Skip to Content

Schoßhündchen Inka 10.

Zum ersten Teil : 
Schoßhündchen Inka 1
  Vorheriger Teil: 
Schoßhündchen Inka 9.

 

Am nächsten Morgen kam Henry in ihr Zimmer. „Na gut geschlafen“ fragte er. Inka wollte antworten, brachte aber nur ein winselndes Geräusch heraus.

„Das langt schon. Mehr Töne kannst du nicht mehr von dir geben.“ sagte Henry und gab ihr einen Klaps auf den Po.

„Hier ist dein Frühstück.“ Aus einer Dose schüttete er ihr Müsli in die eine Schale. In die andere Schale schüttete er aus einer Flasche eine braune Flüssigkeit. Als Inka später probierte, merkte sie, dass es ein leicht süßer Tee war der ihr besser schmeckte als Wasser.

Als Henry den Raum verlassen hatte, machte sie sich über ihr Frühstück her. Da die Näpfe fest auf dem Boden verankert waren, konnte sie mit ihren Lippen das Müsli leicht aus der Schale holen.

Als sie danach noch den Tee aus der anderen Schale geschlabbert hatte, war sie satt. Jetzt musste sie pinkeln und auch groß. Sie überlegte und dann hockte sie sich über das Loch und presste ihren Stuhlgang heraus. Nach dem sie auch noch gepisst hatte, hoffe sie, dass jetzt jemand käme um sie sauber zu machen. Aber niemand kam.

Nach einer Weile untersuchte sie ihr neues Zuhause. In einer Ecke entdeckte sie, dass der Boden etwas vertieft war. Etwa fünfzig Zentimeter von der Wand entfernt entdeckte sie einen roten Knopf auf dem Boden. Mit ihrer rechten Vorderpfote drückte sie leicht darauf.

In Boden öffnete sich eine Klappe und ein kleiner Duschkopf kam heraus der Wasser nach oben verspritzte.

Überrascht zuckte sie zurück. Nach einer Weile versiegte der Wasserstrahl und die Düse zog sich in den Boden zurück.

Sie überlegte wieder eine Weile, dann drückte sie wieder mit der Pfote auf den Knopf. Als die Düse aus dem Boden kam und das Wasser nach oben spritzte hockte sie sich mit ihrer Rosette und ihrer Scheide über den Wasserstrahl und ließ sich säubern.

Zufrieden trabte sie dann auf ihre Matte und legte sich hin. Eine Hand mit dem Handschuh presste sie zwischen ihre Beine und versuchte sich zu reiben. 

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
werad
4.699998
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.7 (3 Bewertungen)

In noreni per ipe

Alle Rechte der nachfolgenden Inhalte liegen bei Jo Phantasie.

 

Titeltext: In noreni per ipe; Vangelis, 1992

Alle Ähnlichkeiten mit bekannten Persönlichkeiten sind reine Fiktion.

Auch ist es nicht meine Absicht, irgendjemanden in seinen Empfindungen oder Gefühlen zu verletzen.

Trotzdem: Die Wahrheit, so schmerzhaft sie auch sein mag, sie muss schonungslos offenbart werden dürfen! Nach so vielen Jahren ...

 

In noreni per ipe

Zornig sieht sie noch schärfer aus: „Weißt du was, Javis? Du gehst mir gerade unheimlich auf den Senkel! Geduld, Geduld, das höre ich jetzt bereits seit einem halben Jahr, seit mehr als sechs Monden dieses lausigen Erdjahres. Du willst hier Commander sein? Dann beweg mal deinen Arsch und bring uns aus dieser gottverlassenen Steppe raus und ganz schnell ins Schamajim!“

Solche Wutausbrüche von ihr kommen ja nicht überraschend. Neu sind die auch nicht, deswegen bleibt er entspannt und nuckelt weiter an seinen Trauben: „Cool bleiben, Nine, ich arbeite dran. Glaube auch schon, dass ich eine mögliche Lösung habe. Recherchen in den archaischen Technologien haben einen Treffer ergeben: Bleiakkus! Damit könnte es gehen. Wir brauchen nur etwas Blei, so ein bis zwei Sack etwa. Das findet man hier easy, mit dem Detektor natürlich! Kannst du mir das Zeug besorgen, Nine?“

Na, das scheint jetzt aber das Fass zum Überlaufen zu bringen: „Verflucht, Javis, du sollst mich nicht immer Nine nennen! Blei, Blei, deinen gottverdammten Dreck kannst du selbst ausbuddeln! Oder meinst du, ich trampel hier mit deinem Detektor, der wahrscheinlich genauso Schrott ist, wie dein verwichstes Crashshuttle, in der Steppe herum?“

„Plopp!“, er liebt es, die Trauben zwischen den Lippen zu zerdrücken und dann hereinzusaugen. Das sieht richtig provozierend aus, also genau das, was er erreichen wollte, insbesondere, weil sie dann immer so angewidert ihren Mundwinkel verzieht. Er hört ebenso gerne ihr umfangreiches Repertoire an Schimpfworten, auch wenn diese manchmal höchst beleidigend für ihn sind.

In diesem Fall ist die Frage, wo das Material denn herkommen soll, durchaus berechtigt: „Was hast du denn an unserer schönen Steppe auszusetzen, wo du doch hier selbst immer gerne diese sogenannte ‚Jagd‘ auf deinen Isch durchführst? Es sieht dich keiner, hört dich keiner und du kannst hinterher mit ihm anstellen, was dir so am Herzen liegt, an deinem rabenschwarzen. Wie wäre es denn, wenn dein Lieblingsstecher das Zeug besorgen würde, Genschlampe zweiter Ordnung Ninedena?“

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Jo Phantasie
4.515
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.5 (4 Bewertungen)

Von der Berufung zum Beruf - Teil 5 - Endstation

 

Kathleen fühlte sich vor den Kopf gestoßen. Wollte Saskia ihren Gefangenen wirklich wieder freilassen? An die Schwierigkeiten, die sie bekommen würde, falls Max sich zu einer Anzeige entschließen sollte, wollte sie gar nicht denken. "Aber ...", versuchte sie Saskia ins Wort zu fallen.
"Nichts, 'Aber'", ließ sie jedoch Kathleen gar nicht erst zu Wort kommen, "Sklaverei in der Form, die sich Euer Begleiter vorstellt, gibt es hier nicht. Was meinst Du Sabine, sollen wir vielleicht mal Stefan dazu holen, damit der unseren Neuankömmling aufklärt?"
Sabine ahnte, was Saskia vor hatte und lachte in sich hinein. Auf Stefan war sie natürlich selbst auch ganz besonders gespannt. Das letzte Mal, als sie ihn gesehen hatte, wurde er gerade mit einer Socke im Mund von Saskia auf nimmer wiedersehen abtransportiert.
Max hingegen verstand nicht ganz, warum diese Show nach dem Eingeständnis der Managerin weiter fortgesetzt wurde. Warum ließ man ihn nicht an Ort und Stelle aus dem Käfig. Aber auch er war neugierig auf diesen Stefan, den Sabine ja angeblich mal hierher verkauft hatte. Spätestens Stefan könnte ihm ja vielleicht erklären, was hier gespielt würde.
Nach einigen endlos scheinenden Minuten des Wartens hörte er Saskia schließlich rufen: "Und hier ist er ja auch schon." Die umher stehende Menge trat zur Seite. In den Kreis trat allerdings kein Mann, sondern ein junges Mädchen mit einem Hund an der Leine.
"Warum laufen in diesem Camp eigentlich die meisten Gäste mit einem Hund herum?", fragte sich Max, der immer noch nach diesem Stefan Ausschau hielt. Allerdings fiel ihm auf, dass mit diesem Tier irgendetwas nicht stimmen konnte. Seine Bewegungen waren auf seltsame Art unbeholfen und auch die Proportionen wirkten irgendwie ungewöhnlich.
Sabine hingegen verstand sofort. Das war tatsächlich ihr ehemaliger Kollege, der da an der Leine auf den Platz geführt wurde. Das Kostüm war anscheinend ein Anderes, als das, in das sie ihn damals gesteckt hatte. Es wirkte tausendmal lebensechter. Sabine schäumte schon über vor Neugier, auf seine erste Reaktion, wenn er sie hier gleich erblicken würde. Wahrscheinlich würde er vor Wut überkochen. Immerhin hatte sie ihm dieses Leben hier angetan. Sie ging leicht in die Hocke und klopfte sich leicht auf den Oberschenkel um seine Aufmerksamkeit zu erregen: "Hey Stefan. Erkennst Du mich noch?"

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
fluffy_
5.509998
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.5 (6 Bewertungen)

Erziehung - 20

Zum ersten Teil : 
Erziehung - 1
  Vorheriger Teil: 
Erziehung - 19

 

Wichtige Personen:

Nicole Bernauf - Schülerin und Tochter von Ina

Ina Bernauf - Mutter von Nicole, Freundin / Lebensgefährtin von Thomas

Thomas - Schönheitschirurg und Lebensgefährte von Ina

Frau Girwitz - Lehrerin von Nicole

Der Direktor - Direktor der Schule von Nicole

Mara - Schülerin, Klassenkameradin von Nicole

Hinweis: Bei der Geschichte handelt es sich um Fiktion. Alle Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig.

---

Hundert Durchgänge, hundert Stromschläge, hundert Mal am Rand des Orgasmus, vier Orgasmen. Den letzten gerade eben. Nicole atmete schwer. Ihr Körper beruhigte sich nur langsam. Jede Zelle in ihrem Körper schien vor zu Schmerzen. Ihr ganzer Organismus war erregt. Ihre Brüste und vor allem ihre Nippeln, ihre Klitoris, Scheide und Anus schmerzten von den Stromschlägen und den Reizungen. Noch immer lag sie im Spagat. Die Tränen und der Speichel auf ihrem Gesicht waren längst getrocknet als Thomas zurück in den Raum kam und seine Hand auf ihren Bauch legte. Er lächelte, streichelte ihre Haut, auf der noch immer die roten Striemen sichtbar waren. Er berührte ihre Brüste und Nicole stöhnte auf als er ihr angeschwollenes Fleisch berührte. Was im Normalfall eine zärtliche, liebevolle Berührung war, war für sie im Moment nur eine Quahl. Selbst das lösen der Klammer und entfernen der Nadeln war eine Tortur. Mit einem Schmatzen gab ihre Scheide den Vibrator frei und als ihr der Stöpsel aus dem Arsch gezogen wurde, dachte sie ihr Schließmuskel würde reißen. Sterne breiteten sich vor ihren Augen aus, doch die erlösende Ohnmacht ereilte sie nicht. Noch immer wirkten die Drogen, die Thomas ihr verabreicht hatte.

Thomas zog sich einen Hocker herbei und setzte sich vor Nicoles Schoß. Ihr Unterleib war gerötet und geschwollen und jede Berührung ließ die junge Frau vor ihm schmerzhaft aufstöhnen. Auch wenn die Geräusche schwach klangen und ihr die Erschöpfung anzusehen war, war er noch nicht fertig mit ihr. Er steckte ihr zwei Finger in den Arsch bis er eine der Kugeln ertastete. Natürlich könnte Nicole diese heraus pressen, aber das würde nicht notwendig sein. Nachdem er die Finger heraus gezogen hatte, drückte er ihr ein Speculum in ihren After. Langsam drehte er es auf. Mehr als ein schmerzvolles Stöhnen kam nicht aus dem noch immer geknebelten Mund. Ihr Atem ging wieder etwas schneller und an dem Monitor konnter er beobachten, dass ihr Herz wieder schneller schlug. Alles im grünen Bereich. Er ließ sich Zeit mit dem Aufdrehen, spreizte aber ihren Schließmuskel weiter als bisher und hatte einen wunderbaren Blick in ihren Darm. Die erste Kugel war gut sichtbar und hätte sich wohl bald den Weg von alleine nach draußen gebahnt, würde er sie nicht gerade mit dem Finger wieder tiefer hinein schieben. Nur ein Stück um die Reaktion von Nicole zu genießen, da sie erneut verkrampfte. Mit einer Zange, welche er vorher schon in Gleitcreme getaucht hatte, holte er die Kugeln schließlich aus ihrem Enddarm. Wohlwissend, dass die zusätzliche Dehnung ihr weitere Schmerzen bereiten würde.

Nicole konnte nicht sehen, was Thomas da zwischen ihren Beinen trieb. Sie war zu schwach um den Kopf zu heben. Längst empfand sie die Schmerzen nicht mehr nur als Schmerzen sondern sie erregten sie zunehmenst. Auch wenn ihr ganzer Körper schmerzte, wünschte sie sich nichts mehr als einen Schwanz in ihrem Körper zu spühren. Und ihr war es zunehmend egal, in welche Körperöffnung er gesteckt wurde. Hauptsache sie würde das Fleisch spühren und sie würde die Wellen der Ekstase fühlen. Doch stattdessen drang kalter Stahl in sie ein, dehnte ihren Darm und zog die Kugeln aus ihrem Leib, die ihr zumindest ein klein wenig befriedigung beschafften. Wäre sie nicht zu schwach und wäre da nicht der Knebel, sie würde Thomas darum bitten, egal welche Schmerzen das Ficken ihr bereiten würde.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Degonim
4.62
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.6 (5 Bewertungen)

Tief in meiner Brust

 

I have a dream … that all men are created equal.”  Anders als Martin Luther King will ich nicht, dass alle Menschen gleich sind. Und es ist kein Traum. Hier gibt es eine Frau, die mir untertan ist. Mit ihrem Körper und ihrer Seele ist sie ständig bemüht, mich und meine Wünsche zu befriedigen.

Seit gut dreißig Minuten liegt sie unter dem Tisch. Mit Eifer und Hingabe leckt sie meine nackten Füße, während ich den Posteingang meines E-Mail-Kontos prüfe. Es ist nicht die Berührung ihrer Zunge auf meiner Haut, die mich erregt. Es ist die Macht, die diese Geste ausdrückt. Es ist ihre Unterwerfung, die sie mir damit zeigt. Das ist es, was es so erregend macht.

Sie wird nicht eher aufhören, bis sie einen anderen Befehl erhält. Obwohl ich das Möbel hässlich finde, ist solch eine Situation der einzige Grund, warum ich diesen Tisch mit der Glasplatte noch habe. Ihr dabei zuzusehen, macht einen nicht unerheblichen Teil meiner Erregung aus. Wenn sie nackt auf dem Boden liegt, ausgestreckt, die Hände mit der Krawatte auf den Rücken gebunden, die ich den ganzen Tag getragen habe.

Das sie mit ihren langen Haaren Schwierigkeiten hat, ihr immer wieder Strähnen ins Gesicht fallen, macht mir nichts aus. Im Gegenteil. Sie muss sich mehr anstrengen. Und mit Freude sehe ich, dass sie sich mehr anstrengt.

Sie hat viel gelernt, hat sich wunderbar entwickelt. Von der etwas unscheinbaren Studentin, zu meinem wertvollen Besitz. Jahre der Unterwerfung und immer tiefer gehenden Hingabe – bis hin zur Selbstaufgabe. Sie gehört mir. Weil ich es will. Weil sie es will.

„Dreh dich!“ Trotz ihrer Fesselung folgt sie meinem Befehl ohne Zögern. Sie liegt auf dem Rücken, und ich kann ihre Vorderseite sehen. Sie ist schlank, zierlich. Ihr Brüste sind fest, klein, beinahe jugendlich, aber schön. Insgesamt ist sie schön, hat einen Körper, den ich immer wieder gerne vorzeige. Noch!

Ich stelle meine Füße auf ihre Brüste, genieße das weiche Fleisch, die zarte Haut. Und ich betrachte sie genauer. Wer es weiß, sieht es. Schlank, aber der Ansatz eines Babybauchs ist zu erkennen. Sie ist schwanger.

Meine Erregung ist vorbei. Nicht, dass mich ihre Schwangerschaft abstößt. Es ist der Gedanke an die Zukunft. Mir ist klar, dass unser Beziehung nicht so weitergehen kann. Unklar ist aber, wie denn.

Ich stelle meine Füße links und rechts neben sie auf den Boden. „Komm hoch!“ Als sie vor mir steht, bedeute ich ihr, sich zu drehen, und löse den Knoten ihrer Fesseln. „Mach etwas Leichtes zum Abendessen.“ Sie nickt gehorsam: „Ja, Herr.“ Sie verschwindet in Richtung Küche und ich sehe ihrer nackten Gestalt hinterher.

Nie habe ich einen Gedanken daran verschwendet, dass es nicht ewig währen kann. Erfolgreich habe ich das verdrängt. Es gab Frauen vor ihr. Es gab Frauen während ihr. Aber keine war so vollkommen. Bei keiner anderen war die Hingabe so total.

Und dann sind da auch noch meine Gefühle für sie. Einen sehr langen Moment denke ich darüber nach, ob es immer noch Liebe ist. Oder ob es der Machthunger ist, der aus mir spricht. Ein gewaltiger Hunger, den sie wunderbar stillen kann. Besser als irgend jemand vor ihr.

Ich kann sie nicht aufgeben. Ich will dieses Leben so weiterleben!

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Die Grimm'igen ...
4.793334
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.8 (9 Bewertungen)

Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 17

  Vorheriger Teil: 
Domsen, Assis, Vollidioten - Teil 16

 

Gerd nahm Xena bei der Hand und führte sie ins Schlafzimmer. Kurz lauschte er nach unten, aber abgesehen von  den Lauten der Kindersendung war nichts zu hören. Lisa war alt genug um für einen Moment unten allein sein zu können und würde sich bemerkbar machen wenn sie etwas von ihren Eltern brauchte.

„Wollen wir uns kurz hinlegen?“

Xena lächelte und war einverstanden, ließ sich von Gerd zum Bett führen und legte sich zu ihm, in seinen Arm hinein. Vielleicht war es genau das Richtige, damit sie ihn das Gespräch führen lassen konnte.

„Wo warst Du heute?“

Xena überlegte einen Moment, sie hatte ihn mit der Location eigentlich überraschen wollen.

„Ich habe etwas für uns gefunden, ich meine einen Platz wo ich Dir Deinen Wunsch erfüllen möchte. Aber…“

Sie tat sich doch schwerer damit als sie dachte.

Gerd blickte fragend auf sie herunter und griff nach ihrer Hand und drückte sie.

„Aber?!“

„Ich habe Clara wiedergesehen.“

Gerd überlegte ein paar Sekunden, dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Eine Domina tauchte in seiner Erinnerung auf, die diese Frau niederschlug, regelrecht aus deren Leben entführt und dann eine Nacht lang schrecklich gequält hatte. Er selbst hatte voller Schrecken, aber auch fasziniert, dabei zugesehen, wie sie Clara die Vorderzähne gezogen hatte.

„Als sie mich erkannt hatte, ist sie zusammengebrochen.“

Der Ton in Xenas Stimme überschlug sich.

Gerd war fassungslos. Verständnis für diese Frau machte sich in ihm breit, Szenen tauchten auf, Situationen die er verdrängt und vergessen zu haben glaubte. Auch das war Xena damals gewesen. Eine brutale Sadisten, deren Grenzen für Außenstehende kaum ersichtlich waren. Und die wünschte er sich jetzt wirklich zurück?

„Sie ist jetzt verheiratet, mit einer Frau.“

Gerd dachte sofort an die ihm unbekannte Monika.

„Dann war sie das vorhin am Telefon?“

Xena starrte nachdenklich vor sich hin und nickte schließlich.

„Clara möchte, dass wir trotzdem kommen, aber nicht dass Du oder ich ihr begegnen.“

Sie machte eine Pause bevor sie weiter sprach und blickte kurz zu ihm auf.

„Und weißt Du was irre ist? Ich kann sie sehr gut verstehen. Ich habe in ihren Augen das Monster gesehen, dass ich früher gewesen bin.“

Gerd war mit diesem Ausdruck nicht einverstanden, auch wenn seine Erinnerungen den ihren gleichen mussten.

„Das stimmt so nicht, dass weißt Du selbst. Du hast halt eine einzigartige Welt geschaffen, in die sich masochistische Menschen regelrecht hineingerettet haben. Sogar der Doktor, erinnerst Du Dich? Selbst er hat nie ganz mit Dir abgeschlossen, hast doch Agnes gehört, bei ihrem letzten Besuch bei uns.“

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
sena
5.67
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.7 (12 Bewertungen)

Svenja - 1 Jahr als Sklavin eines Lords 14. Teil

 

Diesmal hat es ein wenig länger gedauert bis der nächste Teil fertig war, aber ich hoffe, in Zukunft wieder flüssiger "liefern" zu können...

 

14. Teil

 

Keiner hatte bemerkt, dass Phillip, der Butler des Lords plötzlich zu ihnen getreten war. Phillip trug den schwarzen Koffer in der Hand und sein Gesicht wirkte aschfahl. „Euer Lordschaft...“ stammelte Phillip, „Sir Roderick, euer Vater und Sir Angus, euer Bruder.....“ Der Butler konnte nicht weiter sprechen.

 

Der Lord nahm im wortlos den Koffer aus der Hand, öffnete ihn, entnahm das Satelitentelefon, wählte eine Nummer und bellte kurz: „Was ist los?“ ins Mikrophon. Dann wurde auch der Lord blass und hörte nur mehr zu. Nach wenigen Minuten des Zuhörens lies sich der Lord in einen der dort stehenden Stühle sinken. Das Telefon entglitt ihm und fiel zu Boden.

 

„Grundgütiger, Cedric, was ist passiert?“ Adel war zu seinem Freund geeilt. „Mein Vater und mein Bruder.....sie waren in einem Hubschrauber vor der Küste unterwegs.....mein Bruder flog den Hubschrauber.....eine plötzlich auftretende Böe drückte den Hubschrauber in die Klippen.....sie sind abgestürzt.....sechs Mann waren an Bord.....sie sind alle tot!“ Die Stimme des Lords versagte, er sah nur noch zu Boden.

 

Adel stand betreten neben dem Lord. Er hatte ihm die Hand auf die Schulter gelegt und sagte kein Wort. Die Bediensteten Adels hatten sich diskret zurück gezogen, nur Phillip, der Butler stand sonst noch dort. Nach mehreren Minuten betretenen Schweigens räusperte sich der Lord, stand auf, reckte sich zu voller Größe und sagte:

 

„Adel, du wirst verstehen, dass meine sofortige Anwesenheit zuhause erforderlich ist. Ich werde umgehend nach Schottland fliegen und mich um diese Angelegenheit kümmern. Bitte kümmere du dich um Svenja, sie zu, dass es ihr an nichts fehlt. Ich bin mit allem einverstanden, was du oder deine Schwester aus therapeutischen Gründen für erforderlich haltet. Einzige Einschränkung: Ich dulde nicht dass sich ihr ein Mann sexuell nähert, gegen weibliche Kontakte habe ich nichts. Kosten spielen keine Rolle, ich trage alles!

Nur bitte, helft ihr!“

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Strenger Herr
5.223156
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.2 (19 Bewertungen)

Animal Planet: Die Reportage - Kapitel 10

 

Weiter geht es mit dem zehnten Kapitel von "Die Reportage". Vielen Dank für eure netten Kommentare unter den lezten Abschnitten! Wer mehr über Animal Planet erfahren möchte, kann das entweder in meinem Gästezimmer auf Dellicate, oder über meinen Blog. Dort halte ich euch auch immer wieder über den aktuellen Status meiner Geschichten auf dem Laufenden ;) Jetzt aber erst einmal viel Spaß beim Lesen!

 

Milch

Conny erwachte aus einem unruhigen und nicht besonders tiefen Schlaf. Wieder und wieder hatten die ungewohnten Geräusche des Stalls sie aus dem Schlaf gerissen, un­zählige Male hatte sie sich hin und her gewälzt, um mit ihren gefesselten Armen eine halbwegs bequeme Liegeposition zu finden. Das kratzige Stroh hatte sich dabei als nicht besonders angenehm erwiesen und mehr als einmal war sie aufgewacht, weil sich ein besonders widerspenstiger Strohhalm in ihre Haut gedrückt hatte.

 

Leise gähnend öffnete sie ihre Augen. Die Sonne stand bereits hoch genug am Him­mel, um den Stall durch die großen Dachfenster ausreichend zu beleuchten. Wenn­gleich in dem Abschnitt des Gebäudes, in dem sie sich befand, noch alle Kühe auf ih­ren Plätzen lagen, so konnte sie doch aus dem nicht einsehbaren Bereich bereits die Geräusche von Hufschuhen auf dem gefliesten Untergrund vernehmen. Demnach konnte es nicht mehr lange dauern, bis es etwas zu fressen geben würde, denn diese Aussicht versetzte die Herde immer in Bewegung. So viel hatte sie während ihres kurzen Aufenthalts an diesem Ort bereits gelernt.

 

Mühsam und noch immer nicht ganz wach, rappelte Conny sich auf. Obwohl es be­reits ihre zweite Nacht im Stall gewesen war, hatte sie nicht besser geschlafen als in der vorherigen. Sie hoffte, dass sie sich mit der Zeit noch an die Nächte im Stall ge­wöhnen würde, denn ansonsten würde sie ihren Aufenthalt hier bald in einem per­manenten Dämmerzustand verbringen, der für den eigentlichen Zweck ihrer Anwe­senheit sicherlich nicht gerade förderlich war.

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Belice Bemont
5.446668
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.4 (9 Bewertungen)

Mein Vertrag läuft aus

 

Ein Besuch in Willys Kneipe ist ein einziges Klischee: Schummrige Beleuchtung, zu viele deutsche Schlager als Hintergrundmusik. Und Kerle, die herkommen, weil es zu Hause auch nicht schöner ist. Die einzige markante Änderung der letzten Jahre ist das Fehlen des Zigarettenqualms. Hier gibt es keine Getränkekarte. Wer etwas anderes als Bier will, frägt Willy. Und wer Glück hat, bekommt es auch.

„Hey Alter! Lust auf eine Partie Darts?“ Ablehnend schüttelt Martin den Kopf. Neugierig beugt sich Franz über seine Schulter. „Was liest du da?“

Sein Kumpel schiebt den Prospekt so, dass Franz ihn besser sehen kann. „Mein Vertrag läuft in ein paar Wochen aus und ich such mir ein neues Spielzeug aus.“

Mit der Lässigkeit eines Cowboys zieht Franz einen Barstuhl zu sich und setzt sich rittlings drauf. Mit dem Oberkörper über die Stuhllehne gebeugt liest er in dem Prospekt. Mir würde ja so’ne Mansung Galaktika S8 gefallen“, schwärmt er.

„Ich weiß nicht“, meint Martin mit einem Schulterzucken, „das neue Modell von Mapple finde ich auch interessant. Die sind alle super ausgebildet.“

Mit gespieltem Entsetzen blickt Franz drein. „Mapple? Die haben doch so kleine Titten!“

Sofort widerspricht Martin. Mit dem Zeigefinger deutet er auf den Prospekt. „Das ist Vergangenheit. Das neue Mapple S8 plus gibt es bis Körbchengröße Doppel-D.“

Neugierig greift Franz nach der Hochglanzwerbung. „Tatsächlich. Dabei hat der olle Steve Mobs doch immer so betont, dass kein Mann größere Titten als eine Handvoll braucht.“

Martin starrt auf den zusammengefallenen Schaum von seinem Bier. „Trotzdem überlege ich mal zu wechseln“, meint er nachdenklich, „die Aufzahlung ist bei Mapple schon recht happig. Wenn ich eine von Mamsung nehm, wäre billiger.“

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Die Grimm'igen ...
5.28
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 5.3 (22 Bewertungen)

Chalet de Sade (Geschichten aus Frankreich)

„Da, da ist es!“, schreit sie mir ins Ohr.

Erschrocken reiße ich bei voller Fahrt das Lenkrad nach rechts. Beinahe vergesse ich das Bremsen total. Wild werden wir herumgeschleudert, als ich endlich in das Eisen trete, und die Reifen quietschen bestialisch. In der Dunkelheit schießt unaufhaltsam ein Scheinwerferpaar bedrohlich auf uns zu.

„Das war’s“, denke ich noch und sage innerlich „Adieu“ zu dieser Welt, die uns als Kühlergrillfiguren eines Monstertrucks verewigen will. Ein lang anhaltend wütendes Hupen begleitet unseren traurigen Abschied. Dann setzt das Ungetüm zum Sprung an und fliegt über uns hinweg.

„Was war das denn?“, fragen wir uns gegenseitig, ohne es zu begreifen.

Ich schweißgebadet, sie schreckensbleich. Klammern tun wir beide, sie sich mit ihren schwarz lackierten Krallen in das Sitzpolster und ich mich ans Steuer. Ein Blick in den Rückspiegel, hinter uns auf dem Asphalt nur eine schwarze Katze mit funkelndem Halsband. Weit und breit keine Rücklichter eines Trucks.

„Ist es jetzt vorbei? Sind wir …?“, will sie Gewissheit von mir.

„Cooler Stunt“, stelle ich mit der letzten mir verbliebenen Spucke nach sekundenlangem Schweigen halbtrocken fest, „wollte schon immer mal wissen, wie es beim Stockcar zugeht.“

„Du Arsch!“, ist ihre nicht ganz unberechtigte Antwort, begleitet von einem Trommelfeuer an Schlägen gegen meine Schulter. „Wir hätten tot sein können.“

„Wenn du nicht bald aufhörst, habe ich erst einmal Schulterlähmung und du musst die Koffer ins Haus bringen.“

Zur Übersicht aller Geschichten von: 
Tony 2360
4.53
Eigene Bewertung: Keine | Durchschnitt: 4.5 (4 Bewertungen)
Inhalt abgleichen


about seo