsten Tag. Sie hatte sich in Nathalie unsterblich verliebt und sie war sich sicher das es auch Nathalie so ginge. Aber was, wenn sie es nicht schaffen würde? Was wenn ich doch verurteilt werde und den Rest meines Lebens in dieser Zelle verbringe dachte Julia. Und, was war das für eine Zeugenaussage. Nein, den Rest meines Lebens werde ich hier sicher nicht verbringen, so oder so!

Diese Nacht kam Julia einfach nicht in den Schlaf. Zum einen kam sie fast um vor Sehnsucht und zum anderen war sie sehr aufgeregt wegen der Gerichtsverhandlung. Sie wälzte sich im Bett hin und her, war erregt aber war es auch wieder nicht. Irgendwann nach Stunden schlief sie dann doch vor Erschöpfung ein.

Am nächsten Morgen war es dann so weit. Julia wurde geweckt und machte sich für die Verhandlung bereit. Wie mit Nathalie abgesprochen zog Julia sich entsprechend des Klischees wie eine Prostituierte an. Sie wirkte auf diese Weise zwar nicht unbedingt „unschuldig“ aber doch relativ hilflos und mehr wie ein Opfer als wie ein Täter. Dazu zog sie Netznylons, Pumps, einen kurzen Jeansrock, ein Bauchfreies Oberteil und ein kurzes rotes Jäckchen an. Man sah ihre Tattoos auf dem Dekolteé und sie schminkte sich sehr sexy.

Nach einer Weile kamen die Beamten in die Zelle um Julia abzuholen. Sie machten große Augen und einer sagte noch: „Meinen Sie das so ein Aufzug ihnen hilft?“ Dann wurde Julia in Handschellen zum Fahrzeug geleitet und stieg zusammen mit 2 Beamten und dem Fahrer ein.
Die Fahrt von der Haftanstalt zum Gericht ging los. Julias Herz raste. Heute war es soweit, sie würde nicht nur ihre große Liebe wiedersehen, sondern es würde sich auch ihr Schicksal entscheiden. Nach etwa 20-30min. Fahrt kam das Fahrzeug am Landgericht in der Harkortstrasse an.

Im selben Moment indem Julia von den Beamten aus dem Fahrzeug navigiert wurde sah sie auch ihre süße Anwältin die gerade im Begriff war die Stufen zum Gericht hinaufzugehen. Sie sah zu Julia herüber und lächelte sie an als Julias Miene sich schlagartig verfinsterte. Sie sah wie hinter Nathalie eine vermummte Person angerannt kam und dann ging alles wie Zeitlupe vor sich. Die vermummte Person trat von hinten an Nathalie heran und rammte ihr ein Messer in den Rücken, erst einmal dann ein weiteres Mal. Julia schrie wie am Spieß. Nathalie sank in sich zusammen. Die Beamten rannten was das Zeug hielt und überwältigten den Attentäter. Julia rannte Nathalie entgegen, wurde aber von 2 weiteren Beamten zu Fall gebracht. Sie schrie und heulte, rief Nathalies Namen und brach vollkommen zusammen.

Scheinbar Augenblicklich war alles voll mit Polizei, Blaulicht überall, Rettungswagen, Ärzte, selbst die Presse war kurze Zeit später vor Ort. Julia bettelte zu Nathalie zu dürfen, aber es gab keinen Anlass. Weder waren sie verwandt, noch verheiratet. Für die Beamten und Ärzte war Nathalie lediglich die Anwältin von Julia. Julia ertrug es einfach nicht. Dieses Szenario war ein Alptraum. Sie jammerte, schluchzte und bekam sich nicht mehr ein. Diese Ungewissheit war einfach unerträglich. Was war mit ihrer Geliebten, war sie womöglich schon tot? Konnte man sie retten?

Der Attentäter wurde an dem Fahrzeug in dem Julia in Handschellen saß, ebenfalls, nun in Handschellen und mit einigen Blessuren vorbeigeführt. Dabei warf er ihr ein schmutziges Grinsen und einen verächtlichen Blick zu. Julias Gefühle in diesem Moment waren unbeschreiblich, nein sie war regungslos, stand völlig unter Schock. Der Rettungswagen fuhr mit Nathalie davon, der Platz vor dem Gericht beruhigte sich wieder und Nathalie wurde ebenfalls ins Krankenhaus gefahren, allerdings in das der JVA.
 
Am nächsten Tag, Julia lag im Anstaltskrankenhaus. Man hatte sie am Bett fixiert und ihr Beruhigungsmittel gegeben weil sie einfach vollkommen wie von Sinnen war und sich nicht mehr beruhigen ließ. Langsam erwachte sie aus ihrem benebelten Alptraum und eine junge Ärztin stand mit traurigen Augen an ihrem Bett. „Frau Priess, ich muss ihnen leider mitteilen das der Zustand ihrer Anwältin Frau Landstein sehr kritisch ist, sie befindet sich noch immer in Lebensgefahr und hat sehr viel Blut verloren. Natürlich ist ihre Gerichtsverhandlung unter diesen Umständen bis auf weiteres verschoben worden. Wir haben allerdings festgestellt das ihre Blutgruppe mit der von Frau Landstein übereinstimmt, wären sie bereit Blut zu spenden?“ Sofort willigte Julia ein. „Ja unbedingt werde ich das tun, sie bekommt meinen letzten Tropfen wenn es nötig ist!“ Die Ärztin war über den Enthusiasmus der Inhaftierten etwas erstaunt, denn es war ja „nur“ ihre Anwältin um die es ging. Dennoch. „Gut Frau Priess, dann werde ich alles in die Wege leiten.“ Julias Verzweiflung zeichnete ihr Gesicht. Das kann doch einfach alles nicht war sein, das muss doch ein böser Traum sein dachte sie.

Einige Stunden später wurde Julia unter Polizeibegleitung in das Krankenhaus verlegt in dem auch Nathalie nun lag. Sofort wurden die Maßnahmen eingeleitet damit Nathalie Julias Blut bekommen könnte. Julia spendete so viel wie es medizinisch möglich war und schlief dann geschwächt ein.

Als Julia wieder aufwachte stand wieder die junge Ärztin an ihrem Bett. „Frau Priess, wir haben alles getan was möglich war und es sah auch erst so aus als würde sich der Zustand von Frau Landstein stabilisieren, aber ich muss Ihnen leider mitteilen das sie vor einer halben Stunde verstorben ist. Ihre Inneren Verletzungen waren einfach zu groß.“

Julia spurte wie ihr Herz in zwei Teile zerriss. Sie war nicht einmal in der Lage laut zu weinen, die Tränen flossen einfach nur ohne Unterlass aus ihren Augen. „Frau Priess es tut mir wirklich sehr leid, wir haben alles getan. Ihrer Reaktion zu folge denke ich das Frau Landstein mehr war als nur ihre Anwältin richtig?“ Aber Julia reagierte nicht. Sie war innerlich gestorben.

Epilog:

Nach mehreren Monaten und nachdem der gesammte Fall neu aufgerollt wurde, fand man heraus das der Attentäter der Nathalie tötete von einer Prostituierten, ehemaligen Arbeitskollegin von Julia angeheuert wurde. Es war ein Junkie der einfach nichts mehr zu verlieren hatte. Man hatte ihn wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Diese Hure hatte den Attentäter wohl deshalb angeheuert weil sie wusste, das Nathalie Julia vor Gericht frei bekommen würde und man den Fall dann überarbeiten würde. Sie hatte Angst das der Verdacht dann auf sie fallen könnte, weil sie außer Julia die einzige Verdächtige war die noch übrig gewesen wäre. Dennoch, so kam es dann auch. Der Junkie packte aus und verriet wer ihn anheuerte. Julias Ex-Kollegin wurde dann wegen Mord und Anstiftung zum Mord ebenfalls zu Lebenslang verurteilt.

Julia sprach man frei. Sie versuchte ihr Leben auf die Reihe zu bekommen, kam aber niemals über den Verlust von Nathalie hinweg. Eines Tages fand man sie tot auf dem Grab ihrer geliebten Nathalie liegend vor, einen Strauss rote Rosen in der Hand, vergiftet.

ENDE

Das Happy End gibts auf meiner Website zu lesen ;-)

3.082104
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Kommentare

Bild von housecleaner

und ich dachte noch....

....wie soll daraus noch ein Happy End werden...aber du hast die Geschichte einfach am Ende abgeändert :). Mir gefällt die tragische Version aber besser.

Bild von Trinity

freut mich ...

... dass es gefallen hat. Ich muss gestehen, mir selbst gefällt das tragische Ende auch besser. Ich mag Dramatik und wenn es auch mal nicht gut ausgeht. Finde das einfach spannend. Aber auch ein glückliches Ende wollte eben geschrieben werden wink

Bild von Charle

Trinity

Das ist aber sehr traurig. Ich hoffe doch sehr Sie sind nicht selber selbstmordgefährdet.

Bild von Trinity

Keineswegs

Ich hoffe "Du" nimmst es mir nicht übel, ich mag es hier lieber zu "Duzen" ... Jetzt sind einige Leute durch die letzten Kommentare die man hier so lesen konnte doch schon so verunsichert, dass sie einen direkten Zusammenhang zwischen Inhalt der Storie und dem Autor herstellen? Keine Sorge, ich bin dermaßen nicht selbstmordgefährdet, das kannst Du Dir gar nicht vorstellen *lächel*. Wie gesagt, es gibt von der Geschichte auch eine "Happy-End-Fassung". Ich fand es einfach auch mal spannend, wenn es mal ein trauriges Ende nimmt. Wenn Du das so empfindest, finde ich es schön, denn emotional sollte es ja auch berühren.

Bild von Charle

Irrtum

Ich meinte nicht dass ich ihre Geschichte traurig finde, sondern dass ich es traurig finde, dass jemand so was langweiliges schreibt.

Bild von Marquis de Sacher-Masoch

Wahnsinnig

taktvoll...
Ich habe die Geschichte (noch) nicht gelesen, dennoch finde ich, dass man Kritik auch besser ausdrücken könnte.



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