Skip to Content

Die Heilerin - 4. Kapitel - Kampf und Rache

  Vorheriger Teil: 
Die Heilerin - 3. Kapitel - Heorot

 

Kampf und Rache

 

Als Ygrit am nächsten Tag erwachte, war sie allein in der Hütte. Es war schon um die Mittagszeit und Beowulf und seine Männer rüsteten sich bereits für den nächsten Angriff des Trolls, den sie für die kommende Nacht erwarteten.

Sie kämpfte mit sich. Sollte sie Beowulf und seine Krieger in dem Glauben lassen, dass sie gegen einen mächtigen Troll kämpften? Einem Thursen die Stirn boten? Bei Nacht und von reichlich Met- und Björr-benebelten Sinnen konnten einem Augen und Ohren schon einiges vorgaukeln. Vor allem in einer stickigen Methalle, wo das letzte bisschen frische Luft von den rußenden Fackeln aufgefressen wurde. Dann begegneten auch gestandene und furchtlose Wikinger ihren ganz ureigenen Monstern.

Sie ahnte, dass ihr Freund und Beschützer genau diese Verwundbarkeit der Krieger ausgenutzt hatte. Als sie schwach und kampfunfähig waren, hatte er sie angegriffen. Denn die Thursen waren seit jeher gute Jäger. Sie selbst jedoch nannten sich 'Yksi Vuori', was schlicht 'Mensch des Berges' bedeutete.

***

Die 'Yksi Vuori' waren ein uraltes Volk. Sie lebten tief in den schneebedeckten Bergen, in versteckten Höhlen, welche vom ewigen Feuer der Erde gewärmt wurden. Lange bevor die Wikinger dieses Land in Besitz nahmen, hatten sie sich dort angesiedelt. Von der Statur waren sie viel größer als andere Menschen, die Erwachsenen ihres Stammes überragten Ygrit ungefähr um zwei ganze Armeslängen. Und sie waren an ihrem ganzen Körper sehr stark behaart, ja regelrecht befellt. So hatten sie sich über die Zeit an ihren Lebensraum tief im eisigen Gebirge angepasst. Aus der Entfernung konnte man sie durchaus für ein Tier halten, zumal sie sich in Tierfelle hüllten und sich wirklich gut verstecken konnten.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
nachthimmel
4.635
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.6 (8 Bewertungen)

Gekiddnapt - Jennys dritter Tag

Zum ersten Teil : 
Gekiddnapt - Jennys erster Tag
  Vorheriger Teil: 
Gekiddnapt - Jennys zweiter Tag

 

September 2010:
"Frau, ähm... wie darf ich Sie nennen, verehrte Frau?" Der Finanzbeamte sah die attraktive Frau, die vor ihm saß, nervös an. "Mein Name ist Mina." antwortete diese. "Mina Herling." Sie hatte eine beunruhigende Ausstrahlung. "Was wollen Sie von mir?" fragte sie nicht gerade höflich. "Nun, ähm... Frau Herling..." begann der Finanzbeamte etwas unsicher. "Wie wir wissen, sind Sie sehr wohlhabend?"
"Und?" folgte sofort in aggressivem Ton.
"Sie hatten zusätzliche Verdienste, durch die Finanzierung der Filialkette "Brutto". Stimmt das?"
"Ich investierte in sie, sie zahlten mit ihren Gewinnen zurück. Ihre Verkaufszahlen sanken und ich hatte keinen Gewinn mehr. Daher beendete ich den Vertrag. Letzten Monat ging das Unternehmen bankrott, wenn ich alles richtig mitbekommen habe."
"Ja, das haben Sie richtig mitbekommen und hier ist auch schon das Problem." Der Finanzbeamte wurde deutlich nervöser. "Laut unseren Angaben, lief der Vertrag zwischen Ihnen und Brutto bis zur Aufgabe des Unternehmens."
"Wie bitte?" Sie wurde deutlich wütend.
"Nach unseren Angaben lief der Vertrag bis zum Ende der Filiale." wiederholte der Finanzbeamte. "Aber sie haben seit mehreren Monaten vor dem Bankrott der Filiale Ihre vertraglich geregelten Finanzierungsbeträge nicht mehr gezahlt. Das ist ein Verbrechen. Laut unseren Angaben schulden Sie Brutto 10.000€." Nun wurde Mina ziemlich zornig. "Ihre Unterlagen sind Scheißdreck! Der Vertrag zwischen mir und der Dreckbude ist seit 2009 gekündigt!" "Haben Sie den Kündigungsvertrag?" wollte der Anzugfutzi von Mina wissen.
Den hatte sie nicht, weil es ihn nicht gab. Nachdem Mina im Dezember 2009, einen Verlust von 1.500€ durch Brutto erlitten hatte, hatte sie noch am selben Abend beim Chef des Unternehmens angerufen und ihm durch das Telefon entgegengeschrien, dass er ein stinkender Nichtsnutz sei und der Vertrag beendet wäre. Danach hatte sie nie wieder etwas von Brutto gehört. Aber was sie sagte, war wahr.
"Nein, habe ich nicht." Der Beamte faltete die Hände. "Tja Frau Herling, damit sprechen alle Beweise gegen sie. Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten. Erstens: Wir schalten die Polizei ein, dann wird ein Prozess gegen Sie eingeleitet, was wahrscheinlich dazu führen wird, dass sie im Gefängnis landen. Oder zweitens. Sie geben mir jetzt das Geld, ich handele im Auftrag von Brutto, ich gebe dieses weiter und die Sache ist vergessen." Mina entschied sich, ihm das Geld zu geben. "Eine gute Entscheidung. Für uns beide." Der Mann steckte lächelnd die 10 Riesen ein und wollte gehen, doch Mina hielt ihn auf. "Eine Frage hätte ich noch, Herr Beamter." Er sah sieh an. "Nämlich?"
"Wie ist ihr Name?" Der Mann sah Mina verwundert an. "Sven Harstel. Wieso?" "Nur so" antwortete Mina geheimnisvoll. Nachdem der Mann gegangen war, rief sie beim Finanzamt an. Es gab dort keinen Sven Harstel und sie schuldete Brutto kein Geld. Man hatte sie um 10.000€ betrogen. Und sie wusste, wer.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
TheBadBoy
4.77
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.8 (16 Bewertungen)

gut eingeritten

Diese Geschichte ist im Phantasialand entstanden. © Kopieren und Vervielfältigung nur mit meiner ausdrücklichen Genehmigung.

Meine Frau Nadine und ich sind seit fünf Jahren verheiratet und kennen uns von Kindesbeinen an.
Nadine, 29 Jahre, kurze blonde Haare, nicht dick aber auch kein Hungerhaken, hat eine sportliche Figur. Sie hat an den richtigen Stellen die richtigen Rundungen mit Körbchen Größe C, 1,69 m Körpergröße und 60 kg, halt eine richtige Traumfrau. Sie betätigt sich im Gegensatz zu mir regelmäßig sportlich und legt viel Wert auf ihr Äußeres. Kein Haar unterhalb der Schultern stört den Anblick des Betrachters. Mit ihren funkelnden hellblauen Augen, ihrem strahlenden Lächeln und den fein geschnittenen Gesichtszügen wickelt sie jeden Mann um den kleinen Finger. Nadine hat einen köstlichen Humor, macht einiges mit und ist kein Kind von Traurigkeit.

Meine Person, Jonas ; 32 Jahre, ein kleinwenig zu klein für das Gewicht mit 1,82m und 89 kg. Beruhigend für mein Ego, einige Mitglieder der Damenwelt meinen, ich wäre tageslichttauglich und nicht schlecht bestückt.

Um unser Sexleben nach  so vielen Jahren des Kennens auf Trab zu halten spielen wir gerne Spielchen. So kam es, dass wir eine Wette eingegangen sind und der Verlierer musste anstandslos alles für einen Tag ausführen, was der Gewinner bestimmt. Der Gewinn musste zügig eingelöst werden, der Gewinner durfte aber den exakten Tag bestimmen, da wir beide Berufstätig sind.

Dreimal dürft ihr raten wer die Wette gewonnen hatte. Ich war der glückliche Gewinner.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
mikel
4.83375
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.8 (16 Bewertungen)

Gekiddnapt - Jennys zweiter Tag

Zum ersten Teil : 
Gekiddnapt - Jennys erster Tag
     Nächster Teil: 
Gekiddnapt - Jennys dritter Tag

 

Ich habe richtig Spaß am Schreiben gefunden und kann es gar nicht mehr abwarten, Jennys Geschichte weiterzuerzählen. Nachdem der erste Teil meiner ersten Geschichte mit einigen Fehlern veröffentlicht wurde, habe ich diese behoben. Inhaltlich wurde die Geschichte aber ganz gut aufgefasst, was mich freut. Bevor es für Jenny aber weitergeht, noch eine Info: Diese Geschichte wird immer am Wochenende veröffentlicht, da ich unter der Woche nicht schreiben kann, auch wenn ich gerne würde, dafür haue ich euch dann am WE aber umso mehr von meinen Geschichten raus. Und nun, viel Spaß mit den Qualen, die ich mir für Jenny habe einfallen lassen...

"Herrgott, wo kann sie denn nur sein?" Jennys Vater, Kurt, rastete vollkommen aus. Er machte sich Sorgen, warum seine Tochter schon seit über 24 Stunden verschwunden war, obwohl sie nur Brötchen holen sollte. "Beruhige dich Kurt, wird schon nix passiert sein! Sie ist jung, will was erleben! Sie ist wahrscheinlich zu Freunden und hatte Spaß! Haben wir denn als Jugendliche was anderes gemacht?" Jennys Mutter, Laura. "Ich habe meine Eltern angerufen, bevor ich ewig weg war" grummelte Kurt in seinen Kaffee. Seine Frau sah ihn herausfordernd und amüsiert an. "Hast du das, Kurt? In unserer Zeit, in der es noch keine Handys gab?" Er musste sich geschlagen geben. Sie hatte, wie immer, recht. Laura legte ihre Hand auf Kurts Schulter. "Beruhige dich, die kommt schon wieder. Ich geh mal Post holen." Sie verließ das Zimmer, Kurt blieb grummelig zurück. Er nahm einen kräftigen Schluck Kaffee und vertiefte sich in seine Zeitung. Warum ging sie nicht an ihr Handy? Hätte er es als Teenie getan? Nein. Laura hatte auch diesmal recht.
Seine Gedanken wurden jäh unterbrochen, als Laura spitz schrie. Panisch rannte er hinaus. "LAURA WAS IST DENN?? WAS IST LOS MIT -"
Sie hatte einen Zettel in der Hand, daneben lag ein Bild. Laura war kreideblass. Kurt sah sich das Bild an. Er verstand, warum Laura so geschrien hatte. Er würde am liebsten selbst heulen. Laura hatte nicht recht behalten, sondern er. Und dieses eine Mal wünschte er sich, er hätte sich auch diesmal geirrt.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
TheBadBoy
4.33125
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.3 (16 Bewertungen)

Grober Unfug: Peinlich ????

Peinlich???
Aufgrund meiner diversen Neigungen und Hang zu Unfug gerate ich oefters in peinliche Situationen. Ich kann aber auch andere Leute, vorzugsweise Frauen, in solche Lagen bringen.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
julie01
3.6
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 3.6 (7 Bewertungen)

Gekiddnapt - Jennys erster Tag

     Nächster Teil: 
Gekiddnapt - Jennys zweiter Tag

 

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
TheBadBoy
4.224
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.2 (20 Bewertungen)

Die Jägerin Teil 1

 

Alle Rechte der nachfolgenden Inhalte liegen bei Jo Phantasie.

 

Songtext: Dido; Hunter

Freie deutsche Übersetzung: Jo Phantasie

 

Für den heutigen Abend, den Mittwoch, der rechtzeitig die zweite Wochenhälfte und somit den Ausblick auf das Wochenende einleitet, da scheint der Cope Club genau das Richtige zu sein. Die Atmosphäre ist gediegener und das Publikum etwas kultivierter als in den normalen Discos. Es gibt Nächte, in denen ich meine Erfüllung in Rockkneipen finde, manchmal darf es auch Salsa oder Bachata sein. Heute möchte ich das Ambiente eines Eliteklubs genießen und mich in wenigen Minuten von Ben Affleck zu einem Date einladen lassen.

Das Prickeln hat bereits begonnen. Abwartend an der Bar sitzend werde ich diese Episode auf mich zukommen lassen. Meine Beine stelle ich feminin schräg und parallel zur Seite, der Rock darf nicht zu hoch rutschen. In Sandys Rock Café sitze ich völlig anders, manchmal sogar breitbeinig. Heute möchte ich ein Weibchen sein. Meine interne Wette läuft, ich gebe dem Ersten noch genau drei Minuten. Sam, der Barkeeper, er kennt mich schon, weiß, dass er mich nicht ansprechen darf.

Mein Glas Wasser steht dort gut, auch wenn es schon etwas abgestanden ist.

Aber ich kann warten, habe gelernt „nein“ zu sagen und die typischen Fehler der Anfänge zu vermeiden. Niemals den Blick suchend in die Runde gleiten lassen, aber auch nicht das Smartphone als Verlegenheitsspielzeug benutzen. Ein grübelnder Blick wirkt immer, der kann auch in die Handtasche gerichtet sein, so als stände etwas unheimlich Wichtiges auf der Vermisstenliste. Am wirkungsvollsten ist es jedoch, nachdenklich einfach mit zwei Fingern das Kondenswasser am Wasserglas abzustreifen.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Jo Phantasie
4.353336
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.4 (9 Bewertungen)

Dein Schmerz. Meine Lust.

Dein Schmerz ist meine Lust. Oder ist meine Lust dein Schmerz? Oder beides?
Egal, jetzt bin ich hier an der Ecke in dem Hof in dem du dein Auto stehen hast und warte. Warte verborgen darauf, das du aus deiner Wohnung kommst und ins Fitness Studio fahren willst. Zu einer Verabredung mit Eisen und körperlicher Qual. Selbstqual, die dir gut tut. Mein Fahrzeug ist um die Ecke geparkt, unsichtbar sowohl für dich, wenn du dann kommst, als auch für mögliche Passanten. Gut das der Hof so verwinkelt ist. Gut für mich. Meine Vorbereitungen sind abgeschlossen. Da, ich höre Schritte kurz und energisch, so wie du immer gehst, wenn du irgendwohin willst. Kurz um die Ecke lugen. Sichergehen das es auch wirklich du bist der da kommt. Nicht das ich plötzlich hinter deiner knapp achtzig Jährigen Nachbarin stehe. Das gäbe dann wohl ein ziemliches Desaster. Warten. Noch ein wenig warten und den genau richtigen Moment abpassen. Den blickdichten, schwarz gefütterten Sack mit den an strategisch günstigen Stellen eingenähten Kordeln zum Zuziehen in beide Hände nehmen und weit öffnen. Die Handschellen hängen offen an der Gürteltasche. Mit einem Griff kann ich sie herausziehen. Immer wieder habe ich diesen Griff, diesen ganzen Ablauf geübt. Schaufensterpuppen sind dazu doch geeignet, bewegen sich aber nicht. Immer wieder geübt, solange bis der Ablauf wirklich blind sitzt.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
bowman64
4.864614
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.9 (13 Bewertungen)

wenn das glück mal kommt dann aber richtig! 1

 

erst mal zum anfang die geschichte ist  frei erfunden!!

alles fing damit an das ich im lotto 30 millionen gewonnen habe.einen teil meines gewinns gab ich meinen eltern und geschwistern .denn größten teil legte ich sehr gut an in imobilien.da hatte ich auch richtig glück da ich im fitnisstudio mitbekamm das eine frau ins altersheim kommt und ihre miets- und geschäftshäuser verkaufen will um ihrem erben der sie ins altersheim abschieben will ein auszuwischen.da ich jetzt diese häuser zum wert der 6 maligen jahresmiete bekamm passte mir wirklich mehr als gut ins konsept.zumal das ich ihrem hochnäsigen sohn und desen eingebildeter frau eins auswischen kommte.da ich nun die große summe gut in imobilien in deutchland und der schweiz angelegt habe fehlt mir nur noch die passende frau an meiner seite.ich bin auf denn einschlägigen seiten angemeldetet und treffe mich mit frauen aus ganz deutschland.gut ich habe auch einen etwas exklusiven geschmack!denn ich stehe auf großbusige frauen sprich ab cup e aufwärts zwischen 21 und 31 jahre alt ,zwischen 155cm und 165cm groß und höchgewicht größe in cm minus 100 + höchtens 10% aufschlag.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
imperator1974
1.762224
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 1.8 (27 Bewertungen)

Kleine Schlampe

Ich knie in dem Flur auf dem kalten Holzboden. Meine Nippel sind steif. Eine innere Angespanntheit lässt mich gerade sitzen, genau auf die Haltung achten. Den Kopf leicht gesenkt, die Hände hinterm Rücken verschränkt, Arsch auf die Fersen, mit leicht geöffneten Beinen.
Natürlich versuche ich immer alle Haltungen korrekt auszuführen, aber heute Morgen als du das Haus verlassen hast – du hast mir nicht gesagt wohin, und ich habe nicht nachgefragt wegen des Sprechverbotes. Tiere reden nicht, sagtest du gestern Abend, als ich mich lautstark beschweren wollte. Doch der Fingerzeig auf den Knebel reichte aus um mich verstummen zu lassen. Ich merke, wie ich von meinem eigentlich Gedankengang abgekommen bin, korrigiere meine Haltung und denke an den seltsamen Blick, den du mich zugeworfen hast. Ich konnte ihn nicht zuordnen. Es macht mich nervös, dass ich nicht weiß, was du ausdrücken wolltest.
Meine Füße sind eingeschlafen, ein Zeichen dafür, dass du später bist als gewöhnlich. Ich strecke meine Zehen, wackele mit den Füßen und spüre, wie es unangenehm bis in die Oberschenkel kribbelt.
Als ich den Schlüssel im Schloss höre zucke ich zusammen. Gerade rechtzeitig bringe ich mich wieder in Position, bis du den Flur betrittst. Ich warte auf den gewohnten Befehl, dir die Schuhe auszuziehen, doch du streifst sie ab und lässt sie unachtsam auf dem Fußabtreter stehen. Deine Jacke hängst du an die Garderobe. Beiläufig streichelst du mir durch das Haar und gehst an mir vorbei. Was soll das? Was habe ich getan, dass du mich hier sitzen lässt? Ich rekapituliere den gestrigen Abend und sehe ein, dass ich etwas aufsässig war. Nicht nur, dass ich mich lautstark über das Futter beschweren wollte, ich war auch einigen Befehlen gegenüber sehr unwillig, weil ich keine Lust hatte. Und weil ich manchmal meinen Willen durchsetzen will. Aber war das so schlimm?

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Finvara
4.208184
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.2 (22 Bewertungen)
Inhalt abgleichen


about seo