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Neuland-Joggingpartner

Zum ersten Teil : 
Neuland- oder wie alles begann
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Neuland-Planänderung

 

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submarinchen
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Schoßhündchen Inka 4.

Zum ersten Teil : 
Schoßhündchen Inka 1
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Schoßhündchen Inka 3.

 

Er führte Inka dann wieder in die Küche, wo sie ihren Platz auf ihrer Matte einnahm und angekettet wurde. Eine der beiden Frauen brachte ihr etwas zu Essen. Es war Gulasch mit Nudeln und wieder eine Kanne Tee. Als Inka alles aufgegessen hatte, rollte sie sich wieder zusammen und döste vor sich hin.

Einige Zeit später kam Renee und holte sie ab. „Der Graf will dich sehen“ sagte er und dirigierte sie mit seiner Gerte die Treppe hinauf.

Als sie in den großen Salon kam, sah sie den Graf und seinen Freund Sir John in Bademänteln auf der Couch sitzen. Sir John kannte sie schon, denn dieser hatte sie an ihrem ersten Abend in der Villa auch von hinten genommen.

Neben Sir John stand eine nackte Frau. Sie war dunkelhaarig und etwas kleiner als Inka, hatte aber etwas größere Brüste und eine schlankere Figur ohne Fettpölsterchen. Sie war auch sauber rasiert. Ihre kleinen Schamlippen schauten etwas aus den großen Lippen heraus und waren mit zwei Ringen geschmückt.

Der Graf sagte zu Inka „Hör zu Kleine. Das ist Uta die Sklavin von John. Von ihr kannst du sicher etwas lernen. Hast du schon einmal einen Schwanz geblasen.“

Inka antwortete leise „Ich habe es einmal bei einem Freund versucht. Aber es hat ihm nicht gefallen.“

„Na wir werden es dir schon beibringen. Komm her und versuche es bei John.“

Inka ging zu John und kniete sich zwischen seine Beine. Unsicher blickte sie erst John und dann die nackte Frau an, die neben ihr stand.

„Na los. Hol ihn schon raus“ knurrte John. Inka öffnete seinen Bademantel und nahm seinen Schwanz der noch ganz weich war in die Hand.

Zögerlich beugte sie sich nach vor und leckte über die Spitze. Sir John drückte ihren Kopf weg und sagte zu Uta „Los zeig es ihr.“

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werad
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Von der Berufung zum Beruf - Teil 1 - Reisebekanntschaften

 

Wehmütig blickte Max auf seine Zugfahrkarte zurück nach Johannesburg. "Das war’s also mit meinem großen Abenteuer hier in Afrika. Und was dann?", fragte er sich. Zwar hatte er noch kein festes Flugticket von Johannesburg zurück nach Deutschland und er konnte sich noch ein paar Tage in der Großstadt leisten, aber er wusste, dass diese Tage schneller vorüber wären, als es ihm lieb sein würde. Zwar war heute sein 18. Geburtstag, aber nach feiern war ihm überhaupt nicht zu Mute.
Vor ca. 3 Monaten war er hier nach Südafrika gekommen. Sein Geographie-Kurs, den der auf seiner Schule besuchte, hatte einen Wettbewerb gewonnen und der Preis war eine zweiwöchige Studienreise nach Südafrika. Er hasste den Schulunterricht und unter anderen Umständen wäre er sicherlich nicht mit auf eine Klassenfahrt gefahren. Aber Südafrika. Dieses Land reizte ihn. Seit langem nervte ihn sein Schülerdasein und mehrfach hatte er schon darüber nachgedacht, alles hinzuschmeißen und einfach abzuhauen. Die gewonnene Reise heizte diese Fantasie nun wieder von neuem an. Wenn schon abhauen, dann gleich richtig, dachte er sich damals. Und als er und seine Klassenkameraden dann in das Flugzeug stiegen, hatte er schon sein Konto geplündert und hatte den festen Plan, nicht wieder zurück zu kommen. Vermissen würde ihn sowieso niemand, war er sich sicher. Mit seinen Eltern hatte er die letzten Jahre sowieso nur noch gestritten und Freunde auf der Schule hatte er auch keine. Kurz bevor die Gruppe wieder ihre Heimreise nach Deutschland antrat, hatte er sich also aus dem Hotel geschlichen um sich auf und davon zu machen. Anfangs war er berauscht von dem neuen Gefühl der Freiheit. Aber dann kamen ihm doch Zweifel an seinem Vorhaben. Sicherlich würde inzwischen schon polizeilich nach ihm gesucht werden und das mit den Jobs klappte auch nicht so, wie er es sich vorgestellt hatte. Sein Plan war, sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten zu können, aber bald wurde er von der Realität eingeholt, dass dies für einen siebzehnjährigen Ausländer ohne Aufenthaltsgenehmigung gar nicht so einfach war. Also kaufte er sich letzte Woche von dem übrig gebliebenen Inhalt seiner Reisekasse eine Fahrkarte Richtung Johannesburg. Die halbe Strecke ab Ladysmith würde er trampen müssen. Für die komplette Fahrt hatte sein Geld nicht mehr gereicht. Und einen Flug zurück nach Deutschland würde er sich dann gar nicht mehr leisten können, aber bei der deutschen Botschaft würden sie ihm bestimmt helfen, dachte er sich. Klar, er würde wegen seinem Verschwinden wahnsinnigen Ärger bekommen. Mit den Behörden, seiner Schule, seinen Eltern. Aber was sollte er machen. Besser noch als hier unter die Räder zu kommen.
Noch während er über die Folgen seines Abenteuertrips nachgrübelte, rollte schon sein Zug ein.

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fluffy_
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Lauter Subbies und ein Dom (Geschichten aus Frankreich)

Frankreich Treffen 2014
Sechs Autoren schreiben fünf Geschichtenanfänge in fünf Minuten. Der Text wird an den Nächsten weiter gereicht. Es wird fünf Minuten geschrieben bis der eigene Text beim Ursprungsautor angekommen ist. Hier eines der Ergebnisse.

 

Ein blöder Vorschlag. Schon klar, von wem der wieder ist. Da sitzen wir hier mitten in den Vogesen gemütlich in der Runde und haben nichts Besseres zu tun, als uns krampfhaft Geschichten aus den Fingern und Köpfen zu saugen. Was soll da schon Sinnvolles bei rumkommen? Man kann doch keine Stories auf Bestellung fabrizieren, ich jedenfalls kann das nicht. Null Bock, keine Lust dazu. Ich habe auch überhaupt keine brauchbare Idee. Am besten ich schreibe irgendetwas hin und dann sollen sie sehen, wie sie damit klar kommen. Lauter passiv Aktive und ein Dom … also ich wüsste schon, was wir stattdessen …

 

Aber dieser Dom ist ein Schreibwütiger, der lässt nicht locker, wenn ihn erst einmal eine Idee gepackt hat. Wie der schon wieder guckt. Als wenn er einen mit seinem Blick röntgen will. Der scannt mich regelrecht. Würde gern wissen, was gerade in seinem Kopf vorgeht, welche schmutzige Fantasie ihn umtreibt. Was hat der nur? Ja doch, ich schreib ja schon. Kümmere du dich lieber um deine Idee, schließlich muss ich die als Nächste fortführen. Wieso starrt der mich so an? Habe ich etwas verbrochen? Hör endlich auf damit, sonst … na endlich. So war das aber nun auch wieder nicht gemeint. Der hört ja gar nicht mehr auf zu schreiben. Die fünf Minuten müssen doch längst um sein, der beginnt gleich die zweite Seite, der spinnt doch.

 

Wie viel? Noch eine Minute? Oh Gott, jetzt wird es aber höchste Eisenbahn. Was zum Teufel …? Herr, hilf mir, ich brauche eine Idee! Nur eine einzige, eine klitzekleine, bitte!

Sie verfährt sich und trifft auf einen Fremden. Nachdem sie einen Plan kaufen, verbringen beide spontan den Tag miteinander. Es kommt gegenseitiges Interesse aneinander auf.

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Su Ada Fei
5.016
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Die Frau am Fenster( Frankreichgeschichte)

Dies ist eine weitere Frankreich Geschichte, wie bei denen von Tony und Raale, waren sechs Autoren daran beteiligt.

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Zine S
4.294284
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Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 10

  Vorheriger Teil: 
Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 9

 

Steven hatte sich in seine Wohnung zurückgezogen und wollte weder jemanden hören, noch sehen. Sein Telefon hatte er ausgestellt, die Rollläden zur Straße hin herabgelassen, sich bis auf Shirt und Unterhose ausgezogen und sich äußerst vorsichtig in seinem bequemen, aber auch ziemlich verschlissenen Ledersessel hineingesetzt.

In seinen Gedanken war er immer noch im Speicher, unfähig sich von den dort gemachten Eindrücken zu lösen, griff nach dem weißen Bogen Papier, den er dort bekommen hatte und las die sauber geführte Handschrift.

„Steven eignete sich nicht zum Stiefellecken.“

Sie hatte mit Madame Dubois unterschrieben.

Stevens Gedanken wechselten zu ihrer Kollegin. Er streifte seine Unterhose herunter und blickte auf sein stark gerötetes Glied. Diese verdammte Furie hatte ihm hart zugesetzt, doch hätte es sich für ihn, unter anderen Voraussetzungen wirklich anders anfühlen können? Sie war hübsch gewesen, aber nicht sein Typ. Zu groß, zu martialisch, zu hart und gefühlskalt, hatte sie auf ihn gewirkt. Wann hatte sie ihn trösten wollen? Wann ihm seine Lage erleichtert? Nein, diese Thao hatte Unrecht, für ihn hatte es kein Mitgefühl von dieser Frau gegeben.

Etwas anderes kam ihm noch in den Sinn, was wenn es Frau Dubois gewesen wäre, die ihn derart gequält hätte? Sie war viel eher sein Typ gewesen, hatte etwas Besonderes an sich und schien sehr klug zu sein. Man spürte, dass sie eine Frau war die sich nicht verschenkte. Ob sie einen Kerl hatte?

Er grinste. Selbst wenn, eine Frau die sich ausspannen lies, konnte nicht glücklich sein. Steven blickte auf seine Hände herunter. Mit ihm glücklich sind solche Frauen allerdings auch nicht geworden. Er hob seine Schultern, er hatte nie lügen müssen und hatte keinen Hehl daraus gemacht, dass er sich nicht binden wollte. Er war süchtig nach diesem einen besonderen Reiz, den er empfand, wenn er den Widerstand einer Frau überwunden hatte, sie sich ihm ergab, sich fallen ließ…

Wie schnell dieses Gefühl der Begierde in ihm wieder verschwand. Wie egal sie ihm wurden, wenn er am Morgen danach, neben ihnen aufwachte. Meistens hatten sie sich dann in ihn verliebt, versuchten alles um ihn irgendwie zu binden, fragten ihn aus über die gemeinsame Nacht, ob sie ihm gefallen hatten, ihn wiedersehen durften...

Steven versuchte sich an ihr Gesicht zu erinnern. Es war so ganz anders gewesen, als das derjenigen Frauen die er bisher gehabt hatte. Es war kein deutsches Gesicht gewesen, auch irgendwie nicht südländisch, trotz der schwarzen Haare und ihren fast schwarzen Augen.

Thao! Wie blöde er doch war.

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sena
5.1
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Stimmungsarmband - Teil 5

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Stimmungsarmband - Teil 1
  Vorheriger Teil: 
Stimmungsarmband - Teil 4

 

Wir schauten uns mehrere Minuten lang, ohne zu sprechen, an. Dann sagte er: „Steh auf“. Ich stand auf, während er ein paar Eingaben in sein Gerät machte. Diese Eingaben blieben natürlich nicht folgenlos, und so musste ich meine Arme wieder hoch und hinter meinen Kopf an den Nacken legen. „Autsch, was ist das?“ Ich spürte plötzlich stechende Schmerzen an meinen Brustwarzen. „Das sind Nippelklemmen. Sie sollen auch ein Gewicht simulieren, welches daran hängt. Bei jedem Schritt schwingt das Gewicht hin und her und zieht die Klemmen etwas mehr zu.“ – „Mach das wieder ab. Das tut weh.“ – „Normalerweise würde ich dir für deine Widerworte wieder einen Knebel verpassen. Aber nach dem … Ereignis auf der Bühne, sollen deine Atemwege freibleiben. Fürs Erste. Aber keinen Mucks mehr, wenn du nicht gefragt wirst. Verstanden?“ – „Ja, verstanden“ Ich verlagerte mein Gewicht von einem Bein auf das andere und sofort spürte ich das angedrohte Gewicht an meinen Nippeln ziehen. Ich biss mir auf die Unterlippe, doch diesmal nicht vor Wonne, sondern um aufsteigendes Aufstöhnen zu unterdrücken.

„Lass uns ein bisschen herumlaufen. Damit du mir nicht abhanden kommst, leine ich dich wieder an“. Wieder tippte er auf sein Smartphone und nahm den „Griff“ der imaginären Leine. Er zog leicht daran, doch anstatt des erwartenden Ruckes an meinem Nacken oder Hals, spürte ich ein schmerzhaftes Ziehen an meinen Schamlippen. „Aua, was ist denn nun los?“ – „Ich habe die Leine woanders befestigt. Na und?“ Dann hieb er mir kräftig auf meinen Hintern. „Das ist fürs ungefragt den Mund aufmachen“. Durch den heftigen Hieb sprang ich ein Stück zur Seite. Dadurch kam das Gewicht an meinen Nippeln in Schwung und ich zog an der Leine. Ich schrie wegen der Schmerzen auf. „Ruhig, Kleine. Entspanne dich. Alles wird gut.“ Es klang als ob er ein Pferd beruhigen wolle. Dann begann er mich aus dem Bereich neben der Bühne in Richtung der Zuschauer zu führen. Die Leine am Halsband war noch einigermaßen erträglich gewesen, aber nun an meinen Genitalien geführt zu werden, war sehr entwürdigend. Und schmerzhaft. Ich beeilte mich jedem seiner Schritte schnell zu folgen. Da niemand die Verbindung sehen konnte, dürfte ich schon sehr seltsam ausgesehen haben.

Marc führte mich quer über das Gelände, bis wir unter einem Baum standen. Um uns waren immer noch viele Menschen, die die Darbietungen auf der Bühne beobachteten, oder mit sich selbst beschäftigt waren. Ich sah Marc wie er sein Smartphone und damit die imaginäre Leine über einen Ast warf und dann daran zog. Um dem Schmerz zu entgehen musste ich mich auf die Zehenspitzen stellen und mein Becken möglichst weit nach vorn und nach oben schieben. Dort war ich nun sicher fixiert. Ich schaute genau hin. Ich wusste da ist keine Leine. Da ist nichts an meinen Schamlippen befestigt. Keine Fesseln hielten meine Hände und Arme fest. Absolut nichts. Doch ich konnte mich trotzdem nicht bewegen.

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rgho
5.346666
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Mia - Lust und Sühne (Teil 2)

Zum ersten Teil : 
Mia - Lust und Sühne (Teil 1)

 

Am anderen Ende der Stadt, fernab von Mias Lust und Leid, schob sich Sam ungeduldig an einer alten Frau und ihrem Einkaufswagen vorbei. Mit fliegenden Mantelschößen wechselte er die Straßenseite und rettete sich knapp vor einem heranrasenden Renault und seinem wild hupenden Fahrer. Sam würdigte das heruntergekommene Gefährt und seinen wütenden gestikulierenden Lenker mit keinem Blick, dafür war er viel zu sehr in Eile. Nervös glitt seine Hand in die Manteltasche, ertaste das raue Papier eines Umschlags, den Grund für seine Hast. Heiß und kalt rann es Sam über den Rücken. Noch einmal beschleunigte er seinen Schritt, schlängelte sich zwischen einer Gruppe fröhlich tratschender Schulmädchen hindurch und hatte endlich ein kleines, wenig einladendes Bistro erreicht. Sam warf einen verstohlenen Blick über die Schulter bevor er die Tür aufzog und in das schummrige Licht des Gastraumes eintauchte. Außer einer gelangweilten Bedienung an der Theke und einem in seine Zeitung vertieften Rentner hatte sich niemand in das triste Café verirrt. Erleichtert nahm Sam an einem abgenutzten Tisch in einer Wandnische Platz und bestellte einen Espresso, der ihm kurz darauf lustlos serviert wurde.

Der Kaffee schmeckte grässlich, doch Sam bemerkte es nicht. Er hatte andere Sorgen und die lauerten in dem Kuvert, nachdem er soeben griff. Seine Geschäftsadresse stand in sauberen Druckbuchstaben auf die Vorderseite geschrieben und die Sendung war an ihn persönlich gerichtet. Alles an dem Schreiben wirkte harmlos, einzig der fehlende Hinweis auf den Absender hätte vielleicht sein Misstrauen wecken können. Aber darauf hatte Sam nicht geachtet, als er wenige Minuten zuvor, sorglos an einer Tasse nippend, seine Post an seinem Arbeitsplatz öffnete. Ahnungslos hatte er den Umschlag aufgehalten und nach der Sendung gefischt, doch bereits ein kurzer Blick auf den brisanten Inhalt hatte genügt um ihn, fadenscheinige Ausflüchte murmelnd, aus dem Büro zu treiben. Und selbst jetzt, allein in seiner düsteren Kaffeehausecke, war ihm alles andere als Wohl zumute.

Fahrig strich er sich eine dunkle Strähne aus der Stirn, während er einen Stapel Fotografien aus dem Kuvert zog. Es mochten vielleicht dreißig Aufnahmen sein, allesamt noch altmodisch mit einer Sofortbildkamera gefertigt. Die weiß gerahmten Fotos strahlten einen Hauch von Nostalgie aus und auch die Farben leuchteten in den warmen Tönen alter Familienbilder. Allerdings hatte der unbekannte Fotograf keine lachenden Kinder oder mürrisch dreinblickende Tanten auf das Celluloid gebannt, sondern die Bilderserie zeigte eine Gruppe von sechs Männern und ihre ausschweifende Orgie mit einer Frau. Die Aufnahmen waren schlecht beleuchtet, doch konnte Sam die Dunkelhaarige in ihrer Mitte trotzdem mühelos erkennen. Es war Mia, nackt, mit einer Hundeleine um den Hals und Ledermanschetten an ihren Hand- und Fußgelenken. Alle anderen waren durch Masken oder Kapuzen unkenntlich gemacht, um ihnen bei ihrem schändlichem Treiben, dass in allen schmutzigen Einzelheiten minutiös dokumentiert war, die Hemmungen zu nehmen.

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George Shield
5.214
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Christopher und Ich - Kapitel 32 - 33

  Vorheriger Teil: 
Christopher und Ich - Kapitel 31

 

32

 

Der Ton des digitalen Weckers fast direkt an meinem Ohr ist grässlich. Er mischt sich in meine skurrile dunkle Traumwelt. Es ist eine Angst einflößende Sirene, ein schrilles und aus dem Nichts auftauchendes Warnsignal, symbolisiert durch ein tiefrotes, blinkendes Licht, das meine Umgebung ändert, je lauter und greller es wird. Fast so wie in Silent Hill.

Ich höre Christopher neben mir schwer aufseufzen und sich auf die Seite drehen. Mein Bewusstsein braucht einige Sekunden, um in der Realität anzukommen. Erst dann, und als mein Freund ein verschlafenes, gleichermaßen aber auch verärgertes, „Niko, mach den Scheiß aus“ brummt, hole ich aus und verpasse dem Gerät den Todesstoß. Doch es fühlt sich eher so an, als hätte nicht das sowieso schon tote Ding einen mächtigen Hieb erhalten, sondern ich. Denn ich bin es, dem vor durch meine Venen rasenden Schmerz beinahe schwarz vor Augen wird. Ich bin es, der aufjauchzt und in seiner Bewegung gefriert, um die Schockwelle des Ziepens und Stechens abzuwarten.

Christopher setzt sich auf. „…alles okay?“, erkundigt er sich heiser.

„…mhmmm…“, mache ich, selbst nicht wissend, ob ich damit eigentlich bejahe oder verneine.

„Lass mal sehen“, meint mein Freund und steht auf. Er zieht die Gardinen auf, dann setzt er sich zu mir und begutachtet meinen Rücken. Ich zische auf, als seine Fingerkuppen ganz vorsichtig über meine geschundene Haut fahren.

„Scheiße“, flüstert Christopher. Im nächsten Moment eilt er schon in den angrenzenden Raum und kommt mit Tüchern und Salben wieder. „Ich hab’s gestern echt übertrieben.“ Er seufzt. Dann macht er sich ans Werk. „Vorsicht, das ziept jetzt vielleicht ein bisschen, ich will das Ganze noch mal desinfizieren, okay?“

Vielleicht hat mein Freund gar nicht so unrecht. Er hat übertrieben. Wir haben es übertrieben. Ich habe es übertrieben. Mit allem. Ich denke an die gestrige Session: An das Reizstromgerät, die Atemkontrolle, das Kerzenwachs, letztendlich diese besondere Kontakt mit dem Andreaskreuz, mein nacktes Fleisch an das schwarz lackierte Holz gepresst, meine lauten Schreie, die das Zimmer erfüllten.

Ja, ich hätte Stopp sagen können, als Christophers Schläge an Härte gewannen und als der Schmerz schneidender wurde, extremer, so gut wie unerträglich; als jeder Zentimeter meiner Haut zu brennen schien und das Ziepen der Stelle, an der mein Master mich mit der Peitsche traf – jener mit den acht geflochtenen, dicken Tails, gespickt mit diesen verführerisch glänzenden Nieten - sich über meinen gesamten Leib wie ein Fegefeuer verbreitete.

Aber das habe ich nicht getan.

Weil es genau diese Art von Schmerz gewesen ist, den ich zu fühlen gebraucht habe. Und weil es genau jene Bestrafung war, die Christopher zu vollziehen benötigt hat.

Wir haben geschwitzt danach, nach Atem gerungen, uns im Bett gewälzt. Christophers Fingernägel haben sich in meine Arme, meine Seiten gebohrt, über die Striemen auf meinem Gesäß und Rücken gekratzt.

Er hat sich in mich geschoben. Ruppig, rücksichtslos, einfach brutal. Christopher hat mich an den Haaren gezogen, mir die Luft abermals mit seinen bloßen Händen abgeschnürt, mich angeblafft, ich solle die Beine gefälligst weiter spreizen und nicht so laut sein. Er hat mich geschlagen und am Ende dann seinen heißen Saft tief in mir verteilt, mich markiert.

Wir sind so bei der Sache gewesen, dass wir erst nach dem Akt bemerkt haben, dass ich an einigen Stellen ein wenig am bluten gewesen bin und das Bett stellenweise versaut habe. Aber ganz ehrlich: das war sogar Christopher egal. Er hat nicht geschimpft, sondern mir stillschweigend, immer noch auf der Welle seines Höhepunktes surfend geholfen, alles neu zu beziehen. Nachdem er mich das erste Mal verarztet hatte.

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SummoningIsis
5.226666
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.2 (9 Bewertungen)

Traumerfüllung - Demütigung & Bändigung der Wilden - Kapitel 3

 

Nun geht es weiter mit dem Kapitel 3 der Traumerfüllung.
Herzlichen Dank für eure Meinungen und auch eure Kritik.
Ich hoffe sie sagt euch genauso wie die anderen Teile zu.
Euer Feedback ist natürlich auch hier gern gesehen.

 

Demütigung & Bändigung der Wilden

- Kapitel 3 -

 

Das laute Stöhnen, das mir entrinnt, hört die Shemale. Sie kommt auf mich zu, stellt sich aufrecht vor mich auf, greift mir mit ihren Händen in meine rote Lockenmähne, meine Nackenhaare sind leicht verschwitzt und zieht mich fest an den Haaren, biegt mir so meinen Kopf nach hinten. Wieder entfährt mir ein Stöhnen und ich verdrehe meinen Kopf, damit ich vielleicht doch noch einen kleinen Blick auf meinen Geliebten und meine Geliebte werfen kann.

Sie baut sich direkt vor meinem Gesicht auf und ich sehe ihren Schwanz unter dem langen Rock hervorblitzen, an dem noch immer die Lusttröpfchen blitzen und das Sperma klebt, sehe wie er sich nun langsam aufrichtet und sich mir entgegen streckt. Vor meinen Augen wächst er, wird prall und hart. Ich kann die Äderchen sehen und würde am liebsten mit meiner Zunge und meinen Lippen damit spielen. Ich versuche ein Stück mit meinem Gesicht zu dem Schwanz zu kommen, doch die Shemale zieht mich an den Haaren wieder auf den Stuhl zurück.

Ich sehe sie voller Sehnsucht an, mehr von ihr zu bekommen und merke dennoch so langsam die Wassermenge, die ich in mir habe, zu es beginnt in meinem Bauch und meiner Blase zu drücken. Noch nicht sehr heftig, aber doch schon spürbar. Ich versuche durch Anspannung dieses Gefühl zu vertreiben und konzentriere mich für einige Sekunden darauf. Nichts wäre mir peinlicher, wie genau in diesem Moment die Kontrolle vor der Shemale zu verlieren. Sie sieht meinen gierigen und dennoch konzentrierten Blick, lächelt mich süffisant an und zieht einem schmalen schwarzen Stoffstreifen aus ihrem Ärmel und schaut kurz über die Schulter zu den wohl noch anwesenden Personen, die Frauen sind noch hier bei mir und der Shemale im Raum? Dort herrscht jedoch atemlose Stille. Alles scheint zu uns beiden herüber zu schauen.

Ich sehe nicht, ob sich noch jemand im Raum aufhält, da mir komplett die Sicht durch die Shemale versperrt wird und ehrlich, ich bin auch sehr abgelenkt von dem Schwanz, der mir vor den Lippen und meinen Augen steht und meinen eigenen Empfindungen, die meinen Körper gefangen halten. Sie nickt in die Richtung, in die sie sieht und wendet sich mir wieder zu. Sie hält mich an den Haaren fest und drückt mich sanft aber bestimmend zurück auf das Kopfteil des Stuhles. Ich sehe mit weit aufgerissenen Augen zu ihr hinauf, wie wie sich zu mir herunter beugt. Langsam schließe ich dabei meine Augen, so nah wie sie mir nun ist spüre ich ihren Atem wie einen heißen Windhauch über meine Haut gleiten. Sie küsst mir sanft auf meine geschlossenen Lider, ehe sie mir diese mit dem schmalen Streifen verdeckt. Sie bindet diesen an der Seite fest und damit wird mir ein weiterer Sinn entzogen.

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LadyOscar
3.460002
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 3.5 (9 Bewertungen)
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